Montag, 31. Oktober 2016

Auf dem Schluchtensteig von Schluchsee-Aha nach St. Blasien, Teil 2

Dies ist der zweite hintereinanderfolgende Post in diesem Blog zur Etappe des Weitwanderwegs Schluchtensteig von Schluchsee-Aha nach St. Blasien. Im vorangegangenen Post sind wir bis zum Bergsattel Krummenkreuz gekommen, dem mit 1.148 m ü NN höchsten Punkt der Wanderung. Nun geht es weiter in Richtung St. Blasien.

Nach einem Abstieg durch Wald kommt man nach Muchenland. Hier stehen auf einer Wiesenlichtung am oberen Ende eines vom Neuhauserbächle durchflossenen Seitentals des Albtals stattliche, überaus malerische Schwarzwaldhöfe. Man kommt hier an den Wegweiserstandorten Muchenländer Brunnen, 1.105 m, und Muchenland vorbei. Der letztgenannte Wegweiserstandort hat vor Ort kein Standortfeld. Der Wegweisername Muchenland ist in der Wanderkarte des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung eingetragen. Muchenland gehört zur ehemaligen Gemeinde Blasiwald, die heute ein Teil der Gemeinde Schluchsee ist.


Nun verläuft der Schluchtensteig durch Wald an der Nordostseite des Bötzbergs entlang. Es ergeben sich Blicke auf die Weiler "Sommerseite" und "Winterseite", die ebenfalls zur ehemaligen Gemeinde Blasiwald (heute: Schluchsee) gehören. Man erreicht den Wegweiserstandort Wittemle, 1.097 m. Hier biegt der Schluchtensteig nach links ab und führt weiter durch Wald. Man kommt darauf zum Pfaffenbrünnele mit Rastplatz.

Bald wird der Wald lichter. Der Schluchtensteig verläuft nun durch traumhafte, parkartige Hochweiden nördlich oberhalb des ebenfalls zur ehemaligen Gemeinde Blasiwald gehörenden Orts Althütte. In einem Bogen erreicht man Althütte. Am Rand des Orts kommt ein Wegweiserstandort ohne Standortfeld, der in der Wanderkarte mit Althütte bezeichnet wird. Der Schluchtensteig führt durch Althütte hindurch. Über Wiesen geht es zum Waldrand, wo sich ein weiterer Wegweiser befindet. Vor Ort hat dieser Wegweiser den Standortnamen Althütte, 1.126 m. In der Wanderkarte ist dagegen der Standortname Am Schmalzberg eingetragen.

Jetzt beginnt der lange Abstieg ins Albtal bei St. Blasien. Man erreicht den Wegweiserstandort Sandgrube, 1.080 m. Über die Wegweiserstandorte Blasiwalderweg, 900 m, Windberghütte, 850 m und Windbergbergbrücke (ohne Höhenangabe) erreicht man den Wegweiserstandort Windbergschlucht, 866 m. Nun ist man am oberen Ende der Windbergschlucht. Die Windbergschlucht ist als Bannwald ausgewiesen sowie eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald.

Zur Windbergschlucht siehe auch den Post vom 02.12.2015 in diesem Blog.

Der Schluchtensteig führt auf einem steinigen Pfad durch die Windbergschlucht. Es gibt auch eine ausgeschilderte Variante des Schluchtensteigs, die die Windbergschlucht auf Forstwegen umgeht. Am unteren Ende der Windbergschlucht befindet sich ein Wegweiserstandort ohne Standortfeld. Auch in der Wanderkarte ist nichts zu diesem Standort zu finden.

Kurz darauf erreicht man St. Blasien und den Wegweiserstandort St. Blasien Friedrichstraße, 765 m. Man kommt zum Ufer der Alb und sieht die am gegenüberliegenden Ufer aufragende Kuppel des Doms von St. Blasien, eine der größten Kuppeln Europas. Schließlich erreicht man den Wegweiserstandort St. Blasien, 770 m. Von hier ist es nicht mehr weit zum Busbahnhof von St. Blasien.        

Hier gibt es eine Übersicht über den Schluchtensteig. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schluchtensteig befassen, verlinkt.

Bei Blasiwald-Muchenland: Blick über das Tal des Neuhauserbächles in Richtung Albtal
Stattliche Schwarzwaldhöfe in Blasiwald-Muchenland
Blick in das Tal des Habsmoosbächles: Die Höfe im Hintergrund gehören zu Blasiwald-Sommerseite.
Traumhafte Hochweiden bei Blasiwald-Althütte
Blick auf Blasiwald-Althütte
Blick über Blasiwald-Althütte Richtung Schwarzatal
In der Windbergschlucht bei St. Blasien
Der Dom von St. Blasien besitzt eine der größten Kuppeln Europas.

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