Samstag, 25. Juli 2015

Der neue Baumwipfelpfad bei Bad Wildbad

Der Baumwipfelpfad auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad wurde am 26.09.2014 eröffnet. Die Gesamtlänge des Pfads beträgt 1.250 Meter. Man kann den Baumwipfelpfad in zwei Bereiche unterteilen. Da ist zunächst einmal der Steg, der vom Eingang auf dem Sommerberg langsam ansteigend bis zum Aussichtsturm führt. Zum Zweiten gibt es den Aussichtsturm, in dem der Steg mit vielen Kreiswindungen langsam nach oben führt.

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um den Steg bis zum Aussichtsturm. Im folgenden Post wird dann der Aussichtsturm das Thema sein.

Der Baumwipfelpfad befindet sich (ohne Berücksichtigung des Teilstücks im Turm) bis zu 20 Meter über dem Waldboden. Die maximale Steigung des Stegs beträgt 6 Prozent. Der Baumwipfelpfad ist barrierefrei und auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl befahrbar. Im Verlauf des Baumwipfelpfads befinden sich drei Erlebnisstationen und zehn didaktische Stationen.

Seit seiner Eröffnung erweist sich der Baumwipfelpfad als Publikumsmagnet. An schönen Wochenenden ist der Parkplatz auf dem Sommerberg schnell überfüllt. Zudem gibt es dann teilweise Wartezeiten bei der Sommerbergbahn (Standseilbahn), die von Bad Wildbad hinauf zum Sommerberg führt. 

Montag, 20. Juli 2015

Auf dem Wiesentalweg von Todtnau nach Schönau

Das Wiesental ist ein großer und markanter Taleinschnitt im Südschwarzwald. Das Wiesental tieft sich von Südwesten (Basel/Lörrach) her kommend in den Südschwarzwald ein und reicht bis zum Feldberg, dem höchsten Berg des Schwarzwalds.

Am Talgrund des Wiesentals (das Flüsschen heißt Wiese) verläuft der Wiesentalweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg ist mit dem Zeichen gelbe Raute markiert. Heute gehen wir einen Teilabschnitt des Wiesentalwegs von Todtnau nach Schönau im Schwarzwald. Dieser Weg verläuft zwischen Todtnau und Utzenfeld auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie von Zell im Wiesental nach Todtnau. 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Qualitätswege Wanderbares Deutschland im Schwarzwald


Der Deutsche Wanderverband vergibt das Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland an Wanderwege, die bestimmte Kriterien erfüllen. Beginnend im Jahr 2004 fielen darunter zunächst nur Wanderwege von mindestens 20 Kilometern Länge ("lange Qualitätswege"). Am 31.12.2014 wurden die ersten thematischen Wanderwege mit einer Länge von bis zu 20 Kilometern mit dem Label ausgezeichnet ("kurze Qualitätswege").

Im Schwarzwald gibt es mit Stand November 2017 23 Wanderwege, die mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland versehen sind. Darunter sind 10 lange Qualitätswege und 13 kurze Qualitätswege. Diese Wege sind nachfolgend aufgelistet. 

Nach und nach sollen vom heutigen Artikel aus auch Links zu Artikeln in diesem Blog gesetzt werden, die sich mit einzelnen Qualitätswegen Wanderbares Deutschland näher befassen. Der heutige Artikel wird zudem von der rechten Spalte dieses Blogs aus direkt verlinkt. 

Freitag, 10. Juli 2015

Der Wald beim Luchspfad in der Kernzone Plättig des Nationalparks Schwarzwald

In den beiden vorangegangenen Posts in diesem Blog ging es um den Luchspfad, einen Lehr- und Erlebnispfad beim Plättig an der Schwarzwaldhochstraße auf dem Gebiet der Stadt Baden-Baden. Seit dem 01.01.2014 ist das Gebiet, durch das der Luchspfad führt, Teil des Nationalparks Schwarzwald.

Im heutigen Post soll der Wald im Bereich des Luchspfads das Thema sein. Ein Teil des Waldgebiets, durch das der Luchspfad sowie der benachbarte Wildnispfad führen, wurde vom Jahrhundertorkan Lothar am Zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Stadt Baden-Baden hat sich daraufhin entschlossen, in diesem Gebiet alles so zu lassen, wie es der Orkan geschaffen hat, und keine forstwirtschaftlichen Aktivitäten durchzuführen. Es entstand ein informeller Bannwald.

15 Jahre nach dem Sturmereignis befindet sich das Waldgebiet bereits in einem so natürlichen und guten Zustand, dass der Nationalpark Schwarzwald, dessen Verwaltung nun auch für den Wald rund um den Luchspfad zuständig ist, eine von zunächst vier Kernzonen des Nationalparks beim Luchspfad eingerichtet hat. In den Kernzonen ruht jegliche forstwirtschaftliche Aktivität. Die Kernzonen entsprechen einem Bannwald gemäß dem baden-württembergischen Waldgesetz. Die vier im Frühjahr 2015 eingerichteten Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald sind: Plättig, Hoher Ochsenkopf/Nägeliskopf, Wilder See/Kleemüsse, Buhlbachsee/Hechliskopf. Innerhalb von 30 Jahren nach der Gründung des Nationalparks müssen die Kernzonen mindestens 75 Prozent der Fläche des Parks einnehmen. Der Luchspfad befindet sich zum Teil in der Kernzone Plättig, zum Teil innerhalb der Managementzone des Nationalparks, die am Rand des Nationalparks eingerichtet worden ist.

Montag, 6. Juli 2015

Erlebnisstationen im Verlauf des Luchspfads bei Baden-Baden

Der Luchspfad im Stadtwald von Baden-Baden befindet sich seit dem 01.01.2014 innerhalb des Nationalparks Schwarzwald und ist seitdem eine der wichtigsten Einrichtungen für Besucher des noch jungen Schutzgebiets.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog war der Luchspfad bereits das Thema. Heute sollen die 24 Erlebnisstationen des Pfads aufgelistet werden. Bei der Mehrzahl der Erlebnisstationen befindet sich eine Informationstafel, die ein bestimmtes Thema im Zusammenhang mit dem Luchs behandelt. Bei einigen Erlebnisstationen befinden sich Fernrohre, mit denen man Tierattrappen in der Umgebung anvisieren kann (Fernrohrstationen). Einige wenige Erlebnisstationen umfassen weitere Einrichtungen.

Die Erlebnisstationen im Einzelnen:

Donnerstag, 2. Juli 2015

Der Luchspfad im Nationalpark Schwarzwald bei Baden-Baden

Der Luchspfad ist zusammen mit dem unmittelbar benachbarten Wildnispfad zur Zeit (2015) eine der wichtigsten Einrichtungen für Besucher des noch jungen Nationalparks Schwarzwald.

Der Luchspfad wurde im Sommer 2009 eröffnet. Er gilt als der erste Luchspfad in Deutschland. Der Pfad führt allerdings nicht an irgendwelchen Luchsgehegen vorbei und hat auch nicht zum Ziel, dass Besucher Luchse sehen können. Vielmehr führt der Luchspfad durch ein Waldgebiet, das sich als Lebensraum für den Luchs besonders gut eignet. 24 Erlebnisstationen im Wegverlauf sollen über den Luchs und seinen Lebensraum informieren sowie Akzeptanz für den Luchs wecken. Es wird damit gerechnet, dass der Luchs in den kommenden Jahren auch den Schwarzwald vermehrt besiedeln wird.