Dienstag, 18. August 2009

Das Monbachtal bei Bad Liebenzell



Das Monbachtal gehört zu den ursprünglichsten und schönsten Buntsandsteintälern des Schwarzwalds. Der Monbach ist ein Zufluss der Nagold. Er mündet von Osten her kommend zwischen Bad Liebenzell im Süden und Unterreichenbach im Norden in die Nagold.

Nur ein schmaler Fußweg verläuft durch das Monbachtal. Dies garantiert ein ursprüngliches Naturerlebnis. Wegen der großen Bekanntheit des Tals ist das Besucheraufkommen jedoch vor allem an schönen Wochenenden und während der Ferienzeit sehr hoch.

Bemerkenswert sind das enge Bachtal mit steilen Hängen, die zahlreichen Steine ("Felsenmeer") sowie die Moose, die im Bach und neben dem Bach weite Flächen bedecken. Die vielen Steine sind seit dem Ende der letzten Eiszeit von den Hängen durch Erosion und Unterspülung ins Tal gestürzt. Eine Besonderheit sind die Moose, unter denen es sehr seltene Arten gibt. Im Tal stockt ein Tannen-Buchenwald. Einige Bäume weisen einen sehr großen Stammdurchmesser auf. Die Wälder an den Hängen werden teilweise forstwirtschaftlich genutzt, nicht jedoch der Waldstreifen am Talboden. Der Unterschied im Waldbild ist vor Ort deutlich zu erkennen.


Bei der Mündung des Monbachs in die Nagold befinden sich Parkplätze, die von der Straße Bad Liebenzell - Unterreichenbach ausgeschildert sind. Die wenigen Häuser dort nennen sich Monbachsiedlung. In der Nähe befindet sich auch der Haltepunkt "Monbach-Neuhausen" der Nagoldtalbahn. Von der Monbachsiedlung aus ist der Weg durch das Monbachtal ausgeschildert. Dies ist gleichzeitig ein Streckenabschnitt des "Ostwegs", eines der drei Nord-Süd-Weitwanderwege des Schwarzwaldvereins. Die Markierung ist eine schwarz-rote Raute. Die Entfernung von der Monbachsiedlung bis zur Monbachbrücke am oberen Ende des engen Monbachtals beträgt 3 Kilometer. Hierfür muss man eine ausreichende Zeit einplanen, denn im Tal kommt man nur langsam voran. Zurück kann man auf demselben Weg gehen oder man geht von der Monbachbrücke entlang des Ostwegs weiter bis zu einem Sträßchen am Nordhang des Monbachtals. Das Sträßchen führt bequem zurück zur Monbachsiedlung.

Hier gibt es weitere Infos zu den Seitentälern und Seitenklingen des Nagoldtals.

Das Monbachtal ist - wie viele Bachtäler im Buntsandstein - dicht bewaldet.
Der Weg durch das Monbachtal ist spannend, aber nicht ganz einfach.

Das Monbchtal ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Der Weg durch das Monbachtal verläuft im ersten Abschnitt relativ eben entlang des blockgefüllten Bachbetts des Monbachs.

Bald wird der Weg im Monbachtal jedoch wesentlich schmäler und schwieriger.

Große Tannen säumen den Weg im Monbachtal.

Mehrfach quert der Weg das Bachbett im Monbachtal mit Hilfe von Trittsteinen. Bei Nässe können die Steine sehr rutschig sein.

Gemäß der Verordnung zum Naturschutzgebiet Monbachtal wird im Talboden keine forstwirtschaftliche Nutzung betrieben. Umgestürzte Bäume bleiben liegen.

In Kaskaden fließt das Wasser über die Buntsandsteinfelsen im Monbachtal.


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