Mittwoch, 6. Juni 2012

Historischer Rundwanderweg Fautsburg bei Bad Wildbad (Teil 3)


Im heutigen Post in diesem Blog spazieren wir entlang der zweiten Hälfte des Historischen Rundwanderwegs Fautsburg bei Bad Wildbad. Im vorletzten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Rundwanderweg. Im letzten Post sind wir vom Kleinen Enztal über die Burgstelle Fautsburg zum Höhenort Hünerberg hinaufgestiegen und bis zum Waldrand bei Hünerberg gekommen.

Nun geht es entlang des kaum befahrenen einzigen Zufahrtssträßchens von Hünerberg in den Wald. Bei einer Waldlichtung biegt man nach rechts auf einen Forstweg ab. Eine Informationstafel erklärt die Bedeutung der Waldabteilungen Schlittweg und Schmierweg. Nach einiger Zeit kommt man zu einem Behälter der Wasserversorgung, der mitten im Wald liegt. Dort sieht man ein historisches Wasserhäuschen. Zwei Informationstafeln erklären die Wasserversorgung der Bergorte vor dem Bau des Wasserbehälters sowie die Schwarzwald-Wasserversorgung.

Später kommt man an einer Tafel vorbei, die über die frühere Tätigkeit des Salbebrennens oder Schmierbrennens informert. Man überquert die K 4366 und kommt zu einer Informationstafel zum Thema Harznutzung. Im dahinterliegenden Waldstück kann man an einigen Kiefern die Anschnitte in der Rinde für die Harznutzung sehen. Als nächstes folgt eine Informationstafel zur Bedeutung der Waldwirtschaft. Schließlich kommt man wieder an einen Waldrand mit Blick auf die Rodungsinsel, auf der sich der zu Bad Wildbad gehörende Bergort Aichelberg befindet. Von dort hat man bei klarem Wetter eine Sicht bis zur Schwäbischen Alb.

Eine weitere Informationstafel hat die Köhlerei zum Inhalt. Über den Kirchweg erreicht man an der Kirche vorbeigehend die K 4366 in Aichelberg. Man überquert die K 4366 und geht geradeaus weiter. Bald biegt man halbrechts in den Pirschweg ab und geht bis zum Waldrand (Infotafel zum Wald als Erwerbsquelle). Dort geht man nicht in den Wald hinein, sondern biegt im rechten Winkel ab und geht auf einen Teilort von Aichelberg zu (Infotafel zu Aichelberg). Sobald man die ersten Häuser dieses Teilorts erreicht hat, biegt man scharf links ab und kommt hinter den Häusern endgültig in den Wald (Infotafel zu Waldabteilungen und Flurnamen).

Im Wald steigt man wieder hinab ins Kleine Enztal. Unten folgt man einem Forstweg talauswärts. Hierbei macht man einen kleinen Absecher hinab zur Kleinen Enz und zu einem Schwallsee (Informationstafel). Bei der Aichelberger Sägemühle erreicht man die von Bad Wildbad her kommende K 4332. Dort befinden sich Informationstafeln zur Aichelberger Sägmühle, zur Bewässerung der Talwiesen und zu den Talwiesen. Man folgt nun der wenig befahrenen K 4332 und erreicht bald den Ausgangspunkt des Rundwanderwegs.

Historisches Häuschen bei einem Wasserbehälter
Harzgewinnung bei Kiefer
Blick auf die Rodungsinsel Aichelberg, am Horizont ganz blass die Schwäbische Alb
Schwallsee im Kleinen Enztal

         

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