Freitag, 28. Dezember 2012

Die Gipfel des Feldbergs - Der Höchsten

Der Feldberg ist der höchste Berg des Schwarzwalds. Zudem ist der Feldberg der höchste Berg Baden-Württembergs und der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen.

Der Feldberg ist ein großes, flächiges Bergmassiv. Die vom Feldberg in fast alle Himmelsrichtungen ausstrahlenden Bergkämme nehmen einen großen Teil des Südschwarzwalds ein. Beim Feldbergmassiv im engeren Sinne werden vier Gipfel unterschieden, die wir uns in diesem Blog in vier hintereinanderfolgenden Posts ansehen wollen.

Heute beginnen wir mit dem höchsten Feldberggipfel, somit dem höchsten Punkt des Schwarzwalds. Dieser Gipfel wird passend "Höchsten" genannt. Seine Höhe ist 1.493, 0 m ü NN.


Auf dem Feldberg-Höchsten befindet sich eine kleine Aussichtsplattform mit Informationstafeln. Wegen des plateauartigen Charakters des Gipfels hat man kaum Tiefblicke in die angrenzenden Täler. Die Aussicht lebt von den Fernblicken. Die Aussicht vom Feldberg zählt zu den umfassendsten in ganz Deutschland. Nicht nur große Teile des Schwarzwalds sind zu sehen. Auch die Vogesen, die Schwäbische Alb, der Schweizer Jura und die Alpenkette zeigen sich bei entsprechend klarer Sicht. Im Herbst und Winter ist die Chance auf eine gute Fernsicht am Größten.

Auf dem Feldberg-Höchsten befinden sich einige Bauten, was bei derart dominanten Bergen wohl unausweichlich ist. Unter anderem stehen auf dem Höchsten ein erst im Jahr 2003 neu erbauter Fernsehturm und eine Wetterstation. Ansonsten liegt der Feldberg-Höchsten innerhalb des Naturschutzgebiets Feldberg, des größten Naturschutzgebiets in Baden-Württemberg.  

Wie kommt man hin?
Der Westweg, der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwalds, verläuft mit seiner Westroute über den Feldberg-Höchsten. 

Ein asphaltierter Fahrweg, der jedoch für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, führt zu den Gebäuden auf dem Gipfel. Der nächstgelegene öffentliche Parkplatz ist beim Feldberger Hof nahe der Feldberg-Passhöhe der B 317 an der Talstation der Seilbahn auf den Feldberg-Seebuck. Von dort kann man dem Westweg folgen und über den Feldberg-Seebuck und die Grüble genannte Scharte zum Feldberg-Höchsten wandern. Eine Auffahrt mit der Seilbahn auf den Feldberg-Seebuck verkürzt die Wanderung. Die Entfernung vom Parkplatz beim Feldberger Hof bis zum Feldberg-Höchsten ist ca. 3,2 Kilometer. Der Höhenunterschied ist ca. 200 Meter. Diese kurze Wanderung kann man zu mehreren interessanten Rundwanderungen erweitern.     

siehe auch: 
Die Gipfel des Feldbergs - Der Seebuck
Die Gipfel des Feldbergs - Der Baldenweger Buck
Die Gipfel des Feldbergs - Der Mittelbuck

Blick aus Richtung Westsüdwesten vom Sattel zwischen dem Feldberg und dem anschließenden Stübenwasen zum Feldberg-Höchsten: Links im Bild ist die St. Wilhelmer Hütte. Sie liegt am Anstiegsweg zum Feldberg-Höchsten von Westen her.
Anstieg von der St. Wilhelmer Hütte zum Feldberg-Höchsten: Blick hinab ins oberste Wiesental. An der Grenze zwischen den bewaldeten Hängen und der fast baumlosen Gipfelkuppe des Feldbergs befindet sich die Todtnauer Hütte. Rechts im Hintergrund erhebt sich der Zeller Blauen. 
Auf dem höchsten Punkt des Feldberg-Höchsten: Blick in Richtung Südosten. Der Turm im Vordergrund rechts im Bild gehört zum Feldberg-Höchsten. Links dieses Turms erstreckt sich der Feldberg-Seebuck mit dem alten Fernsehturm und dem Bismarkdenkmal (links im Bild). Am Horizont ist die Alpenkette.
Auf dem Feldberg-Höchsten: Blick Richtung Westen mit dem neuen Fernsehturm links im Bild und der Wetterstation rechts im Bild.
Blick aus Richtung Osten zum Feldberg-Höchsten: Nach rechts (Norden) fallen die obersten Hänge des Zastler Lochs ab. Das Zastler Loch ist ein Steilkar im obersten Zastler Tal. Die waldfreien obersten Hänge des Zastler Lochs werden auch Osterrain genannt. Dort bleibt der Schnee in der Form von Wächtenresten am längsten in ganz Baden-Württemberg liegen, teilweise bis in den August hinein. 
Blick aus Richtung Ostnordosten vom Baldenweger Buck aus in Richtung Feldberg-Höchsten
Blick aus Richtung Ostsüdosten vom Feldberg-Mittelbuck zum Feldberg-Höchsten
  

1 Kommentar:

  1. Das alte Jahr ist jetzt bald futsch, drum wünsch ich Dir einen guten Rutsch. Glück soll uns das Neue Jahr gestalten und wir bleiben hoffentlich die alten!!

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