Montag, 23. Januar 2017

Winterwanderung von Baiersbronn über den Südhang des Höferköpfles zum Kienbächle

29 geräumte Winterwanderwege unter dem Titel Winter-Wanderhimmel gibt es zur Zeit in Baiersbronn. Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir den Rundweg vom Bahnhof Baiersbronn über den Südhang des Höferköpfles zum Kienbächle und entlang des Sankenbachtals zurück zum Bahnhof.

Dieser Rundwanderweg ist relativ kurz. Der Weg ist somit gut als Halbtagestour zu machen. Nach starken Schneefällen ist diese Rundtour relativ rasch geräumt. Sie bietet sich somit auch für diese Wetterlagen an.

Der Rundweg ab/bis Bahnhof ist ca. 4,4 Kilometer lang. Im Wegverlauf wird ein Höhenunterschied von 104 Metern im An- und Abstieg bewältigt. Längere Teile des Rundwegs in der Ortslage von Baiersbronn und im Sankenbachtal verlaufen auf asphaltierten Sträßchen. Der Rest des Rundwegs verläuft über Forst- und Wiesenwege, die eigens für den Tourismus vom Schnee geräumt werden.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Der Baiersbronner Winter-Wanderhimmel


Baiersbronner Winter-Wanderhimmel ist der Dachbegriff für die geräumten Winter-Wanderwege, beschilderten Schneeschuh-Touren und die Loipen in der Gemeinde Baiersbronn im Nordschwarzwald.

Der Baiersbronner Winter-Wanderhimmel ist eine Unterkategorie des Baiersbronner Wanderhimmels (geschützter Begriff), der alle Einrichtungen für Wanderer in Baiersbronn umfasst. 

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Baiersbronner Winter-Wanderhimmel kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Touren des Baiersbronner Winter-Wanderhimmels befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Der Baiersbronner Winter-Wanderhimmel umfasst 29 Winterwanderwege, drei ausgeschilderte Schneeschuhtouren und zehn Loipen. Zum Baiersbronner Winter-Wanderhimmel gehören auch das Wander-Informationszentrum (WIZ) im Bahnhof Baiersbronn sowie 14 Wanderhütten. Diese Hütten sind auch im Winter geöffnet und bieten oft ein Angebot, das über das hinausgeht, was man sonst von Wanderhütten erwartet. 

Sonntag, 15. Januar 2017

Blick vom Hohlohturm bei Kaltenbronn auf das Nebelmeer

Der Hohlohturm (auch Kaiser-Wilhelm-Turm) befindet sich im nordöstlichen Schwarzwald nahe des höchsten Punkts der Hochfläche Kaltenbronn, der mit einer Höhenlage von 988,3 m ü NN gleichzeitig der höchste Punkt des Schwarzwalds östlich des Murgtals ist.

Dies ist bereits der dritte Post in diesem Blog zum Hohlohturm. Im Post vom 04. April 2010 gab es Bilder von der Aussicht vom Turm an einem etwas dunstigen Sommertag. Im Post vom 3. Mai 2015 wurde die Sicht vom Hohlohturm an einem klaren Frühlingstag thematisiert. Heute gibt es drei Bilder von der Aussicht vom Hohlohturm, die an einem Herbsttag mit Inversionswetterlage aufgenommen worden sind.

Im Herbst und Winter sind oft weite Teile des Oberrheingrabens und auch die unteren Teile des Murgtals mit Nebel bedeckt. In und unter der Nebeldecke ist es dann kalt und feucht. Oberhalb der Nebeldecke lagert jedoch eine mildere und klare Luftmasse. Zu beneiden sind dann diejenigen Menschen, die Zeit haben, dem Grau der Täler auf die sonnigen Höhenlagen zu entfliehen.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Regierungspräsidium Freiburg setzt Verordnungen über Bann- und Schonwälder im Nationalpark Schwarzwald außer Kraft

Mit einer Verordnung vom 31. Oktober 2016 hat das Regierungspräsidium Freiburg die Verordnungen über die folgenden Bann- und Schonwälder außer Kraft gesetzt:
  • Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg über den Schonwald "Allerheiligen" vom 25. Mai 2011
  • Verordnung der Forstdirektion Karlsruhe über den Schonwald "Huzenbacher See-Kleemisse" vom 30. August 1999
  • Verordnung der Forstdirektion Freiburg über den Schonwald "Schliffkopf" vom 3. Februar 2003
  • Verordnung der Forstdirektion Karlsruhe über den Bann- und Schonwald "Wilder See - Hornisgrinde" vom 4. Mai 1998
Die Außerkraftsetzung dieser Waldschutzgebiets-Verordnungen seitens des Regierungspräsidiums Freiburg ist eine Folge des Gesetzes zur Einrichtung des Nationalparks Schwarzwald vom 28. November 2013. Der § 19 (Schlussbestimmung) des Nationalparkgesetzes setzt die Verordnungen zu allen Naturschutzgebieten, Bann- und Schonwäldern außer Kraft, soweit die darin unter Schutz gestellten Flächen durch das Nationalparkgesetz zum Nationalpark erklärt werden.

Im § 19 werden insgesamt zehn Schutzgebiete aufgeführt. Darunter sind auch der Schonwald Huzenbacher See-Kleemisse, der Schonwald Schliffkopf und der Bann- und Schonwald Wilder See - Hornisgrinde. Der Schonwald Allerheiligen fehlt im § 19 des Gesetzes.

Samstag, 7. Januar 2017

Neuer Premiumweg Himmelssteig bei Bad Peterstal-Griesbach hat Rekordpunktzahl von 94 Erlebnispunkten

Die Zahl der Premiumwege im Schwarzwald wächst nahezu von Monat zu Monat. Besonders bemerkenswert ist nun der neue Premiumweg "Himmelssteig" bei Bad Peterstal-Griesbach im Renchtal im Ortenaukreis.

Das Deutsche Wanderinstitut e.V. hat diesem im Oktober 2016 zertifizierten Premiumweg die Rekordpunktzahl von 94 Erlebnispunkten vergeben. Damit ist der Himmelssteig der Premiumweg in Baden-Württemberg mit den meisten Erlebnispunkten und damit wohl der erlebnisreichste Wanderweg des Bundeslandes.

Der bisherige Spitzenreiter unter den Premiumwegen in Baden-Württemberg, der Premiumweg "Zollernburg-Panorama" im Zollernalbkreis auf der Schwäbischen Alb, hat 86 Erlebnispunkte. Im Schwarzwald lagen bisher die beiden Premiumwege Mummelsee-Hornisgrindepfad und Wiesensteig mit jeweils 85 Erlebnispunkten vorne.

Gratulation also an den neuen Premiumweg Himmelssteig. Dies ist bereits der dritte Premiumweg des Renchtals. Mit diesen Premiumwegen und mit dem Renchtalsteig, einem Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland, stellt sich das Renchtal nun als Top-Wanderziel des Schwarzwalds dar. Die drei Premiumwege des Renchtals (Himmelssteig, Peterstaler Schwarzwaldsteig und Griesbacher Wiesensteig) firmieren nun unter dem Titel "Schwarzwälder Wandertrilogie".

Montag, 2. Januar 2017

Neue Wanderkarte 1:35.000 "Pforzheim Calw"

Der Schwäbische Albverein hat Ende 2016 zusammen mit dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) die neue Wanderkarte 1:35.000 "Pforzheim Calw" herausgegeben. Diese Wanderkarte umfasst auch Teilgebiete des Schwarzwalds.

Das gemeinsame Wanderkartenwerk des LGL und des Schwäbischen Albvereins umfasst insgesamt 37 Kartenblätter. Bei einigen dieser Kartenblätter fungiert das LGL als Herausgeber. Bei den übrigen Kartenblättern ist der Schwäbische Albverein der Herausgeber. Das Kartenwerk deckt auch einige Gebiete des östlichen Schwarzwaldrands ab, wo das Arbeitsgebiet des Schwarzwaldvereins an das Arbeitsgebiet des Schwäbischen Albvereins grenzt.

Die neue Wanderkarte Pforzheim Calw ist das Blatt 11 des gemeinsamen Kartenwerks von LGL und Schwäbischem Albverein. Die ISBN-Nummer ist 978-3-920801-91-9. Ein Preis ist auf der Karte nicht vermerkt. 

Dienstag, 27. Dezember 2016

Die Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord


Von den 105 Städten und Gemeinden im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord dürfen 22 den Titel Portalgemeinde tragen. Die Portalgemeinden liegen an den wichtigsten Eingangsachsen zum Naturpark. Die Portalgemeinden repräsentieren den Naturpark - in seiner Vielfalt und in seiner Einzigartigkeit.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord aufgelistet, sortiert nach der Zugehörigkeit zu den Landkreisen. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die einzelne Portalgemeinden zum Inhalt haben, werden vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Der Gipfeltrail Hochschwarzwald - ca. 140 Kilometer Fahrraderlebnis

Seit dem Jahr 2015 gibt es den neuen Fahrradweg "Gipfeltrail Hochschwarzwald". Dies ist ein anspruchvoller und 138,4 Kilometer langer Fernradweg für Mountainbiker. 

Der Weg wurde in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südschwarzwald, der Deutschen Sporthochschule Köln, Forst BW, dem Schwarzwaldverein sowie 13 Gemeinden des Hochschwarzwalds geschaffen. Der Weg verläuft in Höhenlagen zwischen 667 und 1.389 m ü NN.

Der Gipfeltrail Hochschwarzwald besteht aus zwei Schleifen. Die westliche Schleife heißt Gipfelstürmer. Sie ist 45 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 1.627 Metern auf. Die östliche Schleife heißt Waldfeger. Sie ist 107 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 2.942 Metern auf.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Auf dem Murgtal-Wanderweg von Forbach nach Weisenbach, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zu einer Etappe des Murgtal-Wanderwegs von Forbach nach Weisenbach. 

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu dieser Etappe. Wir sind dann auch schon im Verlauf der Etappe gewandert und hierbei bis zum Wegweiserstandort Dachsloch südlich von Langenbrand gekommen.

Nun folgt der möglicherweise schönste Abschnitt der heutigen Wegetappe. Der Murgtal-Wanderweg verläuft nun in Halbhöhenlage südlich des Forbacher Ortsteils Langenbrand entlang und bietet wunderschöne Aussichten auf Langenbrand und das Murgtal. Man kommt hier auch an der im Jahr 1995 errichteten Fatima-Kapelle vorbei. 

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Auf dem Murgtal-Wanderweg von Forbach nach Weisenbach, Teil 1

Der Murgtal-Wanderweg ist ein regionaler Wanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg verläuft mit einer Länge von 95 Kilometern in acht Tagesetappen von der Quelle der Murg bis zu ihrer Mündung in den Rhein.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir einen Abschnitt des Murgtal-Wanderwegs von Forbach bis nach Weisenbach. Dieser Wegabschnitt ist ca. 9 Kilometer lang (von Bahnhof zu Bahnhof). Die Gehrichtung ist flussabwärts. Allerdings gibt es trotzdem ein paar Anstiege im Wegverlauf, die jedoch mit einer schönen Sicht auf das Murgtal belohnt werden.

Der heutige Wegabschnitt verläuft durch einen sehr interessanten Teil der Murgtals. Die Murg hat sich zwischen Forbach und Weisenbach in das Grundgebirge (Granit) des Schwarzwalds eingegraben. Das führt zu einem V-förmigen Talquerschnitt und einem relativ großen Gefälle der Murg. Der heutige Wegabschnitt verläuft durchgehend auf der orographisch rechten Seite des Murgtals.