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Sonntag, 29. März 2026

Der "Burgstall" in der Altstadt von Horb am Neckar

Der "Burgstall" gehört zu den historischen Gebäuden in Horb am Neckar im Landkreis Freudenstadt. 

Der Burgstall gehört auch zu den Gebäuden in Horb am Neckar, bei denen eine Informationstafel vorhanden ist.

Gemäß der Infotafel war der Burgstall im 11./12. Jahrhundert der Sitz der Herren von Horb. Bereits ab dem Jahr 1532 war der Burgstall eine Burgruine. 

Wie kommt man hin?
Vom Bahnhof in Horb am Neckar folgt man der in nördliche Richtung wegführenden Lindenstraße. Der Flößersteg überquert dann den Neckar. Geradeaus weitergehend überquert man dann den Mühlkanal. Dann biegt man nach rechts in die Neckarstraße ab. Von der Neckarstraße biegt man nach links in die Hirschgasse ab. Bei erster Gelegenheit biegt man nach links ab in die Straße "Burgstall".

Freitag, 4. Juni 2021

Die Burgruine Zavelstein im Landkreis Calw

Die Burgruine Zavelstein ist die wohl bekannteste Burgruine im Landkreis Calw und deshalb vielbesucht.

Eine Tafel im Burg-/Schlosshof informiert über die Geschichte der Burg Zavelstein. Demnach wurde die Burg erstmals 1289 als Sitz des Ritters "Richelin", ein Vogt der Grafen von Vaihingen, schriftlich erwähnt. Für eine Errichtung in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts sprechen die Gesamtform, die sich aus den ältesten Bauteilen, Bergfried und Ringmauer ergibt sowie die Verwendung der Hebezange.

Nach 1289 ging die Herrschaft an die Pfalzgrafen von Tübingen über und gelangte 1345 in den Besitz der Grafen von Württemberg. 1618 kam Zavelstein an Benjamin Buwinghausen von Wallmerode, der ab 1620 die schon etwas verfallene Burg zu einem Schloss umbauen ließ.

Die Burgruine Zavelstein liegt auf einem Bergsporn, der gegen das Teinachtal vorspringt. Bergseitig schließt sich an die Burgruine Zavelstein der historische Ortskern von Zavelstein, das sogenannte Städtle an.

Samstag, 8. Mai 2021

Die Burg Berneck in Altensteig-Berneck

Die Burg Berneck in Altensteig-Berneck ist vor allem wegen der gewaltigen Schildmauer mit Wehrgang und Ecktürmchen (Kampfhäuser) bekannt und von weitem sichtbar.

Die Burg befindet sich in Privatbesitz und kann deshalb nicht besichtigt werden. Von außen hat man jedoch einen schönen Blick auf die Burganlage. Die Schildmauer besteht aus Buckelquadern.

Eine Infotafel bei der Burg informiert ausführlich über die folgenden Themen: Die Schildmauer, die Schildmauer in Berneck, das Burgtor, das Wohngebäude, die hochmittelalterliche Burg sowie die topographische Lage der Burg: künstliche Spornterrasse.

Die Burg Berneck steht am oberen Ende der Schlosssteige, die vom Marktplatz heraufführt sowie auf einem Bergsporn zwischen dem Köllbachtal im Süden und dem Bruderbachtal im Osten.

Samstag, 10. April 2021

Die Burg Hohennagold

Die Burg Hohennagold steht auf dem Schlossberg nordnordwestlich über der Stadt Nagold.

Der Schlossberg wird auf drei Seiten vom Fluss Nagold umflossen, der hier eine wichtige Richtungsänderung von Südsüdost nach Nord eingeschlägt. Nagold mit dem Schlossberg liegt wenige Kilometer östlich des Schwarzwalds in der Großlandschaft Neckar- und Tauber-Gäuplatten und im Naturraum Obere Gäue. 

Am Zugang zur Burgruine Hohennagold gibt eine Tafel Auskünfte zur Burg und zum Schlossberg. Demnach wurde die Burg zu Beginn des 11. Jahrhunderts erbaut. Im Jahr 1363 erfolgte der Verkauf an Württemberg. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einer württembergischen Festung ausgebaut. Am Ende des dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg zerstört und danach zum Abbruch freigegeben. 

Freitag, 2. April 2021

Die Burgruine Wehrstein über dem Neckartal bei Sulz-Fischingen

Die Burgruine Wehrstein befindet sich am rechten Rand des Neckartals bei Sulz-Fischingen im Landkreis Rottweil.

Ein Besuch der Burgruine lohnt sich wegen des Tiefblicks ins Neckartal, wegen der doch beachtlichen Gebäudereste und wegen der vorbildlich gestalteten Informationstafeln.   

Eine Informationstafel beim Burggraben gibt einen Überblick über die Geschichte der Burg. Die erste Jahreszahl ist 752. Damals soll Karl der Große auf der Burg Wehrstein seine Frau kennengelernt haben. Um 1100 gibt es eine erste Erwähnung der Edelfreien von Wehrstein. 1409 ist das Geschlecht der Herren von Wehrstein vermutlich ausgestorben. Unter anderen Herrschaften wird die Burg weiter ausgebaut. 1381 bis 1806 ist Österreich Lehensherr. Im Bauernkrieg 1525 bleibt die Burg unversehrt. Während des Dreißigjährigen Kriegs wird die Burg durch bayerische Truppen größtenteils zerstört. Im Jahr 2003 wird der Freundeskreis Burgruine Wehrstein gegründet.

Bei der Burgruine ist an einem wetterfesten Ort auch eine Plastikbox befestigt, in der Flyer zur Burgruine verstaut sind. Eine Garantie, dass zu jedem Zeitpunkt dort auch Flyer vorhanden sind, kann selbstverständlich nicht gegeben werden.

Donnerstag, 20. August 2020

Burgruine Diersburg in der Ortenau ist das Denkmal der Monate August und September 2020

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat die Burgruine Diersburg in der Ortenau zum Denkmal der Monate August und September 2020 ernannt.

Damit würdigt die Denkmalstiftung Baden-Württemberg die bei der Burgruine Diersburg durchgeführten Maßnahmen zur Absicherung und Restaurierung. Gemäß den Angaben der Denkmalstiftung Baden-Württemberg ist damit der weitere Verfall der öffentlich zugänglichen Burgruine erst einmal aufgehalten. 

Die Diersburg ist eine sogenannte Ganerbenburg, eine mittelalterliche Mehrfamilienburg. In den Jahren 1980 - 1983 wurde die Burgruine bereits einmal grundlegend stabilisiert.

Die jetzt durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen wurden von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg bezuschusst. Ein großer Teil dieser Mittel stammt aus dem Hermann-Preiser-Fonds.

Die Diersburg befindet sich in einem Seitental zwischen dem Kinzigtal und dem Schuttertal in der Ortenau.

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg wurde im Jahr 1985 gegründet mit dem Ziel, private Initiativen und gemeinnützige Bürgeraktionen zum Erhalt von Kulturdenkmalen im Land zu fördern.

 

 

 

 

Samstag, 11. Juli 2020

Der Geschichtslehrpfad Burgruine Albeck bei Sulz am Neckar

Der Geschichtslehrpfad Burgruine Albeck bei Sulz am Neckar wurde vom Rotary Club Horb mit Unterstützung der Stadt Sulz und dem Förderverein Ruine Albeck e. V. errichtet.

Der Weg verläuft vom Parkplatz Ruine Albeck, 441 m, auf einem Pfad in Kehren hinauf zur Burgruine Albeck.

Im Verlauf des Geschichtslehrpfads gibt es sieben Thementafeln. Die Geschichte der Burg Albeck wird an Hand von Zitaten des Heimatforschers und Pfarrers Friedrich August Köhler nähergebracht. Jede Tafel beinhaltet auch einen QR-Code, über den weitere Informationen abgerufen werden können.

Die Tafel 1 befindet sich beim Parkplatz am Fuß der Burgruine. Die Tafel 5 befindet sich am unteren Rand der Burgruine. Die Tafeln 6 und 7 befinden sich im ehemaligen Burghof. Die Tafeln beinhalten eine Wegverlaufsskizze, einen Text und Bilder bzw. Zeichnungen.

Die einzelnen Thementafeln:

Freitag, 10. Juli 2020

Die Burgruine Albeck bei Sulz am Neckar

Die Burgruine Albeck steht auf einem Bergsporn auf der orographisch rechten Seite des Neckartals westsüdwestlich von Sulz am Neckar.

Sulz am Neckar mit dem Ortsteil Glatt ist eine Portalgemeinde des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

An den Hängen unterhalb der Burgruine Albeck befindet sich das Naturschutzgebiet Albeck. Ein Geschichtslehrpfad führt zur Burg hinauf.

Die Ursprünge der Burgruine Albeck reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1420 wird die Burg das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Burg war zunächst der Sitz der Freiherren von Geroldseck. 1471 wurde die Burg von Graf Eberhard überfallen und in Besitz genommen. Nach dem Stadtbrand in Sulz am Neckar im Jahr 1794 wird die Burg als Steinbruch zum Wiederaufbau der Stadt genutzt. Seit dem Jahr 1978 ist die Burgruine im Besitz der Stadt Sulz am Neckar. 1995 wurde der Förderverein Ruine Albeck gegründet.

Montag, 15. Juni 2020

Wanderung von Oberreichenbach-Sportplatz zur Stelle der ehemaligen Havelsburg

Diese Wanderung führt über die Buntsandstein-Hochfläche zwischen dem Nagoldtal und dem Enztal. 

Ziel der Rundwanderung ist die Stelle der ehemaligen Havelsburg. Dort befindet sich eine Thementafel mit der folgenden Information: "Schriftliche Quellen zu einer "Havelsburg" genannten Befestigungsanlage sind bisher nicht bekannt. Zwei Begehungen des Landesdenkmalamtes in den 70er Jahren ergaben keine Hinweise. Ein jüngerer Steinbruch dürfte evtl. vorhandene obertägig sichtbare Reste zerstört haben. Der Volksmund kennt die Sage, dass in früheren Zeiten ein "Burgfräulein von der Havelsburg" umhergegangen sei".

Man sieht von der Havelsburg überhaupt nichts mehr. Ja, es ist nicht einmal sicher, ob und wo es eine Havelsburg gab. Die kleine Wanderung ist lohnend für die Liebhaber der ruhigen, fast endlosen Wälder.

Der Startpunkt der Wanderung ist auf dem Wanderparkplatz Oberreichenplatz-Sportplatz. Der Parkplatz befindet sich dort, wo die B296 von Calw-Hirsau nach Bad Wildbad-Calmbach ihren Hochpunkt erreicht und wo die K4324 in Richtung Schömberg abzweigt. Beim Parkplatz befinden sich die Wandertafel Oberreichenbach-Sportplatz, 678 m ü NN und der Wegweiserstandort Oberreichenbach Sportplatz, 678 m.

Freitag, 3. Januar 2020

Die Aussicht von der Yburg bei Baden-Baden

Der Blick von der Aussichtsplattform des westlichen Bergfrieds der Burgruine Yburg bei Baden-Baden ist großartig - wie so oft bei Aussichtspunkten am Westrand des Schwarzwalds.

Man blickt einerseits auf eine topographisch sehr bewegte unmittelbare Umgebung mit vielen Bergen und Gipfeln. Der Blick schweift auch weiter weg bis zur Teufelsmühle bei Gernsbach, zur Badener Höhe und zur Hornisgrinde, dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds. 

Schließlich geht der Blick auch weit über die Oberrheinische Tiefebene bis zum Pfälzer Wald, zu den Vogesen und zum Schweizer Jura.

Vier Panoramatafeln helfen, die vielen Sichtpunkte zu identifizieren. Nachfolgend ein paar Bilder der Aussicht von der Yburg.


Donnerstag, 2. Januar 2020

Die Panoramatafeln auf der Aussichtsplattform der Burgruine Yburg bei Baden-Baden

Auf der Aussichtsplattform (Höhe ca. 539 m ü NN) des westlichen Bergfrieds der Burgruine Yburg bei Baden-Baden befinden sich vier Panoramatafeln.

Die von den Staatlichen Schlössern und Gärten beauftragten  außergewöhnlich schönen und umfangreichen Tafeln zeigen jeweils ein farbiges Panoramabild, unter dem viele Orte mit dem Namen und der Entfernung genannt sind.

Nachfolgend sind die genannten Orte mit ihrer Entfernung aufgelistet: 

Tafel 1
Badner Höhe, 8,8 km
Wettersberg, 3,3 km
Vorfeldkopf, 7,7 km
Mehliskopf, 9,5 km
Kälbeleskopf, 3,9 km
Bettelmannskopf, 11,1 km
Hochkopf, 10,7 km
Wintereckkopf, 3,5 km


Montag, 30. Dezember 2019

Der westliche Bergfried der Burgruine Yburg - ein Aussichtsturm bei Baden-Baden

Auf dem Gipfel des 515 m ü NN hohen Ybergs, eines Kegelbergs aus vulkanischem Porphyr am nordwestlichen Rand des Schwarzwalds bei Baden-Baden, erhebt sich der westliche Bergfried der Burgruine Yburg, der seit dem Jahr 1985 als Aussichtsturm dient.

Der Yberg mit der Yburg gilt als das Wahrzeichen des Baden-Badener Reblandes. Eine Infotafel auf dem heute dem Land Baden-Württemberg gehörenden Burggelände erzählt die Herkunft des Namens Yburg sowie die Geschichte der Burg. Demnach leitet sich der Name der Burg wahrscheinlich vom mittelhochdeutschen Wort "iwe" für Eibe ab. 

Die Burg wurde wohl um 1200 errichtet. 1245 wird sie erstmals urkundlich erwähnt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wurde die Burg in Schutt und Asche gelegt. Im 19. Jahrhundert, dem Zeitalter der Romantik, wurde die Burg zum beliebten Ausflugsziel. Die Reste der Burg wurden damals baulich gesichert und zum Teil rekonstruiert.

Die Burg und auch der als Aussichtsturm dienende westliche Bergfried sind tagsüber frei zugänglich.


Samstag, 30. November 2019

Der wiederaufgebaute Bergfried der Fautsburg bei Bad Wildbad

Der Bergfried der ehemaligen Fautsburg bei Bad Wildbad wurde in den Jahren 1960 und 1961 wiederaufgebaut und dient heute als Aussichtsturm.

Im Mai 2007 erhielt der wiederaufgebaute Turm als Witterungsschutz und zur Aufwertung als Ausflugsziel ein Dach. 

Die Aussicht vom wiederaufgebauten Bergfried der Fautsburg ist wegen seiner Lage am bewaldeten westlichen Berghang des Kleinen Enztals eingeschränkt. Man blickt in nordöstliche Richtung hinab ins Kleine Enztal. 

Wie kommt man hin?
Durch das Kleine Enztal verläuft die B 294 von Calmbach im Norden nach Besenfeld im Süden. Bei der Aichelberger Sägmühle biegt man von der B 294 auf das Sträßchen nach Aichelberg ab. Gleich darauf biegt man nach rechts ab und fährt auf einem Sträßchen zwischen Camping Fautsburg (rechts) und dem Waldrand (links) in Richtung Norden zum Gasthof Rehmühle. Dort befindet sich ein Parkplatz.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Aussicht vom Bergfried der Burg Liebenzell

Der Bergfried der Burg Liebenzell bei Bad Liebenzell im Nagoldtal dient heute als Aussichtsturm.

Die Burg Liebenzell war früher die bedeutendste Burg des württembergischen Schwarzwalds. Der Bergfried ist 34 Meter hoch. Die Burg wurde im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Mit dem in die Schildmauer integrierten Bergfried ist die Burg Liebenzell eine der eindrucksvollsten Schildmauerburgen von Baden-Württemberg. Der Palas ist wohl nachstaufisch.

Der Bergfried hat eine Grundfläche von 9 mal 9 Metern. Über hölzerne Treppen kann man die Aussichtsplattform besteigen. Am Eingang zum Treppenhaus befindet sich eine Spendenbox. 

Die Burg Liebenzell befindet sich in einer Höhe von 440 m ü NN und damit ca. 120 Höhenmeter über dem Talboden des Nagoldtals bei Bad Liebenzell sowie ca. auf halber Höhenlage am Bergsporn nordwestlich über der Kernstadt von Bad Liebenzell. Die Aussicht vom Bergfried erstreckt sich in der Hauptsache auf die im Nagoldtal gelegene Kernstadt von Bad Liebenzell. 

Mittwoch, 4. Mai 2016

Burgruine Liebeneck über dem Würmtal bei Pforzheim-Würm

Die Burgruine Liebeneck befindet sich am rechten Hang des Würmtals auf einem Bergsporn zwischen Tiefenbronn und Pforzheim-Würm. Das vollständig bewaldete Würmtal gibt nur von wenigen Stellen aus einen Blick auf die Burgruine frei.

Die Burgruine Liebeneck liegt auch am Rand des großen Waldgebiets Hagenschieß, das sich nordöstlich des Würmtals erstreckt. Hier befinden sich die letzten Ausläufer des Schwarzwalds im Nordosten (Naturraum Schwarzwald-Randplatten). Das Gebiet um die Burgruine Liebeneck gehört zum Stadtkreis Pforzheim. Die Grenze zum benachbarten Enzkreis ist jedoch nicht weit entfernt.

Die Burgruine Liebeneck befindet sich am Rand des Bannwalds Zimmeracker. Mit einer Fläche von 114,2 Hektar gehört dieser Bannwald zu den größeren in Baden-Württemberg. Auf der Bergseite der Burgruine Liebeneck befinden sich Infotafeln zum Bannwald.

Die Burg Liebeneck wurde wahrscheinlich in der Stauferzeit erbaut. Der heute noch am besten erhaltene Teil der Burg ist der 29,5 Meter hohe und 9 Meter Seitenlänge aufweisende Bergfried. Seine Mauern sind 2,2 bzw. 3 Meter dick. Daneben sind noch hohe Mauern vorhanden, die den Burghof umschließen. Im talseitigen Umfeld der Burg befinden sich Reste eines doppelten, fünfeckigen Mauerrings, die ein Bodendenkmal darstellen. Eine Orientierungstafel bei der Burgruine sagt Näheres zur Geschichte der Burg.  

Montag, 20. April 2015

Burgruine Schenkenburg im Kinzigtal

Die Schenkenburg sowie die Burg Hausach sind die eindrucksvollsten mittelalterlichen Burgruinen des Kinzigtals im Schwarzwald.

Die Burgruine Schenkenburg befindet sich im oberen Kinzigtal zwischen Schiltach und Schenkenzell. Die Burgruine ist nicht zu übersehen. Denn sie steht auf einem Umlaufberg, der in das Kinzigtal hineinragt. Die Kinzig und die Bundesstraße 294 müssen einen großen Bogen um den Berg machen. Die Kinzigtalbahn unterquert den Bergsporn in einem Tunnel.

Die Schenkenburg wurde 1244 gegründet. Im Jahr 1502 wurde die Burg niedergebrannt. Erhalten sind Teile des Palas und des Bergfrieds sowie des zur Talseite zeigenden Mauerrings. Zudem gibt es zwischen dem Burggebäude und dem angrenzenden Berghang mehrere Gräben, von denen der Halsgraben mit 15 Metern Tiefe und 18 Metern Breite besonders beeindruckend ist.    

Die Burgruine ist frei zugänglich. Mehrere Pfade und Treppen führen entlang der Gräben und zum Palas sowie Bergfried. Ein Graben wird mit einem Steg überbrückt.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Burgruine Waldenburg bei Neuenbürg

Die Burgruine Waldenburg befindet sich auf einem Bergsporn am linken (westlichen) Berghang des Enztals unmittelbar südlich von Neuenbürg, ca. 700 Meter südöstlich des Neuenbürger Schlosses. 

Eine Informationstafel bei der Burgruine informiert über die Geschichte der Burg sowie über die Forschungs- und Restaurierungsmaßnahmen. Von der ehemaligen Burg sind nur noch die Grundmauern erhalten.

Gemäß dem Text auf der Infotafel konnte das Rätsel um die Entstehung der Burg Waldenburg bis heute nicht gelöst werden. Die Entstehung der Burg wird Mitte des 12. Jahrhunderts angenommen. In den Jahren 1887 und 1925 fanden Grabungen statt, deren Erkenntnisse bis heute die Grundlage für die Heimatschriftsteller bilden. In den Jahren 1991 bis 1999 sicherte die Ortsgruppe Neuenbürg des Schwarzwaldvereins die Burgruine. Die Arbeiten wurden vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg betreut. Die vorhandenen Mauerreste wurden mit Trass-Kalk, Trass-Mehl, Sand und Wasser in traditioneller Art und Weise neu vermauert und bleiben dadurch für kommende Generationen erhalten.

Freitag, 9. Januar 2015

Ruine Schauenburg bei Oberkirch

Die Burgruine Schauenburg über dem äußersten Renchtal bei Oberkirch gehört zu den besonders eindrucksvollen Burgruinen des Schwarzwalds. Die auf einer Höhe von 367 m ü NN und damit ca. 180 Meter über dem Talboden des Renchtals gelegene Burgruine ist vom Tal aus von weitem sichtbar. Die Burgruine liegt an einem Westhang am westlichen Ende eines Bergzugs, der sich beim Schliffkopf vom Hauptkamm des Nordschwarzwalds löst und das untere Renchtal im Norden begrenzt.

Mehrere Infotafeln vor Ort schildern die Geschichte der Burg Schauenburg. Bauherr war Herzog Berthold II. von Zähringen. Er ließ die Festung über dem Renchtal 1070 - 1090 erbauen. Ziel des Baus war die Kontrolle über die wichtige Verbindungsstraße durch das Renchtal und über den Kniebis nach Württemberg. 1240 - 1275 erfolgte der Ausbau zur Schildmauerburg mit mehreren Wohntürmen. Die Schauenburg zählt zu den schönsten Burgen des 13. Jahrhunderts. 

Donnerstag, 23. Januar 2014

Aussicht von der Burgruine Zavelstein

Die Bergfried der Burgruine Zavelstein ist noch gut erhalten und dient heute als Aussichtsturm. 

Die Zavelsteiner Stauferburg über dem Teinachtal wurde um das Jahr 1200 erbaut. Im 14. Jahrhundert erhielt die umliegende Ortschaft die Stadtrechte. Zavelstein war bis zur Gemeindereform in Baden-Württemberg im Jahr 1975 die kleinste Stadt des Bundeslandes. 

Im Jahr 1692 zerstörten französische Truppen die Stadt und die Burg. Die Burgruine ist heute noch sichtbar. Der 28 Meter hohe Turm ist vollständig erhalten. Vom Turm der Burgruine Zavelstein bietet sich ein schöner Blick auf den in einer Spornlage erbauten Ort Zavelstein sowie auf Teile des Teinachtals und seine Waldumrahmung.  


Sonntag, 25. März 2012

Burgruine Hohenschramberg


Die Stadt Schramberg im östlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds wird auch die Fünftälerstadt genannt. Westlich über der Stadt erhebt sich der Schlossberg mit der Burgruine Hohenschramberg.

Die Burg Hohenschramberg gehörte zu den großen Burgen des Schwarzwalds. Die Burg wurde in den Jahren 1457 bis 1459 erbaut.. Dies ist bezogen auf den Burgenbau ein sehr später Baubeginn. Im Jahr 1689 wurde die Burg im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. In den Jahren 1957 bis 1983 fanden Ausgrabungen und umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen statt.