Dienstag, 25. Februar 2014

Lichtentaler Allee in Baden-Baden, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über die Parkanlage Lichtentaler Allee in Baden-Baden. 

Im Post vom 21.02.2014 gab es einige allgemeine Informationen zur Lichtentaler Allee. In diesem Post haben wir auch mit dem Spaziergang durch die Lichtentaler Allee begonnen und sind bis zum Kulturhaus gekommen.

Heute setzen wir den Spaziergang fort. Gleich nach dem Passieren des Kulturhauses stößt man in der Parkanlage auf ein etwas merkwürdig anzusehendes Ensemble aus einem Steinbrunnen und einer Hängebuche. Dann folgen auf der rechten (der südlichen) Seite der Lichtentaler Allee weitere Bauten der "Museumsmeile", die Staatliche Kunsthalle und das Museum Frieder Burda.

Freitag, 21. Februar 2014

Lichtentaler Allee in Baden-Baden, Teil 1 von 3

Die Lichtentaler Allee in Baden-Baden gehört zu den berühmtesten Parkanlagen und Flaniermeilen der Welt. Auf einer Länge von 2,3 Kilometer verbindet sie die Innenstadt von Baden-Baden beim Leopoldsplatz und beim Kurhaus mit dem Kloster Lichtental.

Die Lichtentaler Allee liegt in der Kernzone des Teils Baden-Baden der transnationalen und seriellen UNESCO-Weltkulturerbestätte "The Great Spa Towns of Europe" (Bedeutende Kurstädte Europas). Diese Welterbestätte umfasst elf Kurstädte in sieben europäischen Ländern. 

Das Flüsschen Oos fließt durch die gesamte Lichtentaler Allee und bildet ein wichtiges Gestaltungselement der Parkanlage. Weitere Elemente sind uralte Bäume, Wiesen, Denkmäler, prächtige Gebäude, Hotels und Villen. Im Jahr 2005 wurde die Lichtentaler Allee 350 Jahre alt. So richtig bekannt wurde sie im 19. Jahrhundert, als Baden-Baden als europäische Sommerhauptstadt galt. Der Anfangspunkt der Lichtentaler Allee heißt Goetheplatz, der Endpunkt Klosterplatz.

Wir wollen in diesem Blog in drei hintereinanderfolgenden Posts einen Spaziergang durch die Lichtentaler Allee vom Goetheplatz bis zum Kloster Lichtental machen. Die eigentliche Lichtentaler Allee ist nur sehr eingeschränkt für den Kfz-Verkehr geöffnet. Neben der Lichtentaler Allee gibt es jeweils mindestens einen und großteils mehrere Fußwege.      

Samstag, 15. Februar 2014

Auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad von Neuhengstett nach Calw

Der Hugenotten- und Waldenserpfad ist ein relativ neuer Weitwanderweg. Der Weitwanderweg folgt den Wegen, die die Hugenotten- und Waldenser als Glaubensflüchtlinge aus ihrer ehemaligen Heimat in Frankreich und Italien in ihre Zufluchtstätten in Württemberg und in Hessen zurücklegten.

Der Hugenotten- und Waldenserpfad streift auch den nordöstlichsten Schwarzwald bei Calw. Wir gehen heute in diesem Blog eine Teilstrecke des Hugenotten- und Waldenserpfads zwischen Calw und Neuhengstett. Der Weg ist in beiden Richtung markiert. Schöner ist es, wenn man von Neuhengstett nach Calw wandert.

Montag, 10. Februar 2014

Geroldsecker Qualitätsweg und Lauterbacher Wandersteig sind neue Qualitätswege Wanderbares Deutschland

Der Deutsche Wanderverband hat Ende 2013 zwei neuen Wanderwegen im Schwarzwald das Label "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zuerkannt. Die Auszeichnung erfolgte bei der CMT im Januar 2014 in Stuttgart. Die beiden neuen Prädikatswege sind der Geroldsecker Qualitätsweg und der Lauterbacher Wandersteig. Damit gibt es im Schwarzwald jetzt ingesamt sieben Qualitätswege Wanderbares Deutschland.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Neue Wanderkarte "Hotzenwald"


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg hat Ende 2013 die 3. Auflage der Wanderkarte "Hotzenwald" herausgegeben. Die neue Karte im Maßstab 1:35.000 ist gleichzeitig auch eine Karte des Schwarzwaldvereins. 

Die Karte ist zum Preis von 5,20 Euro direkt beim Landesamt (www.lgl-bw.de) oder im Buchhandel zu beziehen. Die ISBN-Nummer ist 978-3-89021-593-8. Die Karte bildet den Hotzenwald ab, den südlichsten Teil des Schwarzwalds zwischen dem Schluchsee und dem Hochrhein. Das westliche und mittlere Drittel des Landkreises Waldshut ist auf der Karte abgebildet. Dazu kommen kleine Flächen der angrenzenden Landkreise Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald. Auch die Schweiz ist mit einem kleinen Streifen südlich des Hochrheins vertreten.


Dienstag, 28. Januar 2014

Nationalpark Schwarzwald führt zur Aufhebung einiger bestehender Schutzgebiete

Das am 1. Januar 2014 in Kraft getretene Gesetz über den Nationalpark Schwarzwald beinhaltet auch die teilweise oder gänzliche Aufhebung einiger bestehender Naturschutzgebiete, Bannwälder und Schonwälder. Das ist jedoch keine Abschwächung des Schutzes dieser Gebiete. Vielmehr handelt es sich hier um eine Formalie, die erforderlich ist, weil eine als Nationalpark gewidmete Fläche nicht gleichzeitig Naturschutzgebiet, Bannwald oder Schonwald sein kann.

Im §19 (Schlussbestimmungen) des Nationalparkgesetzes werden die einzelnen Schutzgebiete aufgelistet, deren Verordnungen für diejenigen Flächen außer Kraft treten, die zum Nationalpark erklärt worden sind. Dies gilt jedoch nicht für Regelungen zum Wegegebot. Diese Regelungen treten erst am 31. Dezember 2014 außer Kraft. Das hat seinen Grund darin, dass die Nationalparkverwaltung für das Gebiet des Nationalparks bis Ende 2014 Zeit hat, Regelungen für die Wege zu erlassen. Deshalb müssen bestehende Wegeregelungen zunächst weiter gelten.

Die folgenden Schutzgebietsverordnungen sind für die Gesamtfläche bzw. für Teilflächen am 1. Januar 2014 außer Kraft getreten:

Naturschutzgebiet Hoher Ochsenkopf
Fläche: 41,5 Hektar, Verordnung vom 10.12.1975
Naturschutzgebiet Wilder See-Hornisgrinde
Fläche: 799 Hektar, Verordnung vom 31.03.1939
Naturschutzgebiet Schliffkopf
Fläche: 1.396 Hektar, Verordnung vom 31.03.2004
Naturschutzgebiet Kniebis-Alexanderschanze
Fläche: 189 Hektar, Verordnung vom 18.12.1996
Bann- und Schonwald Hoher Ochsenkopf-Nägeliskopf
Fläche: 100 Hektar Bannwald und 427 Hektar Schonwald, Verordnung vom 04.09.2000
Bann- und Schonwald Wilder See-Hornisgrinde
Fläche: 150 Hektar Bannwald und 677 Hektar Schonwald, Verordnung vom 04.05.1998
Schonwald Schliffkopf
Fläche: 492 Hektar, Verordnung vom 03.02.2003 
Schonwald Hornisgrinde-Biberkessel
Fläche: 79 Hektar, Verordnung vom 15.09.2004 
Schonwald Seekopf-Altsteigerkopf
Fläche: 64 Hektar, Verordnung vom 15.09.2004
Schonwald Huzenbacher See-Kleemisse 
Fläche: 173 Hektar, Verordnung vom 30.08.1999 

Donnerstag, 23. Januar 2014

Aussicht von der Burgruine Zavelstein

Die Bergfried der Burgruine Zavelstein ist noch gut erhalten und dient heute als Aussichtsturm. 

Die Zavelsteiner Stauferburg über dem Teinachtal wurde um das Jahr 1200 erbaut. Im 14. Jahrhundert erhielt die umliegende Ortschaft die Stadtrechte. Zavelstein war bis zur Gemeindereform in Baden-Württemberg im Jahr 1975 die kleinste Stadt des Bundeslandes. 

Im Jahr 1692 zerstörten französische Truppen die Stadt und die Burg. Die Burgruine ist heute noch sichtbar. Der 28 Meter hohe Turm ist vollständig erhalten. Vom Turm der Burgruine Zavelstein bietet sich ein schöner Blick auf den in einer Spornlage erbauten Ort Zavelstein sowie auf Teile des Teinachtals und seine Waldumrahmung.  


Freitag, 17. Januar 2014

Aussicht vom Lothar-Denkmal zwischen Ruhestein und Seibelseckle

Zur Erinnerung an den Jahrhundertorkan Lothar, der am Zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 große Waldflächen in Baden-Württemberg verwüstet hat, haben die Forstverwaltungen an verschiedenen Stellen Denkmäler errichtet.

Eines dieser Denkmäler befindet sich am Südwesthang des Altsteigerskopfs im Hauptkamm des Nordschwarzwalds zwischen dem Ruhestein im Süden und dem Seibelseckle im Norden. Von diesem Denkmal hat man einen schönen Blick auf den Westabhang des Nordschwarzwalds, auf die Oberrheinische Tiefebene und die dahinter aufragenden Vogesen. Mit dem weiteren Wachsen der jungen Bäume in der Nachbarschaft des Denkmals wird möglicherweise in den kommenden Jahren die Aussicht langsam weniger werden. 

Man kann jedoch annehmen, dass vom Lothar-Denkmal auch zukünftig die freie Sicht gewährleistet wird. Das Lothar-Denkmal befindet sich innerhalb des am 1.1.2014 gegründeten Nationalparks Schwarzwalds - auch wenn man im Jahr 2014 davon vor Ort noch nicht viel mitbekommt. Es ist jedoch durchaus mit den Zielen des Nationalparks vereinbar, wenn von bestimmten markanten Wegpunkten aus die Sicht auf Dauer freigehalten wird.

Montag, 13. Januar 2014

Die Engelskanzel bei Allerheiligen

Dies ist der zweite hintereinanderfolgende Post in diesem Blog zu den Allerheiligen-Wasserfällen und zum Lierbachtal bei Oppenau-Lierbach. Im vorangegangenen Post sind wir entlang der Allerheiligen-Wasserfälle das Lierbachtal aufwärts gegangen bis zur Klosterruine Allerheiligen.

Im heutigen Post geht es am steilen Westhang hoch über den Allerheiligen-Wasserfällen von der Klosterruine Allerheiligen wieder zurück zum Parkplatz unterhalb der Wasserfälle an der Straße Allerheiligen-Oppenau. Dieser Weg führt zum Teil mit einem Geländer gesichert und am Aussichtspunkt Engelskanzel vorbei durch einen naturnahen Schluchtwald. 


Donnerstag, 9. Januar 2014

Allerheiligen-Wasserfälle bei Oppenau-Lierbach

Die Allerheiligen-Wasserfälle sind der wohl bedeutendste Wasserfall des Nordschwarzwalds. Sie befinden sich am steilen Westabfall des Nordschwarzwalds westlich des Schliffkopfs.

Die Allerheiligen-Wasserfälle befinden sich im Nationalpark Schwarzwald, der 2014 gegründet wurde.

Gebildet werden die Allerheiligen-Wasserfälle vom Lierbach. Er entspringt nur wenige Kilometer oberhalb der Wasserfälle mit verschiedenen Quellen in einer Höhe von ca. 800 m ü NN an einem Quellhorizont zwischen dem Grundgebirge aus Granit und dem Deckgebirge aus Buntsandstein.

Die Allerheiligen-Wasserfälle sind kein einzelner Wasserfall, sondern eine Wasserfalltreppe mit einer Höhe von ca. 100 Metern und einer schrägen Länge von ca. 300 Metern. Das Wasser fließt jeweils über sehr steile Felspartien. Am Fuß der einzelnen Fälle haben sich Kolke gebildet.