Heute wandern wir im Verlauf des Schwarzwald-Schönbuch-Wegs, eines Regionalen Wanderwegs des Schwarzwaldvereins, von Baiersbronn-Schönmünzach im Murgtal nach Enzklösterle-Gompelscheuer im Enztal.
Neben den Fernwanderwegen gibt es im Schwarzwald auch die sogenannten Regionalen Wanderwege, die meist mit dem Wegzeichen Blaue Raute markiert sind. Einige dieser Regionalen Wanderwege haben Namen bekommen. Dazu gehört der Schwarzwald-Schönbuch-Weg, der unter anderem das Murgtal mit dem Enztal verbindet.
Es gibt jedoch auch Defizite in Bezug auf die Regionalen Wanderwege des Schwarzwaldvereins. So gibt es im Gegensatz zu den Fernwanderwegen so gut wie keine Informationen im Internet oder in der Literatur über die Regionalen Wanderwege mit Namen - auch nicht auf der Internetseite des Schwarzwaldvereins. Noch gravierender aber ist der Umstand, dass die Wegnamen der Regionalen Wanderwege nicht durchgehend vorhanden sind, so auch beim Schwarzwald-Schönbuch-Weg.
Bei unserer heutigen Wanderung werden wir dieses Defizit feststellen. Beim Anfangspunkt der Wanderung in Schönmünzach im Murgtal ist der Wegname noch vorhanden. Einige Kilometer vor dem Ziel in Gompelscheuer im Enztal gibt es den Wegnamen auf den Schildern jedoch nicht mehr. Dabei sollte dieser Weg doch über den Schwarzwald hinaus bis zum Schönbuch führen. Ich habe dem Schwarzwaldverein diesen Missstand mitgeteilt, jedoch bisher keine Antwort bekommen.
Montag, 12. August 2013
Auf dem Schwarzwald-Schönbuch-Weg vom Murgtal ins Enztal
Samstag, 3. August 2013
Neue Wanderkarte "Oberes Murgtal"
Die Wanderkarte ist im nutzerfreundlichen Maßstab 1:35.000 verfasst. Die Karte ist zum Preis von 5,20 Euro in allen Buchhandlungen oder direkt beim Landesamt (www.lgl-bw.de) erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-89021-807-8.
Die neue Wanderkarte bildet das Murgtal von der Quelle der Murg beim Schliffkopf bis nach Forbach ab. Das nördliche Ende der Karte liegt bei Bühlertal, Forbach und Enzklösterle. Nach Osten reicht das Kartenbild bis nach Simmersfeld und Dornstetten. Im Süden bilden Loßburg und Bad Peterstal-Griesbach das Ende des Kartenbilds. Nach Westen reicht die Karte bis Bühl und Oppenau. Der größte Teil des Kartenbilds befindet sich im Landkreis Freudenstadt. Im Norden ist ein Teil des Landkreises Rastatt abgebildet und im Südwesten reicht das Kartenbild bis in den Ortenaukreis.
Freitag, 26. Juli 2013
Der Latschigfelsen bei Forbach
Das Murgtal im Nordschwarzwald hat sich tief in die Gesteinsschichten eingeschnitten. Im Mittleren und Unteren Murgtal steht an den unteren Talhängen das Grundgebirge mit dem Granit an. Darüber sowie im oberen Murgtal kommt der Buntsandstein, das sogenannte Deckgebirge, zum Vorschein.
An der oberen Grenze des Grundgebirges befindet sich oberhalb von Forbach der Latschigfelsen. Oberhalb des Latschigfelsens gibt es am Berghang eine deutliche Zäsur. Das ist die Obergrenze des Grundgebirges. Darüber beginnt der Buntsandstein. Der Latschigfelsen ist als Geotop ausgewiesen.
An der oberen Grenze des Grundgebirges befindet sich oberhalb von Forbach der Latschigfelsen. Oberhalb des Latschigfelsens gibt es am Berghang eine deutliche Zäsur. Das ist die Obergrenze des Grundgebirges. Darüber beginnt der Buntsandstein. Der Latschigfelsen ist als Geotop ausgewiesen.
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Mittwoch, 17. Juli 2013
Neue Wanderkarte Unteres Murgtal Baden-Baden
Die in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein und dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord herausgegebene Karte bildet das Murgtal von Rastatt flussaufwärts bis nach Huzenbach ab. Die nördliche Kartengrenze ist bei Rastatt. Die westliche Kartengrenze bildet der Flughafen Karlsruhe Baden-Baden. Im Süden ist die Kartengrenze bei Renchen im Rheintal bzw. bei Besenfeld im östlichen Schwarzwald. Im Osten erstreckt sich das Kartenbild bis Kaltenbronn und Bad Herrenalb.
Sonntag, 7. Juli 2013
Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 5 von 5
Dies ist der fünfte und letzte Post in diesem Blog zum neuen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg.
Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu dieser neuen Tourismus-Attraktion im Mittleren Schwarzwald. Beginnend mit dem zweiten Post sind wir dann im Verlauf des Erlebnispfads gewandert. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 10 gekommen, die bereits im Verlauf des zweiten Teils der Pfads liegt.
Von der Station 10 steigt man an zur Station 11, die das Thema Landschaft hat. Oberhalb der Trasse der Schwarzwaldbahn geht es von hier weiter zur Station 12 mit dem Thema Eisenbahn als Lastenträger, Geologie. Schließlich quert man vor dem Portal des 313 Meter langen Farrenhaldetunnels die Gleise der Schwarzwaldbahn und erreicht die in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Stationen 13 (Thema: Der Bahnwärter) und 14 (Thema: Touristik und Spiel).
Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu dieser neuen Tourismus-Attraktion im Mittleren Schwarzwald. Beginnend mit dem zweiten Post sind wir dann im Verlauf des Erlebnispfads gewandert. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 10 gekommen, die bereits im Verlauf des zweiten Teils der Pfads liegt.
Von der Station 10 steigt man an zur Station 11, die das Thema Landschaft hat. Oberhalb der Trasse der Schwarzwaldbahn geht es von hier weiter zur Station 12 mit dem Thema Eisenbahn als Lastenträger, Geologie. Schließlich quert man vor dem Portal des 313 Meter langen Farrenhaldetunnels die Gleise der Schwarzwaldbahn und erreicht die in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Stationen 13 (Thema: Der Bahnwärter) und 14 (Thema: Touristik und Spiel).
Donnerstag, 4. Juli 2013
Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 4 von 5
Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum neuen Erlebnispfad. Ab dem zweiten Post sind wir dann im Verlauf des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfads gewandert. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 5 des Pfads gekommen.
Von der Station 5 steigt der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad weiter an und erreicht die Station 6. Dort befindet sich erneut eine Aussichtsplattform. Sie trägt den Namen Oberer Dreibahnenblick. Dies ist der höchstgelegene Aussichtspunkt, von dem man die große Bahnschleife bei Triberg sehen kann.
Montag, 1. Juli 2013
Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 3 von 5
Dies ist der dritte hintereinanderfolgende Post in diesem Blog zum neuen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg.
Im ersten Post der Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Erlebnispfad. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Erlebnispfads unterwegs gewesen und hierbei bis an die tiefste Stelle des Erlebnispfads (im Gutachtal) gekommen.
Dort kommt man an der angeblich größten Kuckucksuhr der Welt vorbei. Im Vergleich zu den Sehenswürdigkeiten, die man im Verlauf des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfads zu sehen bekommt, ist diese Kuckucksuhr jedoch nicht sonderlich erwähnenswert.
Im ersten Post der Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Erlebnispfad. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Erlebnispfads unterwegs gewesen und hierbei bis an die tiefste Stelle des Erlebnispfads (im Gutachtal) gekommen.
Dort kommt man an der angeblich größten Kuckucksuhr der Welt vorbei. Im Vergleich zu den Sehenswürdigkeiten, die man im Verlauf des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfads zu sehen bekommt, ist diese Kuckucksuhr jedoch nicht sonderlich erwähnenswert.
Mittwoch, 26. Juni 2013
Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 2 von 5
Dies ist der zweite hintereinanderfolgende Post in diesem Blog zum neuen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg.
Im vorausgegangenen Post ging es um einige allgemeine Dinge zur Schwarzwaldbahn und zum Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad. Beginnend mit dem heutigen Post sind wir im Verlauf des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfads unterwegs.
Der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad beginnt beim Bahnhof von Triberg. Im Bahnhof von Triberg befindet sich die Station 1 des Erlebnispfads, eine Ausstellung zur Geschichte der Schwarzwaldbahn. Vom Bahnhof aus geht man in Richtung Norden auf der Ostseite der Gleise der Schwarzwaldbahn entlang. Bald kommt man zu Informationstafeln, die über einen Bergrutsch beim Bahnhof von Triberg informieren. Der Bergrutsch hat die Gleise der Schwarzwaldbahn teilweise verschüttet.
Im vorausgegangenen Post ging es um einige allgemeine Dinge zur Schwarzwaldbahn und zum Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad. Beginnend mit dem heutigen Post sind wir im Verlauf des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfads unterwegs.
Der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad beginnt beim Bahnhof von Triberg. Im Bahnhof von Triberg befindet sich die Station 1 des Erlebnispfads, eine Ausstellung zur Geschichte der Schwarzwaldbahn. Vom Bahnhof aus geht man in Richtung Norden auf der Ostseite der Gleise der Schwarzwaldbahn entlang. Bald kommt man zu Informationstafeln, die über einen Bergrutsch beim Bahnhof von Triberg informieren. Der Bergrutsch hat die Gleise der Schwarzwaldbahn teilweise verschüttet.
Montag, 24. Juni 2013
Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 1 von 5
Der im Oktober 2012 vom baden-württembergischen Verkehrsminister Hermann eröffnete Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg gehört mittlerweile zu den großartigsten Touristikangeboten des Schwarzwalds.
Wir wollen dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad in diesem Blog mehrere hintereinanderfolgende Posts widmen. Heute beginnen wir mit allgemeinen Informationen zum Erlebnispfad. In den folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Erlebnispfads.
Ohne jetzt in eine allzu starke Lobhudelei verfallen zu wollen, muss ohne Wenn und Aber festgestellt werden: Beim neuen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad handelt es sich um ein Touristikangebot der Extraklasse - und das sowohl für Liebhaber der Eisenbahn als auch für Bewunderer der Natur und der Landschaft.
Der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad besteht aus zwei Rundwegen, die auch zu einer großen Rundtour zusammengefasst werden können. Die beiden Rundwege heißen Unterer Erlebnisweg und Oberer Erlebnisweg. Sie sind jeweils 6 Kilometer lang. Beide Rundwege beginnen und enden beim Bahnhof von Triberg. Im Bahnhof von Triberg befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Schwarzwaldbahn, der ältesten Gebirgsbahn Europas (1863-1873), die noch vor der Gotthardbahn gebaut worden ist. Im Verlauf des Erlebnispfads befinden sich insgesamt 16 Stationen.
Wir wollen dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad in diesem Blog mehrere hintereinanderfolgende Posts widmen. Heute beginnen wir mit allgemeinen Informationen zum Erlebnispfad. In den folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Erlebnispfads.
Ohne jetzt in eine allzu starke Lobhudelei verfallen zu wollen, muss ohne Wenn und Aber festgestellt werden: Beim neuen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad handelt es sich um ein Touristikangebot der Extraklasse - und das sowohl für Liebhaber der Eisenbahn als auch für Bewunderer der Natur und der Landschaft.
Der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad besteht aus zwei Rundwegen, die auch zu einer großen Rundtour zusammengefasst werden können. Die beiden Rundwege heißen Unterer Erlebnisweg und Oberer Erlebnisweg. Sie sind jeweils 6 Kilometer lang. Beide Rundwege beginnen und enden beim Bahnhof von Triberg. Im Bahnhof von Triberg befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Schwarzwaldbahn, der ältesten Gebirgsbahn Europas (1863-1873), die noch vor der Gotthardbahn gebaut worden ist. Im Verlauf des Erlebnispfads befinden sich insgesamt 16 Stationen.
Montag, 17. Juni 2013
Bismarckturm bei Ettlingen
Ostnordöstlich der Altstadt von Ettlingen am Hang des Wattkopfs und am nördlichen Rand des Schwarzwalds befindet sich der Bismarckturm Ettlingen.
Der 15 Meter hohe Bismarckturm bei Ettlingen wurde im Jahr 1901 errichtet. Damit wurde der Reichskanzler Otto von Bismarck geehrt, der von 1871 bis 1890 regierte. Um die Jahrhundertwende 19./20 Jhd. war der Bau von Bismarcktürmen in Mode. Im damaligen deutschen Reich wurden insgesamt 240 Bismarcktürme errichtet, von denen 173 noch heute vorhanden sind.
Auf der Talseite des Bismarckturms bei Ettlingen befindet sich auf dem Turm eine Aussichtsterrasse. Sie ist seit der Restaurierung von 1998/99 zeitweise wieder zugänglich. Von der Aussichtsterrasse hat man einen schönen Blick über die Stadt Ettlingen und die umgebende Oberrheinische Tiefebene. Entlang des Westrands des Schwarzwalds blickt man in Richtung Süden bis zum Fremersberg bei Baden-Baden. Im Westen geht der Blick bis zum Pfälzer Wald und zu den Vogesen.
Der 15 Meter hohe Bismarckturm bei Ettlingen wurde im Jahr 1901 errichtet. Damit wurde der Reichskanzler Otto von Bismarck geehrt, der von 1871 bis 1890 regierte. Um die Jahrhundertwende 19./20 Jhd. war der Bau von Bismarcktürmen in Mode. Im damaligen deutschen Reich wurden insgesamt 240 Bismarcktürme errichtet, von denen 173 noch heute vorhanden sind.
Auf der Talseite des Bismarckturms bei Ettlingen befindet sich auf dem Turm eine Aussichtsterrasse. Sie ist seit der Restaurierung von 1998/99 zeitweise wieder zugänglich. Von der Aussichtsterrasse hat man einen schönen Blick über die Stadt Ettlingen und die umgebende Oberrheinische Tiefebene. Entlang des Westrands des Schwarzwalds blickt man in Richtung Süden bis zum Fremersberg bei Baden-Baden. Im Westen geht der Blick bis zum Pfälzer Wald und zu den Vogesen.
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