Samstag, 24. August 2013

Zweribachwasserfälle im Simonswälder Tal

Das Simonswälder Tal hat sich tief in die Hochflächenlandschaft des Mittleren Schwarzwalds eingeschnitten. In einem Seitental des Simonswälder Tals stürzen die Zweribachwasserfälle zu Tal.

Kein anderes Tal des Mittleren Schwarzwalds oder gar des gesamten Schwarzwalds hat so steile Hänge wie das Simonswälder Tal. Wir haben es hier mit der rheinischen Erosion zu tun. Der Oberrheingraben hat eine sehr tiefe Erosionsbasis (ca. 230 m ü NN). Damit haben die dem Rhein zufließenden Flüsse und Bäche eine wesentlich höhere Reliefenergie als die weiter östlich und wesentlich höher gelegenen Zuflüsse zur Donau (ca.800 m ü NN). Zu diesen Zuflüssen des Rheins gehört auch die Wilde Gutach, die das Simonswälder Tal entwässert und deren seitlicher Zufluss der Zweribach bildet.

Mittwoch, 21. August 2013

Bahnhof Elzach im Mittleren Schwarzwald



Der Bahnhof Elzach ist der Endpunkt der Elztalbahn. Diese Bahnstrecke zweigt bei Denzlingen nördlich von Freiburg im Breisgau von der Hauptstrecke der Rheintalbahn ab und führt das Elztal aufwärts. 

Die Elztalbahn wurde im Jahr 1875 von Denzlingen bis Waldkirch eröffnet. Die Verlängerung von Waldkirch bis Elzach wurde im Jahr 1901 eröffnet. Sieht man auf eine Karte, springt sofort eine mögliche Fortsetzung der Elztalbahn bis nach Hausach im Kinzigtal ins Auge. Bestrebungen, die Bahnlinie entsprechend zu verlängern und damit die kürzeste Verbindung zwischen Freiburg und Stuttgart herzustellen, gab es in der Vergangenheit immer wieder. Sie wurden leider nie umgesetzt.

Samstag, 17. August 2013

Der Farrenkopf bei Hausach im Mittleren Schwarzwald

Der Farrenkopf ist ein Berggipfel im Mittleren Schwarzwald südlich des Kinzigtals. Die Höhe von 789 m ü NN mag nicht besonders eindrucksvoll erscheinen. Jedoch wird der Farrenkopf auf allen Seiten von den tief eingeschnittenen Tälern des Kinzig-Systems begrenzt. Dadurch ergeben sich große Höhenunterschiede zwischen dem Gipfel und den umliegenden Tälern.

Im Osten des Farrenkopfs verläuft das Gutachtal von Süd nach Nord, im Norden befindet sich das Kinzigtal bei Hausach und im Westen nagt ein Seitental des Kinzigtals, das Tal bei Mühlenbach, am Gipfel. Über den Sattel Büchereck hängt der Farrenkopf in Richtung Süden mit der Hochfläche des Mittleren Schwarzwalds zusammen.

Montag, 12. August 2013

Auf dem Schwarzwald-Schönbuch-Weg vom Murgtal ins Enztal

Heute wandern wir im Verlauf des Schwarzwald-Schönbuch-Wegs, eines Regionalen Wanderwegs des Schwarzwaldvereins, von Baiersbronn-Schönmünzach im Murgtal nach Enzklösterle-Gompelscheuer im Enztal.

Neben den Fernwanderwegen gibt es im Schwarzwald auch die sogenannten Regionalen Wanderwege, die meist mit dem Wegzeichen Blaue Raute markiert sind. Einige dieser Regionalen Wanderwege haben Namen bekommen. Dazu gehört der Schwarzwald-Schönbuch-Weg, der unter anderem das Murgtal mit dem Enztal verbindet.

Es gibt jedoch auch Defizite in Bezug auf die Regionalen Wanderwege des Schwarzwaldvereins. So gibt es im Gegensatz zu den Fernwanderwegen so gut wie keine Informationen im Internet oder in der Literatur über die Regionalen Wanderwege mit Namen - auch nicht auf der Internetseite des Schwarzwaldvereins. Noch gravierender aber ist der Umstand, dass die Wegnamen der Regionalen Wanderwege nicht durchgehend vorhanden sind, so auch beim Schwarzwald-Schönbuch-Weg. 

Bei unserer heutigen Wanderung werden wir dieses Defizit feststellen. Beim Anfangspunkt der Wanderung in Schönmünzach im Murgtal ist der Wegname noch vorhanden. Einige Kilometer vor dem Ziel in Gompelscheuer im Enztal gibt es den Wegnamen auf den Schildern jedoch nicht mehr. Dabei sollte dieser Weg doch über den Schwarzwald hinaus bis zum Schönbuch führen. Ich habe dem Schwarzwaldverein diesen Missstand mitgeteilt, jedoch bisher keine Antwort bekommen.

Samstag, 3. August 2013

Neue Wanderkarte "Oberes Murgtal"


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung hat im Juli 2013 in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein die 1. Auflage der Wanderkarte "Oberes Murgtal" herausgebracht.

Die Wanderkarte ist im nutzerfreundlichen Maßstab 1:35.000 verfasst. Die Karte ist zum Preis von 5,20 Euro in allen Buchhandlungen oder direkt beim Landesamt (www.lgl-bw.de) erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-89021-807-8.

Die neue Wanderkarte bildet das Murgtal von der Quelle der Murg beim Schliffkopf bis nach Forbach ab. Das nördliche Ende der Karte liegt bei Bühlertal, Forbach und Enzklösterle. Nach Osten reicht das Kartenbild bis nach Simmersfeld und Dornstetten. Im Süden bilden Loßburg und Bad Peterstal-Griesbach das Ende des Kartenbilds. Nach Westen reicht die Karte bis Bühl und Oppenau. Der größte Teil des Kartenbilds befindet sich im Landkreis Freudenstadt. Im Norden ist ein Teil des Landkreises Rastatt abgebildet und im Südwesten reicht das Kartenbild bis in den Ortenaukreis.


Freitag, 26. Juli 2013

Der Latschigfelsen bei Forbach

Das Murgtal im Nordschwarzwald hat sich tief in die Gesteinsschichten eingeschnitten. Im Mittleren und Unteren Murgtal steht an den unteren Talhängen das Grundgebirge mit dem Granit an. Darüber sowie im oberen Murgtal kommt der Buntsandstein, das sogenannte Deckgebirge, zum Vorschein.

An der oberen Grenze des Grundgebirges befindet sich oberhalb von Forbach der Latschigfelsen. Oberhalb des Latschigfelsens gibt es am Berghang eine deutliche Zäsur. Das ist die Obergrenze des Grundgebirges. Darüber beginnt der Buntsandstein. Der Latschigfelsen ist als Geotop ausgewiesen. 

Mittwoch, 17. Juli 2013

Neue Wanderkarte Unteres Murgtal Baden-Baden


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg hat im Mai 2013 die neue Wanderkarte "Unteres Murgtal Baden-Baden" (Abkürzung: WUM) herausgebracht. Die Karte im Maßstab 1:35.000 ist in allen Buchhandlungen oder direkt beim Landesamt www.lgl-bw.de erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-89021-806-9. 

Die in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein und dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord herausgegebene Karte bildet das Murgtal von Rastatt flussaufwärts bis nach Huzenbach ab. Die nördliche Kartengrenze ist bei Rastatt. Die westliche Kartengrenze bildet der Flughafen Karlsruhe Baden-Baden. Im Süden ist die Kartengrenze bei Renchen im Rheintal bzw. bei Besenfeld im östlichen Schwarzwald. Im Osten erstreckt sich das Kartenbild bis Kaltenbronn und Bad Herrenalb.


Sonntag, 7. Juli 2013

Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 5 von 5

Dies ist der fünfte und letzte Post in diesem Blog zum neuen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu dieser neuen Tourismus-Attraktion im Mittleren Schwarzwald. Beginnend mit dem zweiten Post sind wir dann im Verlauf des Erlebnispfads gewandert. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 10 gekommen, die bereits im Verlauf des zweiten Teils der Pfads liegt.

Von der Station 10 steigt man an zur Station 11, die das Thema Landschaft hat. Oberhalb der Trasse der Schwarzwaldbahn geht es von hier weiter zur Station 12 mit dem Thema Eisenbahn als Lastenträger, Geologie. Schließlich quert man vor dem Portal des 313 Meter langen Farrenhaldetunnels die Gleise der Schwarzwaldbahn und erreicht die in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Stationen 13 (Thema: Der Bahnwärter) und 14 (Thema: Touristik und Spiel). 

Donnerstag, 4. Juli 2013

Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 4 von 5

Dies ist der vierte hintereinanderfolgende Post in diesem Blog zum Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg. 

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum neuen Erlebnispfad. Ab dem zweiten Post sind wir dann im Verlauf des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfads gewandert. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 5 des Pfads gekommen.

Von der Station 5 steigt der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad weiter an und erreicht die Station 6. Dort befindet sich erneut eine Aussichtsplattform. Sie trägt den Namen Oberer Dreibahnenblick. Dies ist der höchstgelegene Aussichtspunkt, von dem man die große Bahnschleife bei Triberg sehen kann.

Montag, 1. Juli 2013

Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg, Teil 3 von 5

Dies ist der dritte hintereinanderfolgende Post in diesem Blog zum neuen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg. 

Im ersten Post der Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Erlebnispfad. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Erlebnispfads unterwegs gewesen und hierbei bis an die tiefste Stelle des Erlebnispfads (im Gutachtal) gekommen. 

Dort kommt man an der angeblich größten Kuckucksuhr der Welt vorbei. Im Vergleich zu den Sehenswürdigkeiten, die man im Verlauf des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfads zu sehen bekommt, ist diese Kuckucksuhr jedoch nicht sonderlich erwähnenswert.