Sonntag, 25. Oktober 2015

Die Eiszeit-Tour der Baiersbronner Himmelswege, Teil 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Eiszeit-Tour, einem von neun Baiersbronner Himmelswegen. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Hochfläche Kleemüsse oberhalb des Huzenbacher Sees gekommen. 

Beim Wegweiser Kleemüsse verlässt die Eiszeit-Tour die Kernzone Wilder See/Kleemüsse des Nationalparks Schwarzwald. Nun geht es weiter durch die Entwicklungszone des Nationalparks. Nach einiger Zeit kommt man an den Ostrand der Hochfläche Kleemüsse. Dort befindet man sich am Rand des Nationalparks, was durch ein Schild kenntlich gemacht ist.


Man trifft hier auf die Klemiss-Hütte, die einen Unterstand bietet, sonst jedoch verschlossen ist. Es gibt von dieser Stelle aus einen eingeschränkten Blick in das Dobelbachtal, in das der Weg nun absteigt, sowie in Richtung Murgtal.

Den Talschluss des Dobelbachtals bildet das Kammerloch, ein eiszeitliches Kar. Durch die steile Karwand steigt die Eiszeit-Tour nun als Pfad ab. Dies ist der schwierigste Teil der gesamten Tour. Ungefähr auf halber Höhe in der Karwand zweigt ein Stichweg zum Kammerloch-Wasserfall ab (siehe den Post vom 07.10.2015 in diesem Blog).  Im Kammerloch befindet man sich erneut in der Entwicklungszone des Nationalparks Schwarzwald.

Im weiteren Verlauf wurde die Eiszeit-Tour auf eine neue Wegführung gelegt. Sie führt nun nicht mehr durch den Karboden des Kammerlochs und im Talgrund des hinteren Dobelbachtals, sondern am Südhang des Tals entlang. Zunächst folgt man einem Forstweg, dann geht es auf einem Pfad kurzweilig am Hang entlang. Bei der Ross-Hütte erreicht man schließlich den Talgrund. Im Talgrund des vorderen Dobelbachtals geht es weiter talauswärts. Am Ende des Dobelbachtals wendet man sich im Murgtal nach links und erreicht bald die B 462. Nach rechts gehend kommt man zum Haltepunkt Huzenbach der Murgtalbahn. Hat man das Auto im Zentrum von Huzenbach geparkt, folgt man der Eiszeit-Tour weiter noch einmal hinauf auf den westlichen Talhang des Murgtals und schließlich hinab nach Huzenbach.        

Blick vom Rand der Hochfläche Kleemüsse bei der Klemisshütte hinab in das Dobelbachtal
Am Rand der Hochfläche Kleemüsse und am oberen Rand des Kammerlochs befindet sich die (verschlossene) Klemisshütte.
Steil und im Zickzack führt die Eiszeit-Tour von der Hochfläche Kleemüsse hinab ins Kammerloch.
Märchenhaft anmutende Moosbedeckung im Wald des Kammerlochs
Die Eiszeit-Tour verläuft am Südhang des Dobelbachtals entlang.
Die Eiszeit-Tour wurde im Dobelbachtal vor kurzem auf eine neue Wegführung verlegt. Sie folgt jetzt nicht mehr dem Forstweg im Talgrund, sondern verläuft auf einem Pfad über den Südhang des Tals.

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