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Dienstag, 4. März 2025

Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald

Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald ist eines von vier Großschutzgebieten im Schwarzwald sowie eines von 17 UNESCO-Biosphärenreservaten in Deutschland. 

Im heutigen Post in diesem Blog wird das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald kurz vorgestellt. Artikel iin diesem Blog, die sich mit dem UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. Der heute Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Schwarzwald
Schutzgebietskategorie: UNESCO-Biosphärenreservat
Verordnung vom: 04.01.2016
Fläche: 63.236 Hektar
Stadt/Landkreise: Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg im Breisgau, Lörrach, Waldshut,
Großlandschaften: Schwarzwald, Hochrheingebiet
Naturräume: Hochschwarzwald, Dinkelberg

Mittwoch, 12. Februar 2025

Biosphärengebiet Schwarzwald ist Teil der Kooperation "Fahrtziel Natur"

Gemäß einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 18.12.2024 ist das Biosphärengebiet Schwarzwald ein Teil der Kooperation "Fahrtziel Natur" geworden.  

Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist bereits das vierte Schutzgebiet des Schwarzwalds, das an der Kooperation Fahrtziel Natur teilnimmt (nach dem Nationalpark Schwarzwald und den beiden Naturparks des Schwarzwalds).

Die Kooperation Fahrtziel Natur fördert zusammen mit den Umweltverbänden BUND, VCD und NABU sowie der Deutschen Bahn den Tourismus in besonders schützenswerten Naturregionen.

Insgesamt gibt es zur Zeit 24 Destinationen in Deutschland, Österreiich und der Schweiz, die beispielhaft für die Verbindung von sanftem Tourismus, Mobilität und Naturschutz stehen. Die Fahrtziel Natur-Gebiete machen es sich zur Aufgabe, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in herausragende Naturlandschaften zu erleichtern und vor Ort umweltfreundliche Mobilitätsangebote zu stärken.

Weitere Informationen
Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald im Post vom 04.03.2025 in diesem Blog 


Freitag, 9. Dezember 2022

Die neuen Begrüßungsschilder an den Eingängen zum Biosphärengebiet Schwarzwald

An vielen Eingängen zum Biosphärengebiet Schwarzwald werden neue Begrüßungsschilder aufgestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 16.09.2022 hervor.

Mit den Begrüßungsschildern wird eine Vorgabe des Bundesnaturschutzgesetzes umgesetzt, wonach Biosphärengebiete an geeigneter Stelle in der Natur kenntlich zu machen sind.

Das erste Begrüßungsschild wurde in Freiburg-Kappel aufgestellt.

Die Tafeln sind 2,5 mal 1,8 Meter groß. Von oben nach unten sind auf den Tafeln vorhanden:

Das Bild einer Arnikablüte, der Schriftzug "UNESCO Biosphärengebiet Schwarzwald", die Schriftzüge "Herzlich willkommen!", "Welcome", "Bienvenue" und "Salli", das Signet der UNESCO und das Signet der nationalen Naturlandschaften.

Weitere Informationen
Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald im Post vom 04.03.2025 in diesem Blog 

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Städte und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwarzwald

Das Biosphärengebiet Schwarzwald erstreckt sich über vier Stadt- und Landkreise und über 30 Städte und Gemeinden.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Städte und Gemeinden mit Anteil am Biosphärengebiet Schwarzwald aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Städten und Gemeinden befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Stadtkreis Freiburg im Breisgau (1)

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (4)
Hinterzarten
Horben
Oberried
Schluchsee

Freitag, 1. Juli 2022

Neue dezentrale Infostelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in der Bergstation der Schauinslandbahn

In der Bergstation der Schauinslandbahn im Stadtkreis Freiburg im Breisgau wurde am 29. April 2022 eine dezentrale Infostelle des Biosphärengebiets Schwarzwald eröffnet.

Dies teilte das Regierungspräsidium Freiburg am Tag der Eröffnung mit. Die dezentralen Infostellen werden vom Land Baden-Württemberg finanziert. Die Infostelle bei der Bergstation der Schauinslandbahn ist die siebte derartige Infostelle im Biosphärengebiet Schwarzwald.

Mit den dezentralen Infostellen kann das Biosphärengebiet Schwarzwald in der Fläche bekannter werden. Das Infozentrum des Biosphärengebiets Schwarzwald soll in Todtnau entstehen.  

Samstag, 5. Februar 2022

Im Jahr 2022 sollen im Biosphärengebiet Schwarzwald sieben neue dezentrale Infostellen entstehen

Mit Stand Ende 2021 gibt es im Biosphärengebiet Schwarzwald bereits sechs dezentrale Infostellen. Nun sollen im Frühjahr 2022 sieben weitere dezentrale Infostellen dazukommen.

Das gab das Biosphärengebiet Schwarzwald auf seiner Website bekannt. Bisher gibt es dezentrale Infostellen an den folgenden Standorten: Bernau (Landkreis Waldshut), Horben (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), Zell (Landkreis Lörrach), Menzenschwand (Landkreis Waldshut), Wehr (Landkreis Waldshut) und Dachsberg (Landkreis Waldshut).

Die neuen Infostellen sollen an den folgenden Standorten installiert werden: Bergstation am Schauinsland (Freiburg im Breisgau), Kleines Wiesental (Landkreis Lörrach), Albbruck (Landkreis Waldshut), Höchenschwand (Landkreis Waldshut), St. Blasien (Landkreis Waldshut), Hinterzarten (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), Gersbach (Landkreis Lörrach).

Das zentrale Informationszentrum zum Bioshärengebiet Schwarzwald soll in Todtnau errichtet werden.

Samstag, 8. Januar 2022

Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald im Landkreis Waldshut

Elf der 41 Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald befinden sich im Landkreis Waldshut.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald im Landkreis Waldshut aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Kernzonenflächen befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Viele - aber nicht alle - Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald wurden auch als Bannwälder gemäß Landeswaldgesetz ausgewiesen. Bei denjeningen Kernzonenflächen, die nicht gleichzeitig Bannwälder sind, ist die Flächengröße nicht bekannt.

Die Kernzonenflächen im Einzelnen: 
Herzogenhorn 
BSG-VO Schwarzwald vom 4. Januar 2016 
Stadt St. Blasien-Menzenschwand, Gemeinde Bernau im Schwarzwald
 
Hochkopf
BSG-VO Schwarzwald vom 4. Januar 2016 
Stadt St. Blasien-Menzenschwand 

Dienstag, 4. Januar 2022

Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald im Landkreis Lörrach

19 der 41 Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald befinden sich im Landkreis Lörrach.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald im Landkreis Lörrach aufgelistet. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Kernzonenflächen befassen, werden vom heutigen Post verlinkt.

Viele - aber nicht alle - Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald wurden auch als Bannwälder gemäß Landeswaldgesetz ausgewiesen. Bei denjeningen Kernzonenflächen, die nicht gleichzeitig Bannwälder sind, ist die Flächengröße nicht bekannt.

Die Kernzonenflächen im Einzelnen:
Belchen Süd 
BSG-VO Schwarzwald vom 4. Januar 2016 
Gemeinde Kleines Wiesental 

Ebener Wald
Biosphären-Bannwälder-Verordnung vom 4. Dezember 2015
Stadt Schönau, Gemeinde Utzenfeld, Gemeinde Tunau, Fläche 41,2 Hektar 

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

11 der 41 Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald befinden sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Kernzonenflächen befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Viele - aber nicht alle - Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald wurden auch als Bannwälder gemäß Landeswaldgesetz ausgewiesen. Bei denjeningen Kernzonenflächen, die nicht gleichzeitig Bannwälder sind, ist die Flächengröße nicht bekannt.

Die Kernzonenflächen im Einzelnen: 
Faulbach 
Sammelverordnung der Forstdirektion Freiburg über die Bannwälder Conventwald, Faulbach, Feldseewald, Hirschfelsen, Zweribach vom 20.02.2004 
Gemeinde Oberried, Fläche 76,8 Hektar

Faulbach-Südost
Zweite Biosphären-Bannwälder-VO vom 2. Mai 2017
Verordnung des Umweltministeriums zur Änderung der Verordnung über das Biosphärengebiet Schwarzwald vom 25. Februar 2019 
Gemeinde Oberried, Fläche 17,6 Hektar

Dienstag, 8. Juni 2021

Wehr im Landkreis Waldshut ist Standort der zweiten dezentralen Infostelle des Biosphärengebiets Schwarzwald

In Wehr im Landkreis Waldshut wurde am 7. Mai 2021 eine dezentrale Infostelle des Biosphärengebiets Schwarzwald eröffnet.

Dies teilte das Regierungspräsidium Freiburg am Tag der Eröffnung mit. Wehr ist bereits die zweite dezentrale Infostelle des Biosphärengebiets Schwarzwald. Zuvor wurde im Jahr 2020 bereits in Bernau eine dezentrale Infostelle eröffnet. In vier weiteren Gemeinden sind dezentrale Infostellen geplant. Dies sind Dachsberg, Horben, St. Blasien-Menzenschwand und Zell.

Die dezentralen Infostellen werden vom Land Baden-Württemberg finanziert. Im Jahr 2021 stehen hierfür Mittel in einer Höhe von 60.000 Euro zur Verfügung.

Mit den dezentralen Infostellen kann das Biosphärengebiet Schwarzwald in der Fläche bekannter werden. Das Infozentrum des Biosphärengebiets Schwarzwald soll in Todtnau entstehen.  

Mittwoch, 2. September 2020

Kernzonenfläche "Bannwald Seewald" des Biosphärengebiets Schwarzwald

Die Kernzonenfläche "Bannwald Seewald" ist eine von zur Zeit 41 Kernzonenflächen, die zusammengenommen die Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald ausmachen.

In der Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzone des Biosphärengebiets entspricht somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzonenfläche "Bannwald Seewald":
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
Steckbrief
Name der Kernzonenfläche: Bannwald Seewald
Nummer der Kernzone: nicht vorhanden
Schutzgebietsnummer (LUBW*): 2 (Biosphärengebiet), 100147 (Bannwald)
Fläche: 82,1 Hektar
Landkreis: Breisgau-Hochschwarzwald
Gemeinde: Hinterzarten
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Hochschwarzwald
 
* Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

Montag, 24. August 2020

Das Partnernetzwerk im Biosphärengebiet Schwarzwald

Neun Partnerbetriebe (vier Museen und fünf landwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb mit einem Standbein im Tourismus) gehören inzwischen dem Partnernetzwerk im Biosphärengebiet Schwarzwald an. Das gab das Regierungspräsidium Freiburg in einer Mitteilung vom 29. Juli 2020 bekannt.

Die Kriterien für die Auszeichnung als Partnerbetriebe des Biosphärengebiets unterliegen bundesweiten Standards.

Die folgenden vier Museen sind inzwischen Partnerbetriebe des Biosphärengebiets Schwarzwald:

Besucherbergwerk Finstergrund
Adresse: Finstergrund 1, 79695 Wieden, Landkreis Lörrach

Hans Thoma-Museum
Adresse: Rathausstraße 18, 79872 Bernau im Schwarzwald, Landkreis Waldshut

Heimatmuseum Resenhof
Adresse: Resenhofweg 2, 79872 Bernau im Schwarzwald, Landkreis Waldshut

Wiesentäler Textilmuseum
Adresse: Teichstraße 4, 79669 Zell im Wiesental, Landkreis Lörrach
 
Weitere Informationen
Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald im Post vom 04.03.2025 in diesem Blog  

Dienstag, 18. August 2020

In Bernau im Landkreis Waldshut wurde die erste dezentrale Infostelle des Biosphärengebiets Schwarzwald eröffnet

Gemäß einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 26. Juli 2020 wurde in Bernau im Landkreis Waldshut die erste dezentrale Infostelle des Biosphärengebiets Schwarzwald eröffnet.

Damit ist ein weiterer Schritt gemacht, damit das bereits über vier Jahre alte Biosphärengebiet Schwarzwald in der Fläche sichtbarer wird.

Die Infostelle befindet sich im Foyer des Bernauer Kurhauses. Die Hälfte der Kosten von 60.000 Euro wurden vom Land Baden-Württemberg übernommen. Es ist geplant, weitere dezentrale Infostellen einzurichten. Im Jahr 2020 stehen noch Fördermittel des Landes für fünf weitere dezentrale Infostellen zur Verfügung.

Bernau liegt im Tal der Bernauer Alb südlich des Feldbergs. Bernau gehört zu den schneereichsten Orten des Schwarzwalds.

Eine zentrales Informationszentrum für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist in Todtnau geplant.

Freitag, 14. August 2020

Die Beschilderung der Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald hat begonnen

Gemäß einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 24. Juli 2020 hat die Beschilderung der Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald begonnen.

Über vier Jahre nach der Gründung des Biosphärengebiets Schwarzwald wird dieses Großschutzgebiet damit nun endlich auch in der Fläche ein wenig sichtbarer.

Gemäß den Angaben des Regierungspräsidiums Freiburg sind die ersten Schilder bei den Bannwäldern des St. Wilhelmer Tals auf der Gemarkung Oberried angebracht worden (z.B. Bannwald Napf).

Mehr als drei Prozent der Fläche des Biosphärengebiets sind als Kernzone ausgewiesen (2.094 Hektar). In der Kernzone herrscht Prozessschutz. Wirtschaftliche Tätigkeiten dürfen dort nicht stattfinden. Die Kernzonenflächen des Biosphärengebiets entsprechen den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz. Viele Kernzonenflächen des Biosphärengebiets sind gleichzeitig als Bannwälder verordnet. Die Kernzonenflächen dürfen nur auf den markierten Wegen und Pfaden betreten werden.

Weitere Informationen

Donnerstag, 18. April 2019

Mit acht neuen Kernzonenflächen steigt der Kernzonenanteil beim Biosphärengebiet Schwarzwald auf 3,3 Prozent

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hat am 25. Februar 2019 eine Verordnung erlassen, die acht neue Kernzonenflächen im Biosphärengebiet Schwarzwald festlegt. Die Verordnung wurde am 5. April 2019 im Gesetzblatt von Baden-Württemberg verkündet.

Die Kernzonenfläche im Biosphärengebiet Schwarzwald steigt demnach um 195,2 Hektar. Der Anteil der Kernzonenfläche steigt von bisher 3,01 Prozent auf nunmehr 3,3 Prozent der Gesamtfläche des Biosphärengebiets.

Die acht neuen Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald wurden bereits mit der Zweiten Biosphären-Bannwälder-Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 2. Mai 2017 als Schutzgebiete nach nationalem Recht festgesetzt. Die Festlegung dieser neuen Bannwälder als Kernzonen des Biosphärengebiets Schwarzwald war daraufhin nur noch ein formaler Akt.

Diese Vorgehensweise, dass mögliche Kernzonen eines Biosphärengebiets zunächst einmal als strenge Schutzgebiete nach nationalem Recht (Bannwald, Naturschutzgebiet) verordnet werden und erst in einem zweiten Schritt diese Schutzgebiete zur Kernzone erklärt werden, entspricht genau den Vorgaben der UNESCO.

Man muss hier anmerken, dass es in der Vergangenheit leider sowohl beim Biosphärengebiet Schwarzwald als auch beim Biosphärengebiet Schwäbische Alb zum Teil den umgekehrten Weg gegeben hat. Es wurden Flächen als Kernzone festgelegt, ohne dass diese Flächen vorher als Schutzgebiete nach nationalem Recht ausgewiesen worden sind. 

Sonntag, 19. August 2018

Anteil der Kernzone im Biosphärengebiet Schwarzwald soll von 3,01 auf 3,3 Prozent steigen

Der Anteil der Kernzonenfläche an der gesamten Fläche des Biosphärengebiets Schwarzwald soll von 3,01 Prozent auf 3,3 Prozent steigen. Das haben das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in BW sowie das Regierungspräsidium Freiburg jeweils in einer Pressemitteilung im Juli 2018 bekanntgegeben.

Die jetzt in die Wege geleitete Erweiterung der Kernzonenfläche geht auf eine Zusicherung an das deutsche MAB*-Nationalkomitee zurück. Demnach sollen innerhalb des Biosphärengebiets Schwarzwald weitere 200 Hektar Fläche als Kernzonenfläche ausgewiesen werden.

Die gesetzlichen Vorarbeiten für die Erweiterung der Kernzone des Bioshärengebiets Schwarzwald wurden bereits erledigt. Am 2. Mai 2017 hat das Regierungspräsidium Freiburg eine Verordnung erlassen, gemäß der acht weitere Bannwälder auf dem Gebiet des Biosphärengebiets Schwarzwald ausgewiesen werden (Zweite Biosphären-Bannwälder-Verordnung). Jetzt geht es nur noch darum, die Verordnung zum Biosphärengebiet so zu ändern, dass die acht neuen Bannwälder als Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald zählen.

Dies sind die geplanten neuen Kernzonen des Biosphärengebiets:

Donnerstag, 9. August 2018

Gletscherkessel Präg und Blockhalde am Altsteigerskopf in der Auswahl der Heinz Sielmann Stiftung zum Naturwunder des Jahres 2018

Der Gletscherkessel Präg im Südschwarzwald und die Blockhalde am Altsteigerskopf im Nordschwarzwald sind in der engeren Wahl der Heinz Sielmann Stiftung zum Naturwunder des Jahres 2018.

Die Heinz Sielmann Stiftung stellt im Jahr 2018 auf ihrer Website in Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland e.V. 17 Naturwunder aus Deutschland für die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2018 vor. Darunter sind gleich zwei Naturwunder aus dem Schwarzwald. Die 17 Naturwunder wurden im Jahr 2018 anhand des Kriteriums "die letzten Refugien für bedrohte Insekten" ausgewählt.

Alle vorgestellten Naturwunder befinden sich innerhalb der Nationalen Naturlandschaften, dem Zusammenschluss der Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland. Der Gletscherkessel Präg befindet sich im Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Blockhalde am Altsteigerskopf befindet sich im Nationalpark Schwarzwald.

Noch bis zum 2. September 2018 kann man auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung abstimmen. Die Website der Heinz Sielmann Stiftung ist: www.sielmann-stiftung.de.

Der Gletscherkessel Präg ist gemäß der Heinz Sielmann Stiftung durch montane Borstgrasrasen und eine grünlandreiche Waldlandschaft geprägt. Während der letzten Eiszeit flossen im Gletscherkessel Präg sechs Gletscher zusammen.

Die Blockhalde am Altsteigerskopf gehört gemäß der Heinz Sielmann Stiftung zum Lebensraumtyp Blockhalden der Mittelgebirge. Diese Lebensräume sind sehr isoliert und räumlich begrenzt. Deshalb besteht ein erhöhtes Aussterberisiko für hochspezialisierte Arten.
  

Donnerstag, 9. November 2017

Biosphärengebiet Schwarzwald hat eigene Internetseite

Was lange währt, wird endlich gut: So möchte man die Meldung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 27.10.2017 kommentieren, wonach das Biosphärengebiet Schwarzwald nun über eine eigene Website verfügt.

Die Adresse der neuen Website des Biosphärengebiets Schwarzwald ist:
www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de 

19 Monate nach der Ausweisung des Biosphärengebiets Schwarzwald durch das Land BW am 01.02.2016 und fast 5 Monate nach der Anerkennung durch die Unesco am 12.06.2017 hat dieses Schutzgebiet nun eine eigene Identiät. Das hat wesentlich länger gedauert als beim Biosphärengebiet Schwäbische Alb, wo die eigene Website praktisch zeitgleich mit der Schaffung des Schutzgebiets online war. Hoffen wir, dass dies keine Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des Biosphärengebiets Schwarzwald hat und dass dieses Schutzgebiet sich gut entwickeln wird.

Die neue Website weist die Kapitel "Wissen & Informieren", "Besuchen & Erleben", "Lernen und Verstehen" und "Service" aus.

Im Kapitel Wissen und Informieren gibt es die Unterkapitel "Natur und Lebensräume" und "Mensch und Tradition". 

Im Kapitel Besuchen und Erleben gibt es das Unterkapitel "Biosphärengebiet entdecken".

Im Kapitel Lernen und Verstehen gibt es das Unterkapitel "Junior Ranger".

Im Kapitel Service gibt es die Unterkapitel "Geschäftsstelle" und "Downloads".

Es ist anzunehmen, dass in Zukunft weitere Inhalte auf der Website platziert werden.

Weitere Informationen
Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald im Post vom 04.03.2025 in diesem Blog    

Samstag, 24. Juni 2017

Regierungspräsidium Freiburg erlässt Zweite Biosphären-Bannwälder-Verordnung

Mit Datum vom 2. Mai 2017 hat das Regierungspräsidium Freiburg die Zweite Biosphären-Bannwälder-Verordnung erlassen.

In dieser Verordnung werden weitere acht Bannwälder ausgewiesen, die Bestandteil der Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald sind. Die Gesamtfläche der acht neuen Bannwälder beträgt 195,2 Hektar.

Es handelt sich um die folgenden Bannwälder:

Dienstag, 20. Juni 2017

UNESCO erkennt Biosphärengebiet Schwarzwald an

Die UNESCO hat das Biosphärengebiet Schwarzwald am 14. Juni 2017 offiziell anerkannt.

Der International Coordination Council (ICC) (Internationaler Koordinierungsrat) des Man and Biosphere Programme (MAB-Programm) der UNESCO hat bei seiner 29. Sitzung vom 12. bis 15. Juni 2017 in Paris das neue Biosphärengebiet Schwarzwald anerkannt.

Das beratende Komitee (Advisory Committee) des MAB-Programms führt zum Biosphärengebiet Schwarzwald unter anderem aus:

Das Gebiet umfasst die vielgestaltigste Mittelgebirgskette Zentraleuropas mit forstwirtschaftlich geprägten Nadelwäldern, Tal- und Bergwiesen und Mooren. Die Gesamtläche des Gebiet beträgt 63.235 Hektar. Davon sind 70 Prozent bewaldet. Im Gebiet leben ca. 38.000 Menschen. Die Hauptaktivitäten sind Landwirtschaft (vor allem Viehwirtschaft) sowie der sekundäre und tertiäre Sektor.