Freitag, 25. Februar 2011
Habererturm bei Bad Peterstal-Griesbach
Der Habererturm befindet sich im Ortenaukreis und auf halber Höhenlage im oberen Renchtal oberhalb von Bad Griesbach auf dem Kreuzkopf, einem Ausläufer der Lettstädter Höhe. Der im Jahr 1899 erbaute Turm ist dem Medizinalrat Dr. Haberer gewidmet, der sich um die Bäder im oberen Renchtal verdient gemacht hat.
Der aus Buntsandstein errichtete Habererturm ist schon etwas in die Jahre gekommen. Noch ist der Turm geöffnet, der Zahn der Zeit nagt allerdings am Bauwerk. Sicher wird in den kommenden Jahren eine Sanierung erforderlich werden. Die Tür zum Turm am Turmfuß ist zwar geschlossen, aber nicht verschlossen. Außer der Tür am Turmfuß muss man bei der Besteigung des Turms auch noch eine Dachluke unterhalb der Aussichtsplattform öffnen - und beim Abstieg auch wieder verschließen.
Der Turm ermöglicht eine Aussicht auf das obere Renchtal mit seiner Bergumrahmung, die wegen des dichten Waldes sonst hier nicht möglich wäre. Andererseits ist die Sicht wegen der Lage an einem Berghang nicht sehr weitreichend.
Vom Bahnhof Bad Griesbach aus erreicht man den Habererturm mit dem Zeichen gelbe Raute des Schwarzwaldvereins in 1,6 Kilometer und mit einem Höhenunterschied von ca. 250 Metern.
Montag, 21. Februar 2011
Der Stadtgarten in Oberkich
Oberkirch ist eine Stadt am Westrand des nördlichen Schwarzwalds zwischen der Oberrheinischen Tiefebene und der Mündung des Renchtals. Die 20.000 Einwohner-Stadt besitzt einen Stadtgarten am Rand der Innenstadt, der aus zwei Teilen besteht.
Die beiden Teile heißen Alter - und Neuer Stadtgarten. Die Straße Hungerbergweg trennt die beiden Teile. Der Alte Stadtgarten aus dem Jahr 1892 befindet sich nordwestlich des Hungerbergwegs. In diesem Parkteil sind unter anderem ein Ententeich, ein Vogelgehege, eine Kulturbühne, ein Kinderspielplatz, ein Brunnen und ein Rehgehege zu finden. Der Neue Stadtgarten wurde in den Jahren 1977/78 erbaut und beherbergt unter anderem eine Ausstellung der Kunstwerke des Steinbildhauersymposiums, eine Wassertretstelle und eine Minigolfanlage. In beiden Parkteilen befinden sich zahlreiche Bänke.
Vom Bahnhof Oberkirch sind es gerade mal 600 Meter bis zum Eingang in den Alten Stadtgarten. Vor dem Bahnhofsgebäude wendet man sich nach rechts und folgt der Eisenbahnstraße. Nach wenigen Metern biegt man nach links in die Bahnhofstraße ab. Sie mündet in die Hauptstraße. Man folgt der Hauptstraße nach rechts und biegt dann in die Stadtgartenstraße nach links ab. Bald ist man am Westeingang des Alten Stadtgartens.
Dienstag, 15. Februar 2011
Endbahnhof Bad Griesbach der Renchtalbahn
Die Renchtalbahn ist eine Nebenbahn, die vom Oberrheintal bei Appenweier aus in den Nordschwarzwald bis nach Bad Griesbach, also fast bis zum Hauptkamm zwischen Alexanderschanze und Lettstätter Höhe, hineinfährt. Der Endbahnhof Bad Griesbach befindet sich auf einer Höhe von 458 Meter. Vom Bahnhof Appenweier an der Rheintalbahn bis nach Bad Griesbach legt die Renchtalbahn 29,1 Kilometer zurück und bewältigt einen Höhenunterschied von 306 Metern. Die Fahrzeit von Appenweier nach Bad Griesbach beträgt 44 Minuten.
Der größere Teil des Höhengewinns findet im Verlauf der oberen Hälfte der Strecke statt. Dort windet sich die Bahn durch ein teilweise sehr enges Tal. Trotzdem kommt die Renchtalbahn auf ihrer gesamten Strecke ohne Tunnel aus. Seit dem Jahr 1998 fahren die Dieseltriebwagen der Ortenau - S-Bahn auf der Renchtalbahn. Die Strecke selbst gehört weiterhin der DB. Die Züge fahren jede Stunde, vormittags gibt es eine oder zwei Lücken im Fahrplan mit einer Bedienung von Bad Griesbach nur alle zwei Stunden.
Mittwoch, 9. Februar 2011
Blick auf Gengenbach von der Jakobuskapelle auf dem Bergle
Eine großartige Sicht auf das Schwarzwaldstädtchen Gengenbach bietet sich von dem nordnordöstlich über der Stadt gelegenen Bergle mit der Jakobuskapelle. Diese Aussicht muss man sich nicht einmal besonders schwer verdienen. Denn die Hügelkuppe des Bergle (258 m ü NN) befindet sich nur knapp hundert Höhenmeter über dem Tal der Kinzig bei Gengenbach.
Gengenbach im Mittleren Schwarzwald befindet sich an der berühmten Schwarzwaldbahn. Nicht alle Züge der Schwarzwaldbahn halten an, deshalb empfiehlt sich vorher der Blick in den Fahrplan. Auch die Züge der Ortenau S-Bahn halten in Gengenbach.
Vom Bahnhof Gengenbach folgt man der Markierung gelbe Raute des Schwarzwaldvereins in die Altstadt. Will man auf das Bergle steigen, verlässt man die Altstadt am Obertor und folgt der Markierung des Kandel-Höhenwegs (rote Raute mit weißem K), die zuverlässig hinauf auf den Gipfel führt. Entfernung Bahnhof - Obertor: 630 Meter, Obertor - Bergle: 900 Meter. Die Koordinaten der Jakobuskapelle: 48 40 71 N / 8 02 03 E.
Dienstag, 1. Februar 2011
Kinzigtaltor des Westwegs in Hausach
Das Kinzigtaltor in Hausach ist eines von elf Infoportalen, die im Jahr 2008 im Verlauf des Westwegs, des bekanntesten Fernwanderwegs des Schwarzwalds, aufgestellt worden sind.
Diese Infoportale sollen einerseits einen modernen Akzent setzen und den Westweg noch bekannter machen. Andererseits dienen die Infoportale auch der Information der Wanderer und Touristen. In eine Bodenplatte ist der Verlauf des Westwegs eingraviert. Zudem gibt es Informationen mit Karten zum Westweg insgesamt sowie auch zu der Umgebung des jeweiligen Infoportals.
Die Koordinaten des Kinzigtaltors sind: 48 28 57 N / 08 17 63 E.
Montag, 31. Januar 2011
Der Wackelstein auf dem Welzberg bei Calw
Der Wackelstein ist ein nur zwei mal zwei mal ein Meter großer Felsblock aus Buntsandstein. Trotz der geringen Größe umgibt irgend etwas Besonderes, etwas Geheimnisvolles diesen Stein.
Der Wackelstein ist als Geotop und Naturdenkmal ausgewiesen.
Der Weg, der von Calw-Stammheim hinaus zum Sporn der Welzbergs führt, heißt Wackelsteinweg. Und neben dem Stein befindet sich ein Holzschild, das auf dieses Geotop hinweist. Dabei würde man ohne dieses Holzschild Gefahr laufen, beim ersten Besuch den Stein glatt zu verfehlen und einfach an ihm vorbeizugehen.
Der hochkant stehende Einzelblock wird durch Fußsteine vor dem Umkippen bewahrt. Das trägt zum Geheimnis bei, das sich um den Wackelstein rankt. Sind diese Fußsteine natürliche Relikte der Verwitterung? Oder wurden sie irgendwann von Menschen in diese Lage gebracht? Man vermutet heute, dass der Unterbau an diesem Felsen einmal eine keltische Kultstätte war.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Gengenbach: Kreuzungspunkt von Wanderwegen
Das 11.000 Einwohner-Städtchen Gengenbach im unteren Kinzigtal im Mittleren Schwarzwald und an der Deutschen Fachwerkstraße ist ein herausragender Treffpunkt von Wanderwegen des Schwarzwaldvereins. Nicht weniger als vier Fernwanderwege führen durch die Stadt bzw. beginnen dort. Dazu kommen noch einige regionale und lokale Wanderwege.
Der 112 Kilometer lange Kandel-Höhenweg führt mitten durch die Altstadt von Gengenbach. Dies ist ein Fernwanderweg mit fünf Tagesetappen von Oberkirch nach Freiburg. Gengenbach liegt am Ende der ersten Etappe. Das Zeichen des Kandel-Höhenwegs ist eine rote Raute mit weißem K.
Beim Obertor am Rand der Altstadt von Gengenbach beginnt der Querweg Gengenbach-Schapbach-Alpirsbach. Dieser Weg ist 51 Kilometer lang und besteht aus drei Tagesetappen. Sein Wegzeichen ist die blaue Raute auf gelbem Grund.
Donnerstag, 20. Januar 2011
Aussichtsturm Hohe Warte bei Pforzheim-Hohenwart
Achtung: Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell. Der Aussuchtsturm Hohe Warte wurde im Jahr 2025 abgebaut.
Der Aussichtsturm Hohe Warte befindet sich auf dem Bergrücken des nordöstlichsten Schwarzwalds zwischen dem Nagoldtal und dem Würmtal am Rand des Stadtgebiets von Pforzheim.
Dies ist einer der jüngsten und gleichzeitig höchsten Aussichtstürme des Schwarzwalds. Der Turm wurde im Jahr 2002 erbaut, nachdem an Weihnachten 1999 der Jahrhundertorkan Lothar im Waldgebiet südwestlich von Pforzheim-Hohenwart die Bäume gleich reihenweise umgehauen hat.
Bei der Erbauung des Turms hat man vorgesorgt, dass die Aussicht auch bestehen bleibt, wenn die Bäume der Umgebung wieder höher gewachsen sind. Der Turm hat die beachtliche Höhe von 40 Metern, die Aussichtsplattform befindet sich 36 Meter über dem Boden. Auf der Tafel am Fuß des Turms werden als weitere Zahlen noch die Höhe über NN angegeben: Die Höhenlage des Turms am Boden ist 537 Meter, die Aussichtsplattform liegt 573 Meter über dem Meer.
Der Aussichtsturm Hohe Warte befindet sich ganz im Süden des Stadtkreises Pforzheim in der Nähe zur Kreisgrenze zum Enzkreis und zum Landkreis Calw. Von der eigentlichen Stadt Pforzheim ist der Turm gleichwohl weit entfernt. Der heutige Pforzheimer Stadtteil Hohenwart war früher ein selbständiger Ort.
Sonntag, 16. Januar 2011
Gleich zwei neue Weitwanderwege im Schwarzwald zertifiziert
Dienstag, 11. Januar 2011
Hansjakobweg von Haslach nach Hausach
Die beiden Hansjakobwege gehören zu den Fernwanderwegen des Schwarzwaldvereins. Von der Mehrzahl der Fernwanderwege im Schwarzwald unterscheiden sich die Hansjakobwege dadurch, dass sie einen Rundkurs verfolgen mit dem Endpunkt an der Stelle des Anfangspunkts. Der Hansjakobweg 1 (auch Kleiner Hansjakobweg genannt) beginnt und endet in Bad Rippoldsau-Schapbach. Der Hansjakobweg 2, auch Großer Hansjakobweg genannt, beschreibt einen 105 Kilometer langen Rundkurs ab / bis Haslach im Kinzigtal.
Die Hansjakobwege sind nach dem Schriftsteller und Pfarrer Heinrich Hansjakob benannt, der im Mittleren Schwarzwald zu Hause war. Mit den Jakobs-Pilgerwegen (Wege nach Santiago de Compostela) haben die Hansjakobwege also nichts zu tun. Das Zeichen der Hansjakobwege ist eine weiße Raute mit einem stilisierten Hut, wie ihn Heinrich Hansjakob trug. Eine Besonderheit der Hansjakobwege ist, dass im Wegverlauf immer wieder Erläuterungstafeln zu finden sind. Auf diesen Tafeln werden Besonderheiten am Weg erläutert, die immer in einem Bezug zum Leben von Heinrich-Hansjakob oder zu dessen Erzählungen stehen.