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Samstag, 21. März 2026

"ZweiTälerSteig" zum fünften Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland nachzertifiziert

Der Deutsche Wanderverband (DWV) hat den Weitwanderweg "ZweiTälerSteig" am 31.12.2025 zum fünften Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland nachzertifiziert.

Die Urkunde wurde bei der Messe CMT 2026 in Stuttgart überreicht.

Die Erstzertifizierung des ZweiTälerSteigs als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland war am 31.12.2010. Die erste Nachzertifizierung fand am 31.12.2013 statt. Die zweite Nachzertifizierung war am 31.12.2016. Die dritte Nachzertifizierung war am 31.12.2019. Die vierte Nachzertifizierung fand am 31.12.2022 statt. 

Qualitätsweg müssen alle drei Jahre nachzertifiziert werden. 

Der 108 Kilometer lange Weitwanderweg ZweiTälerSteig verläuft mit fünf Tagesetappen ab und bis Waldkirch. Die beiden Täler im Wegnamen sind das Elztal und das Simonswälder Tal.

 


Donnerstag, 6. März 2025

Qualitätsregion "ZweiTälerLand" zum 3. Mal nachzertifiziert

Der Deutsche Wanderverband hat am 31.12.2024 das "ZweiTälerLand" zum 3. Mal als Qualitätsregion Wanderbares Deutschland nachzertifiziert.

Das ZweiTälerLand ist eine von zwei Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland in Baden-Württemberg. Die Erstzertifizierung fand im Jahr 2016 statt. Die erste Nachzertifizierung war am 12.01.2019. Die zweite Nachzertifizierung fand am 31.12.2021 statt.

Alle drei Jahre muss eine Nachzertifizierung erfolgen.

Das ZweiTälerLand wird vom Elztal und vom Simonswälder Tal gebildet. Der höchste Punkt des Gebiets ist auf dem Kandel (ca. 1.200 m ü NN). Die Qualitätsregion erstreckt sich über Teile des Landkreises Emmendingen und des Schwarzwald-Baar-Kreises. Beteiligt sind die folgenden Städte und Gemeinden: Biederbach, Elzach, Gutach im Breisgau, Gütenbach, Simonswald, Waldkirch und Winden im Elztal.

Das Wander-Highlight des ZweiTälerLands ist der ZweiTälerSteig, ein Weitwanderweg. Dazu gesellen sich die sogenannten Herzenswege. Das sind zehn Rundwanderwege zwischen sieben und 22 Kilometer.    

 

Freitag, 24. März 2023

Weitwanderweg "Zweitälersteig" zum vierten Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland nachzertifiziert

Der Deutsche Wanderverband (DWV) hat den Weitwanderweg "Zweitälersteig" am 31.12.2022 zum vierten Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland nachzertifiziert.

Die Erstzertifizierung des Zweitälersteigs als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland war am 31.12.2010. Die erste Nachzertifizierung fand am 31.12.2013 statt. Die zweite Nachzertifizierung war am 31.12.2016. Die dritte Nachzertifizierung war am 31.12.2019.

Der 108 Kilometer lange Weitwanderweg verläuft mit fünf Tagesetappen ab und bis Waldkirch. Die beiden Täler sind das Elztal und das Simonswälder Tal.

Weitere Informationen
Der neue Zweitälersteig im Post vom 18.06.2011 

Montag, 26. September 2022

Regierungspräsidium Freiburg erstellt Managementplan für das Vogelschutzgebiet "Mittlerer Schwarzwald"

Das Regierungspräsidium Freiburg erstellt einen Managementplan für das Vogelschutzgebiet "Mittlerer Schwarzwald".

Dies geht aus einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 29.08.2022 hervor. Am 22.09.2022 fand eine öffentliche Informationsveranstaltung auf dem Kandel statt.

Das Vogelschutzgebiet Mittlerer Schwarzwald besteht aus mehreren separaten Gebietsteilen. Es erstreckt sich über die Landkreise Ortenaukreis, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis.

Das Vogelschutzgebiet Mittlerer Schwarzwald wurde bereits mit der Verordnung des Ministeriums Ländlicher Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO) vom 5. Februar 2010 gesetzlich festgelegt. Jetzt wird der bisher fehlende Managementplan für das Gebiet erstellt.

Die Vogelschutzgebiete bilden zusammen mit den FFH-Gebieten das Schutzgebietsnetz Natura 2000 der EU. Das Vogelschutzgebiet Mittlerer Schwarzwald hat den Gebietscode DE 7915-441 und eine Fläche von 21.666 Hektar.

Donnerstag, 28. April 2022

"ZweiTälerLand" zum zweiten Mal als Qualitätsregion Wanderbares Deutschland nachzertifiziert

Der Deutsche Wanderverband hat am 31.12.2021 das "ZweiTälerLand" zum zweiten Mal als Qualitätsregion Wanderbares Deutschland nachzertifiziert.

Das ZweiTälerLand ist die erste und bisher einzige Qualitätsregion Wanderbares Deutschland in Baden-Württemberg. Die Erstzertifizierung fand im Jahr 2016 statt. Die erste Nachzertifizierung war am 12.01.2019.

Alle drei Jahre muss eine Nachzertifizierung erfolgen.

Das ZweiTälerLand wird vom Elztal und vom Simonswälder Tal gebildet. Der höchste Punkt des Gebiets ist auf dem Kandel (ca. 1.200 m ü NN). Die Qualitätsregion erstreckt sich über Teile des Landkreises Emmendingen und des Schwarzwald-Baar-Kreises. Beteiligt sind die folgenden Städte und Gemeinden: Biederbach, Elzach, Gutach im Breisgau, Gütenbach, Simonswald, Waldkirch und Winden im Elztal.

Das Wander-Highlight des ZweiTälerLands ist der ZweiTälerSteig, ein Weitwanderweg. Dazu gesellen sich die sogenannten Herzenswege. Das sind zehn Rundwanderwege zwischen sieben und 22 Kilometer.    

Montag, 7. Dezember 2020

Der Managementplan für das FFH-Gebiet "Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken" ist fertiggestellt

Gemäß einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 24.11.2020 ist der Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet "Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken" fertiggestellt.

Das FFH-Gebiet "Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken" wurde mit der Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Verordnung - FFH-VO) vom 25. Oktober 2018 als Schutzgebiet nach nationalem Recht festgesetzt.

FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) sind Schutzgebiete gemäß dem EU-Schutzgebietsnetz Natura 2000. Diese Gebiete werden in den einschlägigen Listen der EU geführt und müssen in den einzelnen Staaten der EU als Schutzgebiete nach nationalem Recht ausgewiesen werden.

Das FFH-Gebiet Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken hat den Gebietscode DE8013342. Die Fläche des Gebiets beträgt 2.229 Hektar. Das Gebiet befindet sich in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen sowie im Stadtkreis Freiburg im Breisgau. 

Das Gebiet befindet sich östlich von Freiburg im Breisgau. Es besteht aus vielen größeren und kleineren separaten Teilflächen. Der Gebiet reicht im Süden bis Oberried, im Osten bis St. Märgen, bis nördlich des Glottertals und im Westen bis nahe an die Innenstadt von Freiburg im Breisgau.

Samstag, 4. April 2020

Der Breisgauer Weinweg - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Breisgauer Weinweg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Breisgauer Weinweg verläuft am Westrand des Mittleren Schwarzwalds an der Schnittstelle von Vorbergzone und Mittlerem Schwarzwald bzw. Hochschwarzwald. Der Breisgauer Weinweg beginnt in Diersburg im Ortenaukreis und endet in Freiburg im Breisgau. Der Weg quert unter anderem das Schuttertal, das Elztal und das Glottertal.

Zusammen mit dem nördlich anschließenden Ortenauer Weinpfad und dem südlich anschließenden Markgräfler Wiiwegli bildet der Breisgauer  Weinweg eine durchgehende Weitwanderweg-Route entlang des gesamten Westabfalls des Schwarzwalds.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Breisgauer Weinweg kurz vorgestellt. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Breisgauer Weinweg befassen, werden vom heutigen Post verlinkt.

Steckbrief
Wegname: Breisgauer Weinweg
Weglänge: 92 Kilometer
Anzahl Etappen: 6
Startpunkt: Diersburg
Endpunkt: Freiburg im Breisgau
Kreise: Ortenaukreis, Landkreis Emmendingen, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Stadtkreis Freiburg im Breisgau
Großlandschaften: Mittleres Oberrhein-Tiefland, Schwarzwald
Naturräume: Lahr-Emmendinger Vorberge, Mittlerer Schwarzwald, Hochschwarzwald

Freitag, 20. März 2020

Zweitälersteig zum vierten Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert

Der Deutsche Wanderverband hat den Zweitälersteig im Mittleren Schwarzwald am 31.12.2019 zum vierten Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert.

Der Zweitälersteig wurde zum ersten Mal am 31.12.2010 als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert und am 31.12.2013 sowie am 31.12.2016 re-zertifiziert. Der 108 Kilometer lange Weitwanderweg verläuft in einem großen Kreis und mit fünf Tagesetappen ab/bis Waldkirch.

Im Jahr 2019 wurde der Zweitälersteig von den Lesern der Zeitschrift Wandermagazin zum schönsten Wanderweg Deutschlands in der Kategorie der Mehrtageswanderwege gewählt.

Der Schwarzwaldverein ordnet den Zweitälersteig in die Wegegruppe der "Neuen touristischen Fernwege" ein. Das sind Wege, die von den örtlichen Tourismusverbänden initiiert und gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein umgesetzt worden sind.

Weitere Informationen 
Die Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins im Post vom 30.10.2009

Qualitätswege Wanderbares Deutschland im Schwarzwald im Post vom 15.07.2015 

Mittwoch, 5. Februar 2020

Neue Informationsbroschüre zum Naturschutzgebiet Taubergießen

Die Staatliche Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Freiburg hat im September 2019 eine neue Informationsbroschüre zum Naturschutzgebiet Taubergießen herausgegeben. Die Broschüre kann kostenlos über die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) bezogen werden.

Das Naturschutzgebiet Taubergießen liegt westlich des Schwarzwalds in der Oberrheinebene. Es umfasst eine Auenlandschaft am Rhein, die zu den artenreichsten Lebensräumen Europas gehört. Das Naturschutzgebiet wurde im Jahr 1979 verordnet. Mit ca. 17 km² Fläche ist es eines der größten Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg. Es erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über mehr als 12 Kilometer und in Ost-West-Richtung über bis zu 2,5 Kilometer. 

Das Naturschutzgebiet Taubergießen befindet sich auf den Gemarkungen der Gemeinden Rheinhausen (Landkreis Emmendingen), Rust (Ortenaukreis), Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) und Schwanau (Ortenaukreis).


Die neue Broschüre enthält sowohl einen deutschen als auch einen französischen Text. Das hängt zum Einen damit zusammen, dass das Naturschutzgebiet direkt an Frankreich grenzt. Zum Anderen ist die französische Gemeinde Rhinau Eigentümerin von fast 60 Prozent der Fläche des Naturschutzgebiets. 

Das Naturschutzgebiet Taubergießen ist auch ein Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 (FFH-Gebiet "Taubergießen, Elz und Ettenbach" und Vogelschutzgebiet "Rheinniederung Sasbach-Wittenweier"). Zudem ist es ein Teil des Ramsar-Gebiets "Oberrhein" gemäß dem internationalen Übereinkommen über Feuchtgebiete. Teile des Gebiets sind auch als Bannwald und Schonwald ausgewiesen.

Weitere Informationen
Naturschutzgebiete im Ortenaukreis im Post vom 15.02.2022   

Mittwoch, 13. Februar 2019

Zweitälersteig ist Kandidat für den schönsten Wanderweg im Jahr 2019

Die Zeitschrift Wandermagazin hat den Zweitälersteig als Kandidat für den schönsten Wanderweg im Jahr 2019 in der Kategorie Routen (Weitwanderwege) nominiert.

Für die Publikumswahl 2019, die noch bis zum 30.06.2019 stattfindet, wurden in der Kategorie Routen (Weitwanderwege) insgesamt 13 Wege nominiert. Der Zweitälersteig ist der einzige Weitwanderweg in Baden-Württemberg, der in dieser Kategorie nominiert worden ist.

Der Zweitälersteig wurde am 21. Mai 2011 offiziell eröffnet. Der Zweitälersteig gehört gemäß den Angaben des Schwarzwaldvereins zu den sogenannten neuen touristischen Fernwegen, die jeweils von den regionalen Tourismusverbänden initiiert und in Kooperation mit dem Schwarzwaldverein umgesetzt worden sind.

Der Zweitälersteig ist 108 Kilometer lang. Die zu bewältige Höhendifferenz beträgt 4.120 Meter. Der Zweitälersteig ist in fünf Tagesetappen unterteilt. Die beiden namensgebenden Täler sind das Elztal und das Simonswälder Tal im Mittleren Schwarzwald. Der Weg beschreibt einen großen Kreis mit Anfangs- und Endpunkt Waldkirch. Der Weg führt unter anderem über den Kandel, den höchsten Berg des Mittleren Schwarzwalds. 

Der Zweitälersteig wurde am 31.12.2010 vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifziert. Am 31.12.2013 und am 31.12.2016 wurde der Weg re-zertifiziert.

Hier gibt es eine Übersicht über die Wanderwege im Schwarzwald, die von der Zeitschrift Wandermagazin als schönste Wanderwege Deutschlands gewählt worden sind. Von dort wird zu Artikeln dieses Blogs, die sich mit einzelnen Wanderwegen befassen, verlinkt.

Sonntag, 14. Februar 2016

Neue Wanderkarte 1:35.000 ZweiTälerLand Triberg Furtwangen


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat Ende 2015 die neue Wanderkarte ZweiTälerLand Triberg Furtwangen (WTF) im Maßstab 1:35.000 herausgegeben. Dies ist die erste Wanderkarte für den Schwarzwald im Rahmen der LGL-Wanderkartenserie, die in der neuen Kartengrafik herausgegeben wird.

Das Kartenblatt gab es bereits in früheren Jahren. Es hieß bisher "Elztal-Gutachtal". Die beiden Täler, die dem ZweiTälerLand zugrundeliegen, sind das Elztal und das Simonswälder Tal, das von der Wilden Gutach durchflossen wird. Die neue Wanderkarte kostet 5,20 Euro. Sie hat die ISBN-Nummer 978-3-86398-413-7. Sie kann direkt beim Landesamt (www.lgl-bw.de) bestellt oder über den Buchhandel bezogen werden.


Donnerstag, 9. April 2015

Auf dem Jakobsweg Rottenburg am Neckar - Thann durch den Schwarzwald

Mit einem überraschend großen Netz überziehen die in den letzten Jahren markierten Jakobswege das Bundesland Baden-Württemberg und auch den Schwarzwald.

Von den vier durch Baden-Württemberg verlaufenden Hauptrouten der Jakobswege führt eine durch den Schwarzwald. Das ist die Hauptroute von Rothenburg ob der Tauber (Bayern) über Rottenburg am Neckar nach Thann (Elsaß). 

Diese Hauptroute erreicht den Schwarzwald östlich von Loßburg. Die Route verläuft dann durch das Kinzigtal (Alpirsbach, Schenkenzell, Schiltach, Wolfach). Über das Kienbachtal und den Pass Untere Ecke wird das Gutachtal bei Gutach erreicht. Dann führt der Weg über die Passhöhe Büchereck in das Elztal (Elzach, Waldkirch). Unterhalb von Waldkirch verlässt der Jakobsweg den Schwarzwald und erreicht das Südliche Oberrhein-Tiefland mit Freiburg.

Samstag, 16. August 2014

Eichbergturm bei Emmendingen war Deutschlands höchster Aussichtsturm

Der Eichbergturm bei Emmendingen galt als der höchste Aussichtsturm Deutschlands. 

Im Jahr 2023 wurde der Aussichtsturm wegen Baufälligkeit gesperrt und ab Juli 2025 abgebaut. Der nachfolgende Text hat deshalb nur noch historischen Charakter. 

Der Eichbergturm gehört zu den jungen und modernen Aussichtstürmen des Schwarzwalds. Der Turm wurde am 17. September 2005 eingeweiht. Das Haupttragwerk des Turms wurde am 25. April 2002 errichtet.

Der Standort des Eichbergturms ist jedoch nicht sonderlich hoch. Der Eichberg mit einer Höhe von 369 m ü NN befindet sich am Rand des Schwarzwalds und am Rand der Oberrheinischen Tiefebene nordnordöstlich von Emmendingen im Naturraum Mittlerer Schwarzwald.  

Mittwoch, 11. September 2013

Kandel, der höchste Berg des Mittleren Schwarzwalds

Der 1.241 m ü NN hohe Kandel ist der unbestrittene König des Mittleren Schwarzwalds. In Richtung Süden hat erst der Feldberg in 20 Kilometern Entfernung eine größere Höhe, in alle anderen Himmelsrichtungen gibt es im Schwarzwald keinen höheren Berg.

Besonders in Richtung Norden im Vergleich zu den Bergen nördlich des Elztals wirkt der Kandel riesig. Das hat seinen Grund in tektonischen Verwerfungen während der Zeit, als der Schwarzwald herausgehoben worden ist. Nördlich des Kandel verläuft eine solche Verwerfungslinie. Die Berge zu beiden Seiten dieser Verwerfungslinie haben einen Höhenunterschied von ca. 500 Metern.

Samstag, 24. August 2013

Zweribachwasserfälle im Simonswälder Tal

Das Simonswälder Tal hat sich tief in die Hochflächenlandschaft des Mittleren Schwarzwalds eingeschnitten. In einem Seitental des Simonswälder Tals stürzen die Zweribachwasserfälle zu Tal.

Kein anderes Tal des Mittleren Schwarzwalds oder gar des gesamten Schwarzwalds hat so steile Hänge wie das Simonswälder Tal. Wir haben es hier mit der rheinischen Erosion zu tun. Der Oberrheingraben hat eine sehr tiefe Erosionsbasis (ca. 230 m ü NN). Damit haben die dem Rhein zufließenden Flüsse und Bäche eine wesentlich höhere Reliefenergie als die weiter östlich und wesentlich höher gelegenen Zuflüsse zur Donau (ca.800 m ü NN). Zu diesen Zuflüssen des Rheins gehört auch die Wilde Gutach, die das Simonswälder Tal entwässert und deren seitlicher Zufluss der Zweribach bildet.

Mittwoch, 21. August 2013

Bahnhof Elzach im Mittleren Schwarzwald



Der Bahnhof Elzach ist der Endpunkt der Elztalbahn. Diese Bahnstrecke zweigt bei Denzlingen nördlich von Freiburg im Breisgau von der Hauptstrecke der Rheintalbahn ab und führt das Elztal aufwärts. 

Die Elztalbahn wurde im Jahr 1875 von Denzlingen bis Waldkirch eröffnet. Die Verlängerung von Waldkirch bis Elzach wurde im Jahr 1901 eröffnet. Sieht man auf eine Karte, springt sofort eine mögliche Fortsetzung der Elztalbahn bis nach Hausach im Kinzigtal ins Auge. Bestrebungen, die Bahnlinie entsprechend zu verlängern und damit die kürzeste Verbindung zwischen Freiburg und Stuttgart herzustellen, gab es in der Vergangenheit immer wieder. Sie wurden leider nie umgesetzt.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Neue Wanderkarte Mittleres Kinzigtal


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung des Landes Baden-Württemberg hat im November 2012 die Wanderkarte Mittleres Kinzigtal neu herausgegeben. Die Karte ist in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein entstanden.

Die Karte hat den Maßstab 1:35.000 und ist für 5,20 Euro direkt beim Landesamt oder in den Buchhandlungen zu haben. Die ISBN-Nummer ist 978-3-89021-801-4.

Den mit Abstand größten Anteil am Kartengebiet hat der Ortenaukreis. Vom Landkreis Emmendingen ist ein kleines Stück im Nordosten des Kreises abgebildet. Der Landkreis Rottweil ist mit einem kleinen Stück im Westen des Kreises vertreten. Und der Landkreis Freudenstadt ist mit einem kleinen Stück im Südwesten des Landkreises dabei.


Sonntag, 22. April 2012

Neue Wanderkarte Schuttertal 1:35.000


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg hat im Dezember 2011 im Rahmen der Wanderkarten-Serie die neue Wanderkarte Schuttertal (WST) herausgebracht. Die Karte hat den benutzerfreundlichen Maßstab 1:35.000.

In der Karte sind alle im Gebiet bezeichneten Wanderwege eingetragen. Dazu gehören die Fernwanderwege, die regionalen Wanderwege und die lokalen Wanderwege des Schwarzwaldvereins. Zudem sind alle Standorte der Wegweiserschilder des Schwarzwaldvereins eingetragen, mit dem Namen des Standorts.  


Donnerstag, 18. August 2011

Huberfelsen bei Elzach


Im Mittleren Schwarzwald erhebt sich auf dem Höhenzug zwischen dem Gutachtal im Osten und dem Elztal im Westen ein markanter kegelstumpfförmiger Felsen, der Huberfelsen. Eine Tafel am Fuß des Felsens gibt Auskunft über den Felsnamen. Benannt ist der Felsen nach Obervogt Huber, geboren in Nendingen a.D. 1758, gestorben in Triberg am 16. März 1816.

Der ca. acht Meter hohe Huberfelsen besteht aus Triberger Granit. Über Stufen kann man auf die Spitze des Felsens klettern. Ein Eisengeländer umgibt den Gipfelbereich. Vom Gipfel hat man einen schönen Blick auf das obere Elztal und auf das sich in alle Himmelsrichtungen erstreckende Wäldermeer des Mittleren Schwarzwalds.

Freitag, 15. Juli 2011

Die Nordseite des Rohrhardsbergs


Der Rohrhardsberg (1.152 m ü NN) ist einer der bedeutendsten Berge des Mittleren Schwarzwalds. Die große Hochfläche des Berges sowie fast alle seine Hänge sind bewaldet. Eine Ausnahme bildet der Nordhang. Dort befindet sich der höchstgelegene Bauernhof des Mittleren Schwarzwalds.


Am schnellsten erreicht man die Nordseite des Rohrhardsbergs aus dem obersten Elztal. Die Landesstraße L 109 verbindet Schonach mit Oberprechtal. Beim Verlassen des Elztals bzw. von Schonach her kommend beim Erreichen des Talgrunds im Elztal macht die Straße eine Kehre. Dort zweigt ein öffentlicher Fahrweg in Richtung Westen ab. Nach 900 Metern erreicht man die Talstation eines Skilifts. Dort befinden sich Parkmöglichkeiten. Die Weiterfahrt ist nur Anliegern erlaubt.

Man folgt nun zu Fuß weiter der asphaltierten Straße durch Wald- und Wiesenparzellen. Man kommt am Ochsenhof und am Erlenhof vorbei und erreicht schließlich den Berggrat. Dort geht man nach links weiter aufwärts im Verlauf des neuen Zweitälersteigs und kommt am Schänzlehof vorbei. Im weiteren Verlauf erreicht man die Schwedenschanze am Waldrand mit großartiger Aussicht nach Norden. Der Weg vom Parkplatz bis zur Schwedenschanze ist 3 Kilometer lang. Der Rückweg ist wie der Hinweg.