Sonntag, 27. Dezember 2009

Bannwald Maienberg bei Dobel




Der Bannwald Maienberg im Nordschwarzwald im Landkreis Calw wurde am 11. Januar 2002 verordnet mit einer Fläche von 121,7 Hektar. Somit gehört dieser Bannwald zur ersten Liga der Waldschutzgebiete in Baden-Württemberg. Der Bannwald umfasst die Gipfelkuppe sowie die Hänge des Maienbergs, einem Bergsporn, der in das oberste Albtal bei Bad Herrenalb hineinragt.

Einen Besuch des Bannwalds kann man unten im Tal bei Bad Herrenalb beginnen. In diesem Fall muss man etwas anstrengend einen Höhenunterschied von 350 Höhenmetern zurücklegen. Einen überraschend einfachen Zugang zum Bannwald bietet Dobel, ein Höhenluftkurort auf der Hochfläche zwischen dem Albtal und dem Enztal an der Landesstraße L 340 Bad Herrenalb - Enztal.

Montag, 21. Dezember 2009

Heinz-Sielmann-Stiftung: Triberger Wasserfälle gehören zu den 42 Naturwundern Deutschlands

Die Heinz-Sielmann-Stiftung hat im Sommer 2009 eine Online-Umfrage zur Wahl des schönsten Naturwunders Deutschlands durchgeführt. 20.000 Menschen beteiligten sich an der Umfrage und wählten das Wattenmeer Nordseeküste zum schönsten Naturwunder Deutschlands.

Eines der 42 vorgeschlagenen Naturwunder befindet sich im Schwarzwald. Es sind die Triberger Wasserfälle. Die Triberger Wasserfälle kamen bei der Wahl auf Platz 28.

Die Triberger Wasserfälle befinden sich am südlichen Stadtrand von Triberg im Schwarzwald-Baar-Kreis. Sie gelten als die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Die Triberger Wasserfälle befinden sich innerhalb des Naturparks Südschwarzwald. Sie sind ein Biotop gemäß §32 des Landesnaturschutzgesetzes Baden-Württemberg sowie ein ausgewiesener Geotop. Zudem befinden sie sich in einem Landschaftsschutzgebiet.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Auf den Obergrind, 1091 Meter



Der Obergrind ist einer der zahlreichen Trabanten der Hornisgrinde, des höchsten Bergs des Nordschwarzwalds. Der Obergrind befindet sich genau im Osten des höchsten Punkts der Hornisgrinde. Mit dem Hornisgrindeplateau ist der Obergrind durch einen Grat und einen Sattel, Kieneck genannt, verbunden.

Der Obergrind ist der erste Berg eines langen Seitenkamms, der von der Hornisgrinde nach Osten ausstrahlt. Weiter im Osten gegen das Murgtal zu beherbergt dieser Seitenkamm zwei Hochkare mit See bzw. Moor, der Schurmsee und der Blindsee.

Ausgangspunkt für den Obergrind ist das Seibelseckle an der Schwarzwaldhochstraße mit Gastwirtschaft, vielen Parkplätzen und Skilift. Mit der roten Raute und später gelben Raute des Schwarzwaldvereins geht man am Ecklesbrunnen vorbei in Richtung Kieneck (1,2 Kilometer) und hat hierbei einen Höhenunterschied von 129 Metern zu bewältigen. Am Kieneck trennen sich die Wege. Links geht es zur Hornisgrinde und rechts geht es - der Obergrind ist nicht ausgeschildert.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Aussicht vom Mehliskopfturm


Die Gipfelkuppe des 1008 Meter hohen Mehliskopfs ist bewaldet und nicht zugänglich. Unmittelbar westlich der Gipfelkuppe ganz in der Nähe der Bergstation des Skilifts vom Hundseck her befindet sich der Mehliskopfturm. Im Gegensatz zum Mehliskopfgipfel führt am Turm ein Wanderweg vorbei. Zudem ist zumindest derzeit in der Umgebung des Turms kein Hochwald vorhanden. Damit kann man vom Mehliskopfturm tatsächlich eine Aussicht nach Norden, Westen und Süden genießen. In einigen Jahrzehnten werden die Verhältnisse vielleicht schon wieder andere sein.

Der Mehliskopfturm ist nur im Sommerhalbjahr zwischen dem 1. Mai und dem 1. November geöffnet. Der Turm ist nicht besonders hoch, das heißt, es sind bis zur Plattform nicht besonders viele Treppenstufen zurückzulegen.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Durch das Schweinbachtal bei Hirsau



Ausgangspunkt für eine Wanderung durch das Schweinbachtal ist der Bereich beim ehemaligen Kloster Hirsau. Hierher gelangt man rasch vom Bahnhof Hirsau, wenn man mit dem Zug anreist. Ansonsten befinden sich direkt neben der Straße Hirsau - Calmbach beim ehemaligen Kloster viele Parkplätze.

Man folgt zunächst dem Wegweiser zum Wildgehege, quert das Gelände einer Fabrik und ist dann auf dem mit der gelben Raute des Schwarzwaldvereins markierten Weg durch das Schweinbachtal. Die Entfernung von Hirsau bis nach Oberreichenbach am oberen Ende des Tals ist 5 Kilometer, der Höhenunterschied 300 Meter. Man muss jedoch, wenn man nur das Schweinbachtal genießen will, nicht bis nach Oberreichenbach wandern. Es reicht, zum Beispiel bis zum steinernen Brückle zu gehen in einer Entfernung von 3,8 Kilometern von Hirsau. Geht man denselben Weg zurück, kann man je nach Lust und Laune auch einfach so weit in das Schweinbachtal hineingehen wie man will.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Murgleiter - ein Premiumweg im Nordschwarzwald



Mit Stand Juni 2016 gibt es nur vier Weitwanderwege (Wege mit mehr als einer Tagesetappe) in Baden-Württemberg, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumweg ausgezeichnet worden sind. 

Dazu gehört der Weitwanderweg Murgleiter im Nordschwarzwald. Die Mehrzahl der vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwege sind Tagestouren. Andererseits sind viele Weitwanderwege mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet worden, das weniger strenge Anforderungen stellt als das Label Premiumweg.

Die Murgleiter ist von daher etwas Besonderes. Man kann erwarten, dass dieser Weitwanderweg sowohl bei der Beschilderung und Markierung als auch bei der Wegbeschaffenheit und beim Erlebniswert weit überdurchschnichttlich ist. 

Die Murgleiter wurde im Jahr 2008 mit zunächst drei Tagesetappen zwischen Gernsbach und Baiersbronn eingerichtet. Bei der Zertifizierung hat der Weg vom Deutschen Wanderinstitut 57 Erlebnispunkte erhalten.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Murgleiter kurz vorgestellt werden. Alle Artikel dieses Blogs, die sich mit der Murgleiter befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Dieser Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt.