Montag, 1. Dezember 2014

Premiumweg "Gernsbacher Sagenweg" bei Gernsbach, Teil 2

Dies ist der zweite Post in diesem Blog zum Premiumweg Gernsbacher Sagenweg im unteren Murgtal. Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im heutigen Post wollen wir im Verlauf des Rundwegs wandern.

Vom Startpunkt Klingelkapelle geht es aufwärts in ein kleines Seitental mit einer Wiesenlichtung. Auf der Lichtung befindet sich ein Wassertretbecken. Auf Pfaden und im Zickzack steigt der Weg am bewaldeten Berghang hinauf bis zur Engelskanzel. Von dort hat man einen  Blick über die Murg hinweg auf die Berghänge des Bergs Teufelsmühle.


Weiter aufsteigend kommt man zur Wegkreuzung Luisenruhe. Dort befinden sich Sitzbänke und ein origineller Pilzschirm aus Holz. In der Folge führt der Weg durch Teile des Arboretums unterhalb von Schloss Eberstein, einer Sammlung unterschiedlicher Baumarten. 

Über den Kreuzungspunkt Wachtelweg führt der Weg zum Grafensprung, einem weiteren Aussichtspunkt über dem Murgtal, der sogar einen kleinen Pavillon aufweist. Vom Grafensprung geht man wenige hundert Meter auf dem Hinweg wieder zurück. Bei der nächsten Wegkreuzung steigt man an zum Schloss Eberstein. Man kommt zum Waldrand und zum Rand des Weinbergs unterhalb von Schloss Eberstein.

Vom Rand des Weinbergs hat man erneut einen schönen Blick auf das Murgtal und hinab auf das zu Gernsbach gehörende Obertsrot ("Murgtalblick"). Nun steigt man am Rand des Weinbergs vollends hinauf zum Schloss Eberstein. Das heute im Privatbesitz befindliche Anwesen umfasst unter anderem ein Hotel und ein Restaurant.

Auf dem Platz vor dem Schloss Eberstein folgt man wenige Meter dem in Richtung Baden-Baden führenden Sträßchen und biegt dann nach links aufwärts auf einen Pfad ab. Nach kurzer Zeit kommt man zu einem Aussichtspunkt, von dem man auf Schloss Eberstein herabblicken kann.

Nun geht es über einen bewaldeten Bergrücken zu einer Forstwegkreuzung. Dort biegt man nach rechts ab. Das nächste Zwischenziel ist die sogenannte Erzgrube. Ein Stollen, der zum Erzabbau diente, führt hier in den Berg. Aus Sicherheitsgründen ist der Stollen inzwischen gesperrt. Schließlich erreicht man erneut die K 3701 von Gernsbach nach Baden-Baden.

Man überquert die Straße und folgt den Forstwegen und Pfaden weiter abwärts durch den Wald. Am Hambrechtbrunnen vorbei erreicht man den Punkt Schöne Aussicht. Dort informiert eine Tafel über die Sage zum Rockertweible. Die Aussicht selbst ist etwas zugewachsen. Abwärtsgehend erreicht man bald den Endpunkt des Wegs bei der Klingelkapelle.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Premiumwege im Schwarzwald.     

Der Start- und Endpunkt des Gernsbacher Sagenwegs befindet sich bei der Klingelkapelle. Die heute bestehende Kapelle wurde im Jahr 1852 unter Großherzog Leopold von Baden erbaut. 
In einem Tälchen oberhalb der Klingelkapelle kommt der Gernsbacher Sagenweg an einem Wassertretbecken vorbei.
Der Gernsbacher Sagenweg verläuft auf einem großen Wegteil über schöne Pfade.
Blick auf die Engelskanzel am Berghang oberhalb des Murgtals südlich von Gernsbach
Blick von der Engelskanzel auf das Murgtal: Im unteren Murgtal ist der Talboden stark von Industrie geprägt.
Ein Abstecher führt zum Aussichtspunkt Grafensprung mit kleinem Pavillon.
Blick vom Aussichtspunkt Grafensprung murgtalaufwärts auf das zu Gernsbach gehörende Obertsrot: Die Schornsteine der Fabriken und die Berge scheinen an diesem Herbsttag um die Wette zu rauchen. 
Vom Waldrand blickt man auf den Weinberg am Südhang unterhalb von Schloss Eberstein.
Blick auf Schloss Eberstein: Die heutigen Schlossgebäude wurden zu größeren Teilen erst nach 1829 erbaut.
An der Erzgrube: Hier führt ein Stollen in den Berg, mit dessen Hilfe vor Jahrhunderten Erz abgebaut worden ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen