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Montag, 12. August 2024

Die Blockhalde im Rennbachtal bei Bad Wildbad

Im Rennbachtal, einem Seitental des Enztals bei Bad Wildbad, befindet sich in einer Höhe von 540 m ü. NN eine kleine Blockhalde.

Eine Informationstafel vor Ort erklärt, dass als Produkt der Abtragung des Sandstein-Deckgebirges Geröllzonen bzw. "Felsenmeere" entstanden. Nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren waren die weicheren Gesteinsschichten herausgeschwemmt. Übrig blieben die  härteren, großen Steine. Diese baumarmen Gesteinswüsten werden von Moosen, Flechten und Reptilien bevölkert. 

Die Informationstafel befindet sich im Verlauf des Rundwegs Bahnhof - Rennbachtal - Paulinenhöhe.

Wie kommt man hin?
Vom Bahnhof in Bad Wildbad folgt man der König-Karl-Straße in südliche Richtung, in Richtung Zentrum. Bei der Kreisverkehrsanlage biegt man scharf nach rechts in die Rennbachstraße ab, die aufwärts führt. Bald darauf beschreibt die Rennbachstraße eine Kurve nach links. Beim Ortsende beschreibt die Rennbachstraße eine Kehre nach rechts. Hier geht man geradeaus weiter und bleibt im Rennbachtal. Nach einiger Zeit tritt man in den Wald ein. Der Weg ist im Sommerhalbjahr grasig. Das könnte eine gewisse Zeckengefahr mit sich führen. Nach einiger Zeit erreicht man die Blockhalde. Die Entfernung ist ca. 2,1 Kilometer.   

Weitere Informationen

Gesteinsblock im Rennbachtal bei Bad Wildbad


Montag, 2. Oktober 2023

Der Felsenweg am Hang zwischen dem Feldberg-Seebuck und dem Feldsee

Am Nordosthang unterhalb des Gipfels des Feldberg-Seebuck sowie über dem Feldsee verläuft der sogenannte Felsenweg.

Felsen spielen eine Rolle im Wegverlauf, sowohl auf dem Weg, vor allem aber unterhalb des Wegs beim Feldsee. Mehr noch als die Felsen beeindruckt allerdings der wilde Wald. Das Gebiet ist als Bannwald Feldseewald bzw. als Kernzonenfläche Bannwald Seewald des Biosphärengebiets Schwarzwald ausgewiesen.

Das Begehen des Felsenwegs bietet ein großartiges Erlebnis. Es sind jedoch Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Wanderschuhe erforderlich. 

Wie kommt man hin?
Startpunkt ist die Talstation der Seilbahn auf den Feldberg-Seebuck. In der Nähe befinden sich die Bushaltestelle Feldberg (Feldberger Hof), Linie 7300 Titisee - Todtnau, sowie ein Parkhaus.

Mittwoch, 26. Juli 2023

Der Buntsandstein - ein Gestein in der Outdoor-Ausstellung "Merkurs Würfel" bei Baden-Baden

Der Buntsandstein ist eine von 17 Gesteinsarten, die im Rahmen der geologischen Dauerausstellung "Merkurs Würfel" zwischen der Bergstation der Merkurbahn und dem Gipfel des Merkur präsentiert werden.

Der Schwarzwald besteht ja im wesentlichen aus zwei Gesteinsarten. Das sind die Gneise und Granite des Grundgebirges sowie der Buntsandstein des Deckgebirges.

Im Raum Baden-Baden geht es jedoch wesentlich lebhafter zu, was die Gesteinsarten betrifft. Dort mischen sich vulkanische Gesteine sowie Sedimentgesteine, die älter als der Buntsandstein sind, unter die beiden Hauptgesteine. Deshalb ist Baden-Baden ein geeigneter Ort, um die verschiedenen Gesteine zu präsentieren.

Jede der 17 Gesteinsarten ist mit einem Felsbrocken sowie einer Thementafel vertreten. Die Tafeln zeigen jeweils das Alter des Gesteins, die Merkmale und das Vorkommen im Bereich von Baden-Baden. Gemäß der Tafel zum Buntsandstein ist dieses Gestein 251 bis 243 Millionen Jahre alt. Es handelt sich hier um das Eck´sche Konglomerat, ein kleiner Teil des Buntsandsteins. Im Raum von Baden-Baden kommt der Buntsandstein am Fremersberg, am Kälbelberg, am Hardberg, am Merkur, am Kleinen Staufenberg, im Gebiet der Badener Höhe und bei der Roten Lache vor.  

Weitere Informationen
Der Stadtkreis Baden-Baden im Post vom 08.12.2020 

Buntsandsteinbrocken und Thementafel im Verlauf der geologischen Ausstellung Merkurs Würfel bei Baden-Baden

 

Montag, 31. Mai 2021

Wanderung im Verlauf des Battert-Rundwegs bei Baden-Baden

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Battert-Rundwegs bei Baden-Baden. Allgemeine Informationen zum Battert-Rundweg gab es bereits im Post vom 30.05.2021 in diesem Blog.

Wir starten mit der Rundwanderung beim Alten Schloss am Hang des Battert. Es geht mitten durch die Ruinenanlage des Alten Schlosses hindurch aufwärts. Es bietet sich an, sich hier ein wenig umzusehen.

Im weiteren Verlauf steigt man durch Wald und mit einer Wegkehre hinauf zur Ritterplatte. Dies ist der beste Aussichtspunkt im Wegverlauf sowie im Bereich des Battert. Auf der Ritterplatte befindet sich auch eine hölzerne Unterstandshütte. Hier sollte man sich - wenn es das Wetter erlaubt - ein wenig hinsetzen und die Sicht auf den Schwarzwald bei Baden-Baden genießen.

Ab der Ritterplatte geht es weiter aufwärts. Man kommt an der Battert-Eiche vorbei, einem riesigen Baum. Später teilt sich der Weg. Der rechte Wegast führt mit Steinstufen weiter aufwärts. Der linke Wegast, der der "offizielle" Wegast ist, kommt ohne Stufen aus. 

Sonntag, 30. Mai 2021

Der Battert-Rundweg bei Baden-Baden

Der Battert-Rundweg gehört zu den zahlreichen markierten und beschilderten Rundwanderwegen auf der Gemarkung von Baden-Baden.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Battert-Rundweg kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Battert-Rundweg befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Der Battert-Rundweg beschreibt eine Rundtour um die Battert-Felsen, der größten Felsbildung des Schwarzwalds. Der Weg kommt auch am Alten Schloss vorbei.

Steckbrief
Name: Battert-Rundweg
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Baden-Baden 
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 2,8 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 120 Höhenmeter im An- und Abstieg
Stadtkreis: Baden-Baden
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Nördlicher Talschwarzwald

Freitag, 28. Mai 2021

Die Bergwachthütte am Kopf der Battertfelsen bei Baden-Baden

Die Bergwachthütte ist eine der zahlreichen hölzernen Hütten im Stadtwald von Baden-Baden.

Der vorderste Teil der Hütte ist auch als Unterstand nutzbar. Der überwiegende Teil der Hütte ist jedoch nur für die Bergwacht zugänglich.

Die Bergwachthütte steht am Kopf der Battertfelsen, der größten Felsbildung im Schwarzwald. Vom Oberen Felsenweg aus kann man die Bergwachthütte mit einem Abstecher von nur wenigen Metern erreichen. Die Bergwachthütte liegt an einem besonders malerischen Teil der Battertfelsen.

Zahlreiche Kletterer bevölkern vor allem an den Wochenenden den Battert. Von daher macht die Bergwachthütte durchaus Sinn. Die Bergwachthüttte wird von der Ortsgruppe Baden-Baden der Bergwacht betrieben. Die Bergwacht Baden-Baden leistet Sommerdienste am Battert und Winderdienste bei der Straßenkreuzung Sand im Verlauf der Schwarzwaldhochstraße. Zudem gibt es die Bergwacht-Ausbildung in der DAV Kletterhalle Baden-Baden.

Montag, 24. Mai 2021

Der Bannwald "Battert" bei Baden-Baden

Der Bannwald "Battert" ist zur Zeit der einzige Bannwald auf der Gemarkung des Stadtkreises Baden-Baden.

Allerdings ist der Bannwald Battert nicht das einzige Wildnisgebiet von Baden-Baden. Denn Baden-Baden hat auch einen Anteil am Nationalpark Schwarzwald und dort an der Kernzone Plättig des Nationalparks.

Der Bannwald Battert ist einer der meistbesuchten Bannwälder in Baden-Württemberg. Denn der Bannwald Battert erstreckt sich über die Battertfelsen, die größte Felsbildung des Schwarzwalds. Dort sind nicht nur zahlreiche Kletterer zu finden, sondern auch Wanderer und Spaziergänger, die im Verlauf des Obereren Battertwegs und des Unteren Battertwegs durch den Bannwald unterwegs sind.

Steckbrief
Name: Battert
Schutzgebietskategorie: Bannwald
Stadt-/Landkreis: Baden-Baden
Fläche: 71,7 Hektar
Verordnungsdatum: 04.06.2002
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Nördlicher Talschwarzwald

Donnerstag, 20. Mai 2021

Die Ritterplatte - ein großartiger Aussichtspunkt bei Baden-Baden

Die Ritterplatte ist der westliche Endpunkt der Battertfelsen bei Baden-Baden.

Die Battertfelsen sind die größte Felsbildung im Schwarzwald. Die Ritterplatte ist der schönste Aussichtspunkt im Bereich des Battert sowie nahezu auf der gesamten Gemarkung des Stadtkreises Baden-Baden.

Auf dem Felsen der Ritterplatte befindet sich eine hölzerne Unterstandshütte. Die Ritterplatte bietet viele Möglichkeiten, sich etwas höher oder tiefer auf die Felsen zu setzen und die Aussicht zu  genießen.

Der Blick geht hinab ins Oostal mit Baden-Baden sowie auf große Teile des Baden-Badener Stadtwalds. Ganz nah ist das Alte Schloss, dessen Bergfried ebenfalls ein Aussichtspunkt ist. Weitere Türme, die man von der Ritterplatte sehen kann, sind der Fremersbergturm, der Turm der Burgruine Yburg, die Türme auf der Hornisgrinde, der Aussichtsturm auf der Badener Höhe sowie der Turm auf dem Gipfel des Merkur.

Mittwoch, 3. Februar 2021

Waldspaziergang zum Altvaterstein und zum Meisternblick

Heute unternehmen wir einen Spaziergang auf dem Buntsandsteinrücken zwischen dem Nagoldtal und dem Kleinen Enztal auf den Gemarkungen von Oberreichenbach und von Bad Wildbad. 

Hierbei kommen wir zum Altvaterstein, einem kleinen Felsblock und zum Meisternblick, einem Aussichtspunkt mit Blick zum Höhenrücken "Meistern" zwischen dem Kleinen Enztal und dem Großen Enztal bei Bad Wildbad. Der erste Teil des Spaziergangs verläuft auf der Gemarkung von Oberreichenbach. Altvaterstein und Meisternblick liegen auf der Gemarkung von Bad Wildbad. 

Startpunkt ist der Parkplatz "Kuchenbrückle" an der B 296 zwischen Calw-Hirsau und Bad Wildbad-Calmbach. Von Calw-Hirsau kommend überschreitet man den höchsten Punkt des Buntsandsteinrückens zwischen dem Nagoldtal und dem Kleinen Enztal. Die B296 senkt sich dann in Richtung Calmbach wieder etwas ab. Ca. 1,4 Kilometer nach dem höchsten Punkt der Straße befindet sich auf der linken Straßenseite der nicht sonderlich gekennzeichnete Wanderparkplatz Kuchenbrückle.

Dienstag, 12. Mai 2020

Der Beilfels - ein Naturdenkmal und Geotop bei Neubulach

Der Beilfels ist eine markante Felsengruppe aus Buntsandstein am Hang des Teinachtals auf der Gemarkung von Neubulach im Landkreis Calw.

Der Beilfels befindet sich am orographisch rechten Talhang des Teinachtals zwischen Bad Teinach und der Mündung des Teinachtals in das Nagoldtal.  

Der Beilfels ist als Geotop ausgewiesen. Gemäß der Geotopbeschreibung gehört der Beilfels stratigraphisch in den Hauptgeröllhorizont der Geröllsandsteinformation (Mittlerer Buntsandstein). An den Wänden sind zahlreiche Schrägschichtungszyklen erschlossen.

Der Beilfels ist auch ein flächenhaftes Naturdenkmal. Es wurde mit der Veröffentlichung am 22.10.1949 im Amtsblatt für den Kreis Calw verordnet. Seine Fläche ist 0,1 Hektar. Die Schutzgebietsnummer ist 82350470005. In der Beschreibung zum Naturdenkmal heißt es, dass der Beilfels eine aus drei großen Felsen bestehende Felsengruppe darstellt. Zwischen den Felsen befinden sich einzelne Blöcke. Die Felsen zeigen Überhänge, Spalten und höhlenartige Nischen.


Samstag, 25. Januar 2020

Die Giersteine bei Forbach-Bermersbach

Die Giersteine sind eine Gruppe von Granitblöcken, die auf einer Terrasse bei Forbach-Bermersbach westlich über dem Murgtal liegen.

Eine Infotafel vor Ort gibt weitere Auskünfte. Demnach liegen die Giersteine 160 Meter über der Murg. Zwei Blöcke fallen durch ihre Größe und Vertiefungen auf. Der größere Block hat einen Umfang von 13 Metern. Im Jahr 1905 legte man eine schmale Treppe hinauf auf den größten Block der Giersteine an. 

Die Wissenschaft nimmt an, dass vor Jahrtausenden das Flussbett der Murg sich an der Stelle der Giersteine befand. Die Giersteine wären demnach ein Überbleibsel des einstigen Flussbetts der Murg. Die Giersteine bestehen aus Forbachgranit und zeigen die typsiche Wollsackverwitterung des Granits. 

Montag, 19. August 2019

Aussicht von den Lautenfelsen bei Gernsbach-Lautenbach

Von den Lautenfelsen bei Gernsbach-Lautenbach bietet sich ein wunderschöner Blick von West über Nord bis nach Nordost.

Auf den Hauptfelsen der Lautenfelsen führt vom nächstgelegenen Forstweg mit dem Wegweiserstandort Lautenfelsen, 594 m, ein Steig. Im vorangegangenen Post war der Zuweg von Gernsbach-Lautenbach zu den Lautenfelsen im Verlauf des Premiumwanderwegs Gernsbacher Runde das Thema. Heute geht es um die Aussicht von den Lautenfelsen.

Der Aussichtspunkt befindet sich in Halbhöhenlage. Der Blick geht von den Hausbergen von Baden-Baden über das Untere Murgtal zu den Höhen zwischen Murgtal und Albtal und zur Teufelsmühle.

Freitag, 2. November 2018

Geotop und Naturdenkmal Kuckucksfelsen bei Calw

Der Kuckucksfelsen ist ein Geotop und Naturdenkmal am linken Berghang des Nagoldtals unmittelbar nördlich von Calw unterhalb des Stadtteils Alzenberg.

Der Kuckucksfelsen ist eine Felsgruppe aus mehreren Felstürmen. Der Fels besteht aus Buntsandstein und konkret aus dem Mittleren Buntsandstein. Der Fels liegt im Grenzbereich zwischen den Schichten des oberen Hauptbuntsandsteins und des oberen Geröllhorizonts der besonders harten Geröllsandsteinformation.

Deutlich können die Schichtungsstrukturen im Fels erkannt werden. Die einzelnen Felsen sind gebändert und zum Teil überkragend. Diese Gesteinsstrukturen entstehen, wenn härtere und weichere Felsschichten durch Witterungseinflüsse und Wassereinwirkung unterschiedlich modelliert werden.

Eine Höhle im Hauptfelsen des Kuckucksfelsens wurde aus Sicherheitsgründen zugemauert. Die Höhle entstand durch die Auswaschung weicherer Schichten. Beeindruckend sind auch die steilen, bewaldeten Abhänge in der Umgebung der einzelnen Felsen der Felsgruppe Kuckucksfelsen.


Donnerstag, 23. August 2018

Der Karlstein - ein Granitfelsen am Hauenstein bei Hornberg

Der Karlstein ist ein Granitfelsen westlich von Hornberg im Mittleren Schwarzwald.

Der Karlstein befindet sich an der höchsten Stelle des Bergs Hauenstein in einer Höhe von 969 m ü NN und auf der Wasserscheide zwischen dem Gutachtal im Osten sowie dem Elztal im Westen. Bis zum Jahr 1806 war der Karlstein der höchste Gipfel Württembergs. Heute befindet sich der Karlstein jedoch vollumfänglich im badischen Landesteil des Bundeslands Baden-Württemberg.

Die Aussicht vom Karlstein ist begrenzt, weil der Felsen nicht über die Baumkronen hinausragt. Eine Fernsicht gibt es vor allem in Richtung Süden und Osten. Auf dem Gipfel befindet sich ein Gedenkstein, der anlässlich der Besteigung des Karlstein durch Herzog Karl von Württemberg am 23. Juli 1770 gesetzt worden ist.      

Der Karlstein ist als Geotop ausgewiesen. In der Geotopbeschreibung wird Triberg-Granit als Gestein genannt. Die Felsgruppe mit steil abfallenden Wänden bis zehn Metern Höhe verläuft rippenartig in der Falllinie des Hanges. Im oberen Bereich der Felsgruppe ist eine beginnende Wollsackverwitterung zu beobachten.

Freitag, 12. Mai 2017

"Merkurs Würfel" - eine geologische Ausstellung auf dem Merkurgipfel bei Baden-Baden

Das Städtische Forstamt Baden-Baden hat auf dem Gipfel des Merkurs, des Hausbergs von Baden-Baden, verschiedene Gesteinsbrocken und Betonwürfel aus jeweils unterschiedlichen Gesteinen aufgestellt. Diese geologische Dauerausstellung trägt den Namen Merkurs Würfel.

Über 15 verschiedene Gesteine sind in der Ausstellung vertreten. Die Gesteine sind entweder in der Form eines Felsbrockens aufgestellt. Oder sie sind in einen Betonwürfel eingearbeitet. 

Es ist kein Zufall, dass diese Gesteinsaustellung gerade in Baden-Baden präsentiert wird. Denn die Gemarkung von Baden-Baden zählt zu den in geologischer Hinsicht abwechslungsreichsten überhaupt. Es sind nicht nur fast alle Gesteine des südwestdeutschen Schichtstufenlandes vertreten. Auch das Grundgebirge ist äußerst vielgestaltig.  

Bei allen Gesteinen auf dem Merkurgipfel gibt es ausführliche Erläuterungen zum Gestein, zu dessen Vorkommen in der Gemarkung Baden-Baden und zur wirtschaftlichen Bedeutung des Gesteins. Die Erläuterungen sind auch in einer Broschüre zusammengefasst, die bei der Tourist-Information Baden-Baden erhältlich ist.

Mittwoch, 21. September 2016

Aussichtpunkte Posthaldefelsen und Piketfelsen über dem Höllental


Das Höllental zerschneidet entlang einer geologischen Bruchlinie die Hochflächen des Schwarzwalds. Das Höllental bildet die nördliche Begrenzung des Feldbergmassivs und trennt den südlichen vom mittleren Schwarzwald.

Im Höllental gibt es bedingt durch die wesentlich tiefere Erosionsbasis des Rheinsystems gegenüber dem Donausystem enorme Höhenunterschied auf engstem Raum. Während der Grund des Höllentals (Zufluss zum Rhein) um die 500 m ü NN hoch ist, erreichen die Bergflanken (auf der Höhe des alten Donausystems) Höhen bis 1.200 m ü NN.

Auf der Nordseite des Höllentals gibt es zwei Aussichtspunkte, die sich jeweils am Kopf von Felsen befinden, der Aussichtspunkt Piketfelsen und der Aussichtspunkt Posthaldefelsen. Beide Aussichtspunkte sind durch Geländer gesichert. Bei beiden Aussichtspunkten befinden sich Sitzbänke. Beim Aussichtspunkt Posthaldefelsen befindet sich auch eine Schutzhütte, die Posthaldenfelsenschutzhütte, 955 m ü NN, erbaut 1988. 

Die beiden Aussichtspunkte sind jeweils nicht am höchsten Punkt der Erhebung nördlich des Höllentals. Der Aussichtspunkt Piketfelsen befindet sich am Südhang der Kaiserwacht. Der Aussichtspunkt Posthaldefelsen befindet sich am Südhang des Haldenbuck.

Man blickt von den beiden Aussichtspunkten einerseits hinab zum Talboden des Höllentals. Dort verlaufen die teils vierspurige B 31 sowie die eingleisige Höllentalbahn. Wegen des engen Tals verstärkt sich der Verkehrslärm noch. Andererseits blickt man in Richtung Süden auf die nördlichen Vorberge des Feldbergmassivs. Teilweise ist sogar ein Teil des Feldbergs selbst zu sehen.       

Montag, 8. August 2016

Aussicht vom Kybfelsen bei Freiburg im Breisgau

Der Kybfelsen befindet sich in dem langen Berggrat, der vom Schauinslandgipfel nach Freiburg zieht. Der Kybfelsen bildet eine Felsengruppe, die stark bewachsen ist. Deshalb ist die Aussicht vom Kybfelsen relativ eingeschränkt. An Stelle einer potenziellen Rundumsicht gibt es nur einen Blick in Richtung Westen über die letzten Ausläufer des Schwarzwalds bei Freiburg hinweg zur Oberrheinischen Tiefebene mit dem Kaiserstuhl und den Vogesen.

Der Kybfelsen ist ein Geotop. Das Gestein besteht aus Flasergneisen (früher: Orthogneis). Das Gestein ist gemäß der Geotopbeschreibung homogen, kaum gebankt und weist granitähnliche, abgerundete Verwitterungsformen auf. Westlich unterhalb der Felsen hat sich durch den Verwitterungsschutt ein kleines Blockmeer gebildet. Im südlichen Bereich wurde kurze Zeit versucht, Bergbau zu betreiben. Davon zeugt ein kleiner Stollen, der wenige Meter in den Berg reicht.

Montag, 16. Mai 2016

Aussicht vom Spitzfelsen bei Hausach

Der Spitzfelsen ist ein Aussichtspunkt im Mittleren Schwarzwald nördlich des Kinzigtals bei Hausach. Der Spitzfelsen ist als Geotop ausgewiesen. Das den Felsen bildende Gestein ist Orthogneis. Insbesondere nach Osten fällt der Fels steil ab. Am Fuß des Felsens befindet sich eine Steinschuttdecke.

Der Spitzfelsen ist auch als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen. Es wurde bereits im Jahr 1963 verordnet. Auf dem Felsgipfel befindet sich ein Gipfelkreuz, wie man es sonst eher aus den Alpen kennt. Auch eine kleine Schutzhütte und eine Panoramatafel für die Aussicht sind beim Gipfel zu finden. Der Spitzfelsen ist auch ein Startplatz für Gleitschirmflieger. 

Vom Spitzfelsen hat man eine schöne Aussicht auf das mittlere Kinzigtal und auf den Mittleren Schwarzwald. Zum Teil ist die Aussicht etwas durch Bäume verdeckt.  

Donnerstag, 13. August 2015

Aussicht vom Rappenfelsen bei Triberg im Schwarzwald

Auf der Ostseite des Gutachtals im Mittleren Schwarzwald zwischen Triberg und Gutach befinden sich mehrere großere Felsen, die interessante Ziele und auch Aussichtspunkte sind. Der Rappenfelsen ist einer von diesen Felsen.

Der Rappenfelsen ist zusammen mit dem benachbartern Schlossfelsen als Naturdenkmal ausgewiesen. Der Rappenfelsen ist auch ein Biotop gemäß §32 Landesnaturschutzgesetz (Biotoptyp "Offene Felsbildungen"). Der Rappenfelsen ist auch ein Geotop. Der Felsen bildet eine Felskuppe aus Triberg-Granit. Er besteht aus walfischartig geformeten Felsen und Blöcken und zeigt eindrucksvoll Verwitterungsbildungen.

Montag, 17. November 2014

Hohe Schaar - ein Felsen und Aussichtspunkt bei Forbach-Langenbrand

Am Osthang des Mittleren Murgtals befinden sich unterhalb der Gesteinsgrenze zwischen dem Grundgebirge aus Gneis und Granit sowie dem Deckgebirge aus Buntsandstein an verschiedenen Stellen Granitfelsen. 

Einige dieser Felsen sind als Geotope ausgewiesen und/oder als Naturdenkmal bzw. Naturschutzgebiet geschützt. Alle diese Felsen sind auch Biotope gemäß dem § 32 des Naturschutzgesetzes von Baden-Württemberg. Zu vielen dieser Felsen führen markierte Wanderwege. Dort sind oft auch Aussichtspunkte vorhanden, teilweise betont durch einen Holzpavillon.

Zu diesen Felsen gehört auch die Felsgruppe Hohe Schaar. Sie befindet sich am rechten Hang (Osthang) des Mittleren Murgtals oberhalb des zu Forbach gehörenden Ortsteils Langenbrand.