Freitag, 8. April 2011

Ebersteinburg-Rundweg bei Baden-Baden, Teil 3


Dies ist der dritte und letzte Post der kleinen Reihe zum 10 Kilometer langen Premiumweg Ebersteinburg-Rundweg bei Baden-Baden in diesem Blog. Am Ende des zweiten Posts sind wir in der Wolfsschlucht angekommen. Mit einer langen, aber nicht besonders großen Steigung verlässt der Ebersteinburg-Rundweg die Enge der Wolfsschlucht und führt zur Lukashütte auf dem sogenannten Verbrannten Felsen.



Die Lukashütte befindet sich in exponierter Lage auf dem Verbrannten Felsen. Der Verbrannte Felsen besteht aus Gesteinen des Rotliegenden. Das sind die ältesten Sedimentgesteine in Baden-Württemberg.
Von der Lukashütte geht der Blick über das Untere Murgtal mit Gaggenau im Mittelgrund.
Von der Lukashütte geht es in Richtung des Baden-Badener Ortsteils Ebersteinburg.

Immer wieder kommt der Weg an bizarren Felsgebilden vorbei.
Man erreicht den Ortsrand von Ebersteinburg an der Zimmerhardtstraße. Es geht hier jedoch nicht in den Ort hinein. Statt dessen führt der Ebersteinburg-Rundweg noch einmal in den Wald, um über den Schlossberg hinweg die Burgruine Ebersteinburg, die Namensgeberin des Rundwanderwegs, zu erreichen.

Von der Ebersteinburg sind heute noch der Bergfried und eine Schildmauer erhalten.
Auf dem Burggelände befindet sich ein Restaurant. Während der Öffnungszeiten des Restaurants kann man die Burgruine besichtigen. Von der Burgruine steigt man nun hinab in den Ort Ebersteinburg. Die Hauptstraße des Orts heißt Ebersteinburger Straße. Dort wendet man sich kurz nach links. Dann biegt man nach rechts in die Hilsbrunnenstraße ab. Wenn man mit dem Auto zum Alten Schloss von Baden-Baden, dem Ausgangspunkt des Ebersteinburg-Rundwegs gefahren ist, kennt man diese Straße bereits. Denn dies ist die Zufahrtsstraße zum Alten Schloss.

Die Burgruine Ebersteinburg, gesehen vom Ort Ebersteinburg aus
Die Hilsbrunnenstraße führt in den Wald. Am Waldrand verlässt man die Hilsbrunnenstraße nach links und geht schräg nach links einen Forstweg aufwärts. Weiter oben kommt man zum Rand des schon bekannten Bannwalds Battert und geht dort scharf nach links auf den kaum mehr steigenden Forstweg. Dieser Forstweg führt auf der Ostseite um den Battert herum.

Auf der Ostseite des Battert kommt man an dieser Blockhalde vorbei.
Bald erreicht man wieder die Untere Batterthütte. Wenige Meter hinter der Hütte zweigt man nach rechts auf einen Pfad ab, der schnell auf die Hochfläche des Battert führt. Nun geht es am oberen Ende der Battertfelsen entlang. Immer wieder hat man interessante Ausblicke auf die Felsen ganz in der Nähe und auf das Oostal mit Baden-Baden.

Die Battertfelsen sind ein Himmelreich für Kletterer.
Nach einiger Zeit beginnt der Weg wieder zu fallen. Man erreicht die Ritterplatte, einen weiteren Aussichtspunkt.

Von der Ritterplatte blickt man über das Alte Schloss hinab nach Baden-Baden.
Bald erreicht der Weg den oberen Eingang zur Burgruine Altes Schloss. Man kann hier durch die Burgruine hindurchgehen. Der Ebersteinburg-Rundweg ist so ausgeschildert, dass er links (östlich) an der Ruine vorbeiführt. Zur Zeit finden Restaurierungsarbeiten an der Burgruine statt, die das Gehen an der Ostseite der Ruine erschweren. Welche Variante auch immer man wählt, auf der Talseite der Burgruine hat man den Ebersteinburg-Rundweg vollendet. Wenn man Glück hat, hat die Burgschenke für eine Stärkung geöffnet.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Premiumwege im Schwarzwald.
 

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