Mittwoch, 29. April 2015

Geodätischer Referenzpunkt beim Hohlohturm Kaltenbronn

Das Amt für Tourismus im Landkreis Rastatt hat im Jahr 2014 drei sogenannte geodätische Referenzpunkte im Landkreis geschaffen. Mit Hilfe dieser Punkte kann Jedermann/frau die Genauigkeit der Lagebestimmung eines GPS-Geräts überprüfen. Außer beim Hohlohturm wurden auch beim Infozentrum Kaltenbronn sowie auf dem Kulturplatz Rastatt geodätische Referenzpunkte errichtet. 

Der geodätische Referenzpunkt beim Hohlohturm ist in eine quadratische Edelstahlplatte mit den Abmessungen 18 x 18 cm eingraviert. Die Edelstahlplatte ist auf einem Granitpfeiler befestigt. Der Granitpfeiler ragt ca. 30 cm aus dem Boden. Ein Schild beim Hohlohturm weist auf den Geodätischen Referenzpunkt hin. 


Auf der Edelstahlplatte sind die geographischen Koordinaten des Referenzpunkts (geographische Länge und Breite) sowie die Koordinaten im UTM-System dargestellt. Ebenfalls eingraviert ist die Höhe des Referenzpunkts im System Normalhöhennull.

Man kann nun mit einem GPS-Gerät den geodätischen Referenzpunkt in zweifacher Hinsicht nutzen. Wenn man im Internet die Koordinaten des Referenzpunkts ermittelt hat, kann man den Punkt unter Zuhilfenahme des GPS-Gerätes aufsuchen. Andererseits kann man auch vor Ort beim Referenzpunkt die Genauigkeit des eigenen GPS-Geräts überprüfen.

Wie kommt man hin?
Den Hohlohturm erreicht man am schnellsten von der Passhöhe Schwarzmis bei Kaltenbronn im Verlauf der Landesstraße L 76 b aus. Die L 76 b verbindet das Enztal (Bad Wildbad) mit dem Murgtal (Reichental, Hilpertsau). Bei der Passhöhe befindet sich auch eine Bushaltestelle. Südlich der Passhöhe ist ein Großparkplatz. Die Weglänge von der Passhöhe bis zum Hohlohturm ist ca. 800 Meter.  

Siehe auch:
Aussicht vom Hohlohturm bei Gernsbach-Kaltenbronn im Post vom 04.04.2010 in diesem Blog 
Hohlohsee auf dem Kaltenbronn im Post vom 29.08.2009

Internetquelle zu den Referenzpunkten: http://www.tourismus.landkreis-rastatt.de

Ein Schild zeigt beim Hohlohturm die Lage des geodätischen Referenzpunkts an.
Der geodätische Referenzpunkt ist in eine 18 x 18 cm große Edelstahlplatte eingraviert, die auf einem 30 cm über die Oberfläche hinausragenden Granitpfeiler befestigt ist. 
Auf der Edelstahlplatte sind die geographischen Koordinaten des Referenzpunkts sowie die Koordinaten im UTM-System dargestellt. Ebenfalls eingraviert ist die Höhe im System Normalhöhennull.
 

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