Freitag, 25. Oktober 2013

Xanderklinge bei Calw-Holzbronn, Teil 1

Unter den zahlreichen Seitentälern und Seitenklingen des Nagoldtals ist die Xanderklinge etwas besonderes. Der Besuch dieser Klinge ist ein kleines Abenteuer.

Die Klinge ist als sogenanntes §32-Biotop geschützt, das heißt, die Xanderklinge ist ein Naturschutzgebiet, ohne dass es hierzu einer förmlichen Ausweisung als Schutzgebiet bedarf.

Eine örtliche Initiative hat in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und der Regionalförderung der EU einen Pfad durch einen Teil der Xanderklinge gebaut und einige Informationstafeln aufgestellt. Trotz dieses Pfads sind jedoch für das Begehen der Xanderklinge feste, rutschfeste, wasserdichte Schuhe erforderlich. Brücken über den Bach gibt es nicht. Man muss mehrfach über den Bach springen bzw. von Stein zu Stein balancieren. Bei Hochwasser ist das Begehen der Xanderklinge unmöglich. 


Wie kommt man hin?
Ausgangspunkt für die Abenteuerwanderung durch die Xanderklinge ist der zu Calw gehörende Ortsteil Holzbronn. Von der Bundesstraße B 296 Calw-Herrenberg zweigt man südlich von Calw-Stammheim in Richtung Westen auf die K 4302 nach Holzbronn ab. Von der K 4302 biegt man später nach links ab, um durch den Ort Holzbronn hindurchzufahren. Man fährt zunächst entlang der Hauptstraße (Ortsstraße) durch Holzbronn durch und biegt dann bei der Kirche nach rechts auf die Straße "Im Klösterle" ab. Am Ortsende beim Friedhof befinden sich Parkplätze. 

Im Gebiet unterwegs
Vom Parkplatz beim Friedhof geht man wenige Meter in Richtung Süden und biegt bei nächster Gelegenheit nach rechts ab. Hier befindet sich bereits ein Holzschild "Xanderklinge". Geradeausgehend kommt man in den Wald. Der Weg beginnt nun einen längeren Abstieg im Wald zur Sohle des Nagoldtals. Hierbei geht es zunächst in einer Kurve nach rechts und dann mit einer Kehre nach links. Unten im Nagoldtal wendet man sich nach rechts und geht an der Bahnlinie entlang, die man allerdings nicht überquert. Hier sieht man auch die Reste des ehemaligen Bahnhofs Talmühle der Nagoldtalbahn.

Man geht ca. 200 Meter in Richtung Norden durch Wiesen entlang der Nagoldtalbahn. Dann wird der Weg zu einem Pfad und biegt nach rechts in die Xanderklinge ab. Man spürt sofort die Wildheit der Klinge. Der Pfad wird undeutlicher. Immer wieder muss man den Bach überqueren. Man sieht die ersten Wasserfälle.

Im folgenden Post in diesem Blog kommen dann die Höhepunkte der Xanderklinge sowie der zweite Teil der Wanderung aus der Xanderklinge zurück nach Holzbronn an die Reihe.    

Weitere Infos zu den Seitentälern und Seitenklingen des Nagoldtals

Eine lokale Initiative hat in der Xanderklinge einige Informationstafeln angebracht und einen Pfad durch einen Teil der Klinge gebaut.
Ein Pfad führt durch einen Teil der Xanderklinge. Nicht immer ist der Pfad so gut erkennbar wie auf dem Bild.
Die Xanderklinge ist ein sogenanntes § 32-Biotop. Der Wald in der Klinge wird nicht forstwirtschaftlich genutzt.
Vom Bach unterspülte, überhängende Buntsandsteinfelsen in der Xanderklinge
Erste kleine Wasserfälle im unteren Teil der Xanderklinge
Schön geschichtete Buntsandsteinfelsen in der Xanderklinge
Die Xanderklinge - eine Wildnisoase im nordöstlichen Schwarzwald

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