Samstag, 28. Februar 2015

Winterwanderung von Baiersbronn-Obertal ins Rechtmurgtal, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Winterwanderweg durchs Rechtmurgtal bei Baiersbronn-Obertal, einem Teil des Baiersbronner Winter-Wanderhimmels.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangen Post sind wir auch bereits im Wegverlauf gewandert und hierbei bis zur Köpflesbauerndurchlasshütte im hintersten Rechtmurgtal gekommen.

Heute geht es weiter im Verlauf der Rundwanderung. Bei der Köpflesbauerndurchlasshütte biegt man nach links ab. Der geräumte Forstweg steigt nun weiter an, um den Bergsattel bei der Hahnen-Hütte im Bergkamm zwischen dem Rechtmurgtal und dem Buhlbachtal zu erreichen. Nach wie vor befindet man sich hier im Nationalpark Schwarzwald.

Die Hahnen-Hütte wurde im Jahr 2014 von der Verwaltung des Nationalparks Schwarzwald neuerrichtet. Der Vorgängerbau wurde vom Württembergischen Forstamt Obertal im Jahr 1905 erbaut. Bei der Hahnen-Hütte hat der Rundwanderweg mit 839 m ü NN seinen höchsten Punkt erreicht.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Winterwanderung von Baiersbronn-Obertal ins Rechtmurgtal, Teil 1

Die Gemeinde Baiersbronn im Nordschwarzwald rühmt sich, das größte Wanderwegenetz Europas zu haben. Man muss mit Superlativen immer ein wenig vorsichtig sein. Es ist jedoch durchaus möglich, dass Baiersbronn auch das größte Netz an geräumten Winterwanderwegen in Europa besitzt.

Die Winterwanderwege in Baiersbronn sind ein Teil des Baiersbronner Winter-Wanderhimmels. Unter diesem Begriff werden alle geräumten Winterwanderwege, beschilderten Schneeschuhtouren und Loipen in Baiersbronn subsummiert. 

In den vorangegangenen beiden Posts in diesem Blog haben wir bereits zwei dieser geräumten Winterwanderwege ausprobiert. Im heutigen und im folgenden Post ist ein weiterer Winterwanderweg an der Reihe. Dies ist ein Rundwanderweg ab/bis Baiersbronn-Buhlbach in das Rechtmurgtal. Die Rechtmurg ist einer der beiden Quellbäche des Flusses Murg, der bei Rastatt in den Rhein mündet.

Im Verlauf der Winterwanderung durch das Rechtmurgtal kommt man an nicht weniger als vier Holzhütten vorbei. Es geht überraschend hoch hinauf bis in eine Höhe von 829 m ü NN. Ganz neu und ganz wichtig ist, dass der Winterwanderweg ins Rechtmurgtal auch in den noch ganz jungen Nationalpark Schwarzwald hineinführt. Man kommt sogar bis an den Rand einer der vier erst im Februar 2015 ausgewiesenen Kernzonen des Nationalparks.

Der Winterwanderweg durch das Rechtmurgtal ist ca. 8,9 Kilometer lang. Im Wegverlauf ist ein Höhenunterschied von 293 Metern im Auf- und Abstieg zu bewältigen. Der Winterwanderweg führt durchgehend im Verlauf von Forststraßen, die Schneebelag aufweisen. Die Forststraßen sind ansonsten entweder asphaltiert oder geschottert. Im Spätwinter kann es sein, dass der verdichtete Schneebelag auf den Forststraßen eisig wird. Dann kann es auf einigen Abschnitten sehr rutschig sein.

Samstag, 21. Februar 2015

Winterwanderung von Baiersbronn zum Sankenbachsee

29 Winterwanderwege listet die Internetseite von Baiersbronn auf. Die Winterwanderwege in Baiersbronn sind ein Teil des Baiersbronner Winter-Wanderhimmels. Unter diesem Begriff werden alle geräumten Winterwanderwege, beschilderten Schneeschuhtouren und Loipen in Baiersbronn subsummiert.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog haben wir bereits einen dieser Winterwanderwege ausprobiert. Das war der Weg vom Bahnhof Baiersbronn hinauf zur Glasmännlehütte. Weil es so schön war, soll heute ein weiterer Winterwanderweg das Thema in diesem Blog sein. Das ist der Weg vom Bahnhof Baiersbronn zum Sankenbachsee.

Wenn man den Sankenbachsee im Winter bei Schneelage besuchen will, darf man nicht auf die Idee kommen, den im Sommer üblichen Wanderweg zu nehmen. Dieser Weg - der Seensteig - ist bei Schneelage nicht gespurt. Der Weiterweg des Seensteigs vom Sankenbachsee hinauf zu den Sankenbach-Wasserfällen ist bei Schneelage sogar explizit gesperrt.

Der Winterwanderweg von Baiersbronn zum Sankenbachsee verläuft zunächst mal entlang der Sankenbachstraße bis zum Wanderparkplatz Wildgehege. Von dort folgt man der Forststraße immer geradeaus. Die Forststraße verläuft im Talschluss des Sankenbachtals (ein eiszeitliches Kar) etwas oberhalb des Sankenbachsees. Die Forststraße heißt passend Sankenbachkesselsträßchen. Ein Abstieg zum Seeufer ist bei Schneelage nicht möglich. Von der Forststraße aus hat man jedoch immer wieder einen Blick auf den (zugefrorenen) Sankenbachsee.

Sonntag, 15. Februar 2015

Winterwanderung von Baiersbronn zur Glasmännlehütte

Die im Nordschwarzwald im Landkreis Freudenstadt gelegene Gemeinde Baiersbronn hält auf ihrer Internetseite einen Prospekt zum Download bereit, der verschiedene Winterwanderwege beschreibt. Bei diesen Wegen kann man davon ausgehen, dass sie relativ bald nach Schneefällen geräumt oder gespurt sind.

Die Winterwanderwege in Baiersbronn sind ein Teil des Baiersbronner Winter-Wanderhimmels. Unter diesem Begriff werden alle geräumten Winterwanderwege, beschilderten Schneeschuhtouren und Loipen in Baiersbronn subsummiert.

Im heutigen Post in diesem Blog wollen wir einen dieser Winterwanderwege ausprobieren. Das ist der Weg vom Bahnhof Baiersbronn über das Sankenbachtal hinauf zur Glasmännlehütte. Eine eigentliche Beschilderung für diese Winterwanderwege ist vor Ort nicht vorhanden. Der heutige Weg verläuft jedoch durchgehend auf Wegen, die vom Schwarzwaldverein beschildert worden sind.

Die Glasmännlehütte ist eine urige Holzhütte, die auch im Winter geöffnet hat. Vom Sankenbachtal führt ein Doppelsessellift hinauf zur Glasmännlehütte. Dieser Sessellift war Anfang Februar 2015, als eigentlich viel Schnee lag, nicht geöffnet. Auch auf der Interseite von Baiersbronn gibt es keine richtigen Informationen zur Öffnung des Sessellifts.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Erste Gliederung des Nationalparks Schwarzwald unter Dach und Fach

Der Nationalparkrat des Nationalparks Schwarzwald hat bei seiner Sitzung am 4. Februar 2015 in Bühl die erste Gliederung des Nationalparks Schwarzwald beschlossen. Der Nationalparkrat, der aus Vertretern der umliegenden Gemeinden, Kreise und Städte besteht, ist für diese Thematik zuständig. Bereits Mitte Januar 2015 hat der Nationalparkbeirat, in dem Naturschutz-, Forst-, Wirtschafts-, Tourismus- und Bildungsverbände sowie die Kirchen vertreten sind, der Gliederung des Nationalparks zugestimmt.  

Der Nationalpark Schwarzwald ist seit dem 04.02.2015 in drei Zonen eingeteilt. Das sind die Kernzone, die Entwicklungszone und die Managementzone. Die Kernzone umfasst gemäß einer Pressemitteilung des Nationalparks Schwarzwald vom 04.02.2015 ca. ein Drittel der Nationalparkfläche. Dort findet ab sofort weder eine forstwirtschaftliche Nutzung statt, noch gibt es Waldumbaumaßnahmen bzw. Pflegemaßnahmen. Die Kernzone kann sich somit ab sofort zur Wildnis entwickeln. 

Samstag, 7. Februar 2015

Besuch des Aussichtsturms Königskanzel bei Dornstetten im Winter

Die Königskanzel nördlich von Dornstetten im Landkreis Freudenstadt und an der Deutschen Fachwerkstraße ist ein nur ca. sechs Meter hoher Aussichtsturm. 

Vielleicht ist der Begriff Aussichtskanzel bzw. Aussichtspodest passender. Der Turm wurde am 30. Juni 1912 eingeweiht. Das Bauwerk wurde aus Anlass der Silberhochzeit des württembergischen Königs Wilhelm II. und seiner Gattin Charlotte errichtet. Im Jahr 2001 wurde der Turm renoviert.

Die Königskanzel befindet sich außerhalb des Schwarzwalds, ca. einen Kilometer vom Rand des Schwarzwalds entfernt (der Ostrand des Schwarzwalds ist als die Linie definiert, wo der Buntsandstein unter den Muschelkalk abtaucht). Die Königskanzel befindet sich im Naturraum Obere Gäue in der Großlandschaft Neckar- und Tauber-Gäuplatten. Jedoch hat man von der Königskanzel einen schönen Blick auf den Osthang des Schwarzwalds bei Freudenstadt, weshalb dieser Aussichtsturm hier in diesem Blog zum Schwarzwald nicht fehlen darf.    

Montag, 2. Februar 2015

Biosphärengebiet Südschwarzwald soll ca. 63.000 Hektar Fläche umfassen

26 Gemeinden wollen am zukünftigen Biosphärengebiet Südschwarzwald teilhaben. Die Gebietskulisse ist auf eine Fläche von 62.792 Hektar angestiegen. Das haben der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Alexander Bonde und die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei einem Pressegespräch am 21. Januar 2015 mitgeteilt.

Während der ersten drei Jahre des Bestehens des Biosphärengebiets will das Land BW die gesamten Kosten für das Personal und die Geschäftsstelle des neuen Schutzgebiets tragen. Zudem stellt das Land ab Gründung des Biosphärengebiets jährlich 500.000 Euro zur Verfügung, bei Bedarf auch mehr. Nach dem Ablauf der ersten drei Jahre trägt das Land 70 Prozent der Gesamtkosten - wie das auch beim bereits bestehenden Biosphärengebiet Schwäbische Alb der Fall ist.