Dienstag, 6. Dezember 2016

Aussicht von der Wendelinus-Kapelle in Weisenbach

Die Wendelinus-Kapelle gilt als das Wahrzeichen von Weisenbach, einem Ort mit ca. 2.500 Einwohnern im Murgtal zwischen Gernsbach und Forbach. Die Wendelinus-Kapelle steht auf einem Felsen direkt über der Murg und beim Zentrum von Weisenbach. Bei der Wendelinus-Kapelle befindet sich der Friedhof von Weisenbach. Der Bereich um die Kapelle ist tagsüber frei zugänglich und bietet einen schönen Blick hinab auf Weisenbach mit der Murg und auf die umgebenden Schwarzwaldhöhen. 

Die Wendelinus-Kapelle war einst (seit 1481) die Pfarrkirche von Weisenbach. Von der einstigen Pfarrkirche ist noch der aus dem Jahr 1494 stammende Chor vorhanden. Das Langhaus der einstigen Pfarrkirche und der Turm wurden im Jahr 1779 abgebrochen. Heute dient die Wendelinus-Kapelle als Friedhofskirche. In den Jahren 2010 bis 2016 wurde die Wendelinus-Kapelle mit tatkräftiger Unterstützung des Fördervereins Wendelinus-Kapelle Weisenbach saniert.

Freitag, 2. Dezember 2016

Das Markgräfler Wiiwegli - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Das Markgräfler Wiiwegli ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg gehört zur Wegegruppe der Weinwege, die aus einer Kette von drei Fernwanderwegen besteht. Das Markgräfler Wiiwegli (Wiiwegli = Verkleinerungsform von Weinweg) ist der südlichste dieser drei Fernwanderwege. Das Markgräfler Wiiwegli verläuft am Westrand des Südschwarzwalds entlang durch das namengebende Markgräfler Land. Die anderen beiden Weinwege des Schwarzwaldvereins sind der Ortenauer Weinpfad und der Breisgauer Weinweg.

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Markgräfler Wiiwegli kurz vorgestellt werden. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Markgräfler Wiiwegli befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Gemäß den Angaben des Schwarzwaldvereins hat das Markgräfler Wiiwegli eine Länge von 92 Kilometern, die in fünf Etappen eingeteilt wird. Der Weg führt von Freiburg bis nach Grenzach-Wyhlen. Die einzelnen Etappen sind wie folgt:

Montag, 28. November 2016

Der Lindenplatz am Zusammenfluss von Enz und Nagold in Pforzheim

Der Lindenplatz in Pforzheim befindet sich am Zusammenfluss von Enz und Nagold. Der Platz bildet ein Dreieck. Zwei Seiten des Dreiecks werden von den beiden bekannten Schwarzwaldflüssen gebildet. Bei der dritten Seite befindet sich die Evangelische Stadtkirche.

Auf dem Lindenplatz wurde im Jahr 2016 eine Infostele aufgestellt. Die beiden Seiten der Stele informieren über den Lindenplatz vor dem Zweiten Weltkrieg sowie über den Lindenplatz in der Nachkriegszeit.

Als erste Jahreszahl wird auf der Infostele 1643 genannt. Der Lindenplatz diente früher als Festwiese. Von jeher war der Platz mit Linden bepflanzt. Auf dem Platz stand ein Armbrustschießhaus. Der Runde Turm der Stadtbefestigung begrenzte den Platz nach Westen.

Donnerstag, 24. November 2016

Auf dem Querweg Freiburg-Bodensee von Hinterzarten nach Buchenbach-Himmelreich

Der Querweg Freiburg-Bodensee ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg verläuft mit sieben Tagesetappen und einer Länge von 178 Kilometern von Freiburg nach Konstanz. Im heutigen Post in diesem Blog begehen wir einen Abschnitt des Querwegs Freiburg-Bodensee von Hinterzarten bis nach Buchenbach-Himmelreich. 

Dies ist ein Teil der - relativ langen - ersten Etappe des Querwegs, die von Freiburg nach Hinterzarten führt. Wir gehen den heutigen Abschnitt des Wegs entgegen der Hauptwegrichtung. Das hat seinen Grund darin, dass die Wegrichtung von Hinterzarten nach Buchenbach-Himmelreich etwas weniger anstrengend ist als die Gegenrichtung bei diesem Wegabschnitt. Denn man geht so vom hochgelegenen Hinterzarten hinunter ins Dreisamtal. Trotzdem beinhaltet die heutige Wegetappe auch Anstiege. Der Anfangs- und der Endpunkt der heutigen Wegetappe des Querwegs Freiburg-Bodensee sind wegen der dortigen Bahnhöfe der Höllentalbahn gewählt. Sie ermöglichen eine bequeme An- und Abreise sowie die Möglichkeit, diese Etappe als Tagestour zu unternehmen.

Sonntag, 20. November 2016

Das Infozentrum Kaltenbronn auf der Hochfläche zwischen dem Enz- und dem Murgtal

Das Infozentrum Kaltenbronn wird im Rahmen eines Zweckverbands von den Städten Gernsbach und Bad Wildbad sowie von der Gemeinde Enzklösterle getragen. Gefördert wurde das Infozentrum Kaltenbronn von der Europäischen Union, vom Land Baden-Württemberg, von der Landesstiftung Baden-Württemberg, von den Landkreisen Rastatt und Calw, vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord sowie von Forst BW.

Das Infozentrum Kaltenbronn zeigt eine Dauerausstellung zur Landschaft des Schwarzwalds und insbesondere zur Hochflächenlandschaft Kaltenbronn. In der Umgebung des Infozentrums Kaltenbronn befinden sich im Wildseemoor die größten Hochmoorkolke Mitteleuropas. Der Wildsee, der Hornsee, der Hohlohsee, das Wildseemoor, das Hohlohmoor sowie der Kaiser-Wilhelm-Turm (Hohlohturm) sind die natürlichen und touristischen Höhepunkte in der Umgebung des Infozentrums.

Das Infozentrum Kaltenbronn befindet sich im 1905 errichteten sogenannten Rasthaus. Das Rasthaus diente zunächst als Jäger-Gästehaus und später als Wohnung für den Forstamts-Vorstand. Der Umbau zum Infozentrum erfolgte im Jahr 2007. 

Das Infozentrum Kaltenbronn ist von Dezember bis März sowie von April bis Oktober jeweils von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro. Einen Vorraum, in dem es erste Informationen und Prospekte zum Schwarzwald und zum Kaltenbronn gibt, kann man kostenlos betreten.

Mittwoch, 16. November 2016

Der Querweg Freiburg-Bodensee, ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Querweg Freiburg-Bodensee ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der von Freiburg im Breisgau bis nach Konstanz verlaufende Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der "Traditionellen" eingeordnet. Der Querweg Freiburg-Bodensee hat eine Gesamtlänge von 178 Kilometern, die in sieben Tagesetappen eingeteilt wird.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Querweg Freiburg-Bodensee kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten des Querwegs befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Samstag, 12. November 2016

Die Naturpark-AugenBlicke - ein Projekt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord

Die Naturpark-AugenBlicke sind ein Projekt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Die Naturpark-AugenBlicke umfassen jeweils einen Panoramaplatz mit Sitzbank, Tischchen und beschrifteter Panoramadarstellung, gestaltet in Anlehnung an das Naturpark-Logo. Als zweites Element umfassen die Naturpark-Augenblicke jeweils einen Rundwanderweg, die sogenannte AugenBlick-Runde. Die AugenBlick-Runde führt am Panoramaplatz vorbei.

Im heutigen Post in diesem Blog sollen die Naturpark-AugenBlicke kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Naturpark-AugenBlicken befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Dienstag, 8. November 2016

Neue Broschüre zum Naturschutzgebiet "Langenbach-Trubelsbach" bei Todtnau

Die Staatliche Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg hat im August 2016 die zweite Auflage der Broschüre über das Naturschutzgebiet "Langenbach-Trubelsbach" bei Todtnau herausgegeben. Die Broschüre kann bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, LUBW, bestellt werden (www.lubw.baden-wuerttemberg.de). Herausgeber der Broschüre ist das Regierungspräsidium Freiburg.

Das Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach befindet sich im Südschwarzwald innerhalb des Naturraums Hochschwarzwald im Landkreis Lörrach und auf der Gemarkung von Todtnau-Muggenbrunn. Das Naturschutzgebiet wurde am 14.07.1995 ausgewiesen. Seine Fläche beträgt 37,8 Hektar. Die Schutzgebietsnummer ist 3.207. In der Kurzbeschreibung zum Naturschutzgebiet heißt es: "Vielfältiges Mosaik aus Hoch- und Übergangsmooren, Flachmooren, Nasswiesen, Borstgrasrasen und anderen Biotopen; für die Wissenschaft - insbesondere die Moorforschung - bedeutende Objekte."

Das Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach besteht aus zwei separaten Flächen. Die kleinere der beiden Flächen befindet sich am Langenbach. Die größere der beiden Flächen liegt im Trubelsbachtal. Die Teilfläche Langenbach befindet sich westlich der Passhöhe Notschrei. Die Teilfläche Trubelsbach befindet sich nordwestlich des Campingplatzes Muggenbrunn.

Die Broschüre zeigt ein Luftbild des Naturschutzgebiets, in das der Verlauf des Rundwegs durch das Naturschutzgebiet eingetragen ist. Texte und Bilder informieren über die Biotope des Gebiets, über die Bergbäche, über das Auerhuhn und geben wichtige Hinweise.    


Freitag, 4. November 2016

Der Baiersbronner Genussplatz am Blockhaushof im Kulinarischen Wanderhimmel

Der geschützte Begriff "Baiersbronner Wanderhimmel" steht für alle Einrichtungen, die in der Schwarzwaldgemeinde Baiersbronn für das Wandern zur Verfügung stehen. Der "Kulinarische Wanderhimmel" ist eine Unterabteilung des Baiersbronner Wanderhimmels.

Der Kulinarische Wanderhimmel umfasst z.B. die beliebten Wanderhütten, die Top- und Sterne-Restaurants, aber auch die sogenannten Genussplätze in Baiersbronn. Vier Genussplätze gibt es zur Zeit auf der Gemarkung Baiersbronn. Sie wurden im Jahr 2015 eingerichtet. Im heutigen Post in diesem Blog besuchen wir den Genussplatz am Blockhaushof.

Die Gemeinde Baiersbronn beschreibt die Genussplätze als liebevoll gestaltete Rast- und Picknickdecken aus heimischen Douglasien-Kanthölzern. Die Genussplätze liegen an besonders schönen Punkten in Baiersbronn.

Montag, 31. Oktober 2016

Auf dem Schluchtensteig von Schluchsee-Aha nach St. Blasien, Teil 2

Dies ist der zweite hintereinanderfolgende Post in diesem Blog zur Etappe des Weitwanderwegs Schluchtensteig von Schluchsee-Aha nach St. Blasien. Im vorangegangenen Post sind wir bis zum Bergsattel Krummenkreuz gekommen, dem mit 1.148 m ü NN höchsten Punkt der Wanderung. Nun geht es weiter in Richtung St. Blasien.

Nach einem Abstieg durch Wald kommt man nach Muchenland. Hier stehen auf einer Wiesenlichtung am oberen Ende eines vom Neuhauserbächle durchflossenen Seitentals des Albtals stattliche, überaus malerische Schwarzwaldhöfe. Man kommt hier an den Wegweiserstandorten Muchenländer Brunnen, 1.105 m, und Muchenland vorbei. Der letztgenannte Wegweiserstandort hat vor Ort kein Standortfeld. Der Wegweisername Muchenland ist in der Wanderkarte des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung eingetragen. Muchenland gehört zur ehemaligen Gemeinde Blasiwald, die heute ein Teil der Gemeinde Schluchsee ist.