Montag, 14. Januar 2019

Die Nationalparkregion Schwarzwald e.V.


Der Verein Nationalparkregion Schwarzwald e.V. ist ein Zusammenschluss von 28 Städten und Gemeinden, die im und um den Nationalpark Schwarzwald liegen.

Der Verein Nationalparkregion Schwarzwald e.V. bildet eine Tourismusregion, die nicht Bestandteil der Institution Nationalpark ist. Im Gesetz zur Errichtung des Nationalparks Schwarzwald vom 3. Dezember 2013 wird die Institution Nationalparkregion Schwarzwald nicht genannt. Gleichwohl war für die Gründung des Vereins Nationalparkregion Schwarzwald e.V. die Zustimmung des Nationalparks erforderlich. Der Nationalparkrat hat die Nationalparkregion Schwarzwald im Jahr 2015 räumlich festgelegt. 

Von den 28 Städten und Gemeinden der Nationalparkregion Schwarzwald haben sechs auch Flächenanteile am eigentlichen Nationalpark Schwarzwald. Die Geschäftsstelle der Nationalparkregion Schwarzwald e.V. ist bei der Baiersbronn Touristik angesiedelt.

Die 28 Städte und Gemeinden der Nationalparkregion Schwarzwald im Einzelnen:

Donnerstag, 10. Januar 2019

Durch das Rotenbachtal bei Neuenbürg

Das Rotenbachtal ist ein linkes Seitental des Enztals zwischen Neuenbürg im Norden und Höfen an der Enz im Süden.

Das Rotenbachtal wurde im Jahr 2002 zusammen mit dem wesentlich größeren Eyachtal unter Naturschutz gestellt. Das Naturschutzgebiet heißt Eyach- und Rotenbachtal. Es hat eine Gesamtgröße von 223,6 Hektar.

Das Rotenbachtal liegt in der Gemarkung von Neuenbürg. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich in westlicher Richtung auch noch über einen Teil der Gemarkung von Straubenhardt.

Das Naturschutzgebiet im Rotenbachtal umfasst nur einen ganz schmalen Streifen beidseits des Rotenbachs. Dies sowie der Umstand, dass in den im vergangenen Jahrhundert ausgewiesenen Waldnaturschutzgebieten in Deutschland die Forstwirtschaft weiterhin erlaubt ist, führen eher zu einem enttäuschenden Eindruck vom Zustand des Rotenbachtals.

An Stelle eines Pfads führt zudem ein Forstweg durch das Tal. Entlang dieses Forstwegs liegen zuweilen Stapel von gefällten Bäumen. Insgesamt muss man sagen, dass es schönere Täler im Schwarzwald gibt sowie dass es Täler im Schwarzwald gibt, die wilder sind und bei denen der Eindruck von Naturschutz mehr aufkommt.

Montag, 7. Januar 2019

Haltepunkt Rotenbach (Enz) an der Enztalbahn

Der Haltepunkt Rotenbach (Enz) der Enztalbahn befindet sich im Enztal zwischen Neuenbürg und Höfen an der Enz.

Die Enztalbahn ist eine Eisenbahnstrecke im Nordschwarzwald, die von Pforzheim nach Bad Wildbad führt.

Rotenbach (Enz) ist ein Bedarfshaltepunkt. Am Bahnsteig befinden sich Drucktaster. Die Züge halten nur, wenn man vor ihrer Ankunft den Drucktaster betätigt hat. Auch im Zug muss man rechtzeitig den Drucktaster betätigen, wenn man am Haltepunkt Rotenbach (Enz) aussteigen will.

Als weitere Besonderheit ist der Bahnsteig des Haltepunkts Rotenbach (Enz) nur 20 Meter lang. Der Ein- und Ausstieg ist dort nur über die vorderen beiden Türen des Zuges möglich. Sofern ein Zug aus zwei gekuppelten Fahrzeugen besteht, wird man im Zug über die Durchsage aufgefordert, bereits zwei Bahnhöfe vor dem Erreichen des Haltepunkts Rotenbach (Enz) in das erste Fahrzeug umzusteigen, wenn man in Rotenbach aussteigen will.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Die Historische Stele "Rossbrücke" in der Innenstadt von Pforzheim

Die Historische Stele "Rossbrücke" ist eine von 18 Historischen Stelen in Pforzheim, die in den Jahren 2016 und 1017 aufgestellt worden sind.

Die beidseitig bedruckten Historischen Stelen informieren über Pforzheim vor sowie nach 1945. Es werden jeweils mehrere Orte und Gebäude in der Umgebung der Stele in Wort und Bild beschrieben. Zudem gibt es einen Stadtplan aus der Zeit vor 1945 sowie von heute.

Pforzheim gehört zu den Städten Deutschlands, die im Zweiten Weltkrieg die größten Zerstörungen erlitten haben. Beim Luftangriff am 23. Februar 1945 wurde nahezu die gesamte Innenstadt zerstört. Die Erinnerung an diese Zerstörungen ist in Pforzheim nach wie vor präsenter als in den meisten anderen Städten Deutschlands. 

Die Rossbrücke überquert den Fluss Enz in der Innenstadt von Pforzheim.

Sonntag, 30. Dezember 2018

Der neue Pforzheimer Tunnel im Verlauf der Bahnstrecke Pforzheim-Karlsruhe

Am 10. September 2018 wurde der neue Pforzheimer Tunnel im Verlauf der Bahnstrecke Pforzheim-Karlsruhe eröffnet.

Damit ist die Bahnstrecke Stuttgart-Pforzheim-Karlsruhe, die zum Teil am Nordrand des Schwarzwalds vorbeiführt, entscheidend ertüchtigt und gestärkt worden.

Der alte Pforzheimer Tunnel aus dem Jahr 1860 war nicht mehr sanierungsfähig. Die Bausubstanz des Tunnels war zu schlecht. Zudem entsprach dieser Tunnel nicht mehr den heute gültigen Richtlinien und Vorschriften. 

Der neue Pforzheimer Tunnel ist breiter als der alte Tunnel. Das liegt einerseits daran, dass der Gleisabstand größer geworden ist (von 3,64 Metern auf 4 Meter). Zum anderen gibt es im neuen Pforzheimer Tunnel auch Sicherheits- und Fluchträume auf beiden Seiten der Gleise. 

Der Pforzheimer Tunnel ist 909 Meter lang und zweigleisig. Der Tunnel befindet sich zwischen dem Pforzheimer Hauptbahnhof und dem Haltepunkt Ispringen. Der Tunnel wird von der Karlsruher Stadtbahn, vom Regionalexpress Stuttgart-Karsruhe, vom IRE Stuttgart-Karlsruhe und vom IC Nürnberg-Stuttgart-Karlsruhe befahren.

Hier gibt es eine Übersicht über die Eisenbahnstrecken im Schwarzwald. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Eisenbahnstrecken befassen, verlinkt.
Blick von der Brücke der Bayernstraße in Pforzheim auf das Südportal des Pforzheimer Tunnels: Der neue Tunnel (links im Bild) ist breiter als der alte Tunnel. Der alte Tunnel wird im Laufe des Jahres 2019 kraftschlüssig verfüllt. Im Bild fährt ein Stadtbahnzug, vom Hauptbahnhof Pforzheim kommend, in den Tunnel ein.

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Blatt Schönau i. Schw. (Wiesental, Belchen, Feldberg)

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im September 2018 die neue Wanderkarte W257 Schönau i. Schw. im Maßstab 1:25.000 herausgegeben.

Dies ist eine von drei Wanderkarten einer neuen Serie im Maßstab 1:25.000, die im September 2018 für Gebiete im Schwarzwald herausgegeben worden sind. Später einmal soll das Kartenwerk über 70 Kartenblätter umfassen und ganz Baden-Württemberg abdecken.

Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-483-0. Der Preis ist 8,50 Euro.

Die beidseitig bedruckte Karte deckt das Gebiet um das obere Wiesental sowie um den Belchen ab. Im Norden reicht das Kartenbild bis Kirchzarten, im Osten bis zum Feldberg, im Süden bis Zell im Wiesental und im Westen bis Schallstadt.

Die folgenden Weitwanderwege sind mit einem Teilstück auf der Karte abgebildet:

Samstag, 22. Dezember 2018

Der Abschnitt des Flößerpfads Kinzigtal von Loßburg nach Alpirsbach, Tei 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Abschnitt des Flößerpfads Kinzigtal von Loßburg nach Alpirsbach.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Lehr- und Erlebnispfad. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Der Flößerpfad führt von seinem Startpunkt beim Freibad von Loßburg zunächst durch Wald entlang der obersten Kinzig. Hier kommt man am sogenannten Emilienbrückle vorbei, einer Holzbrücke für Fußgänger über die Kinzig. Bald jedoch erreicht man die ersten Wiesenlichtungen entlang des Talgrunds des Kinzigtals. Hier steht man bald an einem Höhepunkt des Wegs, einem zwölf Meter langen Schaumodell eines Holzfloßes.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Der Abschnitt des Flößerpfads Kinzigtal von Loßburg nach Alpirsbach, Teil 1 von 2

Der Flößerpfad Kinzigtal ist ein 32 Kilometer langer Lehr- und Erlebnispfad von Loßburg entlang des Kinzigtals nach Wolfach.

Der 10 Kilometer lange erste Abschnitt des Flößerpfads Kinzigtal verläuft von Loßburg nach Alpirsbach. Um diesen Abschnitt geht es im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Pfad. Im folgenden Post wandern wir dann im Wegverlauf.

Wegzeichen
Der Flößerpfad Kinzigtal hat ein eigenes Wegzeichen, einen stilisierten Flößer auf einem Floß in weißer Farbe auf blauem Grund. Dieses Wegzeichen ist jedoch nur sporadisch vorhanden. Über weite Abschnitte folgt man den Wegzeichen des Schwarzwaldvereins, einer gelben oder blauen Raute auf weißem Grund.

Wegweiser
Zum Teil sind im Wegverlauf eigene Wegweiser vorhanden. Ansonsten folgt man den Wegweisern des Schwarzwaldvereins.

Orientierungsprobleme gibt es kaum. Denn der Flößerpfad Kinzigtal folgt dem Talgrund des Kinzigtals jeweils nahe an der Kinzig entlang. 

Samstag, 15. Dezember 2018

Naturpark-Infostern in Loßburg

Der Naturpark-Infostern in Loßburg befindet sich am westlichen Ortsrand von Loßburg beim Freibad und beim Eingang zum sogenannten Zauberland. Der Naturpark-Infostern wurde im Juni 2014 eingeweiht.

Loßburg befindet sich vollumfänglich im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Loßburg hat Anteil an den Naturräumen Grindenschwarzwald und Enzhöhen, Schwarzwald-Randplatten, Obere Gäue und Mittlerer Schwarzwald.

Die Naturpark-Infosterne sind Infotafeln, die ein einheitliches Layout aufweisen. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es bereits über 25 Naturpark-Infosterne.

Die Naturpark-Infosterne bestehen aus drei großformatigen, beidseits bedruckten Infotafeln. Die drei Tafeln sind so zueinander geordnet, dass sie einen Stern bilden. Die Naturpark-Infosterne bieten touristische Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, zur jeweiligen Standortgemeinde und zu deren Umgebung. An der Oberseite der vier Pfosten, die die Infotafeln tragen, befindet sich jeweils ein Piktogramm, das die Standortgemeinden selbst auswählen können.

Der Naturpark-Infostern in Loßburg kostete ca. 17.000 Euro. Davon wurden 70 Prozent vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord übernommen. 

Der Naturpark-Infostern in Loßburg bietet die folgenden Informationen:

Dienstag, 11. Dezember 2018

Rundwanderweg 3 (Großer Wendenstein) auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad

Der Rundwanderweg 3 (Großer Wendenstein) auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad ist ein Teil des Aktiverlebnis Sommerberg.

Im Rahmen des Aktiverlebnis Sommerberg wurden im Jahr 2018 acht Rundwege auf dem Sommerberg neu hergerichtet oder saniert. Der Rundwanderweg 3 (Großer Wendenstein) ist einer dieser acht Wege.

Der Rundwanderweg 3 führt in die Nähe des Großen Wendensteins, einem Felsblock aus Buntsandstein. 

So ganz vollkommen ist der Rundwanderweg 3 jedoch nicht. Es gibt keine Wegweiser mit der Angabe der nächsten Ziele und der Entfernungen. Es gibt lediglich Täfelchen mit der Wegnummer, was die Orientierung bisweilen erschwert. Der Weg führt zudem nicht am Großen Wendenstein vorbei. Wenigstens einen Stichweg zum Großen Wendenstein hätte man beschildern können.

Ansonsten verläuft der Weg über die großteils bewaldete Hochfläche des Sommerbergs, die allerdings keineswegs durchgehend eben ist. Die Weglänge des Rundwanderwegs ist 5,5 Kilometer. Hinzu kommen 0,8 Kilometer hin und zurück für den Abstecher zum Großen Wendenstein. 

Nachfolgend die möglichst genaue Beschreibung des Wegverlaufs: