Mittwoch, 21. Oktober 2015

Die Eiszeit-Tour der Baiersbronner Himmelswege, Teil 2

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Eiszeit-Tour, einem von neun Rundwanderwegen, die unter dem Titel Baiersbronner Himmelswege firmieren.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zur Eiszeit-Tour. Wir haben mit der Wanderung auch bereits begonnen und sind hierbei von Huzenbach zum Huzenbacher See und weiter in die Karwand oberhalb des Sees gekommen.

Heute geht die Wanderung weiter. Der Wald in der Karwand ist überaus beeindruckend. Bereits seit vielen Jahren wird ein Teil des Waldes nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt. Seit dem Frühjahr 2015 ist dieses Gebiet zudem Teil der Kernzone Wilder See/Kleemüsse des Nationalparks Schwarzwald. Man sieht umgefallene Baumstämme, die teilweise über dem Weg liegen. In einige der Baumstämme hat man eine Trittstufe eingesägt. Weiter oben sieht man auch stehende, abgestorbene Bäume, ein vollkommen normales und natürliches Bild in einem Urwald.


Schließlich endet der Pfad und man erreicht wieder das Reich der Forststraßen. Man befindet sich jetzt auf der Hochfläche mit dem Namen Kleemüsse. Auch dieses Gebiet liegt noch innerhalb der Kernzone Wilder See/Kleemüsse des Nationalparks. Man wendet sich nach links. Etwas merkwürdig mutet im weiteren Wegverlauf ein Kahlschlag auf der rechten Wegseite an. Dieser Kahlschlag ist wohl vor der Gründung des Nationalparks erfolgt. Auch die Kahlschlagfläche ist jetzt Kernzone des Nationalparks.

Links des Wegs befindet sich bald ein erster Aussichtspunkt mit Sitzbänken, von dem aus man den Huzenbacher See und das waldreiche Murgtal sehen kann. Nach wenigen hundert Metern folgt jedoch der wesentlich berühmtere Aussichtspunkt, der Huzenbacher Seeblick mit Schutzhütte und Geländer.

Der Weiterweg über den südlichen Teil der Hochfläche Kleemüsse ist überaus reizvoll. Der Weg ist teilweise als Pfad geführt. Man kommt an alten Bäumen vorbei.

Im folgenden Post in diesem Blog geht es dann an den Abstieg in das steile Kammerloch.     
Der Wald in der Karwand oberhalb des Huzenbacher Sees wird schon seit vielen Jahren nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt. Umgefallene Baumstämme blieben im Bereich des Pfads vereinzelt liegen. Teilweise hat man eine Trittstufe in den Baumstamm eingesägt. 
Der Wald in einem Teil der Karwand des Huzenbacher Sees macht wirklich einen urwaldähnlichen Eindruck.
Abgestorbene Bäume (Totholz) im oberen Bereich der Karwand des Huzenbacher Sees: Ein natürlicher Wald ohne Totholz ist nicht denkbar.
Blick vom Rand der Hochfläche Kleemüsse hinab zum Huzenbacher See und ins Murgtal
Kahlschlag auf einem Teil der Hochfläche Kleemüsse oberhalb des Huzenbacher Sees: Die Kleemüsse ist im Frühjahr 2015 als Kernzone des Nationalparks ausgewiesen worden (Kernzone Wilder See/Kleemüsse). Man wird also in den kommenden Jahren verfolgen können, wie die Natur von dieser Kahlschlagfläche wieder Besitz ergreift.
Beim Huzenbacher Seeblick befindet sich eine Schutzhütte.
Blick vom Huzenbacher Seeblick hinab auf den Huzenbacher See
Wunderschöne Wegführung und alte Bäume im südlichen Teil der Hochfläche Kleemüsse

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