Freitag, 16. November 2018

Der neue Rundweg "Rund um Calw", Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neuen Rundweg "Rund um Calw".
 
Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Lehrpfad. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zur Station 12 gekommen. Heute setzen wir unsere Wanderung fort.

Von der Station 12 geht es weiter bergauf. Bald erreicht man die Station 13, bei der über die Calwer Vereinsskimeisterschaften informiert wird. Bald endet die Steigung und man biegt auf den Weg nach halbrechts ab. Man überquert den Hagbrunnenbach und zweigt danach nach rechts auf einen Weg ab, der in den Wald führt. Hier kommt man zur Station 14, einem Aussichtspunkt auf Calw. Die Infotafel informiert über die ehemalige Burg der Calwer Grafen.

Im Wald biegt man scharf nach rechts und später scharf nach links ab. Man kommt zur Station 15, bei der es um den Wurstbrunnen geht. Im weiteren Wegverlauf führt ein kurzer Abstecher zur Station 16, dem Gedenkstein für Georg Dörtenbach. Dann steigt der Weg noch einmal ein Stück an, um das Naturdenkmal und den Geotop Kuckucksfelsen zu erreichen, die Station 17. 

Mittwoch, 14. November 2018

Der neue Rundweg "Rund um Calw", Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neuen Rundweg "Rund um Calw".

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Lehrpfad. Im heutigen und in den beiden folgenden Posts wandern wir im Wegverlauf.

Der Startpunkt des Wegs ist beim oberen Marktbrunnen auf dem Marktplatz von Calw. Dies ist die Station 1 des Rundwegs.

Man geht über einen Teil des Marktplatzes bis zur Stadtkirche. An der Südostseite der Kirche steigt man im Verlauf der Straße "Kirchplatz" aufwärts und biegt dann nach links in die Straße "Im Zwinger" ein. Sie führt zum großen Gebäude des Georgenäums, der Station 2 des Rundwegs. Beim Haupteingang des Gebäudes steht der Gedenkstein zu Ehren von Emil Wilhelm von Georgii-Georgenau.  
 
Direkt beim Georgenäum führen Wege aufwärts in den am Hang gelegenen Stadtgarten. Man geht im Verlauf des linken Wegs. Zunächst kommt man in den Alpengarten, die Station 3 des Rundwegs. Man quert die Schillerstraße und kommt in den Literaturgarten, die Station 4 des Rundwegs.

Montag, 12. November 2018

Der neue Rundweg "Rund um Calw", Teil 1 von 4

Der neue Rundweg und Lehrpfad "Rund um Calw" führt mit 42 Stationen und einer Länge von 6,8 Kilometern durch die Kreisstadt an der Nagold und Fachwerkstadt an der Deutschen Fachwerkstraße sowie in das Waldgebiet nördlich der Stadt.

Der Rundweg Rund um Calw wurde im August 2018 eröffnet. Der Schöpfer des Wegs ist der Verein C.A.L.W.e.V. (Calw-Arbeiten-Leben-Wohnen e.V.). Dieser Verein feierte im Jahr 2018 sein zehnjähriges Bestehen.

Im heutigen und in den folgenden drei Posts in diesem Blog geht es um den neuen Rundweg "Rund um Calw". Im heutigen Post gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Lehrpfad. In den folgenden drei Posts wandern wir dann im Wegverlauf.

An jeder der 42 Stationen des Lehrpfads befindet sich eine Informationsstele mit einem ausführlichen Text. Es gibt also Einiges aufzunehmen im Wegverlauf. Da könnte es gelegen kommen, dass man den Rundweg "Rund um Calw" auch in zwei Teilen begehen kann. Der erste Teil umfasst die Stationen 1 bis 26 und hat eine Länge von 4,5 Kilometern. Der zweite Teil kommt an den Stationen 26 bis 42 vorbei und hat eine Länge von 2,3 Kilometern.

Der Rundweg "Rund um Calw" steigt ein Stück sowohl am linken als auch am rechten Hang des Nagoldtals empor. Ein wenig Kondition sollte man somit für das Begehen des Lehrpfad mitbringen.

Freitag, 9. November 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Blumberg (Wutachschlucht, Donaueschingen)

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im September 2018 die neue Wanderkarte W259 Blumberg im Maßstab 1:25.000 herausgegeben.

Dies ist eine von drei Wanderkarten einer neuen Serie im Maßstab 1:25.000, die im September 2018 für Gebiete im Schwarzwald herausgegeben worden sind. Später einmal soll das Kartenwerk über 70 Kartenblätter umfassen und ganz Baden-Württemberg abdecken.

Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-485-4. Der Preis ist 8,50 Euro.

Die beidseitig bedruckte Karte deckt das Gebiet um die Wutachschlucht, das oberste Donautal und einen Teil des Hegaus ab. Im Norden reicht das Kartenbild bis Donaueschingen, im Osten bis Engen, im Süden bis Bonndorf im Schwarzwald und im Westen bis Neustadt (Titisee-Neustadt).

Die folgenden Weitwanderwege sind mit einem Teilstück auf der Karte abgebildet:

Dienstag, 6. November 2018

Naturpark-Infostern in Gaggenau

Der Naturpark-Infostern in Gaggenau befindet sich direkt beim Bahnhof von Gaggenau, einer Stadt am Eingang des Murgtals im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Die Gemarkung von Gaggenau befindet sich vollumfänglich im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Gaggenau hat Anteil an den Naturräumen Nördlicher Talschwarzwald, Grindenschwarzwald und Enzhöhen, Schwarzwald-Randplatten und Ortenau-Bühler Vorberge.

Die Naturpark-Infosterne sind Infotafeln, die ein einheitliches Layout aufweisen. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es bereits über 25 Naturpark-Infosterne.

Die Naturpark-Infosterne bestehen aus drei großformatigen, beidseitig bedruckten Infotafeln. Die drei Tafeln sind so zueinander geordnet, dass sie einen Stern bilden. Die Naturpark-Infosterne bieten touristische Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, zur jeweiligen Standortgemeinde und zu deren Umgebung. An der Oberseite der vier Pfosten, die die Infotafeln tragen, befindet sich jeweils ein Piktogramm, das die Standortgemeinden selbst auswählen können.


Der Naturpark-Infostern Gaggenau wurde am 23. Juli 2018 eingeweiht. Zwei Drittel der Kosten wurden vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord finanziert.

Der Naturpark-Infostern Gaggenau bietet die folgenden Informationen:

Freitag, 2. November 2018

Geotop und Naturdenkmal Kuckucksfelsen bei Calw

Der Kuckucksfelsen ist ein Geotop und Naturdenkmal am linken Berghang des Nagoldtals unmittelbar nördlich von Calw unterhalb des Stadtteils Alzenberg.

Der Kuckucksfelsen ist eine Felsgruppe aus mehreren Felstürmen. Der Fels besteht aus Buntsandstein und konkret aus dem Mittleren Buntsandstein. Der Fels liegt im Grenzbereich zwischen den Schichten des oberen Hauptbuntsandsteins und des oberen Geröllhorizonts der besonders harten Geröllsandsteinformation.

Deutlich können die Schichtungsstrukturen im Fels erkannt werden. Die einzelnen Felsen sind gebändert und zum Teil überkragend. Diese Gesteinsstrukturen entstehen, wenn härtere und weichere Felsschichten durch Witterungseinflüsse und Wassereinwirkung unterschiedlich modelliert werden.

Eine Höhle im Hauptfelsen des Kuckucksfelsens wurde aus Sicherheitsgründen zugemauert. Die Höhle entstand durch die Auswaschung weicherer Schichten. Beeindruckend sind auch die steilen, bewaldeten Abhänge in der Umgebung der einzelnen Felsen der Felsgruppe Kuckucksfelsen.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Titisee-Neustadt (Feldberg, Schluchsee, St. Blasien)

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im September 2018 die neue Wanderkarte W258 Titisee-Neustadt im Maßstab 1:25.000 herausgegeben.

Dies ist eine von drei Wanderkarten einer neuen Serie im Maßstab 1:25.000, die im September 2018 für Gebiete im Schwarzwald herausgegeben worden sind. Später einmal soll das Kartenwerk über 70 Kartenblätter umfassen und ganz Baden-Württemberg abdecken.

Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-484-7. Der Preis ist 8,50 Euro.

Die beidseitig bedruckte Karte deckt das Gebiet um den Titisee, den Schluchsee und St. Blasien ab. Im Norden reicht das Kartenbild bis Buchenbach und Eisenbach (Hochschwarzwald), im Osten bis Grafenhausen, im Süden bis Höchenschwand und im Westen bis Todtmoos.

In der Karte sind auch die Außengrenzen des Biosphärengebiets Schwarzwald sowie die Außengrenzen der Kernzonen abgebildet.

Die folgenden Weitwanderwege sind mit einem Teilstück auf der Karte abgebildet:

Samstag, 27. Oktober 2018

Auf dem Walter-Speer-Weg von Bad Wildbad hinauf auf den Sommerberg, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Walter-Speer-Weg, einem von mehreren Anstiegswegen von Bad Wildbad hinauf auf den Sommerberg und Teil des Aktiverlebnis Sommerberg.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Vom Wanderparkplatz Marienruhe geht es zunächst gemächlich ansteigend und in Kehren am Hang hinauf zur Hochwiesenstraße. Dieser Straße folgt man kurze Zeit nach links aufwärts und biegt dann halbrechts ab. Es geht im Wald weiter aufwärts. Bald zweigt der Walter-Speer-Weg von zwei weiteren Sommerberg-Aufstiegswegen ab und wendet sich nach links.

Der Weg wird zu einem Pfad und steigt dann erst mal überraschend steil an. Nicht nur der Weg, sondern auch der Hang des Auchhalder Kopfs, an dem der Weg ansteigt, sind unglaublich steil. Das trifft man im Schwarzwald nicht so häufig an und das ist nun wirklich eine Überraschung.

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Auf dem Walter-Speer-Weg von Bad Wildbad hinauf auf den Sommerberg, Teil 1 von 2

Der Walter-Speer-Weg von der Marienruhe in Bad Wildbad hinauf zum Sommerberg ist ein Teil des Aktiverlebnis Sommerberg.

Im Rahmen des Aktiverlebnis Sommerberg wurden im Jahr 2018 fünf Aufstiegswege aus dem Enztal auf den Sommerberg restauriert und neu beschildert. Der Walter-Speer-Weg ist einer dieser fünf Wege. Gemäß dem Prospekt der Stadt Wildbad ist der Walter-Speer-Weg einer der schönsten Wege des Enztals.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Im folgenden Post wandern wir dann im Wegverlauf.

Der Walter-Speer-Weg startet beim Wanderparkplatz Marienruhe am südlichen (oberen) Ende des Kurparks in Bad Wildbad. Der Weg führt mit einer Länge von 6 Kilometern und mit einer Gehzeit von 120 Minuten hinauf zum Sommerberg bei der Auchhalder Kopfhütte und bei der Hängebrücke WildLine.

Beim Wanderparkplatz Marienruhe befindet sich eine Wander- und Orientierungstafel zum Aktiverlebnis Sommerberg mit einer Kartendarstellung der Wegverläufe. Dort ist auch ein Portal für die Sommerberg-Aufstiegswege vorhanden. Eine Wander- und Orientierungstafel befindet sich auch beim Ziel des Wegs, der Auchhalder Kopfhütte auf dem Sommerberg.

Montag, 22. Oktober 2018

Die WildLine - eine Hängebrücke der Superlative auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad


Die neue WildLine auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad ist die zur Zeit spektakulärste Hängebrücke im Schwarzwald.

Die WildLine ist ein Teil des neuen Aktiverlebnis Sommerberg bei Bad Wildbad, das auch weitere Attraktionen wie den Baumwipfelpfad und den Märchenweg sowie Rundwanderwege, Aussichtspunkte, Auf- und Abstiegswege auf den bzw. vom Sommerberg sowie Ausflugsgaststätten umfasst. 

Die WildLine wurde im Juli 2018 eröffnet. Die Daten und Zahlen der WildLine sind in der Tat beeindruckend. Die Hängebrücke hat eine Spannweite von 380 Metern und ist an der höchsten Stelle 60 Meter über dem Grund. Das Gewicht der Brücke beträgt 141 Tonnen. Die Brücke führt über die Bärenklinge, einen Taleinschnitt auf der orographisch linken Seite des Enztals oberhalb von Bad Wildbad.

Am nördlichen Ende der Brücke befindet sich ein Besucherzentrum. Dort werden außer den Eintrittskarten für die Brücke auch Souveniers und lokale Lebensmittel verkauft. Die Brücke kann man auch von Süden her betreten. 

Es gibt ein Kombiticket, das die Fahrt mit der Sommerbergbahn (Standseilbahn von Bad Wildbad auf den Sommerberg) sowie den Eintritt in die WildLine umfasst. Etwas merkwürdig ist, dass es mit Stand Herbst 2018 kein Kombiticket gibt, das sowohl die Sommerbergbahn als auch die WildLine als auch den Baumwipfelpfad umfasst.