Posts mit dem Label Nationalpark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nationalpark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 22. Januar 2026

Land Baden-Württemberg vergrößert Nationalpark Schwarzwald

Mit dem Gesetz zur Änderung des Nationalparkgesetzes und zur Errichtung des Sondervermögens "Zukunftsfonds Wald" vom 18. November 2025 hat das Land Baden-Württemberg den Nationalpark Schwarzwald vergrößert und die beiden bisher getrennten Teile des Nationalparks miteinander verbunden.

Die Fläche des Nationalparks Schwarzwald vergrößerte sich von bisher 10.062 Hektar auf nunmehr 11.267 Hektar. Allerdings wurden auch einige bisherige Flächen des Nationalparks entwidmet.

Bisher umfasste der Nationalpark Schwarzwald zwei getrennte Flächenteile, das Teilgebiet Süd und das Teilgebiet Nord. Diese beiden Teile wurden nun miteinander verbunden. Die Verbindung erfolgte nicht im Bereich des Hauptkamms des Nordschwarzwalds, sondern weiter östlich und unmittelbar westlich des Murgtals.

Der Nationalpark Schwarzwald erstreckt sich nun auch über die bisherigen Naturschutzgebiete Schurmsee und Blindsee. Da ein Gebiet nicht gleichzeitig Naturschutzgebiet und Nationalpark sein kann, wurden die beiden Naturschutzgebiete aufgehoben.     

Samstag, 6. September 2025

Der Zustand des Waldes im Jahr 2025 rund um den Huzenbacher See im Nationalpark Schwarzwald

Der Huzenbacher See mit seinem Bergkar und seiner Bergumrahmung befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Schwarzwald.

Die Karhänge im Nordwesten, Westen und Süden des Sees weisen inzwischen Waldbilder mit vielen abgestorbenen Fichten auf. Hoffentlich kommt es hier in den nächsten Zeit nicht zu Waldbildern, wie wir sie aus dem Bayerischen Wald oder aus dem Harz kennen. Sollte es doch so kommen, bleibt nichts anderes übrig als einige Jahre abzuwarten, bis von Natur aus ein neuer, stabilerer und natürlicherer Wald entsteht.

Anders sind die Zustände im Südosten des Sees. Dort hat im Jahr 2012 ein Orkan den gesamten Wald umgefegt. Dieser Bereich war im Jahr 2012 noch nicht in der Kernzone des Nationalparks. Deshalb wurden die umgestürzten Bäume abtransportiert. Heute hätte man das wohl nicht mehr gemacht. Inzwischen wächst in diesem Bereich aber ein junger, neuer Wald nach - ohne Zutun des Menschen. Bald wird man hier einen schönen, vielfältigen Wald betrachten können, vielleicht ein Beispiel auch für andere Gebiete, was die Natur leisten kann, wenn man sie lässt.

Dienstag, 3. September 2024

Der neue "Spechtpfad" im Nationalpark Schwarzwald

Am 14. Mai 2024 wurde im Nationalpark Schwarzwald der neue "Spechtpfad" eröffnet.

Der Spechtpfad ist ein Lehr- und Erlebnispfad des Nationalparks Schwarzwald. Der Spechtpfad verläuft unmittelbar angrenzend an den Lotharpfad, der inzwischen berühmtesten Einrichtung für Besucher im Nationalpark Schwarzwald. Der Parkplatz für den Lotharpfad an der Schwarzwaldhochstraße zwischen dem Schliffkopf im Norden und der Abzweigung Zuflucht im Süden ist derselbe wie für den Spechtpfad. Das gilt auch für die Bushaltestelle "Lotharpfad", die genauso für den Spechtpfad zuständig ist.

Woher kommt der Name Spechtpfad?
Dafür gibt es zwei Gründe. Einmal führt der Spechtpfad durch ein Gebiet, in dem sich wegen des anteiligen Totholzes der Specht potenziell wohlfühlt. Zum anderen ist der Grundriss des Spechtpfads einem Specht nachempfunden.
 
Was sind die Unterschiede zwischen dem Spechtpfad und dem Lotharpfad?
Der Spechtpfad ist weitgehend barrierefrei. Der Pfad verläuft nahezu durchgehend auf einem Holzsteg. Es sind leichte Steigungen vorhanden. Im Gegensatz dazu ist der Lotharpfad nicht barrierefrei. Der Lotharpfad verläuft auf einem Pfad. Mehrfach sind Treppen zu bewältigen.

Sonntag, 1. September 2024

Weitwanderweg "Baiersbronner Seensteig" ist auf dem Abschnitt mit dem Lotharpfad und dem Spechtpfad jetzt gut markiert

Der Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland "Baiersbronner Seensteig" verläuft durch das Gebiet an der Schwarzwaldhochstraße, bei dem sich der berühmte Lotharpfad und der neue Spechtpfad des Nationalparks Schwarzwald befinden.

Das ist den Wenigsten unter den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Lotharpfads und des Spechtpfads bewusst. Das lag bisher aber auch daran, dass der Baiersbronner Seensteig im Verlauf des Lotharsteigs nicht besonders gut markiert war.

Mit der Eröffnung des Spechtpfads im Frühjahr 2024 hat sich dies nun geändert. Zunächst mal haben der Nationalpark und der Schwarzwaldverein die Wegführung des Baiersbronner Seensteigs neu konzipiert. Der Weg verläuft nun auf dem neuen Spechtpfad von Ost nach West - und nicht mehr auf dem Lotharpfad. Am westlichsten Punkt des Spechtpfads verlässt der Baiersbronner Seensteig den Spechtpfad und steigt leicht hinab bis zur Mündung in den Westweg des Schwarzwaldvereins.

Freitag, 30. August 2024

Die zweite Etappe (Baiersbronn-Mitteltal - Schliffkopf) des Baiersbronner Seensteigs

Der Wegabschnitt von Baiersbronn-Mitteltal zum Schliffkopf ist die zweite Etappe des Baiersbronner Seensteigs.

Der Baiersbronner Seensteig ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins sowie der Gemeinde Baiersbronn. Der Weg führt mit einer Länge von 91 Kilometern und fünf Tagesetappen rund um die Gemarkung von Baiersbronn.

Im heutigen Post in diesem Blog wird die zweite Etappe des Baiersbronner Seensteigs kurz vorgestellt. Artikel dieses Blogs, die sich mit der zweiten Etappe des Baiersbronner Seensteigs sowie mit Gegenständen und Orten an der zweiten Etappe des Baiersbronner Seensteigs befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Steckbrief
Wegname: Baiersbronner Seensteig
Wegetappe: 2. Etappe
Startpunkt: Baiersbronn-Mitteltal
Endpunkt: Schliffkopf
Weglänge: ca. 18,7 Kilometer

Freitag, 1. Dezember 2023

Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald: Besitzt Baden-Württemberg ausreichend viele und große Wildnisflächen?

Die Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald ist Teil des Koalitionsvertrags für die laufende Legislatur in Baden-Württemberg.

Bei der Umsetzung dieser Naturschutzmaßnahme gibt es größere Widerstände als zunächst wohl gedacht. Gleichzeitig stellt sich die allgemeine Frage, ob es in Baden-Württemberg genügend viele und große Wildnisflächen gibt.

Diese Thematik wollen wir im heutigen Post in diesem Blog ein wenig beleuchten.

Der am 1. Januar 2014 gegründete Nationalpark Schwarzwald erfüllt zwar in Bezug auf seine Fläche die internationalen Vorgaben gerade noch (größer als 10.000 Hektar bzw. 100 km²). Der Nationalpark besteht aber aus zwei Flächenteilen, die durch mehrere Kilometer Nicht-Nationalpark-Fläche getrennt sind. Eine Vereinigung dieser beiden Flächenteile muss das oberste Ziel in Sachen Entwicklung des Nationalparks Schwarzwald sein. Die Vereinigung der beiden Flächenteile wäre auch mit einer Vergrößerung der Gesamtfläche des Nationalparks verbunden.

Diese Maßnahme hat auch Eingang in den Koalitionsvertrag für BW gefunden. Bei der Umsetzung dieser Maßnahme stellt man jetzt aber fest, dass die Widerstände gegen die Gebietsveränderung beim Nationalpark Schwarzwald doch größer sind als zunächst angenommen.

Befürchtungen in Forbach-Hundsbach
Da wäre zunächst mal der Forbacher Ortsteil Hundsbach. Dieser Ortsteil sieht sich zum Teil durch eine Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald in seiner Entwicklung beschränkt und förmlich eingezäunt. Das muss man sicher ernst nehmen. Möglicherweise kann man den Bedenken dadurch entgegenkommen, dass man das vorhandene Wegenetz in der potenziellen Erweiterungsfläche des Nationalparks zunächst mal so belässt wie es ist und nicht weiter einschränkt.
 
Macht die CDU eine Rolle rückwärts?
Da wäre dann aber auch die CDU in Baden-Württemberg. Die CDU ist eine der beiden Regierungsparteien in BW. Sie hat den Koalitionsvertrag mitgestaltet und auch die Erweiterung des Nationalparks mitgetragen. Jetzt aber gibt es von Seiten der Landes-CDU Bedenken. Vor allem der Landwirtschaftsminister Hauk tut sich hier hervor. Hauk stand dem  Nationalpark schon immer skeptisch gegenüber.
 
Hat BW ausreichend Wildnisflächen?
Im Jahr 2007 hat die Bundesregierung als Teil ihrer Biodiversitätsstrategie beschlossen, dass bis zum Jahr 2020 zwei Prozent der Fläche Deutschlands Wildnisgebiet bzw. Wildnisentwicklungsgebiet sein sollen. Die Mindestgröße der einzelnen Flächen soll 1.000 Hektar (bei Mooren, Küsten und Flussauen 500 Hektar) betragen. Die Bundesregierung hat hier eine Verpflichtung aus Vorgaben der UN umgesetzt.
 
Dieses Ziel wurde deutschlandweit krachend verfehlt. Es gibt aber Unterschiede zwischen den Bundesländern. Es gibt Bundesländer, die das Zwei-Prozent-Wildnis-Ziel thematisieren und versuchen, in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels voranzukommen. Es gibt aber auch Bundesländer, die dieses Ziel weitgehend ignorieren. Dazu gehört leider auch Baden-Württemberg.
 
Das Zwei-Prozent-Wildnis-Ziel wird in BW quasi totgeschwiegen. Dabei wäre das Zwei-Prozent-Ziel gerade jetzt im Zusammenhang mit der Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald von Bedeutung. Diese Erweiterung ist ein Mosaikstein zur Erreichung des Zwei-Prozent-Wildnis-Ziels in BW. Man kann die Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald ablehnen. Dann aber soll man bitte schön eine Fläche in BW benennen, auf der ersatzweise Wildnis mit derselben Flächengröße entstehen kann.
 
Hier gibt es nun Hausaufgaben für das Umweltministerium. Es sollte eine Liste veröffentlicht werden, in der alle bestehenden Wildnisgebiete in BW eingetragen sind, die zur Erreichung des Zwei-Prozent-Wildnis-Ziels in BW beitragen. Diese Liste ist fortzuführen und in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren. Das Zwei-Prozent-Wildnis-Ziel muss zudem in BW thematisiert und bekanntgemacht werden. Maßnahmen wie die Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald sind unter dem Dach des Zwei-Prozent-Wildnis-Ziels zu thematisieren und voranzubringen.
 
Oft gehen die Menschen bei einer Sache mit, wenn sie die Einbindung in das große Ganze verstehen. Die Politik in BW ist hier in der Bringschuld.       

  

Dienstag, 29. August 2023

Die neue Lotharpfad-Erweiterung: Eine weitere Besucherattraktion des Nationalparks Schwarzwald

Der berühmte Lotharpfad im Nationalpark Schwarzwald an der Schwarzwaldhochstraße erhielt in den vergangenen Jahren eine Erweiterung

Aktualisierung: Die Lotharpfad-Erweiterung wurde in Spechtpfad umgetauft. Der vorliegende Artikel gibt nicht den heutigen Stand wider.  

Am 26. Dezember 1999 wütete der Orkan Lother im Bereich des Hauptkamms des Nordschwarzwalds und zerstörte größere Waldflächen. Im Bereich des heutigen Lotharpfads wurden die umgestürzten Bäume liegengelassen. Das Waldstück wurde seiner natürlichen Entwicklung überlassen. In diesem Waldstück wurde im Jahr 2003 der Lotharpfad eröffnet. Der Lotharpfad wurde später ein Bestandteil des Nationalparks Schwarzwald.

In den vergangenen Jahren wurde nun die momentan "Lotharpfad-Erweiterung" genannte zusätzliche Wegführung errichtet. Zunächst war der Name Spechtpfad vorgesehen, weil der Verlauf des neuen Wegs aus der Luft gesehen an einen Specht erinnert. Vor Ort ist zur Zeit auch die Bezeichnung "Panoramapfad" zu sehen.

Samstag, 8. Juli 2023

Die Aussicht vom Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein

Die Aussicht vom Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein ist beeindruckend, obwohl der Turm nicht auf einem Gipfel oder auch einem Grat steht, sondern unterhalb eines Bergsattels.

Der Blick umfasst vor allem Wald. Es handelt sich hier um einen besonderen Wald, denn fast der gesamte sichtbare Wald gehört zum Nationalpark Schwarzwald und ist im Begriff, "etwas wilder" zu werden.

Zu sehen sind auch die Skisprungschanze sowie der unbewaldete Südhang des Seekopfs. Diese Gebiete sind nicht Bestandteil des Nationalparks Schwarzwald.

Während der Öffnungszeiten kann man den Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein ohne Eintrittsgebühren besuchen. Der Zugang zum Turm erfolgt über die sogenannte Brücke zur Wildnis. 

Donnerstag, 6. Juli 2023

Der Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein

Der Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein ist ein Aussichtsturm, der an die sogenannte Brücke der Wildnis (Skywalk) angeschlossen ist.

Das Nationalparkzentrum Ruhestein wurde am 12. Juni 2021 eröffnet. Die Brücke zur Wildnis sowie der Turm sind während der Öffnungszeiten des Nationalparkzentrums ohne Eintrittsgebühr zugänglich. 

Der Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein ist 35 Meter hoch und 15 Grad geneigt. Die Lage des Turms ist außergewöhnlich. Normalerweise stehen Aussichtstürme auf Bergen oder Plateaus. Der Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein befindet sich jedoch bei einem Bergsattel. Eine Fernsicht vom Turm kann man somit nicht erwarten. Jedoch sieht man in alle Richtungen auf bewaldete Hänge, die teilweise auf dem Weg zur Wildnis sind.   

Weitere Informationen

Das Nationalparkzentrum Ruhestein des Nationalparks Schwarzwald im Post vom 31.05.2022 

Blick von der Brücke zur Wildnis auf den Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein
 

Der Turm des Nationalparkzentrums Ruhestein

Freitag, 26. August 2022

Nationalpark Schwarzwald erreicht im Jahr 2022 Platz sieben unter den TOP 100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Der Nationalpark Schwarzwald hat im Jahr 2022 den siebten Platz unter den TOP 100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland erreicht.

So zumindest sieht es die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.. Die TOP 100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland im Jahr 2022 wurden durch eine offen gestellte Frage (Frage ohne Vorauswahl) unter 15.000 Menschen aus der ganzen Welt ermittelt.

Der Nationalpark Schwarzwald ist zudem die erstplatzierte TOP 100 Sehenswürdigkeit in Baden-Württemberg sowie der bestplatzierte Nationalpark in ganz Deutschland.

Damit hat der Nationalpark Schwarzwald seit seiner Gründung im Jahr 2014 eine steile Karriere hingelegt. Hoffen wir, dass die Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. auch den Erweiterungsplänen für den Nationalpark Schwarzwald weiteren Auftrieb gibt. 

 

Dienstag, 5. Juli 2022

Nationalpark Schwarzwald beim Lotharpfad: Aus dem Spechtpfad wird der Panoramaweg

Aktualisierung
Der vorliegende Artikel ist veraltet. Der neue Pfad wurde letztendlich doch Spechtpfad genannt.  

Seit längerer Zeit plant der Nationalpark Schwarzwald beim Lotharpfad die Anlage eines zweiten, diesmal jedoch barrierefreien Erlebnispfads.

Zunächst sollte dieser zweite Weg Spechtpfad heißen. Später aber wurde der Name Spechpfad wieder gestrichen. Der neue Name ist nun Panoramaweg.

Im Jahr 2016 stellte der Nationalpark Schwarzwald den neuen Spechtpfad vor. Darunter versteht man einen 900 Meter langen Rundweg im nördlich an den Lotharpfad angrenzenden Wald. Wegen des zahlreichen Totholzes ist das Gebiet gut für Spechte geeignet. Daher der zunächst geplante Name des Erlebnispfads. Um das Totholz auch weiterhin im Gebiet stehen und liegen zu lassen, hat der Nationalpark Schwarzwald die Verschiebung der Zone für das Borkenkäfermanagement von innerhalb des Nationalparks auf eine Fläche außerhalb des Nationalparks, die der Stadt Oppenau gehört, vorgeschlagen.

Sonntag, 3. Juli 2022

Renaturierung durch Wegerückbau im Nationalpark Schwarzwald

Die Nationalparkverwaltung Schwarzwald baut einige Forstwege im Nationalpark mit dem Ziel der Renaturierung zurück.

Dies geht auf die Wegekonzeption des Nationalparks Schwarzwald zurück, die im Frühjahr 2017 beschlossen worden ist. Einen Wegerückbau gibt es vor allem in den naturschutzfachlich hochwertigen und sensiblen Kernzonen. 

Ein Beispiel ist der Forstweg zwischen dem Buhlbachsee und dem Tal des Spaltbächles. An beiden Enden dieses Wegs wurden Barrieren aus Fels und Erde aufgetürmt. Eine kleine Infotafel bietet weitere Erläuterungen.

Wie kommt man hin?
Um zum Beginn des rückgebauten Wegs zu kommen, bietet sich ein Startpunkt beim Lotharpfad an der Schwarzwaldhochstraße B 500 an. Dort befinden sich Parkplätze. Die Nationalparkbusse fahren im Sommerhalbjahr den Lotharpfad stündlich und sonst zweistündlich an.
 
Beim Lotharpfad folgt man den Wegweisern des Baiersbronner Seensteigs und überquert sofort die B 500. Man kommt an den Wegweiserstandorten Parkplatz Lotharpfad, Buhlbacher Läger und Hahnenmisse vorbei. Bald darauf kommt man zum gesperrten Forstweg. Der Baiersbronner Seensteig beschreibt hier eine Kehre nach links und gleich wieder nach rechts.
 
Die Entfernung vom Parkplatz Lotharpfad bis zum Beginn des gesperrten Wegs ist ca. 1,6 Kilometer (einfache Richtung).
 
Weitere Informationen
 
Dieser ehemalige Forstweg im Nationalpark Schwarzwald ist nun gesperrt. Der Weg sieht seiner Renaturierung entgegen. Eine kleine Infotafel bietet weitere Erläuterungen.

Samstag, 25. Juni 2022

Der neue Infopoint beim Lotharpfad an der Schwarzwaldhochstraße (Gemeinde Baiersbronn)

Am 27. Oktober 2021 wurde beim Lotharpfad an der Schwarzwaldhochstraße auf der Gemarkung von Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt der neue Infopoint eröffnet.

Dies ist das erste Projekt des Masterplans Schwarzwaldhochstraße. Weitere Infopoints an der Schwarzwaldhochstraße und in der gesamten Nationalparkregion sollen in der nächsten Zeit folgen (in Baiersbronn konkret in Tonbach und im Zentrum).

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Infopoints ermöglicht es, dass dort eine Internetverbindung eingerichtet worden ist, die über einen Touch-Screen-Monitor aufgerufen werden kann. Ansonsten kann man den Infopoint auch als Unterstellmöglichkeit bei Regen benutzen, zumal die benachbarte Bushaltestelle keinen Unterstand hat. 

Die Kosten des Infopoints betrugen 115.000 Euro. Davon wurden 60 Prozent gefördert (Programm LEADER der EU).

Weitere Informationen


Der neue Infopoint beim Lotharpfad an der Schwarzwaldhochstraße


Samstag, 4. Juni 2022

Die Informations- und Wandertafel des Nationalparks Schwarzwald beim Ruhestein

Auf dem Ruhestein bei der sogenannten Villa Klumpp auf der dem Nationalparkzentrum gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine Informations- und Wandertafel des Nationalparks Schwarzwald.

Auf der Tafel werden drei Wandertipps ab/bis Ruhestein vorgestellt. 

1. Wandertipp
Schliffkopf - über Grinden hinauf zu Fernblicken
Text, Karte, Steckbrief, Höhenprofil
 
2. Wandertipp
Seekopf - durch Bannwald und Grinden
Text, Karte, Steckbrief, Höhenprofil
 
3. Wandertipp
Vogelskopf - durch entstehende Wildnis
Text, Karte, Steckbrief, Höhenprofil
 
Dazu gibt es eine Karte des Nationalparks mit den Zonen. Weitere Tafelseiten haben den Titel:
 
1. Ruhestein .... ein Ort zum Innehalten ... Aufbruch in die wilden Wälder    
 
2. Eine Spur wilder ... wo Bäume alt werden dürfen
 
3. Eine Spur wilder ... wo die Wildnis zurückkehrt
 
Weitere Informationen
 
 
In der Bildmitte befindet sich die Informations- und Wandertafel des Nationalparks Schwarzwald beim Ruhestein.


Dienstag, 31. Mai 2022

Das Nationalparkzentrum Ruhestein des Nationalparks Schwarzwald

Das Nationalparkzentrum Ruhestein des Nationalparks Schwarzwald wurde nach vierjähriger Bauzeit im Juni 2021 eröffnet.

Dies ist die zentrale Informations- und Anlaufstelle für Besucherinnen und Besucher des Nationalparks Schwarzwald. Das Nationalparkzentrum umfasst auch eine Dauerausstellung, für die eine Eintrittsgebühr erhoben wird. Weiter gibt es ein Kino, Schulungsräume, einen Raum der Stille und Räume für die Nationalparkverwaltung.

Das Nationalparkzentrum Ruhestein beinhaltet auch einen Aussichtsturm mit Steg, der "Brücke zur Wildnis" genannt wird.

Das Nationalparkzentrum befindet sich auf dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds beim Bergsattel Ruhestein sowie auf der Gemarkung von Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt. Beim Ruhestein treffen drei Straßen (B 500, L 401, K 5370) aufeinander. 

Straßenverkehr
Die Einmündung der L 401 in die B 500 (Schwarzwaldhochstraße) wurde mit Baubeginn am 6. April 2020 als Kreisverkehrsanlage gestaltet. Die K 5370 mündet südlich der Kreisverkehrsanlage in die B 500. Über die L 401 wurde direkt beim Nationalparkzentrum ein Zebrastreifen angelegt. 

Freitag, 27. Mai 2022

Die Haupt-Sehenswürdigkeiten im Nationalpark Schwarzwald

Der Nationalpark Schwarzwald als Ganzes ist eine Top-Sehenswürdigeit. 

Gleichwohl gibt es auch im Gebiet des Nationalparks Schwarzwald einzelne touristische Haupt-Sehenswürdigkeiten, die herausragen, ohne dass dadurch andere Sehenswürdigkeiten herabgesetzt werden sollen.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Haupt-Sehenswürdigkeiten des Nationalparks Schwarzwald aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Haupt-Sehenwürdigkeiten befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Informationszentren
Nationalparkzentrum Ruhestein
 
Lehr-/Erlebnispfade
Lotharpfad / Spechtpfad
 
 
Luchspfad
 
Wildnispfad
 
Karseen
Buhlbachsee
Der Buhlbachsee bei Baiersbronn-Obertal im Post vom 08.01.2012 
 
Huzenbacher See
 
Wilder See
Der Wilde See im Nordschwarzwald im Post vom 09.10.2009 
 
Aussichtstürme
Friedrichsturm
Friedrichsturm auf der Badener Höhe im Post vom 10.09.2009
 
Gipfel
Schliffkopf
 
Wasserfälle
Allerheiligen-Wasserfälle
 
Blick vom Seekopf auf den Wilden See, ein Karsee im Nordschwarzwald und eine Haupt-Sehenswürdigkeit im Nationalpark Schwarzwald


Dienstag, 17. Mai 2022

Die Kennzeichnung der Kernzonen im Nationalpark Schwarzwald

Seit dem Jahr 2020 befinden sich dort, wo freigegebene Wege auf die Außengrenze einer Kernzone des Nationalparks Schwarzwald treffen, Holzpfosten mit der Aufschrift "Kernzone". Die Aufschrift ist nur auf einer Seite des Holzpfosten vorhanden. Dies ist die von der Kernzone wegzeigende Seite.

Das ist eine einfache und zugleich praktikable Kennzeichnung der Kernzonen des Nationalparks. Denn man darf nicht vergessen: Die Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald sind keine statische Angelegenheit. Im Laufe der Jahre werden die Kernzonen immer weiter vergrößert, bis sie 30 Jahre nach der Gründung des Nationalparks gemäß den Vorgaben der IUCN mindestens 75 Prozent der Fläche des Nationalparks eingenomen haben.

Seit dem Inkrafttreten der zweiten Gebietsgliederung des Nationalparks Schwarzwald am 17.02.2020 haben die Kernzonen einen Anteil von 50,8 Prozent der Gesamtfläche des Nationalparks (5.115 Hektar). Die Betonung liegt auf der Mehrzahl: Kernzonen. Es ist also noch keine zusammenhängende Kernzone vorhanden. Vielmehr gibt es mehrere separate Kernzonenflächen. Bei zukünftigen Änderungen der Kernzonenflächen können die Holzpfosten leicht versetzt werden.   

Holzpfosten kennzeichnen die Außengrenzen der Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald.


Samstag, 19. Februar 2022

Die Nationalparkregion Schwarzwald GmbH im Ortenaukreis

14 Städte und Gemeinden im Ortenaukreis sind Bestandteil der Nationalparkregion Schwarzwald GmbH.

Der Ortenaukreis ist einer von 16 Stadt- und Landkreisen mit Anteil an der Großlandschaft Schwarzwald.

Die Nationalparkregion Schwarzwald GmbH umfasst 27 Städte und Gemeinden in den drei Landkreisen, die Anteil am Nationalpark Schwarzwald haben. Die Stadt Baden-Baden (Stadtkreis Baden-Baden), die ebenfalls Anteil am Nationalpark Schwarzwald hat, ist nicht Mitglied in der Nationalparkregion Schwarzwald.

Am 26.10.2021 tagte der Aufsichtsrat der Nationalparkregion Schwarzwald GmbH zum ersten Mal. 

Am 25.11.2020 wurde eine gemeinsame GmbH gegründet, um den Tourismus der Nationalparkregion Schwarzwald zu fördern und Kräfte zu bündeln. Die neue Nationalparkregion Schwarzwald GmbH besteht aus 21 Gesellschaftern in 27 Gemeinden. 

Die Städte und Gemeinden der Nationalparkregion Schwarzwald im Ortenaukreis: 

Freitag, 14. Januar 2022

Die Kernzone "Schliffkopf/Allerheiligen" des Nationalparks Schwarzwald

Die Kernzone Schliffkopf/Allerheiligen ist eine von fünf Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald. Sie wurde in der zweiten Gebietsgliederung neu ausgewiesen.

Das teilt der Nationalpark Schwarzwald im neu erschienen Fachband 14 "Zonierung" mit (Stand Februar 2021).

Die zweite Gebietsgliederung wurde im März 2020 beschlossen. Sie brachte 15 neue, zusätzliche Kernzonen-Teilflächen mit einer Gesamtfläche von fast 2.200 Hektar. Der Kernzonenanteil beim Nationalpark Schwarzwald beträgt während der zweiten Gebietsgliederung ca. 52 Prozent. 

Die Kernzone Schliffkopf/Allerheiligen befindet sich im Südteil des Nationalparks Schwarzwald. Sie umfasst den Westabhang des Schliffkopfs und den Bereich südlich der Klosterruine Allerheiligen mit den Allerheiligen-Wasserfällen (Wasserfälle des Lierbachs). 

Weitere Informationen

Montag, 10. Januar 2022

Die Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald ist alternativlos

Mit der Vorstellung von Überlegungen für die konkrete Ausgestaltung sowie zu den nächsten Schritten in der Sitzung des Nationalparkrats am 19.11.2021 wurde der Startschuss für die Weiterentwicklung des Nationalparks Schwarzwald gesetzt.

Dies gab das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in einer Pressemitteilung vom 19.11.2021 bekannt.

Bereits im Koalitionsvertrag der Landesregierung ist festgehalten, dass der Nationalpark Schwarzwald erweitert werden soll sowie dass insbesondere die heute noch getrennten beiden Parkteile miteinander verbunden werden sollen.

Im heutigen Post in diesem Blog soll es darum gehen, dass die Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald alternativlos ist. Die Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald ist als kleiner Beitrag des Landes BW zur Erfüllung von nationalen und internationalen Vorgaben zur Biodiversität unabdingbar.

Die nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS)
Im Jahr 2007 hat die Bundesregierung die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) beschlossen.
 
Unter anderem sieht die NBS vor, dass bis zum Jahr 2020 zwei Prozent der Fläche Deutschlands als Wildnisgebiet ausgewiesen werden müssen. Die NBS leitet sich aus Vorgaben der UNO ab.