Sonntag, 14. Januar 2018

Historische Stadttürme in Horb am Neckar, Teil 1 von 3

Die Altstadt von Stadt Horb am Neckar liegt malerisch auf einem Bergsporn zwischen dem Neckartal und dem Grabenbachtal. Mehrere historische Stadttürme sind bis heute erhalten. 

Im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog wollen wir einen Rundgang zu den historischen Stadttürmen in Horb am Neckar machen.

Der Rundgang beginnt beim Bahnhof von Horb am Neckar. Der Weg ist ca. 3,8 Kilometer lang. Im Wegverlauf ist ein Höhenunterschied von ca. 140 Metern zu bewältigen.

Vor dem Bahnhofsgebäude folgt man der Lindenstraße, die rechtwinklig vom Bahnhof in Richtung Norden wegführt. Im Verlauf des Flößerstegs überquert man den Neckar. Man geht geradeaus weiter und überquert mit Hilfe eines weiteren Stegs den Mühlkanal. Darauf geht man durch einen Durchlass und erreicht die Neckarstraße.

Hier geht es nach links bis zum Inneren Ihlinger Tor. Auf der Stadtseite des Inneren Ihlinger Tors nutzt man dann die Marktsteige, die relativ steil hinaufführt zum Zentrum des alten Horb. Bei nächster Gelegenheit biegt man am Hang nach rechts ab in den Sommerhaldenweg. Nach wenigen Metern kommt man zur Südfassade des Ederschen Hauses (Adresse Marktplatz 13). In dieser Fassade haben sich die Reste des Sommerhaldenturms erhalten.


Man geht nun zurück zur Marktsteige und folgt ihr weiter aufwärts bis zum Marktplatz. Hier geht es im folgenden Post in diesem Blog weiter. 

Horb am Neckar ist eine Portalgemeinde des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Hier gibt es eine Übersicht über Horb am Neckar. Von dort werden zukünftig alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Horb befassen, verlinkt.
Blick von der Neckarstraße in Horb am Neckar auf das Innere Ihlinger Tor, das auch Luziferturm genannt wird: Das Tor diente früher als Gefängnis für die der Hexerei beschuldigten Frauen. Das Tor wird 1273 zu ersten Mal erwähnt. Das heute zu Horb gehörende Ihlingen ist die neckaraufwärts nächstgelegene Ortschaft zu Horb.
Blick auf die Außenseite des Inneren Ihlinger Tors: Im Torturm wurde inzwischen eine Gaststätte eingerichtet.
Der Sommerhaldenturm wurde inzwischen in die Südfassade des Ederschen Hauses integriert. Der Turm war ein Teil der spätstaufischen Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert. Man sieht im Bild Eckquader und Schießscharten.

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