Donnerstag, 27. September 2018

Wandertafel "Hornberg - Schöne Aussicht, Karlstein, 910 m ü M"

Die Wandertafel "Hornberg - Schöne Aussicht, Karlstein, 910 m ü NN" befindet sich in der Portalgemeinde Hornberg des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, auf dem Bergrücken zwischen dem Gutachtal und dem Elztal beim Hotel Schöne Aussicht. 

An vielen Orten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord befinden sich Wandertafeln, die in einem einheitlichen Layout gestaltet sind. Die Wandertafeln bieten vier Infoelemente. Dazu gehören eine Umgebungswanderkarte, Wandervorschläge des Schwarzwaldvereins, Informationen zur Standortgemeinde* und Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Wandertafeln sind bevorzugt an Wanderparkplätzen, Rathäusern und Bahnhöfen aufgestellt.

* Ausnahmsweise sind auf der Wandertafel bei der Schönen Aussicht keine Informationen zur Standortgemeinde vorhanden. Dafür gibt es mehr Wandervorschläge als sonst üblich.

Die Umgebungswanderkarte der Wandertafel "Hornberg - Schöne Aussicht, Karlstein" umfasst das Gutachtal vom Ort Gutach bis nördlich von Triberg sowie den Bergrücken zwischen dem Gutachtal und dem Elztal zwischen Schonach im Süden und dem Farrenkopf im Norden. Der Standort der Tafel ist in der Karte gekennzeichnet.

Sonntag, 23. September 2018

Portalgemeinde Hornberg des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord

Die Stadt Hornberg im Ortenaukreis ist eine von 22 Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gilt mit einer Fläche von 3.750 km² als der größte Naturpark Deutschlands. Zusammen mit dem Naturpark Südschwarzwald bedeckt er fast die gesamte Fläche des Schwarzwalds und reicht auch noch ein wenig über die Großlandschaft Schwarzwald hinaus.

Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es insgesamt 22 sogenannte Portalgemeinden. Diese Kommunen sollen eine Tür für die Erlebniswelt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord darstellen. Die Portalgemeinden vertreten den Naturpark allgemein sowie mit ihren jeweiligen regionalen inhaltlichen Schwerpunkten.

Die Stadt Hornberg mit ca. 4.200 Einwohnern ist eine der Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Die Gemarkung von Hornberg erstreckt sich beidseits des Gutachtals im Mittleren Schwarzwald. Die untere Schleife der Schwarzwaldbahn befindet sich auf der Gemarkung von Hornberg. Zu Hornberg gehört auch das Reichenbachtal, ein Seitental des Gutachtals.

Hornberg ist als Ort an der berühmten Schwarzwaldbahn bekannt. Der größte Viadukt der Schwarzwaldbahn befindet sich gleich beim Bahnhof von Hornberg. Das Hornberger Schießen ist eine historische Begebenheit, die heute noch bekannt ist und die sogar für ein heute noch gebräuchliches Sprichwort Pate gestanden hat. Die Schwarzwaldhöhen beidseits des Gutachtals bieten fast endlose Möglichkeiten für Spaziergänge und Wanderungen.

Steckbrief
Name: Hornberg
Landkreis: Ortenaukreis
Regierungsbezirk: Freiburg
Einwohner: ca. 4.200
Fläche: 54,45 km²
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald

Mittwoch, 19. September 2018

St. Aurelius in Calw-Hirsau - eine der ältesten Kirchen des Schwarzwalds

Hirsau bei Calw im Nagoldtal ist vor allem wegen der Klosterruine St. Peter und Paul bekannt.

Es gibt in Hirsau jedoch eine noch ältere Klosterkirche aus der Zeit vor dem Kloster St. Peter und Paul. Dies ist die Klosterkirche St. Aurelius.

Das Kloster St. Aurelius entstand um 830-838. In die Kirche von St. Aurelius wurde die Reliquien des heiligen Aurelius überführt. Später verfielen die Gebäude. Ab dem Jahr 1049 wurde die Bausubstanz des ehemaligen Klosters wiederaufgebaut. Im Jahr 1071 wurde die neue Aureliuskirche geweiht. Im Jahr 1092 verließen die Mönche das Aureliuskloster bereits wieder. Es war zu klein geworden. Man zog in das neue Kloster St. Peter und Paul auf der anderen Seite der Nagold um.

Ab dem Jahr 1584 wurde das Kloster St. Aurelius teilweise abgebrochen und zur Scheune umfunktioniert. 1954/55 wurde die Klosterkirche St. Aurelius renoviert. Seither ist sie als Katholische Kirche St. Aurelius in Funktion.

Die St. Aureliuskirche ist heute eine dreischiffige, flach gedeckte Säulenbasilika auf kreuzförmigem Grundriss mit gewölbten Seitenschiffen und Vorhalle. Im Inneren fallen vor allem die romanischen Würfelkapitelle auf.

Samstag, 15. September 2018

Querweg Gengenbach - Schapbach - Alpirsbach - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Querweg Gengenbach-Schapbach-Alpirsbach ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Querweg Gengenbach-Schapbach-Alpirsbach verläuft im nördlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds. Seinen Anfangs- und Endpunkt hat der Weg im Kinzigtal. Unterwegs quert der Weg das Nordrachtal, das Wolftal und das Kleine Kinzigtal. Der Weg kommt auch auf dem Moos mit dem Moosturm vorbei.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Querweg Gengenbach-Schapbach-Alpirsbach kurz vorgestellt. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Querweg Gengenbach-Schapbach-Alpirsbach befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt. 

Das Wegzeichen des Querwegs Gengenbach-Schapbach-Alpirsbach ist eine blaue Raute auf gelbem Grund. Die Wegzeichen aller Querwege des Schwarzwaldvereins haben die gelbe Hintergrundfarbe.

An wichtigen Stellen im Wegverlauf sowie an den Wanderwegverzweigungsstellen finden sich freistehende weiße Wegweiser. 

Dienstag, 11. September 2018

Das ehemalige Kloster Wittichen bei Schenkenzell

Im Witticher Tal, einem Seitental des Kleinen Kinzigtals im Mittleren Schwarzwald, befindet sich das ehemalige Kloster Wittichen.

Kloster und Tal scheinen nicht so recht zusammenzupassen. Das Witticher Tal, das vom Klosterbach durchflossen wird, ist schmal. Es gibt im Talgrund kaum ebene Stellen. Dem gegenüber steht die Größe der ehemaligen Klosteranlage. Obwohl heute nur noch ein Teil der Klostergebäude vorhanden ist, scheint die Anlage das Tal förmlich sprengen zu wollen. 

Zunächst entstand an der Stelle des späteren Klosters im Jahr 1324 eine Klause, die im Jahr 1325 als Tertianerinnenklause anerkannt wird. Nach einem Brand 1327 wird die Kirche wiederaufgebaut. 1376/1402 wird die Klause zur Abtei erhoben. Im 17. Jahrhundert wird die Kirche wesentlich umgestaltet.
 
Das Kloster wurde 1802 aufgelöst. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche. Ab dem Jahr 1855 werden mehrere Gebäude abgerissen. Erhalten haben sich die Kirche, der sogenannte Lange Bau und der Klosterstall, der heute Museum ist.

Freitag, 7. September 2018

Der Hansjakob-Weg I (Kleiner Hansjakob-Weg) - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Hansjakob-Weg I (auch Kleiner Hansjakob-Weg genannt) ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Hansjakobweg I verläuft im nördlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds nördlich des Kinzigtals. Der Hansjakobweg I führt auch durch das Kleine Kinzigtal sowie durch das Wolftal. Der Wegverlauf ähnelt einer Acht.

Der im Jahr 1981 eröffnete Hansjakob-Weg I bildet eine 52 Kilometer lange Rundtour, die in offiziellen drei Tagesetappen bewältigt wird. Hierbei ist der Abstecher vom Kloster Wittichen nach Schenkenzell und zurück enthalten. Ohne diesen Stichweg ist die Gesamtlänge des Hansjakob-Weg I 44 Kilometer.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Hansjakob-Weg I kurz vorgestellt. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Hansjakob-Weg I befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt.

Der Hansjakob-Weg I ist nach dem badischen Volksschriftsteller und Pfarrer Heinrich Hansjakob (1837–1916) benannt.

Montag, 3. September 2018

Panoramaweg Baden-Baden von der Talstation der Merkurbergbahn bis Forellenhof/Fischkultur, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den zweiten Abschnitt des Premiumwegs Panoramaweg Baden-Baden von der Talstation der Merkurbergbahn bis zum Forellenhof.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wegabschnitt. Wir haben die Wanderung auch bereits begonnen und sind bis zum Futterplatz des Wildgeheges Baden-Baden gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Achtung: In den Jahren 2018/2019 erhält der Panoramaweg Baden-Baden eine neue Beschilderung und teilweise einen geänderten Verlauf. Die Angaben hier in diesem Post können deshalb veraltet sein. 

Im Wald weitergehend durchquert man ein Arboretum, in dem verschiedene Nadelbäume zu sehen sind. Bald kommt man erneut zum Waldrand und überblickt das Oostal. Unterhalb sieht man die Gebäudegruppe Hofgut Schafberg, die heute ein Altenpflegeheim ist. Man geht in der Folge durch diese Gebäudegruppe hindurch.

Nun quert der Weg das Haimbachtal, ein Seitental des Oostals. Später wird das Pfrimmersbachtal gequert, ebenfalls ein Seitental des Oostals. Das nächste zu querende Seitental ist das Märzenbachtal. Dort befindet sich ein Tierheim. Vielleicht hört man hin und wieder Hunde bellen.