Donnerstag, 5. November 2009

Naturschutzgebiet "Glaswiesen und Glaswald" bei Alpirsbach




Diese wunderschönen Wiesen liegen versteckt im Wald in einem Seitental des Kinzigtals bei Alpirsbach. Die Wiesen und der umgebende Wald wurden im Jahr 1989 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 57 Hektar und erstreckt sich in einer Höhe zwischen 480 und 590 Meter ü NN. Die Glaswiesen umfassen eine Fläche von 7 Hektar, die übrigen 50 Hektar des Schutzgebiets erstrecken sich auf den umgebenden Wald.

Im Tal verläuft das Alpirsbächle, das in Alpirsbach in die Kinzig mündet. Die Wiesen im Talgrund sind von unterschiedlichem Typ. Es gibt Feuchtwiesen, Nasswiesen und Moorwiesen. In den umgebenden Wäldern befinden sich zahlreiche Quellaustritte, jeweils an der Gesteinsgrenze Grundgebirge - Deckgebirge.

Die auf allen Seiten von Wald umschlossenen Glaswiesen sind eine Oase der Ruhe und der Schönheit. Am oberen Ende der Wiesen befinden sich ein Picknickplatz und eine gefasste Quelle.
Mit dem Auto erreicht man das Naturschutzgebiet, indem man in Alpirsbach über den Marktplatz fährt und anschließend der Spitalgasse immer aufwärts folgt bis zu dem kleinen Waldparkplatz (ausgeschildert).

Vom Bahnhof Alpirsbach kann man die Glaswiesen ebenfalls einfach erreichen. Man überquert die Gleise beim Bahnhof mit Hilfe der Fußgängerbrücke. Hinter den Gleisen verlässt man die Brücke über die Treppen. Am Fuß der Brücke ist der Marktplatz mit der blauen Raute in 0,4 Kilometer ausgeschildert. Am Marktplatz folgt man dem Ostweg mit der schwarz-roten Raute mit Ziel Lindenbrunen / Kloster in 0,1 Kilometer. Beim Lindenbrunnen ist das Ziel Naturschutzgebiet Glaswiesen mit 1,6 Kilometer ausgeschildert. Beim Oberen Burghaldenweg zweigt man vom Ostweg ab und folgt anschließend dem Zeichen gelbe Raute.

Im Gebiet empfiehlt es sich, einen Rundweg zu gehen. Man kann bergauf über den Unteren Moosweg gehen (bei der Verzweigung im Naturschutzgebiet rechts) und bergab über das Glaswaldsträßchen. Man kann auch das Naturschutzgebiet an seinen Grenzen umrunden. Hierbei befindet man sich stets im Wald.

Am Eingang zum Naturschutzgebiet Glaswiesen und Glaswald befinden sich Informationstafeln mit einer Karte des Gebiets. Zu erkennen sind die Glaswiesen, die sich mitten im Wald (grüne Fläche) befinden.

Der Herbst zeigt sich in den Glaswiesen mit unterschiedlichsten Farbtönungen.

Am oberen Ende der Glaswiesen befindet sich die Karlsquelle. Sie entspringt an der Grenze zwischen dem untenliegenden Grundgebirge aus Gneis und Granit und dem darüberliegenden Deckgebirge aus Buntsandstein. 

Unterschiedliche Wiesentypen grenzen in den Glaswiesen unmittelbar aneinander. 

Von einem Kiesweg aus kann man die Glaswiesen in allen Details sehen und genießen. 

Diese Oase mitten im Wald strahlt eine ungewohnte Ruhe aus. Nur das Brummen der Düsenflugzeuge ist hin und wieder zu hören.

Das Alpirsbächle schlängelt sich total naturbelassen durch die Glaswiesen.

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