Dienstag, 3. November 2015

Aussicht vom Buchkopfturm bei Oppenau-Maisach

Im vorangegangenen Post in diesem Blog war der neue Buchkopfturm bei Oppenau-Maisach das Thema. Im heutigen Post wollen wir die Aussicht vom Turm betrachten.

Die Aussicht vom Buchkopfturm erstreckt sich von Süden über Westen nach Norden. In Richtung Osten gibt es keine Fernsicht. Das hat seinen Grund darin, dass der Buchkopfturm nicht auf dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds steht und nicht einmal auf dem Gipfel des Buchkopfs, eines Ausläufers dieses Hauptkamms. Vielmehr steht der Buchkopfturm am Westhang des Buchkopfs hoch über dem nach Westen führenden Maisachtal, aber nicht hoch genau, um auf den Hauptkamm des Nordschwarzwalds oder in Richtung Osten darüber hinaus zu blicken.

Hauptgegenstand der Aussicht vom Buchkopfturm ist das Renchtal mit seinen zahlreichen, weitverzweigten Seitentälern und Bergwelten. Im Süden reicht bei klarer Sicht der Blick bis zum Feldberg, dem höchsten Berg des Schwarzwalds. Im Westen sieht man ebenfalls bei klarer Sicht die Oberrheinische Tiefebene und dahinter die Vogesen.


Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme des Schwarzwalds.

Die Aussichtsplattform des Buchkopfturms ist überdacht und zum Teil windgeschützt.
Blick vom Buchkopfturm in Richtung Westsüdwesten: Im Hintergrund erhebt sich die Hochfläche Moos, die bedeutendste Erhebung im Schwarzwald westlich des Nordschwarzwald-Hauptkamms. Die Hochfläche Moos wird im Wesentlichen vom Mooskopf mit seinem Aussichtsturm und vom Siedigkopf gebildet. Vor der Moos erstreckt sich das Renchtal. Die Rench fließt im Bild von links nach rechts. Die Hochfläche Moos schickt einen Ausläufer in Richtung Westen nach Offenburg. Dieser Ausläufer schwingt sich zum Brandeckkopf mit seinem Aussichtsturm auf (im Bild rechts der Moos-Hochfläche und mit einem blasseren Grün als diese).    
Blick vom Buchkopfturm in Richtung Westnordwesten: Im Hintergrund sieht man die Oberrheinische Tiefebene. Dahinter deuten sich die Vogesen an. In der Bildmitte an der Grenze zwischen den letzten Schwarzwaldbergen und der Oberrheinischen Tiefebene sieht man einen Teil der Stadt Oberkirch. Dort verlässt die Rench den Schwarzwald. 
Blick vom Buchkopfturm in Richtung Norden: Man blickt hier auf den Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Etwas links der Bildmitte sieht man als weißen Punkt auf dem Hauptkamm das Schliffkopf-Hotel an der Schwarzwaldhochstraße.
Blick vom Buchkopfturm in Richtung Südsüdosten: Man blickt hier im Bildhintergrund auf die Fortsetzung des Hauptkamms des Nordschwarzwalds in Richtung Süden (Bereich zwischen der Alexanderschanze und der Lettstädter Höhe). Über diese Höhen verläuft der Westweg, der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwalds, auf seinem Weg in Richtung Kinzigtal. Dieser Bereich wird bereits zum Mittleren Schwarzwald gerechnet. Im Vordergrund sieht man eine neue Forststraße, über die der Renchtalsteig zum Buchkopfturm umgeleitet wird. Das oberste Renchtal tieft sich im Mittelgrund ein.    
Blick vom Buchkopfturm in Richtung Südsüdwesten: Ganz im Hintergrund in der rechten Bildhälfte kann man ganz schwach den Feldberg im Südschwarzwald, den höchsten Berg des Schwarzwalds erkennen. Die bewaldete Höhe im Vordergrund ist ein Ausläufer der Bergkette, an dessen Hang der Buchkopfturm steht. Dahinter verläuft das Renchtal von links nach rechts. Der Bergkegel im Mittelgrund rechts der Bildmitte ist der Überskopf bei Bad Peterstal.     
Blick vom Buchkopfturm in Richtung Südwesten: In der Bildmitte dominiert der Braunberg. Die Kappe des Bergs besteht aus Buntsandstein. Das zeigt sich an Hand der ebenen Gipfelfläche. Der Braunberg ist insofern ein Zeugenberg des Buntsandsteins, denn er bezeugt, dass die Buntsandsteinschicht, die den Hauptkamm des Nordschwarzwalds bedeckt, vor Jahrmillionen weiter nach Westen gereicht hat. Die Landschaft um den Braunberg herum besteht aus dem Granit des Grundgebirges. Das Renchtal verläuft hinter dem Braunberg im Bild von links nach rechts. Zwischen dem Aufnahmestandpunkt und dem Braunberg tieft sich das hinterste Maisachtal ein, das bei Oppenau in das Renchtal mündet. 

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