Mittwoch, 21. September 2016

Aussichtpunkte Posthaldefelsen und Piketfelsen über dem Höllental


Das Höllental zerschneidet entlang einer geologischen Bruchlinie die Hochflächen des Schwarzwalds. Das Höllental bildet die nördliche Begrenzung des Feldbergmassivs und trennt den südlichen vom mittleren Schwarzwald.

Im Höllental gibt es bedingt durch die wesentlich tiefere Erosionsbasis des Rheinsystems gegenüber dem Donausystem enorme Höhenunterschied auf engstem Raum. Während der Grund des Höllentals (Zufluss zum Rhein) um die 500 m ü NN hoch ist, erreichen die Bergflanken (auf der Höhe des alten Donausystems) Höhen bis 1.200 m ü NN.

Auf der Nordseite des Höllentals gibt es zwei Aussichtspunkte, die sich jeweils am Kopf von Felsen befinden, der Aussichtspunkt Piketfelsen und der Aussichtspunkt Posthaldefelsen. Beide Aussichtspunkte sind durch Geländer gesichert. Bei beiden Aussichtspunkten befinden sich Sitzbänke. Beim Aussichtspunkt Posthaldefelsen befindet sich auch eine Schutzhütte, die Posthaldenfelsenschutzhütte, 955 m ü NN, erbaut 1988. 

Die beiden Aussichtspunkte sind jeweils nicht am höchsten Punkt der Erhebung nördlich des Höllentals. Der Aussichtspunkt Piketfelsen befindet sich am Südhang der Kaiserwacht. Der Aussichtspunkt Posthaldefelsen befindet sich am Südhang des Haldenbuck.

Man blickt von den beiden Aussichtspunkten einerseits hinab zum Talboden des Höllentals. Dort verlaufen die teils vierspurige B 31 sowie die eingleisige Höllentalbahn. Wegen des engen Tals verstärkt sich der Verkehrslärm noch. Andererseits blickt man in Richtung Süden auf die nördlichen Vorberge des Feldbergmassivs. Teilweise ist sogar ein Teil des Feldbergs selbst zu sehen.       


Wie kommt man hin?
Der Querweg Freiburg - Bodensee, ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins, führt an beiden Aussichtspunkten vorbei. Man kann zum Beispiel beim Bahnhof Hinterzarten starten und dem Querweg in Richtung Freiburg folgen. Vom Bahnhof Hinterzarten bis zum Piketfelsen ist man ca. 3,5 Kilometer unterwegs. Zum Posthaldefelsen sind es weitere ca. 2,4 Kilometer. Die beiden Aussichtspunkte sind lange nicht so stark besucht wie die benachbarte Ravennaschlucht, die ein kurzes Seitental des Höllentals ist. 

Blick auf den Aussichtspunkt Piketfelsen am Nordrand des Höllentals
Blick vom Aussichtspunkt Piketfelsen in Richtung Westen auf das Bergmassiv des Hinterwaldkopfs, das zum Feldbergmassiv gehört
Blick vom Aussichtspunkt Piketfelsen in Richtung Südwesten über das Höllental hinweg auf die Waldlichtung von Alpersbach: In der linken Bildhälfte sieht man ganz im Hintergrund einen Teil des Feldberg-Höchsten.
Blick vom Aussichtspunkt Piketfelsen in Richtung Süden auf den Bistenkopf im Feldbergmassiv
Blick vom Aussichtspunkt Piketfelsen in Richtung Südosten auf das Windeck: Unten im Höllental sieht man die B 31.
Blick auf den Aussichtspunkt Posthaldefelsen
Blick vom Aussichtspunkt Posthaldefelsen in Richtung Ostsüdosten: Rechts im Bild ist der Berg Kaiserwacht, der den Aussichtspunkt Piketfelsen trägt.
Blick vom Aussichtspunkt Posthaldefelsen in Richtung Südosten und hinab ins Höllental
Blick vom Aussichtspunkt Posthaldefelsen in Richtung Süden und hinab ins Höllental
Blick vom Aussichtspunkt Posthaldefelsen in Richtung Südsüdwesten auf die Bankgallihöhe, 1.210 m ü NN

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