Sonntag, 28. Dezember 2014

Hochschwarzwald mit Alb-Wutach-Gebiet gehört zu den 30 Hotspot-Regionen der biologischen Vielfalt

Der Hochschwarzwald (südlicher Schwarzwald) mit dem Alb-Wutach-Gebiet ist vom Bundesamt für Naturschutz als eine von 30 Hotspot-Regionen der biologischen Vielfalt in Deutschland eingestuft worden. Dies erfolgte im Rahmen der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

Das vom Bundesamt für Naturschutz bestimmte Gebiet hat eine Fläche von 2285,4 km². Es umfasst die Landschaftsräume Alb-Wutach-Gebiet, Dinkelberg und Hochschwarzwald. Die beteiligten Landkreise sind Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg im Breisgau, Lörrach, Schwarzwald-Baar-Kreis und Waldshut. Das Gebiet reicht bis Freiburg im Norden, bis zum Hochrhein im Süden, bis zum Oberrheintal im Westen und bis Blumberg sowie zum Rheinfall im Osten.


Das Gebiet wird charakterisiert durch die höchsten Berge Deutschlands außerhalb der Alpen. Die höchsten Lagen weisen Karbildungen und Moore auf. Weitere Elemente der biologischen Vielfalt in der Region sind ursprüngliche Tannen-Buchen-Wälder, großflächige Weidfelder mit Borstgrasrasen, Eiszeitrelikte bei Flora und Fauna, Feuchtwiesen, Halbtrockenrasen und Flaumeichenbestände. 

Die 30 Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland sind Regionen mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume. Für jeden Hotspot sollen ein Konzept erarbeitet sowie beispielhafte Maßnahmen umgesetzt werden. Projekte in den 30 Hotspots werden gefördert, wenn sie einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Optimierung des gesamten Hotspots leisten. Zur Zeit laufen für fünf der 30 Hotspots entsprechende Projekte. Der Hotspot Hochschwarzwald mit Alb-Wutach-Gebiet ist noch nicht darunter. 

www.biologischevielfalt.de     

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