Mittwoch, 27. November 2013
Breitlohmiß - ein Biotop bei Kaltenbronn
Kaum bekannt ist jedoch ein drittes Moorgebiet um Kaltenbronn. Dieses Gebiet heißt Breitlohmiß. Mit dem Begriff Miß oder Misse bezeichnet man einen vermoorten Standort. Die Breitlohmiß weist ebenso wie ihre berühmteren Nachbarn einen waldfreien Hochmoorkern auf. In diesem Hochmoorkern befindet sich sogar ein Seelein, der Breitlohsee. Um den Hochmoorkern herum gibt es Latschenfilze, die dann vom Fichtenmoorrandwald abgelöst werden.
Freitag, 22. November 2013
Albursprung südlich von Bad Herrenalb
Wie eigentlich jeder Fluss hat auch die Alb einen Anfang. Dieser Anfang heißt Albursprung und befindet sich ca. 5,5 Kilometer Luftlinie südlich von Bad Herrenalb. Von Bad Herrenalb kann man auf dem Albtalweg (Wegzeichen blaue Raute) in Richtung Süden zum Albursprung gelangen. Der Albursprung ist sogar auf den Wanderschildern zu finden. Vor Ort wird man jedoch feststellen, dass man den Albursprung gar nicht so richtig verorten kann. Es gibt keine eigentliche Quelle. Je nach Witterung rinnt das Wasser auch oberhalb der Stelle herab, die in den Karten und auf den Wegschildern als Albursprung bezeichnet wird.
Freitag, 15. November 2013
Bannwald Wildseemoor im Herbst 2013
Es ist vielleicht sogar interessant, so ein Gebiet wie das Wildseemoor auf der Hochfläche bei Gernsbach-Kaltenbronn zwischen dem Murgtal und dem Enztal bei Bad Wildbad regelmäßig zu besuchen, um die Veränderungen, die die Natur selbst sowie der Mensch von Jahr zu Jahr in diesem Gebiet veranlassen, zu verfolgen. Das wollen wir in diesem Blog mit dem Wildseemoor so handhaben und das Gebiet zukünftig (mindestens) einmal im Jahr besuchen.
Im Bannwald Wildseemoor finden sich die größten Hochmoorkolke Mitteleuropas. Hochmoorkolke sind Seen, die sich inmitten des Hochmoors in Folge unterschiedlich starken Torfwachstums gebildet haben. Der Bannwald Wildseemoor war bis vor kurzem zusammen mit dem unmittelbar angrenzenden Bannwald Altlochkar-Rotwasser das größte Bannwaldgebiet in Baden-Württemberg. So steht es auch noch auf einigen Informationstafeln vor Ort. Inzwischen hat jedoch der Bannwald "Pfrunger-Burgweiler Ried" in Oberschwaben mit einer Fläche von 441 Hektar den ersten Platz unter den Bannwäldern in Baden-Württemberg eingenommen.
Montag, 11. November 2013
Geologische Naturdenkmale im Landkreis Calw
Nachfolgend sind diese Naturdenkmale aufgelistet. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Naturdenkmale befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.
Falkenstein bei Bad Herrenalb im Post vom 22.10.2009
Franzosenfels bei Schmieh
Katzenstein bei Bad Liebenzell
Beutelstein bei Bad Liebenzell im Post vom 08.03.2010
Granitvorkommen bei Hirsau
Bruderhöhle bei Hirsau im Post vom 08.04.2010
Freitag, 8. November 2013
Großer Wendenstein bei Bad Wildbad
Der ca. 7 mal 4 mal 2 Meter große Felsblock besteht aus Gesteinen des oberen Geröllhorizonts des Mittleren Buntsandsteins.
Dieser Felsblock hat der Erosion widerstanden und hebt sich auffallend von der ansonsten ebenen Umgebung ab. Vermutungen, dass der Felsblock früher als Richt- oder Kultstätte gedient hat, sind nicht bewiesen.
Wenige Meter westlich des Großen Wendensteins befindet sich eine Wiesenlichtung. Von dort bietet sich ein Blick über einen Teil des Eyachtals. Der Große Wendenstein ist zusammen mit dieser Wiesenlichtung ein schönes, nicht allzu weites Wanderziel von der Bergstation der Sommerbergbahn bei Bad Wildbad aus.
Montag, 28. Oktober 2013
Seitentäler und Seitenklingen des Nagoldtals
Die Nagold hat sich tief in die Buntsandsteinplatte des nordöstlichen Schwarzwalds eingeschnitten. Die zahlreichen Seitentäler des Nagoldtals sind oft nur kurz und haben Mühe, mit der Erosionskraft der Nagold Schritt zu halten. Deshalb sind diese Seitentäler oder Seitenklingen oft sehr steil.
Sehr bekannten Seitentälern des Nagoldtals wie zum Beispiel dem Monbachtal stehen eher unbekannte Geheimtips wie die Xanderklinge gegenüber. In diesem Blog waren die Seitentäler und Seitenklingen des Nagoldtals schon des öfteren das Thema.
Nachfolgend sind alle Posts in diesem Blog aufgelistet und verlinkt, die sich bisher mit den Seitentälern und Seitenklingen des Nagoldtals befasst haben. Diese Auflistung wird zukünftig ergänzt, wenn weitere Artikel zu diesem Thema erscheinen. Diese Auflistung wird auch von den einzelnen Artikeln aus verlinkt.
Samstag, 26. Oktober 2013
Die Xanderklinge bei Calw-Holzbronn, Teil 2 von 2
Im vorangegangenen Post ging es um die Xanderklinge allgemein. Zudem sind wir auf der Wanderung von Calw-Holzbronn bis in den unteren Teil der Klinge gekommen.
Nun geht es weiter hinauf immer direkt am Bach entlang. Bald sieht man immer größere Wasserfälle. An einem wunderschönen großen Wasserfall ist der Pfad dann zu Ende. Ein Schild erklärt, dass ein Weiterweg nicht möglich ist. Oberhalb des Wasserfalls sieht man jede Menge umgestürzter Bäume im Bachbett. Dort entsteht ein Mini-Urwald.
Man geht nun auf dem Pfad wenige Meter zurück und verlässt dann die Klinge auf einem ganz steilen Pfad auf der orographisch rechten Talseite. Der Pfad führt ca. 30 Höhenmeter hinauf zu einem Forstweg. Dort wendet man sich nach rechts und weiter aufwärts.
Freitag, 25. Oktober 2013
Die Xanderklinge bei Calw-Holzbronn, Teil 1 von 2
Die Klinge ist als sogenanntes §32-Biotop geschützt, das heißt, die Xanderklinge ist ein Naturschutzgebiet, ohne dass es hierzu einer förmlichen Ausweisung als Schutzgebiet bedarf.
Eine örtliche Initiative hat in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und der Regionalförderung der EU einen Pfad durch einen Teil der Xanderklinge gebaut und einige Informationstafeln aufgestellt. Trotz dieses Pfads sind jedoch für das Begehen der Xanderklinge feste, rutschfeste, wasserdichte Schuhe erforderlich. Brücken über den Bach gibt es nicht. Man muss mehrfach über den Bach springen bzw. von Stein zu Stein balancieren. Bei Hochwasser ist das Begehen der Xanderklinge unmöglich.
Wie kommt man hin?
Ausgangspunkt für die Abenteuerwanderung durch die Xanderklinge ist der zu Calw gehörende Ortsteil Holzbronn. Von der Bundesstraße B 296 Calw-Herrenberg zweigt man südlich von Calw-Stammheim in Richtung Westen auf die K 4302 nach Holzbronn ab. Von der K 4302 biegt man später nach links ab, um durch den Ort Holzbronn hindurchzufahren. Man fährt zunächst entlang der Hauptstraße (Ortsstraße) durch Holzbronn durch und biegt dann bei der Kirche nach rechts auf die Straße "Im Klösterle" ab. Am Ortsende beim Friedhof befinden sich Parkplätze.
Samstag, 19. Oktober 2013
Gebietskulisse für Nationalpark Schwarzwald wurde geringfügig geändert
Eine Änderung gab es beim Namen des Nationalparks. Firmierte der geplante Nationalpark bisher unter der Bezeichung Nordschwarzwald, so heißt der Nationalpark im Gesetz jetzt einfach Schwarzwald. Das kann man nachvollziehen. Denn der Name Nordschwarzwald könnte dahingehend gedeutet werden, dass es irgendwann einmal auch im Südschwarzwald einen Nationalpark geben wird. Das ist jedoch nach derzeitigem Sachstand ausgeschlossen. Im Südschwarzwald ist die Einrichtung eines Biosphärengebiets geplant. Wünschenswert ist jedoch, dass es langfristig auch in anderen Großlandschaften von Baden-Württemberg einen Nationalpark geben wird, so zum Beispiel auf der Schwäbischen Alb, im Raum Bodensee/Oberschwaben/Allgäu, im Odenwald und im Neckarland.
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Wiesensteig" bei Bad Peterstal-Griesbach, Teil 2 von 2
Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über eine Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Wiesensteig" bei Bad Peterstal-Griesbach.
Der Wiesensteig ist ein 13,4 Kilometer langer Rundwanderweg und Schwarzwälder Genießerpfad.
Nun geht es zum Teil steil durch Wald und im Zick-Zack wieder abwärts. Schließlich verlässt man den Wald und steht am Rand einer Bergwiese mit einem überraschenden Blick über das oberste Renchtal hinweg auf den großen Gebäudekomplex des Hotels Dollenberg. Ab jetzt macht der Wiesensteig seinem Namen alle Ehre. Es geht im Auf und Ab über steile Bergwiesen. Teilweise kommt man ganz nah an Berghöfen vorbei. Mehrmals geht man mitten durch die Höfe dieser Gebäude. Man würde von selbst sich gar nicht trauen, dort durchzugehen, würden nicht die zahlreichen Wegweiser eindeutig die Richtung anzeigen.