Mittwoch, 1. August 2012

Aussicht vom Hochkopfturm bei Todtmoos

Der Hochkopfturm befindet sich im Südschwarzwald auf der Grenze zwischen den Landkreisen Waldshut und Lörrach. Der Hochkopf hat eine Höhe von 1.263 m ü NN und gehört damit zu den höchsten Schwarzwaldbergen. 

Der Hochkopf ist vollständig bewaldet. Die Aussicht vom Gipfel ist nur mit Hilfe des Turms möglich. Die Aussicht vom Hochkopfturm zählt zu den schönsten des ganzen Schwarzwalds. Zwar ist der Hochkopf nicht ganz so hoch wie der berühmte Feldberg. Jedoch bieten sich vom Hochkopfturm grandiose Tiefblicke in die benachbarten Täler, den Kessel von Präg und das oberste Wehratal bei Todtmoos. Zudem zeigen sich die höchsten Schwarzwaldberge wie der Belchen, der Feldberg oder der Blauen vom Hochkopf aus besonders eindrucksvoll. Und bei klarer Sicht sieht man vom Hochkopf die Alpen im Süden fast genauso gut wie vom Feldberg.

Eine Holztafel beim Hochkopfturm klärt über dessen Geschichte auf. Demnach wurde der Turm im Jahr 1926 vom Kurverein Todtmoos erbaut. Im Jahr 1982 wurde der Turm vom Kurort Todtmoos wiederhergestellt, mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, des Landkreises Waldshut und des Schwarzwaldvereins. Der Turm ist nicht besonders hoch. Für eine gute Aussicht ist die Höhe jedoch ausreichend. Der Turm ist immer geöffnet.


Wie kommt man hin?
Der nächstgelegene Ausgangspunkt ist der Weißenbachsattel, ein Straßenpass zwischen dem Wehratal und dem Präger Kessel. Dort befinden sich Parkplätze. Am Pass befindet sich auch das Hochkopfhaus, ein Hotel mit Gaststätte. Der Westweg, der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins, führt über den Weißenbachsattel und unterhalb des Gipfels des Hochkopfs vorbei.

Vom Weißenbachsattel folgt man zunächst der roten Raute des Westwegs, bis östlich des Hochkopfs der beschilderte Abstecher zum Gipfel abzweigt. Die Entfernung vom Weißenbachsattel zum Hochkopf ist ca. 1,7 Kilometer. Der zu überwindende Höhenunterschied ist ca. 180 Meter.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Aussichtstürme des Schwarzwalds.
Der aus Holz erbaute Hochkopfturm mit Unterstand
Auf dem Gipfel des Hochkopfs befindet sich südwestlich des Turms eine kleine waldfreie Fläche mit Sitzbank. Von dort hat man einen Blick nach Süden und auf den Turm.
Blick vom Hochkopfturm in Richtung Süden auf das oberste Wehratal, die sichtbare Ortschaft heißt "Weg" und gehört zu Todtmoos. Am Horizont sieht man Hochnebel über dem Schweizer Mittelland und dahinter andeutungsweise die Alpen.
Blick vom Hochkopfturm in Richtung Südsüdwesten: über die sichtbare Bergkette verläuft der Westweg in Richtung Basel, der bewaldete Berg im Hintergrund ist der Rohrenkopf.
Blick vom Hochkopfturm in Richtung Westen: im Hintergrund erhebt sich der Blauen.
Blick vom Hochkopfturm in Richtung Westnordwesten: im Mittelgrund erstreckt sich der Bergrücken zwischen Hochgescheid und Staldenkopf, dahinter erhebt sich in der Bildmitte der Belchen, der alpinste Gipfel des Schwarzwalds.
Blick vom Hochkopfturm mit Zoom auf den Belchen
Blick vom Hochkopfturm in Richtung Nordwesten hinab in den Kessel vom Präg: links sieht man eine der größten Geröllhalden des Schwarzwalds.
Blick vom Hochkopfturm in den Kessel von Präg, im Mittelgrund erstreckt sich das Wiesetal bei Todtnau von rechts nach links. Am Horizont links im Bild ist der waldreie Bergsattel Wiedener Eck und rechts im Bild der bewaldete Trubelsmattkopf. 
Blick vom Hochkopfturm in Richtung Norden: am Horizont rechts im Bild ist der bewaldete Berg Stübenwasen.
Blick vom Hochkopfturm in Richtung Norden: rechts im Bild am Horizont erhebt sich der Feldberg.
     

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