Montag, 19. Februar 2018

Der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg verläuft durch den südöstlichen Schwarzwald, einen Teil der Baar, den badischen Teil der Schwäbischen Alb (den "badischen Jura"), überquert bei Immendingen die Donau und führt weiter über die Hegaualb und den Hegau bis zum Ufer des Bodensees bei Gaienhofen.

Zwischen Sankt Georgen und Gaienhofen hat der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg eine Länge von 112 Kilometern, die in offiziellen 5 Tagesetappen bewältigt werden.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg kurz vorgestellt. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schwarzwald-Jura-Bodensee-Weg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Hochwasser am Hochrhein bei Bad Säckingen

Anfang Januar 2018 führte der Hochrhein Hochwasser. Das lag am Zusammentreffen von intensiven Niederschlägen und Tauwetter. 

In Bad Säckingen und in Stein AG am gegenüberliegenden Ufer waren jeweils die Uferwege gesperrt. Die Pfeiler der Holzbrücke Bad Säckingen mussten einen großen Wasserdruck aushalten.

Am rechten (deutschen) Rheinufer nur wenige Meter flussaufwärts von der Holzbrücke Bad Säckingen befindet sich eine Infotafel mit interessanten Angaben zu den unterschiedlichen Wassermengen im Hochrhein.

Eine Durchflussmenge von 600 bis 850 m³/s wird als Niedrigwasser bezeichnet. Von Hochwasser redet man ab einer Meldehöhe des Pegels Hauenstein von 8 Metern. Das ist eine Durchflussmenge von ca. 1.900 m³/s. Ab einer Durchflussmenge von 2.500 m³/s wird der Rheinuferweg gesperrt. Ab einer Durchflussmenge von ca. 2.900 m³/s wird die Gartenanlage "Gettnau" überflutet. 

Sonntag, 11. Februar 2018

Die Laufenbrücke über den Hochrhein zwischen Laufenburg (Baden) und Laufenburg AG

Bei Laufenburg weist der Hochrhein eine Engstelle auf. Sie wird von der Laufenbrücke überquert.

Bei Laufenburg am Südrand des Schwarzwalds ist die einzige Stelle, wo der Gneis des Schwarzwalds in den Hochrhein hinein und sogar bis ans südliche Ufer des Hochrheins reicht. Früher befand sich dort eine 12 Meter breite und über einen Kilometer lange Stromschnelle. Diese Stromschnelle wurde Kleiner Laufen genannt - im Gegensatz zum Großen Laufen, dem Rheinfall bei Schaffhausen.

Leider wurde das großartige Naturdenkmal des Kleinen Laufen beim Bau des Kraftwerks Laufenburg 1908 gesprengt. Noch heute kann man die Engstelle des Hochrheins bei Laufenburg sehen. Die Fließgeschwindigkeit des Hochrheins ist dort etwas größer als an anderen Stellen, wo der Fluss mehr Platz hat.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Die Holzbrücke Bad Säckingen - die längste gedeckte Holzbrücke Europas, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über die Holzbrücke Bad Säckingen, der längsten gedeckten Holzbrücke Europas.

Im Post vom 03.02.2018 haben wir bereits das deutsche Ufer bei der Holzbrücke besucht. Im Post vom 05.02.2018 war das Schweizer Ufer an der Reihe. Heute geht es um das Innere der Brücke.  

Seit dem Jahr 1979 dient die Holzbrücke Bad Säckingen ausschließlich dem nicht motorisierten Verkehr. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten noch Autos über die Brücke fahren. 

In der Mitte der Brücke ist ein weißer Strich angebracht, der die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz anzeigt. Gemäß den Staatsverträgen aus dem 19. Jahrhundert verlief die Staatsgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz nicht in der Flussmitte, sondern entlang des sogenannten Talwegs, der jeweils tiefsten Stelle des Flusses, die nicht unbedingt deckungsgleich mit der Flussmitte ist. Der Talweg ist zudem immer wieder Veränderungen unterworfen.

Montag, 5. Februar 2018

Die Holzbrücke Bad Säckingen - die längste gedeckte Holzbrücke Europas, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Holzbrücke Bad Säckingen, der längsten gedeckten Holzbrücke Europas.

Im vorangegangenen Post waren wir am deutschen Ufer des Hochrheins bei Bad Säckingen. Heute geht es zum Schweizer Ufer. 

Die Brücke führt über den Hochrhein von Deutschland in die Schweiz und verbindet die Stadt Bad Säckingen mit dem Aargauer Ort Stein AG. Die Staatsgrenze gibt es seit dem Jahr 1806.

Als Folge der Neuordnung der politischen Verhältnisse in Europa ging das Fricktal, das bisher vorderösterreichisch war, an die Eidgenossenschaft. Bad Säckingen fiel an das Herzogtum Baden. Bis zum Jahr 1806 gehörte das heute aargauische Fricktal zum wirtschaftlichen Hinterland von Bad Säckingen.

Der Schweizer Teil der Brücke gehört zu den Kulturgütern von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau.

Samstag, 3. Februar 2018

Die Holzbrücke Bad Säckingen - die längste gedeckte Holzbrücke Europas, Teil 1 von 3

Die Holzbrücke Bad Säckingen ist die längste gedeckte Holzbrücke in Europa.

Im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog wollen wir uns die Holzbbrücke Bad Säckingen näher ansehen. Bad Säckingen befindet sich am Hochrhein und am Südrand des Schwarzwalds.

Die 203,7 Meter lange Holzbrücke über den Rhein ist eine nur aus den Erfahrungen der Zimmerleute und ohne mechanisch-statische Berechung entstandenes Meisterwerk. Die letzten Wiederherstellungsarbeiten erfolgten 1960-63. Die Pfeiler von 1570-80 und einige Teile der Holzkonstruktion sind der älteste Teil der heutigen Brücke. Die Brücke hatte Vorgänger im 15. Jahrhundert. 

Dienstag, 30. Januar 2018

Blick vom Hornbergbecken (Speichersee) auf den südlichsten Schwarzwald

Vom Hornbergbecken am Westrand des Hotzenwalds im südlichsten Schwarzwald bietet sich ein schöner Blick auf die Bergwelt des Wehratals sowie in Richtung Süden zu den Alpen.

Das Hornbergbecken ist ein Speichersee, der von 1970 bis 1975 auf der Bergkuppe des ehemals 1.038 m ü NN hohen Langecks gebaut wurde. Es wurde ein Ringdamm aus dem örtlich anstehenden Granit und Gneis angelegt. Das Hornbergbecken ist das Oberbecken der Hornbergstufe Wehr des Schluchseewerks (Pumpspeicherkraftwerk).

Die überbaute Fläche des Hornbergbeckens ist 32 Hektar. Das Becken ist 700 Meter lang und 300 Meter breit. Die Länge der Beckenkrone ist 1.700 Meter. Die maximale Wasserspiegelfläche beträgt 168.500 m². Das Stauziel (maximale Höhe des Wasserspiegels) beträgt 1.048 m ü NN.

Es gibt zwei ausgewiesene Aussichtspunkte auf der Beckenkrone des Hornbergbeckens. Der eine Aussichtspunkt befindet sich auf dem nordöstlichen Teil der Beckenkrone. Dieser Aussichtspunkt ist mit Schwarzwald- und Vogesenblick betitelt. Der andere Aussichtspunkt mit Namen Alpenblick befindet sich auf dem südlichen Teil der Beckenkrone. Im heutigen Post in diesem Blog blicken wir von der nordöstlichen Beckenkrone in Richtung Norden auf den Schwarzwald.

Freitag, 26. Januar 2018

Der Hotzenwald-Querweg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Hotzenwald-Querweg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Hotzenwald-Querweg verläuft von West nach Ost durch den südlichsten Schwarzwald, der auch Hotzenwald genannt wird. Der Weg quert hierbei die zum Teil tief eingeschnittenen Täler der Wehra, der Murg und der Alb.

Zwischen Schopfheim und Waldshut hat der Hotzenwald-Querweg eine Länge von 46 Kilometern, die in offiziellen nur zwei Tagesetappen bewältigt werden. 

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Hotzenwald-Querweg kurz vorgestellt. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Hotzenwald-Querweg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Der Hotzenwald-Querweg gehört zu den insgesamt fünf sogenannten Querwegen des Schwarzwaldvereins. Das sind Fernwanderwege, die den Schwarzwald in West-Ost-Richtung durchqueren (im Gegensatz zur Nord-Süd-Richtung, in der die großen und langen Fernwanderwege verlaufen).

Die Querwege haben bei ihrem Wegzeichen jeweils eine gelbe Hintergrundfarbe. Das Wegzeichen des Hotzenwald-Querwegs ist eine schwarz-weiße Raute auf gelbem Grund.

Montag, 22. Januar 2018

Alpenblick vom Riesenbühl bei Herrischried im Hotzenwald

Von den waldfreien Höhen des Hotzenwalds ergeben sich bei klarer Sicht wunderschöne Blicke in Richtung Süden über die Eintiefung des Hochrheintals hinweg auf die Alpen.

Der Hotzenwald ist der südlichste Teil des Schwarzwalds und umfasst das Gebiet der Gemeinden Rickenbach, Herrischried, Dachsberg und Görwihl.

Der Gebirgsmasse des Südschwarzwalds erhebt sich vom Hochrhein mit einer Höhe von ca. 300 m ü NN ausgehend mächtig bis auf knapp 1.000 m ü NN im nördlichen Hotzenwald. Damit sind die Höhen des nördlichen Hotzenwalds ausreichend hoch, um über das im Herbst und Winter oft vorhandene Nebelmeer der tieferen Lagen zu blicken und um über die Höhen des südlich an den Hochrhein angrenzenden Schweizer Jura hinweg die verschneite Alpenkette zu sehen.

Im Blickfeld sind die Schweizer Alpen. Blickt man etwa von der 941 m ü NN hohen Erhebung Riesenbühl bei Herrischried aus direkt nach Süden, sieht man die Berner Alpen mit dem berühmten Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau.

Es gibt im Schwarzwald noch eine zweite Erhebung mit Namen Riesenbühl. Sie befindet sich in der Gemeinde Schluchsee.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Historische Stadttürme in Horb am Neckar, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über einen Spaziergang zu den historischen Stadttürmen in Horb am Neckar.

Im vorangegangenen Post sind wir mit dem Spaziergang bis zur Stiftskirche Heilig Kreuz gekommen. Im heutigen Post besichtigen wir noch die beiden Türme im Grabenbachtal, die von der Befestigung der Vorstadt im Tal noch erhalten geblieben sind.

Bei der Stiftskirche Heilig Kreuz folgt man der Bußgasse hinab ins Grabenbachtal. Dann geht es im Verlauf der Altheimer Straße aufwärts, bis man zu den Befestigungsanlagen mit dem Torhüterhäuschen und dem Äußeren Ringmauerturm kommt.

Bei nächster Gelegenheit geht man nun nach rechts aufwärts und folgt dem Ringmauerweg, einem schönen Panoramaweg, der an der Bergseite des Äußeren Ringmauerturms in etwa horizontal vorbeiführt. Auf diesem Weg erreicht man bald den Inneren Ringmauerturm.