Donnerstag, 29. September 2016

Pegelanlage Schönmünzach/Schönmünz bei Baiersbronn-Schönmünzach

Die Schönmünz ist ein linker Nebenfluss der Murg im Landkreis Freudenstadt. Kurz vor der Mündung der Schönmünz in die Murg befindet sich in der Ortslage von Schönmünzach die Pegelanlage Schönmünzach/Schönmünz.

Diese Pegelanlage ist gut zugänglich. Bei der Pegelanlage befindet sich eine Infotafel. Die Pegelanlage wird vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, betrieben. Gemäß den Angaben auf der Infotafel ist die Pegelanlage seit 1984 in Betrieb. Das oberflächliche Einzugsgebiet der Schönmünz beträgt 47,4 km². Der an der Pegelanlage registrierte höchste Wasserstand betrug 211 cm am 29.10.1998 (Stand 2008). Die Abflussmenge betrug dabei 98 m³/s. Der niedrigste gemessene Wasserstand betrugt 10 cm am 22.09.2003 (ebenfalls Stand 2008). Die Abflussmenge betrug dabei 0,273 m³/s. 

Der Wasserstand bei der Pegelanlage Schönmünzach/Schönmünz wird auch telefonisch angesagt (über die Nummer 07447/919932). Im Internet ist der Wasserstand über http://www.hvz.lubw.baden-wuerttemberg.de abzufragen.

Sonntag, 25. September 2016

Naturpark-Infostern in Ottenhöfen

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord fördert die Errichtung sogenannter Naturpark-Infosterne mit bis zu 60 Prozent der Kosten. Mit Stand 2015 gab es bereits 24 Infosterne in den Städten und Gemeinden des Naturparks. Einer davon ist der Naturpark-Infostern in Ottenhöfen.

Der Naturpark-Infostern in Ottenhöfen im Achertal am Fuße der Hornisgrinde im Nordschwarzwald umfasst sechs großformatige, beidseitig bedruckte Infotafeln. Sie sind in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass jeweils drei Infotafeln zueinander geordnet sind.

Mittwoch, 21. September 2016

Aussichtpunkte Posthaldefelsen und Piketfelsen über dem Höllental


Das Höllental zerschneidet entlang einer geologischen Bruchlinie die Hochflächen des Schwarzwalds. Das Höllental bildet die nördliche Begrenzung des Feldbergmassivs und trennt den südlichen vom mittleren Schwarzwald.

Im Höllental gibt es bedingt durch die wesentlich tiefere Erosionsbasis des Rheinsystems gegenüber dem Donausystem enorme Höhenunterschied auf engstem Raum. Während der Grund des Höllentals (Zufluss zum Rhein) um die 500 m ü NN hoch ist, erreichen die Bergflanken (auf der Höhe des alten Donausystems) Höhen bis 1.200 m ü NN.

Auf der Nordseite des Höllentals gibt es zwei Aussichtspunkte, die sich jeweils am Kopf von Felsen befinden, der Aussichtspunkt Piketfelsen und der Aussichtspunkt Posthaldefelsen. Beide Aussichtspunkte sind durch Geländer gesichert. Bei beiden Aussichtspunkten befinden sich Sitzbänke. Beim Aussichtspunkt Posthaldefelsen befindet sich auch eine Schutzhütte, die Posthaldenfelsenschutzhütte, 955 m ü NN, erbaut 1988. 

Die beiden Aussichtspunkte sind jeweils nicht am höchsten Punkt der Erhebung nördlich des Höllentals. Der Aussichtspunkt Piketfelsen befindet sich am Südhang der Kaiserwacht. Der Aussichtspunkt Posthaldefelsen befindet sich am Südhang des Haldenbuck.

Man blickt von den beiden Aussichtspunkten einerseits hinab zum Talboden des Höllentals. Dort verlaufen die teils vierspurige B 31 sowie die eingleisige Höllentalbahn. Wegen des engen Tals verstärkt sich der Verkehrslärm noch. Andererseits blickt man in Richtung Süden auf die nördlichen Vorberge des Feldbergmassivs. Teilweise ist sogar ein Teil des Feldbergs selbst zu sehen.       

Samstag, 17. September 2016

Mit der Sesselbahn Baiersbronn auf den Stöckerkopf und zur Glasmännlehütte

Die Sesselbahn Baiersbronn ist eine fixe Doppelsesselbahn. Sie führt aus dem vorderen Sankenbachtal am Rand des Hauptorts Baiersbronn hinauf auf den Stöckerkopf. Die Bahn überwindet einen Höhenunterschied von 180 Metern. Die Sesselbahn Bairsbronn und der Sessellift Ruhestein sind die einzigen Luftseilbahnen des Nordschwarzwalds.

Im Sommer 2016 war/ist die Sesselbahn Baiersbronn vom 1. April bis 6. November jeweils von Freitag bis Sonntag und an den Feiertagen/Brückentagen geöffnet. Während der Ferien in Baden-Württemberg ist die Bahn täglich in Betrieb. Die Betriebszeiten sind von 10 bis 18 Uhr. Die Öffnungszeiten in den folgenden Jahren können zu gegebener Zeit jeweils der Website der Sesselbahn Baiersbronn www.sesselbahn-baiersbronn.de entnommen werden.

Mit der Schwarzwald Plus Karte ist die Benutzung der Bahn kostenlos. Die Schwarzwald Plus Karte erhalten Gäste, die bei einem Gastgeber in der Nationalparkregion um Baiersbronn und Freudenstadt übernachten. Ansonsten kostet die Berg- und Talfahrt für Erwachsene 6 Euro.

Dienstag, 13. September 2016

Rund um den Schurmsee, einem Karsee im Nordschwarzwald

Der Schurmsee ist wohl der natürlichste Karsee des Nordschwarzwalds. Sein Wasserspiegel wird in keinster Weise reguliert. Kein Erddamm wurde aufgeschüttet. Keine Staumauer oder Stauwand wurden installiert. Man hat auch nicht in den Lauf der Natur eingegriffen, indem man einen erfolgten Durchbruch des Wassers durch die Endmoräne des eiszeitlichen Kars rückgängig gemacht hat.

Es gibt im Nordschwarzwald Dutzende eiszeitlicher Kare. In der Mehrzahl der Kare gibt es keinen See mehr. Der See ist längst verlandet und nur noch eine Vermoorung und/oder eine Endmoräne zeugen vom einstigen See. Es gibt heute noch ca. zehn Karseen im Nordschwarzwald. Bei fast allen Karseen ist der Abfluss reguliert, das heißt, der Wasserspiegel ist etwas angestaut. Fast immer hat der Mensch bei diesen Seen das Verlanden des Sees zeitlich nach hinten geschoben.

Der Schurmsee ist als Geotop ausgewiesen. In der Geotopbeschreibung des Landesamts für Geologie heißt es, dass der Schurmsee in einem großen ausgeprägten, amphitheaterförmigen Kar im Steilhang des Vorderen Langecks in 795 m ü NN liegt. Der Karauslauf mit dem Vorderen Seebach öffnet sich in der Bausandsteinformation des unteren Buntsandsteins nach Osten. Die Wasserfläche des Sees ist ca. 1,6 Hektar groß. Im hinteren Bereich ist der See bereits vermoort. Der See ist bis zu 13 Meter tief. Hinter der Karmulde erhebt sich die mit 150 Meter Höhe und über 300 Meter Breite größte Karwand des Nordschwarzwalds.     

Freitag, 9. September 2016

Neues Mountainbike-Streckennetz in Baiersbronn zeigt Handlungsbedarf bei der Wanderwegbeschilderung des Schwarzwaldvereins

Die Gemeinde Baiersbronn hat im Sommer 2016 ein bei der Wegweisung und Beschilderung beispielhaftes Mountainbike-Streckennetz eröffnet (siehe hierzu den Post vom 05.09.2016 in diesem Blog).

Das neue Mountainbike-Streckennetz bietet Anlass, den Zustand bei der Wegweisung des Wanderwegenetzes des Schwarzwaldvereins zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die heute noch gültigen Standards für die Beschilderung des Wanderwegenetzes des Schwarzwaldvereins stammen aus dem Jahr 2000. Sie sind zum Teil überarbeitungswürdig. Schwerer wiegt jedoch, dass die bestehenden Standards nicht einmal überall eingehalten werden. Sehen wir uns nachfolgend mal einige Punkte an.

Montag, 5. September 2016

Baiersbronn hat riesiges und bestausgeschildertes Mountainbike-Streckennetz eröffnet

Baiersbronn war bisher bekannt als die Gemeinde im Schwarzwald mit dem größten Wanderwegenetz. Seit dem Sommer 2016 hat Baiersbronn einen neuen Superlativ zu bieten. Mit über 400 Kilometern Länge hat Baiersbronn nun auch das größte und gleichzeitig bestbeschilderte Mountainbike-Streckennetz des Schwarzwaldwalds.

Der betriebene Aufwand ist gewaltig. Fast überall im Gemeindegebiet von Baiersbronn sieht man jetzt die neuen, hellgelben, freistehenden Wegweiser, die die Mountainbike-Strecken bezeichnen. Im Vergleich zur Markierung und Beschilderung der Wanderwege in Baiersbronn, die im Großen und Ganzen auch nicht schlecht ist, hat die Wegweisung für die Mountainbike-Strecken noch einmal eine Qualitätsstufe draufgepackt.

Donnerstag, 1. September 2016

Naturpark-Infostern in Straubenhardt

Die 11.000 Einwohner-Gemeinde Straubenhardt befindet sich am Nordrand des Schwarzwalds im Enzkreis. Straubenhardt liegt mit seiner gesamten Fläche im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, wobei die Nordgrenze der Gemeinde gleichzeitig auch die Nordgrenze des Naturparks ist.

Straubenhardt ist eine der sogenannten Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Zusammen mit den Gemeinden Dobel, Bad Herrenalb und Neuenbürg bildet Straubenhardt das Portal Nord, also das nördliche Eingangstor zum Naturpark.

Über zwanzig Gemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord - darunter auch viele Portalgemeinden - haben inzwischen sogenannte Naturpark-Infosterne aufgestellt. Das sind drei jeweils beidseitig bedruckte Informationstafeln, die in der Form eines Sterns zueinander aufgestellt sind. Auch Straubenhardt besitzt einen Naturpark-Infostern. Der Stern steht auf einem Parkplatz südlich des Orsteils Schwann.

Sonntag, 28. August 2016

Auf dem Fernwanderweg "Ostweg" von Bad Liebenzell durch die Monbachschlucht nach Neuhausen

Der Ostweg ist einer der drei großen, von Nord nach Süd verlaufenden Fernwanderwege, die der Schwarzwaldverein eingerichtet hat. Der Ostweg führt mit einer Länge von 240 Kilometern und mit zwölf offiziellen Tagesetappen von Pforzheim bis nach Schaffhausen. Die erste Tagesetappe des Ostwegs verläuft mit einer Länge von 25 Kilometern von Pforzheim bis nach Bad Liebenzell. 

Die Monbachschlucht ist der Höhepunkt dieser ersten Tagesetappe und darüber hinaus einer der Höhepunkte des gesamten Ostwegs. Wir wollen im heutigen Post in diesem Blog im Verlauf des Ostwegs durch die Monbachschlucht gehen. Hierzu gehen wir aber den Ostweg entgegen der Hauptwegrichtung. Denn es ist interessanter, die Monbachschlucht im Anstieg zu begehen als im Abstieg. Wir gehen einen Teil der ersten Etappe des Ostwegs, von Bad Liebenzell nach Neuhausen. Alternativ kann man auch eine Rundtour ab/bis Bad Liebenzell gehen, indem man den Ostweg beim Monbachbrücke verlässt und über den auf der Hochfläche gelegenen Bad Liebenzeller Ortsteil Monakam nach Bad Liebenzell zurückgeht.

Mittwoch, 24. August 2016

Premiumweg Karlsruher Grat bei Ottenhöfen, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg und Genießerpfad Karlsruher Grat bei Ottenhöfen. Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Heute wandern wir entlang des Wegs.

Startpunkt des Wegs ist bei der Straßeneinmündung Albert-Köhler-Straße / Hildahain in Ottenhöfen. Man folgt der Straße Hildahain aufwärts und kommt zu einer Aussichtsplattform mit Blick auf das obere Achertal mit Ottenhöfen sowie auf den Katzenkopf, einen Nebengipfel der Hornisgrinde. Von der Aussichtsplattform führt ein Fußweg weiter nach oben. Man erreicht schließlich die Markgraf-Bernhard-Straße, der man bis zum Ende folgt. Dort tritt man in den Wald ein. Zum Teil in Kehren geht es nun im Wald aufwärts bis zum Gipfel des Eichkopfs, der allerdings keinerlei Aussicht bietet.