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Montag, 12. Januar 2026

Der Spitzahorn im Kurpark Bad Herrenalb

Im Kurpark von Bad Herrenalb stehen zahlreiche Bäume verschiedenster Art, darunter auch ein Spitzahorn.

Am Baum hängt ein Täfelchen mit der folgenden Aufschrift: "Bad Herrenalb Baumkundlicher Führer 32 Spitzahorn Acer platanoides".

Gemäß der Wikipedia gehört der Spitzahorn zu den häufigsten Baumarten in deutschen Städten und Dörfern. Im Frühjahr treibt der Baum eine Vielzahl gelbgrüner Blütenstände. Der Spitzahorn ist über weite Teile Europas verbreitet. 

Weitere Informationen

Spitzahorn im Kurpark von Bad Herrenalb


Samstag, 10. Januar 2026

Der Mammutbaum im Kurpark Bad Herrenalb

Im Kurpark von Bad Herrenalb stehen zahlreiche Bäume verschiedenster Art, darunter auch ein Riesen-Mammutbaum. 

Am Baum hängt ein Täfelchen mit der folgenden Aufschrift: "Bad Herrenalb Baumkundlicher Führer Mammutbaum Sequoiadendron giganteum".

Gemäß der Wikipedia stammen die Riesenmammutbäume aus der kalifornischen Sierra Nevada.

Der württembergische König Wilhelm I. ließ sich im Jahr 1864 Samen des Riesenmammutbaums zuschicken. Die daraus gewachsenen Bäume stehen heute noch an vielen Stellen in Württemberg, darunter an mehreren Stellen in Bad Herrenalb.  

Samstag, 21. September 2024

Die Schöllkopf-Tannen bei Freudenstadt

Die Schöllkopf-Tannen im Waldgebiet zwischen Freudenstadt und Loßburg sind eine Gruppe von inzwischen noch drei sehr alter Tannen, zu denen auch die weitbekannte Großvatertanne gehört.

Eine der Schöllkopf-Tannen musste am 18. November 2018 gefällt werden. Darauf weist eine Informationstafel hin. Demnach begann diese Tanne stehend zu vertrocknen. Sie war eine der ältesten Tannen im Schwarzwald. 

Die Daten der gefällten Schöllkopf-Tanne:
Alter ca. 330 Jahre
Jahr der Keimung: um 1690
Höhe: rund 40 Meter
Volumen: ca. 25 Festmeter
Durchmesser: ca. 140 cm
 
Auf dem Baumstumpf der gefällten Schöllkopf-Tanne sind die Jahresringe gut zu sehen. Bei einzelnen Jahresringen gibt es eine Beschriftung mit Jahreszahlen.

Sonntag, 15. September 2024

Die Großvatertanne bei Freudenstadt im Jahr 2024

Die Großvatertanne bei Freudenstadt gilt als der größte Baum des Schwarzwalds. 

Bereits im Post vom 27.06.2010 in diesem Blog haben wir der Großvatertanne einen Besuch abgestattet. Heute sehen wir mal, ob sich vor Ort etwas geändert hat.

Als hauptsächliche Änderung ist festzustellen, dass die Großvatertanne jetzt nicht mehr direkt zugänglich ist. Der Grund ist, dass die Wurzeln des Baums durch das häufige Betreten freigelegt worden sind.

Steckbrief
Name: Großvatertanne
Art: Weißtanne (Abies alba)
Alter: ca. 330 Jahre
Stammumfang: 540 cm
Höhe: 47 Meter
Volumen: ca. 40 Festmeter
Landkreis: Freudenstadt
Stadt: Freudenstadt
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Grindenschwarzwald und Enzhöhen

Sonntag, 14. Januar 2024

Aussicht vom Schiller-Denkmal mit der Schillereiche bei Bad Wildbad

Das Schiller-Denkmal mit der Schillereiche befindet sich am orographisch rechten (östlichen) Hang des Enztals und am oberen Rand der Bebauung von Bad Wildbad.

Eine Gedenktafel hat den folgenden Inhalt: "Zur Erinnerung an die hundertste Geburtstagsfeier Friedrich von Schillers am 10. November 1859".  

Die Aussicht vom Schiller-Denkmal mit der Schillereiche wird von Bäumen ein wenig eingeschränkt. Wenige Meter Ortsveränderung reichen jedoch aus, um ggf. die Aussicht zu verbessern. 

Wie kommt man hin?
Bei der Einmündung Wilhelmstraße / Kochstraße in Bad Wildbad folgt man dem Wegzeichen Blaue Raute des Schwarzwaldvereins aufwärts. Immer dem Wegzeichen folgend erreicht man den oberen Ortsrand von Bad Wildbad beim Fernheizwerk. Hier wendet man sich scharf nach links. Beim folgenden Wegweiser verlässt man das Wegzeichen Blaue Raute und folgt dem Wegzeichen Gelbe Raute. Nach wenigen Metern erreicht man das Schiller-Denkmal. Der Höhenunterschied ist ca. 100 Höhenmeter.

Dienstag, 14. Juni 2022

Die Ellbachtanne bei Baiersbronn-Mitteltal

Die Ellbachtanne auf der Gemarkung von Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt ist eine der größten Tannen des Schwarzwalds.

Die Ellbachtanne steht im Gutellbachtal, einem Seitental des Murgtals. Das Gutellbachtal mündet bei Baiersbronn-Mitteltal in das Murgtal.

Die Ellbachtanne ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Eine hölzerne Tafel bei der Tanne bietet einige Informationen. Demnach steht die Tanne in einer Höhenlage von 680 m ü. NN. Es handelt sich um eine Weißtanne. Ihr Alter beträgt 270 Jahre. Die Tanne erreicht eine Höhe von 45 Metern. Ihr Umfang ist 4,35 Meter.

Wie kommt man hin?
Der Baiersbronner Seensteig - ein Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland - führt mit seiner ersten Etappe an der Ellbachtanne vorbei. Ebenso führen die 2-Seen-Tour und die Naturgewalten-Tour - zwei Rundwanderwege aus der Wegegruppe der Baiersbronner Himmelswege - an der Ellbachtanne vorbei.

Von Baiersbronn-Mitteltal kann man eine kleine Wanderung zur Ellbachtanne unternehmen. Die Entfernung in einer Richtung ist ca. 3,7 Kilometer.
 
Weitere Informationen
Die Ellbachtanne überragt ihre Nachbarschaft beträchtlich.

Die Ellbachtanne ist ein Naturdenkmal

Montag, 14. Juni 2021

Riesen-Mammutbaum bei Bad Herrenalb

Im Wald östlich überr dem Zentrum von Bad Herrenalb befindet sich ein Riesen-Mammutbaum.

Eine Tafel vor Ort gibt weitere Informationen:

Demnach stehen seit dem Jahr 1864 Riesen-Mammutbäume in den Wäldern des früheren Königreichs Württemberg. 

Der Riesen-, Berg- oder Gebirgs-Mammutbaum ist ein immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Zypressengewächse. Der wissenschaftliche Name ist Sequoiadendron giganteum. Ein anderer Name ist Wellingtonie. Die Heimat des Baums ist an den Westhängen der Sierra Nevada. 

1864 beauftragte der Württembergische König Wilhelm I., Samen des Riesen-Mammutbaums aus Amerika zu beziehen. 1865/66 begannen die königlichen Forstdirektionen, ein- bis zweijährige Jungbäume im Land auszupflanzen. 1987 waren noch 106 Wellingtonien aus dieser ersten Aussaat vorhanden.

Sonntag, 4. Oktober 2020

Die Englische Kirche und die Mammutbäume im Kurpark von Bad Wildbad

Zu den zahlreichen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten im Kurpark von Bad Wildbad zählen die Englische Kirche und die benachbarten Mammutbäume.
 
Die Englische Kirche ist auch Bestandteil des Historischen Stadtrundgangs in Bad Wildbad. Eine Tafel an der Außenwand des Gebäudes der Englischen Kirche bietet nähere Informationen.
 
Demnach wurde die Englische Kirche in Bad Wildbad 1865 mit Mitteln der anglikanischen Hochkirche von dem Stuttgarter Architekten August von Beyer im Stil einer "mittelalterlichen Dorfkirche" für die vielen englischen Kurgäste erbaut. Damals kamen viele Engländer oft für viele Wochen mitsamt ihren Bediensteten nach Bad Wildbad. Bis 1914 gab es regelmäßig anglikanische Gottesdienste. Nach 1945 kam das Gebäude in Staatsbesitz. 
 
Dieselbe Infotafel sagt zu den Mammutbäumen, dass diese in den 1860er Jahren in die Enzanlagen (der Kurpark in Bad Wildbad wird auch Enzanlagen genannt) gekommen sind. Ins Auge fällt die sonderbar faserige Rinde. Die ursprüngliche Heimat der Mammutbäume, die auch Wellingtonien genannt werden, ist in Nordamerika.

Dienstag, 17. März 2020

Naturdenkmal Hohe Tann bei Schenkenzell im Mittleren Schwarzwald

Das Naturdenkmal Hohe Tann auf der Gemarkung von Schenkenzell mit der Schutzgebietsnummer 83250500143 wurde am 29.08.1963 vom Landratsamt Rottweil ausgewiesen.

Die als Einzelgebilde geschützte Hohe Tanne bei Schenkenzell gehört zu den größten Bäumen des Schwarzwalds. Die Tanne steht auf einer Höhe von 668 m ü NN. Eine Tafel am Stamm der Tanne weist auf der Naturdenkmal hin.

Der Mittelweg, ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins von Pforzheim nach Waldshut, führt am Naturdenkmal Hohe Tann vorbei. Der Kohlbrunnen, eine gefasste Quelle, befindet sich gleich neben dem Naturdenkmal. Der Teisenkopf mit dem Aussichtsturm befindet sich oberhalb des Naturdenkmals.

Sonntag, 15. September 2019

Vom Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße zum Kegelplatz im Nationalpark Schwarzwald

Heute besuchen wir den Kegelplatz, eine der schönsten und geheimnisvollsten Stellen in der Kernzone Ochsenkopf / Nägeliskopf des Nationalparks Schwarzwald.

Kegelplatz nennt man die Einschartung zwischen dem Hohen Ochsenkopf und dem Mittleren Ochsenkopf. Die Kernzone Ochsenkopf / Nägeliskopf ist eine von zur Zeit vier Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald.

Der Zuweg vom Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße zur Kernzone Ochsenkopf / Nägeliskopf ist zunächst mal derselbe wie der im vorangegangenen Post über den Hohen Ochsenkopf beschriebene Zuweg. Wir wiederholen uns also jetzt erst mal.


Beim Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße befindet sich der Wegweiserstandort Hundseck Gasthaus, 885 m. Hier folgt man dem Wegweiser zu den Dreikohlplatten. Man erreicht dann zunächst den Wegweiserstandort Westliche Dreikohlplatten, 955 m. Hier verläuft die Außengrenze des Nationalparks Schwarzwald. Hier befindet sich auch eine Infotafel des Nationalparks mit einer genauen Kartendarstellung. Man präge sich die Wege von hier bis zum Kegelplatz genau ein, denn die Orientierung im Gelände ist nicht ganz einfach!

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Vier besondere Bäume im Klosterviertel von Bad Herrenalb

Vier Bäume im Klosterviertel von Bad Herrenalb haben Aufnahme in den Baumkundlichen Führer durch Bad Herrenalb gefunden.

Der Baumkundliche Führer durch Bad Herrenalb ist ein Flyer der Kurstadt Bad Herrenalb. Der Flyer beschreibt zahlreiche Bäume in Bad Herrenalb nicht nur im Klosterviertel, sondern auch im Kurpark und auf der Schweizerwiese.

An erster Stelle der Bäume im Klosterviertel von Bad Herrenalb steht die Klosterkiefer. Dieser Baum ist sogar das Wahrzeichen von Bad Herrenalb. Das liegt am Wuchsort der Kiefer. Der Baum wächst auf dem Torbogen des sogenannten Paradieses. Das ist die ehemalige spätromanische Vorhalle der Klosterkirche. Die Wurzeln gründen im Mauerwerk des Paradieses. Das Geburtsjahr des Baumes liegt nachweisbar zwischen 1820 und 1822.

Sonntag, 3. Juli 2016

Das Flasland - ehemalige Waldweide oberhalb von Gernsbach-Reichental

Der Gernsbacher Stadtteil Reichental befindet sich in einem östlichen Seitental des Murgtals. Die Wälder rund um Reichental hatten in früheren Jahrhunderten einen wesentlich größeren Bestand an Eichen und Buchen als dies heute der Fall ist. Die Schweine wurde nicht das ganze Jahr über im Stall gehalten, sondern in den Wald getrieben. Dort fanden sie die nahrhaften Eicheln und Bucheckern.

Das Flasland ist eine Stelle im Wald nordnordöstlich über Reichenbach, wo man heute noch einen Eindruck vom früheren Aussehen des Waldes mit der Waldweide gewinnen kann. Das Flasland ist heute wie eine parkartige Insel im ansonsten relativ dunklen Nadelwald.

Bei der Wiesenlichtung Flasland befindet sich eine Infotafel. Sie ist Bestandteil des Rundwegs "Natur und Geschichte pur", der einen Kreis östlich von Reichental beschreibt.

Die Infotafel erklärt Folgendes: Vor dem Jahr 1800 kannte man die Kartoffel noch nicht. Deshalb konnten die Schweine nicht das ganze Jahr im Stall gehalten werden. Sie wurden in den Wald getrieben, um sich dort ihre Nahrung - Eicheln und Bucheckern - selbst zu suchen. Die Reichentaler Dorfordnung von 1688 regelte das Hüten der Schweineherde. 1804 wurden 65 Schweine in den Wald getrieben. Der Schweinehirt erhielt einen Jahreslohn von 33 Gulden. Bis 1840 war die Herde im gesamten Reichentaler Wald unterwegs. Danach war die Schweinemast auf bestimmte Waldorte, z.B. das Flasland, beschränkt.

Samstag, 28. Mai 2016

Riesen-Mammutbäume und alter Standseilbahnwagen vor dem Bahnhofsgebäude von Bad Wildbad

Vor dem Bahnhofsgebäude von Bad Wildbad befinden sich gleich zwei Sehenswürdigkeiten, Riesen-Mammutbäume und ein alter Standseilbahnwagen der Sommerbergbahn.

Eine Infotafel gibt Erläuterungen zu den Riesen-Mammutbäumen. Die Riesen-Mammutbäume sind demnach in der kalifornischen Sierra Nevada heimisch. Im Jahr 1864 beauftragte der württembergische König Wilhelm I., Baumsamen aus Kalifornien zu beziehen. Ab dem Jahr 1870 wurden die aus den Samen gezogenen Bäumchen an ihre endgültigen Standorte verpflanzt. Eine Erhebung der Forstdirektion Stuttgart im Jahr 1987 ergab, dass aus dieser ersten Aussaat noch 106 Riesen-Mammutbäume vorhanden waren. 

Im Jahr 2011 erhielt die Sommerbergbahn bei Bad Wildbad, eine Standseilbahn, neue Seilbahnwagen (vierte Wagengeneration). Einer der alten Wagen aus der dritten Wagengeneration erhielt eine neue Heimat an einer Böschung vor dem Bahnhofsgebäude von Bad Wildbad.

Dienstag, 24. Mai 2016

Tornadostein und Arboretum Büchenbronn bei Pforzheim

Im Waldgebiet westlich des Pforzheimer Stadtteils Sonnenberg befinden sich gleich zwei Sehenswürdigkeiten. Dies sind der Tornadostein und das Arboretum Büchenbronn.

Der Tornadostein erinnert an einen verheerenden Tornado, der am 10.07.1968 in einem Teil des Pforzheimer Walds große Schäden angerichtet hat. Die Inschrift auf dem Gedenkstein lautet:
"Am 10. Juli 1968 gegen 21.30 Uhr richtete ein Tornado, wie er in Europa äußerst selten ist, hier große Verwüstungen an. Die Verwüstungszone war rund 500 m breit, in Frankreich 60 km, in Deutschland 35 km lang. Den Rheintalgraben übersprang der Wirbelsturm. Die verwüstete Fläche wurde alsbald geräumt und wieder angepflanzt. Verwüstete Waldfläche: In Frankreich 260 Ha mit 20.000 m³ zerbrochenen Bäumen, in Deutschland 440 Ha mit 170.000 m³, davon in Pforzheimer Wäldern 172 Ha mit 63.000 m³." Der Gedenkstein wurde vom Schwarzwaldverein und vom Staatlichen Forstamt aufgestellt.

Das Arboretum Büchenbronn wurde im Jahr 1970 als Lehrwald im Staatswald angelegt und wird kontinuierlich ergänzt. Ein Arboretum ist eine Sammlung verschiedener Holzgewächse aus verschiedenen Kontinenten und aus Gegenden, in denen ein etwa vergleichbares Klima herrscht. Viele Einzelbäume sind mit Hinweisschildern versehen, auf denen der Name, die wissenschaftliche Bezeichnung und die jeweilige Heimat verzeichnet sind.     

Sonntag, 27. Juni 2010

Die Großvatertanne bei Freudenstadt

Die Erläuterungstafel bei der Großvatertanne im Waldgebiet zwischen Freudenstadt und Loßburg verkündet, dass dies die größte Tanne des Schwarzwalds ist. 
 
Auffallend ist, um wie viel größer die Großvatertanne im Vergleich zu den Bäumen in der Umgebung ist. Auch dafür hat die Erläuterungstafel bei der Großvatertanne eine Antwort. Auf dem Schöllkopf, wo heute durchgehend Wald ist, befand sich früher ein Bauernhof, der Schöllkopfhof. Die heutige Großvatertanne war früher eine Weidtanne, also ein einzelstehender Baum auf einer Wiese. Die anderen Bäume in der Umgebung wurden erst viel später, nachdem der Schöllkopfhof aufgegeben worden war, gepflanzt.

Die Großvatertanne ist eine von früher vier, seit 2018 nur noch drei großen Tannen, die Schöllkopf-Tannen genannt werden.