Samstag, 2. Januar 2010

Schwarzwald bei den Nachbarn aus Hessen auf Platz 10 der Reiseziele weltweit


Das Hessische Fernsehen HR3 hat am 1. Januar 2010 eine Sendung über die 40 beliebtesten Reiseziele der Hessen ausgestrahlt. Dem voraus ging eine breit angelegte Umfrage.

Der Schwarzwald landete unter allen genannten Reisezielen weltweit auf Platz 10. Dies ist ein durchaus beachtlicher Rang, denn der Schwarzwald lag damit noch vor so bekannten Reisezielen wie Mallorca, Toskana, München, Rom oder Paris. Platz 1 fiel auf die Ostseeküste. Die zehn ersten Plätze wurden wie folgt verteilt:

1. Ostseeküste
2. Insel Sylt
3. Bodensee
4. Südtirol
5. Allgäu
6. Mecklenburgische Seenplatte
7. Berlin
8. Kreuzfahrt zu den norwegischen Fjorden
9. Kanarische Inseln
10. Schwarzwald

Jedes der 40 meistgenannten Reiseziele wurde mit recht guten Bildern vorgestellt. Und zu jedem Reiseziel durfte ein Prominenter aus Hessen seine persönlichen Eindrücke und Bewertungen abgeben.

Zum Schwarzwald wurde unter anderem angemerkt, dass es nirgendwo sonst auf der Welt einen so dunklen und großen Wald, einen Wald im eigentlichsten Sinne gäbe. Im Bild wurden überraschend schöne Naturaufnahmen, unter anderem von einigen Karseen des Schwarzwalds gezeigt.

Als Prominenter durfte der frühere Ministerpräsident von Hessen und Bundesfinanzminister Hans Eichel von einem früheren Schwarzwaldurlaub erzählen. Er berichtete von einem Urlaub in Bad Dürrheim. Wenn man jetzt ganz puritanisch wäre, müsste man sagen, dass Bad Dürrheim nicht im Schwarzwald liegt, sondern in der östlich angrenzenden Landschaft der Baar. Jedoch ist Bad Dürrheim sehr nahe am Schwarzwald, so dass es sich als Standort für Ausflüge in den Schwarzwald durchaus anbietet. Hans Eichel erzählte auch, wie er mit seinem Bruder in der Nähe der B27 bei Bad Dürrheim stand und dort wegen der Nähe zu Stuttgart auffallend viele tolle Mercedesfahrzeuge vorbeifahren sah. Naja: ob dies so viel mit dem Schwarzwald zu tun hat, sei dahingestellt. Aber immerhin: Der Schwarzwald hat in Deutschland und auch weltweit einen guten Ruf und Bekanntheitsgrad und es ist sicher nicht falsch sich Gedanken darüber zu machen, wie sich der Schwarzwald im 21. Jahrhundert entwickeln und präsentieren soll.

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