Diese wunderschönen Wiesen liegen versteckt im Wald
in einem Seitental des Kinzigtals bei Alpirsbach. Die Wiesen und der
umgebende Wald wurden im Jahr 1989 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 57 Hektar und erstreckt sich in
einer Höhe zwischen 480 und 590 Meter ü NN. Die Glaswiesen umfassen
eine Fläche von 7 Hektar, die übrigen 50 Hektar des Schutzgebiets
erstrecken sich auf den umgebenden Wald.
Im Tal verläuft das
Alpirsbächle, das in Alpirsbach in die Kinzig mündet. Die Wiesen im
Talgrund sind von unterschiedlichem Typ. Es gibt Feuchtwiesen,
Nasswiesen und Moorwiesen. In den umgebenden Wäldern befinden sich
zahlreiche Quellaustritte, jeweils an der Gesteinsgrenze Grundgebirge -
Deckgebirge.
Die auf allen Seiten von Wald umschlossenen
Glaswiesen sind eine Oase der Ruhe und der Schönheit. Am oberen Ende der
Wiesen befinden sich ein Picknickplatz und eine gefasste Quelle.
Mit
dem Auto erreicht man das Naturschutzgebiet, indem man in Alpirsbach
über den Marktplatz fährt und anschließend der Spitalgasse immer
aufwärts folgt bis zu dem kleinen Waldparkplatz (ausgeschildert).
Vom
Bahnhof Alpirsbach kann man die Glaswiesen ebenfalls einfach erreichen.
Man überquert die Gleise beim Bahnhof mit Hilfe der Fußgängerbrücke.
Hinter den Gleisen verlässt man die Brücke über die Treppen. Am Fuß der
Brücke ist der Marktplatz mit der blauen Raute in 0,4 Kilometer
ausgeschildert. Am Marktplatz folgt man dem Ostweg mit der schwarz-roten
Raute mit Ziel Lindenbrunen / Kloster in 0,1 Kilometer. Beim
Lindenbrunnen ist das Ziel Naturschutzgebiet Glaswiesen mit 1,6
Kilometer ausgeschildert. Beim Oberen Burghaldenweg zweigt man vom
Ostweg ab und folgt anschließend dem Zeichen gelbe Raute.
Im
Gebiet empfiehlt es sich, einen Rundweg zu gehen. Man kann bergauf über
den Unteren Moosweg gehen (bei der Verzweigung im Naturschutzgebiet
rechts) und bergab über das Glaswaldsträßchen. Man kann auch das
Naturschutzgebiet an seinen Grenzen umrunden. Hierbei befindet man sich
stets im Wald.
Weitere Informationen
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Am
Eingang zum Naturschutzgebiet Glaswiesen und Glaswald befinden sich Informationstafeln mit
einer Karte des Gebiets. Zu erkennen sind die Glaswiesen, die sich
mitten im Wald (grüne Fläche) befinden. |
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Der Herbst zeigt sich in den Glaswiesen mit unterschiedlichsten Farbtönungen. |
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Am
oberen Ende der Glaswiesen befindet sich die Karlsquelle. Sie
entspringt an der Grenze zwischen dem untenliegenden Grundgebirge aus
Gneis und Granit und dem darüberliegenden Deckgebirge aus Buntsandstein. |
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Unterschiedliche Wiesentypen grenzen in den Glaswiesen unmittelbar aneinander. |
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Von einem Kiesweg aus kann man die Glaswiesen in allen Details sehen und genießen. |
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Diese Oase mitten im Wald strahlt eine ungewohnte Ruhe aus. Nur das Brummen der Düsenflugzeuge ist hin und wieder zu hören. |
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Das Alpirsbächle schlängelt sich total naturbelassen durch die Glaswiesen. |
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