Dienstag, 17. Juli 2018

Das erste Stück des neuen Spechtpfads im Nationalpark Schwarzwald ist fertiggestellt

Der Nationalpark Schwarzwald plant den Bau eines neuen Erlebnispfads, genannt Spechtpfad.

Der neue Spechtpfad weist einige Besonderheiten auf. Dies wird die erste größere Einrichtung für Besucher auf dem Gebiet des Nationalparks sein, die der Nationalpark selbst baut. Fast alle anderen heute in Betrieb stehenden Besuchereinrichtungen (z.B. Lotharpfad, Wildnispfad, Luchspfad, Wege bei den Allerheiligenwasserfällen) waren bereits vor der Gründung des Nationalparks vorhanden. Sie wurden vom Nationalpark übernommen und weitergeführt.

Eine weitere Besonderheit ist die Barrierefreiheit des neuen Spechtpfads. Dies ist damit die erste Besuchereinrichtung des Nationalparks, die barrierefrei sein wird. Alle Nationalparks der Welt sollten mindestens einen Rundweg vorhalten, der barrierefrei ist.

Freitag, 13. Juli 2018

Die Kernzone Buhlbachsee / Hechliskopf des Nationalparks Schwarzwald

Die Kernzone Buhlbachsee / Hechliskopf ist eine von zur Zeit vier Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald.

Die Kernzone Buhlbachsee / Hechliskopf befindet sich im Teilgebiet Süd des Nationalparks. Sie ist die am südlichsten gelegene der vier Kernzonen.

Im heutigen Post in diesem Blog wird die Kernzone Buhlbachsee / Hechliskopf kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Kernzone befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt.

Steckbrief
Name: Kernzone Buhlbachsee / Hechliskopf
Landkreis: Freudenstadt
Gemeinde: Baiersbronn
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Grindenschwarzwald und Enzhöhen
Teilgebiet des Nationalparks: Süd

Montag, 9. Juli 2018

Urwalderlebnis Bärlochkar bei Enzklösterle im Jahr 2018

Der Bannwald Bärlochkar bei Enzklösterle gehört zu den bekannteren Bannwäldern in Baden-Württemberg. 

Der Bannwald Bärlochkar wird zudem als einer von wenigen Bannwäldern in Baden-Württemberg auch touristisch vermarktet. Ein ca. 3 Kilometer langer Lehrpfad führt unter dem Titel Urwalderlebnis Bärlochkar durch den Bannwald hindurch.

Der Bannwald Bärlochkar wurde im Jahr 1997 ausgewiesen. Seine Größe ist 102 Hektar. Im Jahr 2018 besteht dieser Bannwald somit bereits 21 Jahre, wobei die forstwirtschaftliche Nutzung des Gebiets sogar bereits einige Jahre vor der Ausweisung als Bannwald geendet hat. Höchste Zeit also, mal wieder durch den Bannwald Bärlochkar zu gehen und die in den letzten Jahren eingetretenen Änderungen zu beobachten.

Zunächst fällt auf, dass die als Folge von Stürmen entstandenen Kahlflächen langsam wieder zuwachsen. Damit einher geht aber auch ein langsames Verschwinden der Aussichten. Der Wald wird dichter und düsterer.

Die Ausstattung und Möblierung des Urwalderlebnis Bärlochkar ist soweit noch in Ordnung. Das gilt für die Infotafel beim Waldparkplatz, für die Thementafeln im Wegverlauf, für die Beschilderung des Wegs und für die Holzbrücken im Wegverlauf.

An einer Stelle im Bärlochkar hat sich ein Tümpel gebildet. Ein kurzer Stichweg führt vom Urwalderlebnis Bärlochkar dorthin. Den Tümpel kann man als kleine Reminiszenz an den längst verschwundenen See ansehen, der sich nach der letzten Eiszeit im Bärlochkar gebildet hat.

Freitag, 6. Juli 2018

Die Waldschaukel auf der Erdbeerplatte bei Enzklösterle

Auf der Erdbeerplatte bei Enzklösterle befindet sich seit dem Jahr 2014 eine sogenannte Waldschaukel.

Die Erdbeerplatte ist eine Verebnungsfläche am linken Hang des Enztals an der Waldgrenze südwestlich oberhalb von Enzklösterle.

Die Waldschaukel auf der Erdbeerplatte wurde auf Initiative des Touristikvereins Enzklösterle gebaut. Die Kosten betrugen ca. 2.000 Euro. Die Erdbeerplatte gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte auf Enzklösterle und ins Obere Enztal.

Wie kommt man hin?
Die Waldschaukel auf der Erbeerplatte befindet sich im Verlauf des Heidelbeerwegs, eines 12,5 Kilometer langen Rundwegs. Der Heidelbeerweg ist im Jahr 2018 bereits fertig markiert und beschildert. Die Zertifizierung als Premiumwanderweg durch das Deutsche Wanderinstitut steht jedoch noch aus.  

Der nächstgelegene Wanderparkplatz ist im Hirschtal. Im Zentrum von Enzklösterle biegt man von der Wildbader Straße (Durchgangsstraße) in die Friedenstraße ab und folgt im weiteren Verlauf der Hirschtalstraße. Am Ende des für den öffentlichen Verkehr zugelassenen Straßenabschnitts befindet sich ein großer Parkplatz. Von dort folgt man dem nach links abzweigenden Forstweg, der am Hang in ca. 400 Metern zur Erdbeerplatte mit der Waldschaukel hinaufführt. 


Dienstag, 3. Juli 2018

Wandertafeln "Enzklösterle - Polterplatz, 615 m ü. M" und "Enzklösterle - Kurverwaltung, 600 m ü. M"

Die Wandertafeln "Enzklösterle - Polterplatz, 615 m ü. M" und "Enzklösterle - Kurverwaltung, 600 m ü. M" befinden sich im Zentrum der Gemeinde Enzklösterle, einer Portalgemeinde des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

An vielen Orten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord befinden sich Wandertafeln, die in einem einheitlichen Layout gestaltet sind. Die Wandertafeln bieten vier Infoelemente. Dazu gehören eine Umgebungswanderkarte, Wandervorschläge des Schwarzwaldvereins, Informationen zur Standortgemeinde und Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Wandertafeln sind bevorzugt an Wanderparkplätzen, Rathäusern und Bahnhöfen aufgestellt.

Die Umgebungswanderkarten auf beiden Wandertafeln in Enzklösterle umfassen das obere Enztal mit den umgebenden Schwarzwaldhöhen. Im Nordwesten erstreckt sich das Kartenbild bis zum Hohlohturm bei Kaltenbronn, im Süden bis Seewald-Besenfeld und im Osten bis Aichelberg (zu Bad Wildbad). Der Standort der Tafel ist in den Karten besonders gekennzeichnet.

Samstag, 30. Juni 2018

Portalgemeinde Enzklösterle des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord

Die Gemeinde Enzklösterle im Landkreis Calw ist eine von 22 Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gilt mit einer Fläche von 3.750 km² als der größte Naturpark Deutschlands. Zusammen mit dem Naturpark Südschwarzwald bedeckt er fast die gesamte Fläche des Schwarzwalds und reicht auch noch ein wenig über die Großlandschaft Schwarzwald hinaus.

Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es insgesamt 22 sogenannte Portalgemeinden. Diese Kommunen sollen eine Tür für die Erlebniswelt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord darstellen. Die Portalgemeinden vertreten den Naturpark allgemein sowie mit ihren jeweiligen regionalen inhaltlichen Schwerpunkten.

Die Gemeinde Enzklösterle mit ca. 1.200 Einwohnern ist eine der Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Die Gemarkung von Enzklösterle erstreckt sich beidseits des oberen Enztals bis auf die umgebenden bewaldeten Höhen.

Enzklösterle ist staatlich anerkannter Luftkurort. Beidseits der Wiesenauen des Enztals schließen sich nahezu unendliche Wälder an, die viele Spazier- und Wandermöglichkeiten bieten.

Steckbrief
Name: Enzklösterle
Landkreis: Calw
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Einwohner: ca. 1.200
Fläche: 20,2 km²
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturräume: Grindenschwarzwald und Enzhöhen sowie Schwarzwald-Randplatten

Dienstag, 26. Juni 2018

Premiumweg und Genießerpfad Der Teinacher, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg und Genießerpfad Der Teinacher bei Bad Teinach-Zavelstein.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung im Wegverlauf bis zur Schlossberghütte oberhalb von Bad Teinach gekommen. Heute schließen wir die Wanderung ab.

Jetzt beginnt der zweite Anstieg im Verlauf des Rundwanderwegs. Es geht nun erneut hinauf auf die Buntsandsteinhochfläche, diesmal nach Zavelstein mit dem Städtle und der Burgruine. Zwischen den Wegweiserstandorten Weihreute, 455 m, und Schlossberg, 483 m, trifft man zum zweiten Mal auf den Ostweg, einen der großen Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins. Ein Teil des Anstiegs hinauf nach Bad Zavelstein verläuft auf einem mit alten Steinplatten belegten Weg.

Schließlich kommt man oben in Zavelstein an. Beim Wegweiserstandort Zavelstein Marktplatz, 565 m, trifft man erneut auf den Ostweg. Nun geht es in die Altstadt von Zavelstein, die man auch Städtle nennt. Man geht auf die Burgruine Zavelstein zu. Der Weg führt unmittelbar links an der Burgruine vorbei und steigt dann wieder ein Stück in Richtung Teinachtal ab. Beim Wegweiserstandort Burgweg verlässt man den Ostweg.

Sonntag, 24. Juni 2018

Premiumweg und Genießerpfad Der Teinacher, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg und Genießerpfad Der Teinacher bei Bad Teinach-Zavelstein.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung gestartet und hierbei bis zur Querung der Teinach gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Nach der Querung der Teinach geht man wenige Meter hoch bis zur L 347 und überquert sie. Man steigt nun am orographisch linken Hang des Teinachtals ein wenig hoch. Bald überquert man die K 4329. Dann geht es am linken Hang des Teinachtals entlang talauswärts. Schließlich erreicht man den neu angelegten sogenannten Teinacher Aussichtspunkt. Dort befindet sich ein Mineralwasserspender. Es kann jedoch sein, dass die verfügbaren Mineralwasserflaschen bereits aufgebraucht sind. Der Blick geht über einen Teil von Bad Teinach mit der Mineralwasseranlage und dem Kurzentrum.

Nun beginnt ein deftiger Anstieg hinauf auf die Buntsandsteinhochfläche beim Stadtteil Emberg. Es geht hierbei durch die Mathilden-Anlage. Sie ist benannt nach Königin Charlotte Mathilde von England 1766 - 1826, der Ehefrau König Friedrichs I. von Württemberg 1754 - 1816.

Freitag, 22. Juni 2018

Premiumweg und Genießerpfad Der Teinacher, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg und Genießerpfad Der Teinacher bei Bad Teinach-Zavelstein.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute und in den folgenden beiden Posts wandern wir im Wegverlauf.

Vom Freibadparkplatz führt ein Zuweg hinauf zum Wegweiserstandort Sprungschanze, 402 m, dem eigentlichen Startpunkt des Rundwanderwegs. Hier geht es nach rechts. Man geht somit den Premiumweg Der Teinacher im Uhrzeigersinn, der bevorzugten Gehrichtung.

Nach kurzer Zeit kommt man am Denkmal für den Dichter Joseph Victor von Scheffel vorbei. Im weiteren Wegverlauf passiert man zwei hölzerne Unterstandshütten. Der Weg führt in der Nähe des Waldrands entlang. Deshalb ergeben sich immer wieder Blicke hinab ins Teinachtal mit Bad Teinach. Man sieht auf den historischen Ortskern und auf das Thermalbad. Am gegenüberliegenden Berghang ragt der oberste Teil des Turms der Burgruine Zavelstein aus dem Waldmeer heraus.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Premiumweg und Genießerpfad Der Teinacher, Teil 1 von 4

Der Premiumweg Der Teinacher gehört zu den Schwarzwälder Genießerpfaden. Der Premiumweg Der Teinacher ist der erste Premiumweg in der Stadt Bad Teinach-Zavelstein und der zweite Premiumwanderweg im Landkreis Calw.

Premiumwege sind Wander- und Spazierwanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Der Teinacher ist das Thema im heutigen und in den drei folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zu diesem Weg. In den folgenden drei Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Der Premiumweg Der Teinacher beschreibt eine Rundtour um das im Teinachtal gelegene Bad Teinach. Der Weg steigt hierbei zweimal auf die angrenzenden Hochflächen hinauf, einmal auf die Hochfläche beim Stadtteil Emberg und zum Zweiten hinauf zum Bergsporn mit dem Stadtteil Zavelstein.

Steckbrief
Name: Der Teinacher
Wegegruppe: Schwarzwälder Genießerpfade
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2018 mit 74 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis März 2021
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 11,5 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 390 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Calw
Gemeinden: Bad Teinach-Zavelstein und Neubulach
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Schwarzwald-Randplatten