Freitag, 14. August 2009

Bannwald Eiberg bei Höfen an der Enz



Der Bannwald Eiberg ist ein Naturwaldreservat im Nordschwarzwald zwischen dem Enz- und dem Eyachtal. Das Schutzgebiet ist 95 Hektar groß und wurde im Jahr 1998 ausgewiesen.

Dieser Bannnwald erfordert etwas Anstrengung, wenn man ihn richtig erleben will. Um auf die Hochfläche des Eibergs zu kommen, sind vom Enztal bei Höfen a.d. Enz aus ca. 300 Höhenmeter zu bewältigen. Zwar kann man sehr viel schneller an die untere Grenze des Bannwalds gelangen, wo sich auch die Informationstafeln (Waldschrat) befinden. Das ist jedoch nicht ausreichend, um einen Gesamteindruck vom Gebiet zu bekommen.

Im Bannwald gibt es einen extra angelegten Pfad, der auf den Informationstafeln verzeichnet ist. Dieser Pfad ist ungemein interessant, jedoch nicht gerade einfach zu gehen.
Für mich ist die Hochfläche des Eibergs ein Geheimtip. Dort herrscht eine köstliche Ruhe, kaum jedoch kommt hier herauf. Auf einer Wiese, die bemerkenswerterweise zur Bannwaldfläche dazugehört (soll sich hier wieder Wald ansiedeln?) kann man die unbeschreibliche Stimmung am Besten genießen.

Ein Buntsandsteinblock im Bannwald Eiberg

Wild durcheinander liegen die umgefallenen Fichten im Bannwald Eiberg unterhalb der Eiberg-Hochfläche.

Diese Buche im Bannwald Eiberg ist schon sehr alt. Hier im Bannwald darf sie nicht gefällt werden.

Im Gegensatz zu den Fichten machen die Buchen im Bannwald Eiberg einen gesunden Eindruck.
Baumpilze auf Totholz: das sieht man heute vielfach nur noch in den Naturwaldreservaten wie dem Bannwald Eiberg.

Ein ehemaliger Forstweg im heutigen Bannwald Eiberg auf der Hochfläche des Eibergs wurde aufgegeben. Die Vegetation nimmt langsam die Fläche wieder in Besitz. 
Auf der Hochfläche des Eibergs befindet sich der Fichtenbestand im Bannwald Eiberg großflächig im Absterben.


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