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Donnerstag, 3. August 2023

Die fünfte Etappe (Alexanderschanze - Harkhof) des Westwegs des Schwarzwaldvereins

Der Wegabschnitt von der Alexanderschanze bis Harkhof ist die fünfte Etappe des Westwegs des Schwarzwaldvereins.

Der Westweg ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg führt mit einer Länge von 288 Kilometern und 11 Tagesetappen von Pforzheim nach Basel. Der Westweg gehört zu den bekanntesten Fernwanderwegen Deutschlands und Europas.

Im heutigen Post in diesem Blog wird die fünfte Etappe des Westwegs kurz vorgestellt. Artikel dieses Blogs, die sich mit der fünften Etappe des Westwegs befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Steckbrief
Wegname: Westweg
Wegetappe: 5. Etappe
Startpunkt: Alexanderschanze
Endpunkt: Harkhof
Weglänge: 17,1 Kilometer

Mittwoch, 27. Juli 2016

Auf dem Westweg von Forbach über die Badener Höhe nach Sand, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur relativ anstrengenden Etappe des Westwegs von Forbach im Murgtal hinauf auf die Höhen des Nordschwarzwalds mit der Badener Höhe und der Passhöhe Sand an der Schwarzwaldhochstraße.

Im vorangegangenen Post sind wir bis unter den Gipfel des Seekopfs gekommen. Damit sind fast alle Anstiegs-Höhenmeter hinter uns. Im heutigen zweiten Teil der Wegetappe geht es fast nur noch horizontal bzw. abwärts. 

Auf dem Gipfel des Seekopfs befindet sich das Bussemer-Denkmal. Phillipp Bussemer war der Gründer des Westwegs. Vom Seekopfgipfel selbst hat man keine besondere Aussicht. Das Gebiet zwischen dem Seekopf und der Badener Höhe wurde vom Jahrhundertorkan Lothar 1999 arg in Mitleidenschaft gezogen. Einige Zeit danach konnte man wegen des fehlenden Waldes vom Westweg aus eine Fernsicht genießen. Inzwischen ist ein neuer Wald entstanden, dessen Bäume schon wieder um die 10 Meter hoch sind.


Im Bergsattel zwischen dem Seekopf und der Badener Höhe erreicht der Westweg zum ersten Mal die Außengrenze des Nationalparks Schwarzwald, konkret des Teilgebiets Nord (Hoher Ochsenkopf/Plättig) des Nationalparks. Zwischen dem Bergsattel und der Badener Höhe befindet sich der Nationalpark links des Wegs.

Samstag, 23. Juli 2016

Auf dem Westweg von Forbach über die Badener Höhe nach Sand, Teil 1 von 2

Der Westweg ist der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwalds. Die Etappe des Westwegs von Forbach im Murgtal hinauf nach Sand an der Schwarzwaldhochstraße im Hauptkamm des Nordschwarzwalds gehört zu den anstrengendsten Etappen des ganzen Fernwanderwegs.

Denn hier muss man einen Höhenunterschied von 830 Metern im Anstieg und 275 Metern im Abstieg bewältigen. Die Entfernung beträgt 13,5 Kilometer. Das wird nur noch vom Abschnitt des Westwegs zwischen Hausach im Kinzigtal und der Wilhelmshöhe übertroffen.

Die Etappe von Forbach nach Sand kann man auch gut als Tagestour bewältigen. Forbach ist ein Bahnhof im Verlauf der Murgtalbahn (Rastatt-Freudenstadt). Von Sand bzw. vom benachbarten Mehliskopf aus fahren Linienbusse nach Forbach zurück oder ins Rheintal hinab.

Vom Bahnhof Forbach geht es in Richtung Süden und hinab zur Murg, die man auf der bekannten Holzbrücke überquert. Danach geht es durch den Ort Forbach und am linken Hang des Murgtals aufwärts. Am oberen Ortsrand kommt man zur Marienkapelle mit schönem Rastplatz.


Freitag, 15. Juli 2016

Das Sonnentor Dobel - ein Portal entlang des Westwegs des Schwarzwaldvereins

Das Sonnentor Dobel ist eines von zwölf Portalen im Verlauf des Westwegs, des bekanntesten Fernwanderwegs des Schwarzwaldvereins.

Die Portale im Verlauf des Westwegs wurden im Jahr 2008 im Rahmen der Qualitätsoffensive Westweg errichtet (mit Ausnahme des Portals Freiersberger Tor, das erst im Jahr 2012 hinzukam). Der Westweg führt durch die Portale hindurch. Ausnahme ist das Portal Heilklimapforte bei Freudenstadt-Kniebis, das etwas abseits des Westwegs liegt.

An den Wänden auf beiden Seiten des Durchgangs durch das jeweilige Portal sind die beiden angrenzenden Etappen des Westwegs in Wort und Bild beschrieben. Beim Sonnentor Dobel sind dies die Etappen von Dobel nach Forbach sowie von Dobel nach Pforzheim.

Samstag, 25. Juni 2016

Der Westweg - der bekannteste Weitwanderweg des Schwarzwalds (und Deutschlands?!)

Der Westweg von Pforzheim nach Basel ist der älteste und mit Abstand bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Es gab auch schon Berichte, wonach der Westweg der bekannteste Weitwanderweg Deutschlands ist - noch vor dem Rennsteig im Thüringer Wald.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Westweg kurz vorgestellt. Der heutige Artikel in diesem Blog dient auch als Portal für weiterführende Artikel zum Westweg in diesem Blog.

Der Schwarzwaldverein bezeichnet seine den Schwarzwald von Nord nach Süd und von West nach Ost querenden Wanderwege als Fernwanderwege. Der Westweg wurde als erster Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins im Jahr 1900 eingerichtet. Somit wurde im Jahr 2000 das hundertjährige Jubiläum des Westwegs gefeiert. Der Weg verläuft von Pforzheim-Kupferhammer bis nach Basel Badischer Bahnhof. In Titisee teilt sich der Weg in eine Westroute und in eine Ostroute. Die Weglänge beträgt 280 Kilometer bei der Westroute und 285 Kilometer bei der Ostroute. 

Steckbrief
Name: Westweg
Wegekategorie: Weitwanderweg
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (Deutscher Wanderverband)
Wegbetreiber: Schwarzwaldverein
Weglänge: 285 Kilometer
Anzahl Tagesetappen: 11 bis 13
Anfangspunkt: Pforzheim-Kupferhammer
Endpunkt: Basel Badischer Bahnhof 


Montag, 18. April 2016

Die neue Brücke für den Fernwanderweg "Westweg" über die Kinzig bei Hausach im Kinzigtal

Der Westweg ist der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins und einer der bekanntesten Weitwanderwege Europas. Im Jahr 2005 starteten der Schwarzwaldverein, die Schwarzwald Tourismus GmbH und viele Anrainergemeinden die Qualitätsoffensive Westweg.

Es wurde der Westwegfonds gegründet, der zum Ziel hat, den Westweg ständig qualitativ weiterzuentwickeln. Hierfür stehen pro Jahr 20.000 Euro zur Verfügung. Zur Verbesserung der Qualität gehört auch, den Westweg in bestimmten Abschnitten auf eine neue Wegführung zu verlegen, wenn die alte Wegführung vielleicht entlang einer Straße führte oder ein wenig langweilig war.

Im Jahr 2008 wurde im Verlauf der 6. Tagesetappe (Auf der Hark-Hausach) des Westwegs der Abstieg nach Hausach neu trassiert. Der Westweg überquert seitdem den Fluss Kinzig auf einer neuen Fußgängerbrücke. Hier in diesem Bereich befindet sich mit einer Höhe von 244 m ü NN zugleich der tiefste Punkt des Westwegs in seinem gesamten Verlauf zwischen Pforzheim-Kupferhammer und Basel Badischer Bahnhof.   

Freitag, 21. Dezember 2012

Westweg-Portal "Heilklimapforte Freudenstadt Kniebis"

Die sogenante Heilklimapforte Freudenstadt-Kniebis ist eines von elf Portalen, die im Verlauf des Westwegs, des ältesten und bekanntesten Fernwanderwegs im Schwarzwald, aufgestellt worden sind.

Die Heilklimapforte Freudenstadt Kniebis befindet sich an der Schnittstelle zwischen der vierten und fünften Etappe des Westwegs. 

Als einziges der Portale befindet sich die Heilklimapforte Freudenstadt-Kniebis nicht direkt am Westweg. Das Portal steht 1,6 Kilometer östlich des Westwegs am Westrand des Freudenstädter Höhenstadteils Kniebis.

Wie bei allen Portalen im Verlauf des Westwegs finden sich an den Innenseiten des Portals Informationen zum Westweg allgemein und zu den jeweils anschließenden Wegetappen in beide Richtungen. Am Boden ist der schematische Verlauf des Westwegs mit dem Standort der Portale eingezeichnet. 

Unmittelbar neben dem Portal befindet sich ein Informationszentrum für Touristen. Westwegwanderer können hier ihre Unterkunft für die Nacht buchen.


Montag, 22. Oktober 2012

Das Mummelseetor des Westwegs

Der Westweg, der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwalds, ist von den Touristik-Fachleuten im Jahr 2008 mit einer Besonderheit ausgestattet worden. Dies sind die sogenannten Infoportale, 11 an der Zahl, die ungefähr gleichmäßig über den ganzen Verlauf des Westwegs verteilt sind.

Eines dieser Portale ist das Mummelseetor. Es befindet sich direkt beim Mummelsee, dem bekanntesten See des Nordschwarzwalds. Von den Parkplätzen an der Schwarzwaldhochstraße beim Mummelsee folgt man dem Westweg wenige Meter bis zur Mummelseekapelle in der Nähe des Südostufers des Mummelsees. Neben der Kapelle befindet sich das Mummelseetor.

Wie bei allen Portalen im Verlauf des Westwegs befinden sich auch beim Mummelseetor an den Innenwänden Informationen zu den Wegstrecken beidseits des Portals. Auf dem Boden befindet sich eine schematische Darstellung des Westwegverlaufs mit den Standorten der einzelnen Portale. Das Mummelseetor befindet sich im Verlauf der vierten Etappe des Westwegs (vom Ausgangspunkt Pforzheim an gezählt). Die vierte Etappe verläuft von Unterstmatt bis zur Alexanderschanze.

Dienstag, 18. September 2012

Infoportal "Wiedener Eck Tor" entlang des Westwegs

Entlang des Westwegs, des ersten und bekanntesten Fernwanderwegs des Schwarzwaldvereins, hat man im Jahr 2008 elf sogenannte Infoportale errichtet. Eines davon ist das Infoportal "Wiedener Eck Tor". Es befindet sich im Südschwarzwald beim Straßenpass Wiedener Eck wenige Kilometer nordöstlich des Belchengipfels. 

Über das Wiedener Eck verläuft die Passstraße, die das Wiesetal bei Schönau im Schwarzwald mit dem Münstertal verbindet. Auf dem Wiedener Eck befindet sich auch ein Hotel mit Gasthof (Berghotel Wiedener Eck). Dieses Hotel ist ein Etappenpunkt im Verlauf des Westwegs.

Sonntag, 22. Juli 2012

Schluchtensteig gehört jetzt zu den "Top Trails of Germany"


Die Vereinigung "Top Trails of Germany" hat am 19.06.2012 den Schluchtensteig im Südschwarzwald als neues Mitglied aufgenommen. Gleichzeitig wurde auch der Albsteig (Schwäbische Alb-Nordrandweg) aufgenommen. Damit hat die Vereinigung jetzt 14 Mitglieder.

Die Top Trails of Germany sind eine Marke, die von verschiedenen Fremdenverkehrsverbänden ins Leben gerufen worden ist. Aufgenommen werden Weitwanderwege in Deutschland, die herausragend sind und bestimmte Qualitätskriterien erfüllen.

Montag, 9. Juli 2012

"Tor zum Wehratal" im Verlauf des Westwegs

Das Tor zum Wehratal ist eines von elf Portalen, die im Jahr 2008 im Wegverlauf des Westwegs errichtet worden sind. Der Westweg von Pforzheim nach Basel ist der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwalds. Die Portale verteilen sich in etwa gleichmäßig über den gesamten Wegverlauf. Das nördlichste Portal befindet sich am Beginn des Westwegs bei Pforzheim-Kupferhammer, das südlichste Portal ist das Portal "Dreiländereck" bei Lörrach. 

Der Westweg teilt sich bei Titisee in eine Ostroute und in eine Westroute auf. Das Portal "Tor zum Wehratal" befindet sich im Verlauf der Ostroute des Westwegs. 

Südlich des bekannten Aussichtsbergs Hochkopf befindet sich der Weißenbachsattel. Er trennt das Wehratal vom Talsystem des Gletscherkessels von Präg sowie den Landkreis Waldshut vom Landkreis Lörrach. Über den Weißenbachsattel führt die Straße von Todtmoos nach Präg. Auf der Passhöhe befindet sich das Hochkopfhaus, das auch eine Übernachtungsstätte für die Westwegwanderer darstellt.

Freitag, 16. September 2011

Schluchtensteig im Südschwarzwald ist Wanderweg des Jahres 2011


Das Deutsche Wandermagazin, die größte deutsche Zeitschrift zum Thema Wandern, hat den Schluchtensteig im Südschwarzwald zum Wanderweg des Jahres 2011 in der Kategorie Routen (Weitwanderwege) gewählt. Dies ist das erste Mal, dass ein Wanderweg aus dem Schwarzwald diese Auszeichnung erhalten hat. Der Schluchtensteig verfügt bereits über eine andere Auszeichnung. Dieser Weg ist vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland prämiert worden.

Das Deutsche Wandermagazin veranstaltet jährlich die Wahl des schönsten Wanderwegs in Deutschland. Hierbei wird unterschieden zwischen den Routen (Weitwanderwege, Wege mit mehreren Tagesetappen) und den Touren (Tageswanderungen). Es werden jeweils die Plätze eins bis drei vergeben. In einem ersten Schritt werden von den Lesern des Wandermagazins Wanderwege nominiert. Im Jahr 2011 wurden in der Kategorie Routen 21 Wege nominiert. Anschließend entscheidet eine Jury des Wandermagazins nach einer gründlichen Prüfung der eingereichten Vorschläge über die drei besten Wege in den beiden Kategorien.


Der Schluchtensteig führt auf einer Länge von 118 Kilometern und in sechs Tagesetappen durch den Südschwarzwald. Hierbei verläuft er durch so bekannte Naturschönheiten wie die Wutachflühen, die Wutachschlucht und die Wehraschlucht.

Hier gibt es eine Übersicht über den Schluchtensteig. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schluchtensteig befassen, verlinkt.

 

Donnerstag, 16. Juni 2011

Westwegportal Schonach Wilhelmshöhe


Insgesamt elf sogenannte Infoportale gibt es im Verlauf des Westwegs, des bekanntesten Fernwanderwegs des Schwarzwaldvereins. Der Westweg führt von Nord nach Süd durch die höchsten Gebiete des Schwarzwalds. Der Ausgangspunkt ist Pforzheim, der Endpunkt Basel.

Im Jahr 2000 wurde der Westweg 100 Jahre alt. Inzwischen gehört der Westweg zu den "Top Trails of Germany" (eine Marke) sowie zu den Qualitätswegen Wanderbares Deutschland des Deutschen Wanderverbands.

Im Jahr 2008 hat man im Verlauf des Westwegs die Infoportale aufgestellt. Diese Portale sollen über den Westweg informieren sowie den Westweg noch besser ins Bewusstsein auch der (noch) nicht wandernden Öffentlichkeit rücken. Die Portale haben eine einheitliche Breite von 3,20 Metern, eine Höhe von 3,00 Metern und eine Tiefe von 1,50 Metern. Sie sind aus jeweils unterschiedlichen Materialien aufgebaut.

Das Portal Schonach Wilhelmshöhe ist, von Pforzheim her kommend, das siebte Portal im Verlauf des Westwegs.

Dienstag, 1. Februar 2011

Kinzigtaltor des Westwegs in Hausach


Das Kinzigtaltor in Hausach ist eines von elf Infoportalen, die im Jahr 2008 im Verlauf des Westwegs, des bekanntesten Fernwanderwegs des Schwarzwalds, aufgestellt worden sind.

Diese Infoportale sollen einerseits einen modernen Akzent setzen und den Westweg noch bekannter machen. Andererseits dienen die Infoportale auch der Information der Wanderer und Touristen. In eine Bodenplatte ist der Verlauf des Westwegs eingraviert. Zudem gibt es Informationen mit Karten zum Westweg insgesamt sowie auch zu der Umgebung des jeweiligen Infoportals.

 Die Koordinaten des Kinzigtaltors sind: 48 28 57 N / 08 17 63 E.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Westweg erneut als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zertifiziert

Der Westweg, der bekannteste und älteste Fernwanderweg des Schwarzwalds, hat erneut das Label "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" erhalten. 

Am vergangenen Samstag, den 16. Januar 2010 hat der Präsident des Deutschen Wanderverbandes, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß (auch Präsident des Schwäbischen Albvereins) auf der CMT (Messe für Carawan, Motor. Touristik) in Stuttgart die Zertifizierungsurkunde überreicht. Die Zertifizierung erfolgte am 29.12.2009.

Inzwischen hat der Deutsche Wanderverband bereits 57 Wegen in Deutschland das Prädikat "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zuerkannt. Um das Prädikat zu erhalten, müssen eine Vielzahl von Kriterien erfüllt werden, unter anderem zu den Themen Natur, Abwechslungsreichtum, Wegbeschaffenheit und Beschilderung. Die Zertifizierung muss alle drei Jahre wiederholt werden.

Donnerstag, 24. September 2009

Westweg von Titisee nach Bärental



Dies ist mit 6,5 Kilometer Länge eine relativ kurze Etappe des Westwegs. Über eine längere Strecke geht man im Verlauf dieser Etappe am Ufer des Titisees vorbei. Das führt im allgemeinen dazu, dass man wegen der zahlreichen Pausen für die Etappe etwas längere Zeit benötigt. Somit ist die Etappenlänge gerade recht. Zudem hat sowohl der Ausgangspunkt Titisee als auch der Endpunkt Bärental einen Bahnhof. Damit bereitet auch die Rückfahrt zum Ausgangspunkt keinerlei Probleme.

Der große, lange Westweg führt von Pforzheim her kommend in Nord-Süd-Richtung durch den Schwarzwald bis Titisee. Dort teilt sich der Weg in zwei Varianten, die auf unterschiedlichen Strecken den Endpunkt Basel erreichen. Die hier vorgestellte Etappe des Westwegs gehört zur östlichen Variante. Der Beginn der Etappe ist vor dem Kurhaus von Titisee. Dort befinden sich die Wegweiser, die die Teilung des Westwegs in die beiden Varianten verkünden.


Mittwoch, 2. September 2009

Westweg ist Deutschland`s drittschönster Wanderweg 2009

Die Fachzeitschrift "Wandermagazin" ernennt seit einiger Zeit jedes Jahr Deutschlands schönste Wanderwege. Hierbei gibt es die Kategorie "Routen" (gemeint sind Weitwanderwege) und die Kategorie "Touren" (gemeint sind Tagestouren).

Nun ist es wieder soweit. Die schönsten Wanderwege für das Jahr 2009 sind ernannt und werden am 5. September 2009 bei der Wander- und Trekkingmesse TourNatur in Düsseldorf eine Auszeichnung bekommen.

In der Kategorie "Routen" hat der Westweg im Jahr 2009 den dritten Platz erlangt. Den ersten Platz erhielt der erst im Jahr 2007 eröffnete Saar-Hunsrück-Steig, der zweite Platz ging an den Sauerland-Höhenflug.

Sonntag, 30. August 2009

Auf dem Westweg des Schwarzwaldvereins von Seibelseckle bis Ruhestein


Heute gehen wir eine Teilstrecke des berühmten Fernwanderwegs Westweg des Schwarzwaldvereins vom Seibelseckle bis zum Ruhestein

Der Westweg des Schwarzwaldvereins von Pforzheim nach Basel gehört zu den bekanntesten Fernwanderwegen weit über Deutschland hinaus. Die meisten Menschen, die im Verlauf dieses Wegs unterwegs sind, sind jedoch keine Fernwanderer im klassischen Sinne. Vielmehr geht die überwiegende Zahl der Wanderer jeweils nur kleine Teilabschnitte des Wegs.

Im Nordschwarzwald verläuft der Westweg über eine längere Strecke in der Nähe der Schwarzwaldhochstraße. Hier bietet es sich besonders an, einen kurzen Teilabschnitt zu gehen und mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren. Ein besonders schöner Teilabschnitt mit einer Weglänge von 6,5 Kilometern ist der Abschnitt vom Seibelseckle zum Ruhestein. Dieser Abschnitt führt zum Teil durch die Kernzone Wilder See/Kleemüsse des Nationalparks Schwarzwald.

Beim Seibelseckle (nur ca. 1 Kilometer vom Mummelsee entfernt) befinden sich ausreichend Parkplätze und eine Bushaltestelle. Man sollte wegen der Rückfahrt mit dem Bus sich bereits vorher z.B. im Internet über die Fahrpläne erkundigen oder man studiert den Aushangfahrplan beim Seibelseckle, der ebenfalls Auskunft über die Fahrtmöglichkeiten vom Ruhestein zum Seibelseckle gibt.

Donnerstag, 13. August 2009

Abschnitt des Westwegs entlang der Enz



Der Westweg von Pforzheim nach Basel war der erste und ist heute noch der bekannteste Weitwanderweg des Schwarzwalds. Der Westweg war darüber hinaus der erste Weitwanderwegs Deutschlands. Zudem gehört er weltweit zur ersten Liga der Weitwanderwege.

Im Jahr 2006 erhielt der Westweg auf verschiedenen Teilstrecken
eine geänderte Wegführung. Hintergrund war die bevorstehende Zertifizierung des Westwegs als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland".

Auch im Verlauf der ersten Etappe des Westwegs zwischen Pforzheim und Dobel wurde die Wegführung teilweise verändert. Bis zum Jahr 2006 machte der Westweg mit dem Fluss Enz nur ganz kurz Bekanntschaft. Der Weg querte die Enz lediglich auf dem "Unteren Enzsteg" bei Birkenfeld und stieg dann sofort wieder auf die Hochflächen des Nordschwarzwalds an.

Die neue Wegführung verläuft nun vom Unteren Enzsteg bis nach Neuenbürg entlang der Enz auf ca. 6 Kilometern Länge. Damit hat sich der Erlebniswert des Westwegs enorm gesteigert. Die bisherige Wegführung bleibt erhalten. Sie ist nun als Höhenvariante ausgeschildert. Es bereitet keinerlei Schwierigkeiten, gerade diesen neuen Wegverlauf zu gehen. Von Neuenbürg kommt man bequem mit der Stadtbahn wieder nach Birkenfeld zurück.