Südlich oberhalb von Wolfach im Kinzigtal im Mittleren Schwarzwald erhebt sich am Hang des Reuterbergles der Käpflefelsen. Der aus Flasergneisen bestehende Felsen bildet einen kleinen Gipfel aus, der auf der Talseite ca. 20 Meter abfällt. Der Fels ist durch eine ca. 6 Meter tiefe Schlucht vom Hang getrennt.
Über die Schlucht zwischen dem Hang des Reuterbergles und dem Käpflefelsen hat der Verschönerungsverein Wolfach im Jahr 1881 eine eiserne Brücke erstellt. Auf dem Felsgipfel befindet sich eine goldene Kugel, die im Jahr 1966 erneuert worden ist.
Der Käpflefelsen ist als Naturdenkmal ausgewiesen und ein Geotop. Vom Gipfel des Felsens aus hat man eine schöne Sicht auf Wolfach und das unterste Wolfachtal mit seiner Bergumrahmung.
Montag, 27. Mai 2013
Dienstag, 21. Mai 2013
Die Portalgemeinde Ettlingen des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord
Die Stadt Ettlingen im Landkreis Karlsruhe ist eine von 22 Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.
Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gilt mit einer Fläche von 3.750 km² als der größte Naturpark Deutschlands. Zusammen mit seinem Bruder, dem Nationalpark Südschwarzwald, bedeckt er fast die gesamte Fläche des Schwarzwalds und reicht auch noch ein wenig über die Großlandschaft Schwarzwald hinaus.
Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es insgesamt 22 sogenannte Portalgemeinden. Diese Kommunen sollen eine Tür für die Erlebniswelt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord darstellen. Die Portalgemeinden vertreten den Naturpark zunächst allgemein im Rahmen einer Basisaustellung vor Ort. Darüber hinaus hat jede Portalgemeinde ihre regionalen inhaltlichen Schwerpunkte.
Ettlingen, eine 38.000 Einwohner-Stadt am Austritt des Albtals in die Oberrheinische Tiefebene, ist eine der Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Das Motto der Stadt lautet: Ettlingen, ein Höhepunkt am Fuße des Schwarzwaldes. Die Naturpark-Portalausstellung befindet sich im unteren Foyer des Rathauses von Ettlingen.
Steckbrief
Name: Ettlingen
Landkreis: Karlsruhe
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Einwohner: ca. 39.000
Fläche: 56,74 km²
Großlandschaften: Schwarzwald, Mittleres Oberrhein-Tiefland, Nördliches Oberrhein-Tiefland
Naturräume: Schwarzwald-Randplatten, Ortenau-Bühler-Vorberge, Hardtebenen
Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gilt mit einer Fläche von 3.750 km² als der größte Naturpark Deutschlands. Zusammen mit seinem Bruder, dem Nationalpark Südschwarzwald, bedeckt er fast die gesamte Fläche des Schwarzwalds und reicht auch noch ein wenig über die Großlandschaft Schwarzwald hinaus.
Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es insgesamt 22 sogenannte Portalgemeinden. Diese Kommunen sollen eine Tür für die Erlebniswelt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord darstellen. Die Portalgemeinden vertreten den Naturpark zunächst allgemein im Rahmen einer Basisaustellung vor Ort. Darüber hinaus hat jede Portalgemeinde ihre regionalen inhaltlichen Schwerpunkte.
Ettlingen, eine 38.000 Einwohner-Stadt am Austritt des Albtals in die Oberrheinische Tiefebene, ist eine der Portalgemeinden des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Das Motto der Stadt lautet: Ettlingen, ein Höhepunkt am Fuße des Schwarzwaldes. Die Naturpark-Portalausstellung befindet sich im unteren Foyer des Rathauses von Ettlingen.
Steckbrief
Name: Ettlingen
Landkreis: Karlsruhe
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Einwohner: ca. 39.000
Fläche: 56,74 km²
Großlandschaften: Schwarzwald, Mittleres Oberrhein-Tiefland, Nördliches Oberrhein-Tiefland
Naturräume: Schwarzwald-Randplatten, Ortenau-Bühler-Vorberge, Hardtebenen
Donnerstag, 16. Mai 2013
Schweizerkopfhütte bei Bad Herrenalb
Die Schweizerkopfhütte befindet sich entlang des Westwegs, des bekanntesten Fernwanderwegs des Schwarzwaldvereins, zwischen Dobel und Kaltenbronn sowie über Bad Herrenalb. Die Schutzhütte steht nördlich des Schweizerkopfs am obersten Hang des Albtals auf einer Höhe von 835 m ü NN.
Dort wo die Schweizerkopfhütte heute steht war bis vor 13 Jahren dichter Waldbewuchs ohne Aussicht. Der Jahrhundertorkan Lothar hat dann am Zweiten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1999 auch an diesem westwärts gerichteten Berghang die Bäume reihenweise umgehauen. Zur Erinnerung an den Jahrhundertorkan wurde im Juni 2001 die Schweizerkopfhütte erbaut.
Von der Hütte hat man einen wunderschönen Blick nach Westen und nach Norden über das Albtal hinweg ins Oberrheintal und bei klarer Sicht bis zu den Vogesen. Langsam wächst der junge Wald wieder in die Höhe. Man kann wohl annehmen, dass die Bäume westlich und nördlich der Schweizerkopfhütte zukünftig etwas gepflegt werden, so dass die Aussicht von der Hütte nicht zuwächst.
Dort wo die Schweizerkopfhütte heute steht war bis vor 13 Jahren dichter Waldbewuchs ohne Aussicht. Der Jahrhundertorkan Lothar hat dann am Zweiten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1999 auch an diesem westwärts gerichteten Berghang die Bäume reihenweise umgehauen. Zur Erinnerung an den Jahrhundertorkan wurde im Juni 2001 die Schweizerkopfhütte erbaut.
Von der Hütte hat man einen wunderschönen Blick nach Westen und nach Norden über das Albtal hinweg ins Oberrheintal und bei klarer Sicht bis zu den Vogesen. Langsam wächst der junge Wald wieder in die Höhe. Man kann wohl annehmen, dass die Bäume westlich und nördlich der Schweizerkopfhütte zukünftig etwas gepflegt werden, so dass die Aussicht von der Hütte nicht zuwächst.
Montag, 13. Mai 2013
Großes Loch und Teufelskammern bei Loffenau
Die sogenannten Teufelskammern innerhalb des sogenannten Großen Lochs am Nordhang des Teufelsmühlen-Bergs bei Loffenau sind ein bemerkenswertes Geotop. Dort ist der Buntsandstein in einer sehr interessanten Weise aufgeschlossen.
Konkret trifft man hier auf die Geröllsandstein-Formation des Mittleren Buntsandsteins. Eine härtere, verkieselte Sandschicht hat der Erosion mehr Widerstand geleistet als die darunterliegende weichere Buntsandsteinschicht. Dadurch entstanden höhlenartige Vertiefungen im Gestein. Sie erhielten den Namen Teufelskammern. Denn früher konnte man sich die Entstehung dieser Formationen nicht erklären.
Konkret trifft man hier auf die Geröllsandstein-Formation des Mittleren Buntsandsteins. Eine härtere, verkieselte Sandschicht hat der Erosion mehr Widerstand geleistet als die darunterliegende weichere Buntsandsteinschicht. Dadurch entstanden höhlenartige Vertiefungen im Gestein. Sie erhielten den Namen Teufelskammern. Denn früher konnte man sich die Entstehung dieser Formationen nicht erklären.
Samstag, 4. Mai 2013
Aussichtsturm Teufelsmühle bei Loffenau
Der Aussichtsturm Teufelsmühle befindet sich im Landkreis Rastatt und auf der Gemarkung von Loffenau.
Als Teufelsmühle bezeichnet man den nordwestlichen Eckpunkt des großen Hochplateaus, das sich zwischen dem Murgtal und dem Enztal erstreckt und dessen Bestandteil auch die berühmten Moore von Kaltenbronn sind.
Die 908 m ü NN hohe Teufelsmühle wird auch als der Hausberg von Loffenau bezeichnet. Die Gemeinde Loffenau befindet sich fast 600 Höhenmeter tiefer als der Teufelsmühle-Gipfel. Auf der Teufelsmühle befinden sich ein Aussichtsturm und eine Ausflugsgaststätte. Ein asphaltiertes Sträßchen und mehrere Wanderwege führen bis zum Gipfel hinauf.
Der Aussichtsturm auf der Teufelsmühle wurde im Jahr 1909 erbaut und im Jahr 1952 auf 16,20 Meter erhöht. Die Sicht vom Aussichtsturm Teufelsmühle ist vor allem in Richtung Norden bis Westen großartig. In den übrigen Himmelsrichtungen versperren Bäume die Sicht. Der Turm ist mit Ausnahme der Wintermonate November bis Februar ständig geöffnet. Am Turmfuß befindet sich eine Box für eine kleine Spende.
Als Teufelsmühle bezeichnet man den nordwestlichen Eckpunkt des großen Hochplateaus, das sich zwischen dem Murgtal und dem Enztal erstreckt und dessen Bestandteil auch die berühmten Moore von Kaltenbronn sind.
Die 908 m ü NN hohe Teufelsmühle wird auch als der Hausberg von Loffenau bezeichnet. Die Gemeinde Loffenau befindet sich fast 600 Höhenmeter tiefer als der Teufelsmühle-Gipfel. Auf der Teufelsmühle befinden sich ein Aussichtsturm und eine Ausflugsgaststätte. Ein asphaltiertes Sträßchen und mehrere Wanderwege führen bis zum Gipfel hinauf.
Der Aussichtsturm auf der Teufelsmühle wurde im Jahr 1909 erbaut und im Jahr 1952 auf 16,20 Meter erhöht. Die Sicht vom Aussichtsturm Teufelsmühle ist vor allem in Richtung Norden bis Westen großartig. In den übrigen Himmelsrichtungen versperren Bäume die Sicht. Der Turm ist mit Ausnahme der Wintermonate November bis Februar ständig geöffnet. Am Turmfuß befindet sich eine Box für eine kleine Spende.
Freitag, 26. April 2013
Premium-Wanderweg "Murgleiter" von Bad Rotenfels bis zur Wolfsschlucht bei Baden-Baden, Teil 2 von 2
Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum allerersten Abschnitt der "Murgleiter", eines 110 Kilometer langen Weitwanderwegs im Nordschwarzwald.
Im vorangegangenen Post sind wir beim Unimogmuseum in Bad Rotenfels gestartet und bis zum Luisenbrunnen am Hang des Bergs bei der Burgruine Alt-Eberstein gekommen.
Heute geht es vollends hinauf auf diesen Berg mit der Burgruine Alt-Eberstein. Der Turm der Burgruine dient heute als Aussichtsturm. Dorthin führt ein 100 Meter langer Abstecher von der Murgleiter. Man überquert dann die Gipfelkuppe des Bergs bei der Burgruine Alt-Eberstein, kommt an einem markanten Felsen mit Loch vorbei und erreicht den Aussichtspunkt des sogenannten Verbrannten Felsens. Dann steigt man langsam in die romantische Wolfsschlucht hinab und schließlich hinauf zum Bergsattel zwischen dem Berg bei der Burgruine Alt-Eberstein und dem Merkurberg. Der Abschnitt der Murgleiter zwischen dem Anfangspunkt beim Unimogmuseum und dem Bergsattel vor dem Merkurberg ist ca. 12,5 Kilometer lang.
Im vorangegangenen Post sind wir beim Unimogmuseum in Bad Rotenfels gestartet und bis zum Luisenbrunnen am Hang des Bergs bei der Burgruine Alt-Eberstein gekommen.
Heute geht es vollends hinauf auf diesen Berg mit der Burgruine Alt-Eberstein. Der Turm der Burgruine dient heute als Aussichtsturm. Dorthin führt ein 100 Meter langer Abstecher von der Murgleiter. Man überquert dann die Gipfelkuppe des Bergs bei der Burgruine Alt-Eberstein, kommt an einem markanten Felsen mit Loch vorbei und erreicht den Aussichtspunkt des sogenannten Verbrannten Felsens. Dann steigt man langsam in die romantische Wolfsschlucht hinab und schließlich hinauf zum Bergsattel zwischen dem Berg bei der Burgruine Alt-Eberstein und dem Merkurberg. Der Abschnitt der Murgleiter zwischen dem Anfangspunkt beim Unimogmuseum und dem Bergsattel vor dem Merkurberg ist ca. 12,5 Kilometer lang.
Montag, 22. April 2013
Premium-Wanderweg "Murgleiter" von Bad Rotenfels bis zur Wolfsschlucht bei Baden-Baden, Teil 1 von 2
Die" Murgleiter" ist ein Weitwanderweg mit fünf Tagesetappen und einer Gesamtlänge von 110 Kilometern im Nordschwarzwald. Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premium-Wanderweg zertifiziert.
Die Murgleiter beginnt in Bad Rotenfels, einem Stadtteil von Gaggenau und endet auf dem Schliffkopf bei der Schwarzwaldhochstraße. Der Wortteil "Leiter" ist nicht umsonst gewählt. Denn mehr als bei den anderen Weitwanderwegen im Schwarzwald gilt es im Verlauf des Murgleiter, große Höhenunterschiede zu bewältigen. Die Murgleiter steigt in ständiger Folge an den Hängen des Murgtals hinauf und auch wieder hinunter.
Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir die erste Hälfte der ersten Tagesetappe der Murgleiter vom Anfangspunkt beim Unimogmuseum in Bad Rotenfels bis zur Wolfsschlucht bei Baden-Baden. Dieser Wegabschnitt hat eine Länge von ca. 12,5 Kilometern. Wie bei allen Abschnitten im Verlauf der Murgleiter sind beachtliche Höhenunterschiede zu bewältigen, nicht an einem Stück, sondern in stetem Auf und Ab.
Die Murgleiter beginnt in Bad Rotenfels, einem Stadtteil von Gaggenau und endet auf dem Schliffkopf bei der Schwarzwaldhochstraße. Der Wortteil "Leiter" ist nicht umsonst gewählt. Denn mehr als bei den anderen Weitwanderwegen im Schwarzwald gilt es im Verlauf des Murgleiter, große Höhenunterschiede zu bewältigen. Die Murgleiter steigt in ständiger Folge an den Hängen des Murgtals hinauf und auch wieder hinunter.
Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir die erste Hälfte der ersten Tagesetappe der Murgleiter vom Anfangspunkt beim Unimogmuseum in Bad Rotenfels bis zur Wolfsschlucht bei Baden-Baden. Dieser Wegabschnitt hat eine Länge von ca. 12,5 Kilometern. Wie bei allen Abschnitten im Verlauf der Murgleiter sind beachtliche Höhenunterschiede zu bewältigen, nicht an einem Stück, sondern in stetem Auf und Ab.
Mittwoch, 17. April 2013
Alpiner Weg, Dickener Schlössle und Baiersbach bei Calw-Holzbronn, Teil 2 von 2
Dies ist der zweite hintereinanderfolgende Post in diesem Blog über eine kleine Wanderung bei Calw-Holzbronn, die zu einigen Merkwürdigkeiten der Natur führt.
Dazu gehören die Buntsandsteinfelsen beim ehemaligen Dickener Schlössle und der naturbelassene Baiersbach, einer der zahlreichen Seitenbäche der Nagold. Zu den Besonderheiten der Wanderung gehört auch der sogenannte Alpine Weg, der im Bereich der Buntsandsteinfelsen beim Dickener Schlössle über zwei Leitern führt.
Etwas sonderbar mutet jedoch an, dass keine dieser Natursehenswürdigkeiten in irgendeiner Form unter Schutz steht. Das ist schade, denn der mit Buntsandsteinfelsen übersähte Hang beim Dickener Schlössle und auch der Baiersbach sind wie Naturinseln inmitten teilweise intensiv fortwirtschaftlich genutzter Wälder.
Im vorangegangenen Post in diesem Blog sind wir bis zu den Buntsandsteinfelsen am Dickener Schlössle gekommen. Der Alpine Weg verlässt nun diesen Bereich. Der Pfad führt am Hang des Nagoldtals entlang abwärts bis zu einem Forstweg. Dort befindet sich der Wegweiser "Totenweg".
Dazu gehören die Buntsandsteinfelsen beim ehemaligen Dickener Schlössle und der naturbelassene Baiersbach, einer der zahlreichen Seitenbäche der Nagold. Zu den Besonderheiten der Wanderung gehört auch der sogenannte Alpine Weg, der im Bereich der Buntsandsteinfelsen beim Dickener Schlössle über zwei Leitern führt.
Etwas sonderbar mutet jedoch an, dass keine dieser Natursehenswürdigkeiten in irgendeiner Form unter Schutz steht. Das ist schade, denn der mit Buntsandsteinfelsen übersähte Hang beim Dickener Schlössle und auch der Baiersbach sind wie Naturinseln inmitten teilweise intensiv fortwirtschaftlich genutzter Wälder.
Im vorangegangenen Post in diesem Blog sind wir bis zu den Buntsandsteinfelsen am Dickener Schlössle gekommen. Der Alpine Weg verlässt nun diesen Bereich. Der Pfad führt am Hang des Nagoldtals entlang abwärts bis zu einem Forstweg. Dort befindet sich der Wegweiser "Totenweg".
Montag, 15. April 2013
Alpiner Weg, Dickener Schlössle und Baiersbach bei Calw-Holzbronn, Teil 1 von 2
Das Nagoldtal und seine Seitentäler bergen manche Überraschung. Naturbelassene Bäche, Felsen und teilweise ursprüngliche Wälder zeichnen diese Region im nordöstlichen Teil des Schwarzwalds aus.
Die kleine Wanderung, die im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog vorgestellt wird, führt zu drei Merkwürdigkeiten auf der östlichen, der orographisch rechten Seite des Nagoldtals südlich der Einmündung des Teinachtals und nördlich von Calw-Holzbronn.
Die eine Merkwürdigkeit sind die Buntsandsteinfelsen beim Dickener Schlössle. Von einem Schlössle ist hier allerdings nichts mehr zu sehen. Die zweite Merkwürdigkeit ist der "Alpine Weg" genannte Pfad, der durch das Gewirr der Buntsandsteinfelsen am Dickener Schlössle verläuft. Im Verlauf dieses Pfads befinden sich eine Eisenleiter und eine Holzleiter. Das ist ein für den Schwarzwald ganz seltenes Phänomen. Ansonsten gibt es solche Leitern im Schwarzwald, die an Klettersteige in den Alpen erinnern, so gut wie nicht. Selbst auf der Schwäbischen Alb gibt es im Vergleich dazu mehr Eisenleitern. Die dritte Merkwürdigkeit ist der Baiersbach, ein rechter Seitenbach der Nagold, der vollkommen naturbelassen über Felsstufen und über Moospolster seinen steilen Weg in das tief eingeschnittene Nagoldtal nimmt.
Die kleine Wanderung, die im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog vorgestellt wird, führt zu drei Merkwürdigkeiten auf der östlichen, der orographisch rechten Seite des Nagoldtals südlich der Einmündung des Teinachtals und nördlich von Calw-Holzbronn.
Die eine Merkwürdigkeit sind die Buntsandsteinfelsen beim Dickener Schlössle. Von einem Schlössle ist hier allerdings nichts mehr zu sehen. Die zweite Merkwürdigkeit ist der "Alpine Weg" genannte Pfad, der durch das Gewirr der Buntsandsteinfelsen am Dickener Schlössle verläuft. Im Verlauf dieses Pfads befinden sich eine Eisenleiter und eine Holzleiter. Das ist ein für den Schwarzwald ganz seltenes Phänomen. Ansonsten gibt es solche Leitern im Schwarzwald, die an Klettersteige in den Alpen erinnern, so gut wie nicht. Selbst auf der Schwäbischen Alb gibt es im Vergleich dazu mehr Eisenleitern. Die dritte Merkwürdigkeit ist der Baiersbach, ein rechter Seitenbach der Nagold, der vollkommen naturbelassen über Felsstufen und über Moospolster seinen steilen Weg in das tief eingeschnittene Nagoldtal nimmt.
Dienstag, 9. April 2013
Nationalpark Nordschwarzwald ist ein weiteres Stück vorangekommen
Am 8. April 2013 ist das von der Landesregierung Baden-Württemberg beauftragte Gutachten zu einem Nationalpark im Nordschwarzwald der Öffentlichkeit vorgestellt worden. In den kommenden Wochen sollen das Gutachten und das Thema Nationalpark Nordschwarzwald in den Landkreisen und Gemeinden vor Ort bei öffentlichen Veranstaltungen diskutiert werden. Daraufhin will die Landesregierung das Gesetzgebungsverfahren für einen Nationalpark Nordschwarzwald einleiten.
Die Landesregierung sieht sich in ihrer Auffassung durch das Gutachten bestätigt. Das Gutachten hält die Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald für möglich. Unüberwindbare Hindernisse stehen der Einrichtung eines Nationalparks nicht entgegen. Wenigen Arbeitsplätzen in der Holzindustrie, die durch die Einrichtung des Nationalparks eventuell verlorengehen, stehen sehr viel mehr Arbeitsplätze im tertiären Sektor gegenüber, die als Folge der Einrichtung eines Nationalparks geschaffen werden.
Die Landesregierung sieht sich in ihrer Auffassung durch das Gutachten bestätigt. Das Gutachten hält die Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald für möglich. Unüberwindbare Hindernisse stehen der Einrichtung eines Nationalparks nicht entgegen. Wenigen Arbeitsplätzen in der Holzindustrie, die durch die Einrichtung des Nationalparks eventuell verlorengehen, stehen sehr viel mehr Arbeitsplätze im tertiären Sektor gegenüber, die als Folge der Einrichtung eines Nationalparks geschaffen werden.
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