Sonntag, 26. November 2017

Erinnerungen an Bertha Benz in Pforzheim, Teil 3 von 4: Die Bertha-Benz-Halle

Die Bertha-Benz-Halle in Pforzheim befindet sich im Straßenviereck Luisenstraße / Museumstraße / Kiehnlestraße / Poststraße am Rand der Innenstadt.

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog, in denen wir Erinnerungen an Bertha Benz in Pforzheim aufspüren wollen. Im ersten Post der kleinen Reihe ging es um das Bertha-Benz-Denkmal. Im vorangegangenen Post war die Bertha-Benz-Stele das Thema. Heute ist die neue Bertha-Benz-Halle an der Reihe.

Die Bertha-Benz-Halle wurde am 27.06.2015 eröffnet. Pforzheim erhielt damit in zentraler Lage eine Dreifeldsporthalle für 2.000 Zuschauer, die sich für den Schulsport und den Vereinssport auch für Sportveranstaltungen eignet. Die lichte Raumhöhe der Halle beträgt 12,50 Meter. Damit ist die Halle für Volleyballspiele geeignet. 


An der Nordseite der Bertha-Benz-Halle ist das historische Portal der früheren Schmuckwarenfabrik Daub integriert. Die Schmuckwarenfabrik Daub wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem Goldschmied Andreas Daub gegründet. Diese Fabrik befand sich bis 2002 auf dem an die heutige Bertha-Benz-Halle östlich angrenzenden Areal. Ab 2002 befand sich dort ein Parkplatz.

Auf dem Gelände der heutigen Bertha-Benz-Halle befand sich bis 2012 das Hilda-Gymnaisum. Für das Hilda-Gymnasium wurde zunächst ein Neubau auf dem Parkplatz Daub errichtet. Danach wurde das alte Hilda-Gymnasium abgerissen und die Bertha-Benz-Halle erstellt. Auf der Südwestseite der Bertha-Benz-Halle sind einige Teile der Außenwand des alten Hilda-Gymnasiums in die Außenwand der Halle integriert worden.

Mit der Bertha-Benz-Halle ist der Stadt Pforzheim ein großer Wurf gelungen. Die Stadt hat eine Halle für internationale Wettkämpfe erhalten, die zentral und nahe am Pforzheimer Bahnhof gelegen ist. Zudem setzt die Architektur der Halle Maßstäbe. Nach dem wenig glücklichen Wiederaufbau Pforzheims als Folge der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg scheint jetzt in Pforzheim eine neue Ära der Architektur und Stadtentwicklung zu beginnen. Mit der Bertha-Benz-Halle und dem 2016 eröffneten ZOB beim Bahnhof hat sich Pforzheim in kurzer Zeit gleich zwei neue Wahrzeichen zugelegt.

Wie kommt man hin?
Auf dem Vorplatz vor dem Bahnhofsgebäude in Pforzheim wendet man sich nach rechts und folgt der Luisenstraße. Nach ca. 300 Meter befindet sich auf der linken Straßenseite das neue Hilda-Gymnasium, das mit der Bertha-Benz-Halle eine architektonische Einheit bildet. Gleich darauf erreicht man die Bertha-Benz-Halle.

Im folgenden Post in diesem Blog ist die Bertha Benz Memorial Route das Thema.
Blick auf die Südwestecke der Bertha-Benz-Halle in Pforzheim
Blick vom Aufgang zur Terrasse der Schlössle-Galerie auf die Bertha-Benz-Halle in Pforzheim: Ein Teil der Außenwand des früher dort gewesenen Hilda-Gymnaisums wurde in die Außenwand der Bertha-Benz-Halle integriert.
An der Nordseite der Bertha-Benz-Halle in Pforzheim ist das historische Portal der früheren Schmuckwarenfabrik Daub aufgestellt worden. Der Torbogen aus Sandstein war nicht mehr tragfähig. Deshalb musste hinter dem historischen Portal eine Unterkonstruktion aus Stahlbeton errichtet werden. In der Fläche innerhalb des Torbogens sieht man die Klinkerfassade der Bertha-Benz-Halle.

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