Freitag, 13. November 2009

Aussicht vom Rinkenturm bei Baiersbronn



Der Aussichtsturm auf dem Rinkenkopf bei Baiersbronn ist immer geöffnet. Von Baiersbronn aus muss man einen Höhenunterschied von 180 Metern bewältigen, die Wanderwegsentfernung ist 1,4 Kilometer.

Der nächstgelegene Bahnhof ist Baiersbronn Schule. An diesem Bahnhof halten jedoch die Eilzüge der Stadtbahn nicht. Benutzt man einen Eilzug, ist der Bahnhof Baiersbronn der Ausgangspunkt. Von dort geht man erst durch das Ortszentrum, bevor man über die Häslergasse von der Durchgangsstraße aus ansteigt.

Vom Bahnhof Baiersbronn Schule überquert man das Bahngleis auf einer Brücke und folgt der Markierung blaue Raute des Schwarzwaldvereins über den Lochweg, den Neumühlenweg. Man überquert die Murg auf einer Fußgängerbrücke und anschließend die Hauptstraße und steigt dann über die Häslergasse und links ab über die Schiefelgasse an. Weiter oben quert man den Sonnenseitenweg und erreicht bald den Waldrand. Im Wald geht es auf schmalem Weg teilweise im Zick-Zack bis zum Gipfel. Der Gipfel ist mehr ein Bergausläufer als ein Gipfel. Die Tür zum Aussichtsturm lässt sich öffnen, der Turm ist nicht besonders hoch. Die Aussicht ist vor allem auf das Murgtal und seine Seitentäler beeindruckend. Hoher Baumwuchs behindert die Sicht nach Westen. Beim Turm befindet sich eine Schutzhütte, in der eine Tafel Erklärungen zum rätselhaften Ringwall auf dem Rinkenkopf bietet. 


Hier gibt es eine Übersicht über alle Aussichtstürme des Schwarzwalds.

Siehe auch:
Premiumweg Tannenriesen bei Freudenstadt, Teil 1 und Teil 2 in den Posts vom 31.01.2016 und vom 05.02.2016 in diesem Blog

Auf dem Rinkenkopf bei Baiersbronn befinden sich mehrere Türme. Der hier gemeinte Rinkenturm ist jedoch weder der hohe Turm links noch der hohe Turm rechts, sondern der kleine, kaum sichtbare Turm aus Natursteinen in der Mitte.


Bereits beim Anstieg auf den Rinkenkopf bieten sich interessante Blicke auf Baiersbronn.

Der alte Rinkenturm ist von modernen Türmen flankiert, selbst auf dem Turm befinden sich Antennen. 

Die Tafel zeigt das Baujahr 1914, der frühere Name König-Wilhelms-Turm ist heute nicht mehr gebräuchlich. 
Vom Rinkenturm geht der Blick nach Süden auf Baiersbronn. Das Tal nach hinten führt hinauf nach Freudenstadt. Rechts sieht man die Pisten des Skigebiets (Sessellift).

In Blickrichtung Nordosten liegt im Hintergrund Klosterreichenbach. Die Murg fließt nach hinten im Bild zu Tal.

In Richtung Norden erstreckt sich vom Rinkenturm das Tonbachtal, ein Seitental des Murgtals. Dieses Tal ist vor allem Feinschmeckern bekannt.

Der Blick nach Westen auf den Hauptkamm des Nordschwarzwalds ist vom Rinkenturm wegen der hohen Bäume nur sehr eingeschränkt möglich.

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