Sonntag, 28. April 2019

Die zweite Nord-Süd-Strecke der Freiburger Straßenbahn ist in Betrieb

Am 16. März 2019 wurde die zweite Nord-Süd-Strecke und damit dritte Stammstrecke der Freiburger Straßenbahn in Betrieb genommen.

Die neue Straßenbahnstrecke verläuft von Süden nach Norden über die Kronenstraße, die Kronenbrücke, die Werthmannstraße, den Platz der Alten Synagoge, den Rotteckring und den Friedrichring bis zum Europaplatz (Siegesdenkmal). Mit Hilfe der Kronenbrücke überquert die zweite Nord-Süd-Strecke die Dreisam. Dies ist bereits die dritte Querung der Dreisam durch die Freiburger Straßenbahn. Die Kronenbrücke musste zur Aufnahme der Straßenbahn vollständig neu gebaut werden.

Im Verlauf der neuen Straßenbahnstrecke befinden sich die Haltestellen Mattenstraße, Erbprinzenstraße, Stadttheater (Kreuzung mit der Ost-West-Strecke), Fahnenbergplatz und Europaplatz (Anbindung an die erste Nord-Süd-Strecke). Die neue Straßenbahnstrecke wird von der Straßenbahnlinie 5 befahren. Sie kommt vom Stadtteil Rieselfeld und endet am Europaplatz. Beim Europaplatz ist die zweite Nord-Süd-Strecke über ein Gleisdreieick an die erste Nord-Süd-Strecke angebunden. Dieses Gleisdreieck wird zur Zeit jedoch nur von Betriebsfahrten genutzt.

Donnerstag, 25. April 2019

Der Seeparkturm in Freiburg im Breisgau

Der Seeparkturm ist ein Aussichtsturm in der Oberrheinischen Tiefebene ca. 2,5 Kilometer westnordwestlich der Altstadt von Freiburg im Breisgau.

Der Seeparkturm wurde im Jahr 1986 zur Landesgartenschau 1986 in Freiburg im Breisgau errichtet. Der Seeparkturm steht über den Nordufer des Flückigersees, der ebenfalls zur Landesgartenschau 1986 geschaffen worden ist. Turm und See sind Bestandteil des Seeparks Betzenhausen.

Vom Seeparkturm blickt man auf den Kaiserstuhl im Nordwesten, auf die Vogesen im Westen sowie auf den Westrand des Schwarzwalds vom Kandel bis zum Schauinsland.

Wie kommt man hin?
Mit der Straßenbahnlinie 1 fährt man vom Hauptbahnhof in Richtung Landwasser und steigt an der Haltestelle Betzenhauser Torplatz aus. Die Haltestelle befindet sich im Verlauf der Sundgauallee. Man überquert die stadtauswärtige Fahrbahn der Sundgauallee und folgt einem baumbestandenen Geh- und Radweg, der rechtwinklig von der Sundgauallee in Richtung Nordosten wegführt.

Ca. 250 Meter ab der Haltestelle wendet man sich nach rechts und kommt kurz darauf zum Ufer des Flückigersees. Man geht am Nordufer des Sees entlang und auf den bereits sichtbaren Seeparkturm zu.

Die Entfernung von der Straßenbahnhaltestelle Betzenhauser Torplatz bis zum Seeparkturm ist ca. 900 Meter.  

Sonntag, 21. April 2019

Die nördliche Runde des Premiumwegs "Wasser-, Wald- und Wiesenpfad" bei Calw

Der Premiumwanderweg "Wasser-, Wald- und Wiesenpfad" bei Calw beschreibt eine Acht. Es ist somit möglich, nur einen der beiden Kreise der Acht zu gehen. Heute wandern wir im Verlauf der nördlichen der beiden Runden.

Die Weglänge dieser Wanderung ab/bis ZOB Calw ist ca. 6,5 Kilometer. Es ist ein Höhenunterschied von ca. 220 Metern im An- und Abstieg zu bewältigen.

Der Startpunkt der Wanderung ist der Bahnhof bzw. der ZOB in Calw. Im überdachten ZOB befindet sich beim Wegweiserstandort Calw ZOB das erste Wegweiserblatt der Zuwegung zum Premiumweg.

Vor dem ZOB überquert man die B 296 und den Fluss Nagold im Verlauf der Marktbrücke. Geradeausgehend kommt man zum Wegweiserstandort Calw Calwer Markt, 347 m. Weiter geradeausgehend kommt man am Rathaus vorbei und geht im Verlauf der Salzgasse aufwärts. Nun kommt man in den Stadtgarten von Calw. Man folgt dort dem Wegzeichen des Ostwegs des Schwarzwaldvereins und kommt an den Wegweiserstandorten Calw Stadtgarten, 380 m und Schießbach, 400 m, vorbei. Schließlich erreicht man den Waldrand und wendet sich dort nach links. Nach wenigen Metern ist man bereits beim eigentlichen Startpunkt des Premiumwegs. Die Beschilderung dort weist nur in eine Richtung des Rundwegs, obwohl der Rundweg ansonsten an den meisten Stellen in beiden Richtungen markiert und beschildert ist. Der Grund dafür ist nicht ganz klar. Jedenfalls begeht man die Runde im Uhrzeigersinn, wenn man der Beschilderung folgt. 

Aufwärtsgehend kommt man bald zum Gimpelstein, einem Buntsandsteinfels und Aussichtspunkt. Dort befindet sich auch eine Thementafel. Beim Gimpelstein biegt man auf einen Pfad ab und erreicht bald das Calwer Schafott. Dort befindet sich eine weitere Thementafel. Nun geht es auf Forstwegen weiter über die Buntsandsteinhochfläche. Dann erreicht man den Punkt, wo die beiden Kreise der Acht des Premiumwegs zusammentreffen. Hier ist ein Mast mit einer Kartendarstellung des Wegs, so dass man sich noch einmal orientieren kann. Erneut wird man feststellen, dass der Premiumweg an den Schlüsselstellen nur in einer Richtung beschildert ist.

Donnerstag, 18. April 2019

Mit acht neuen Kernzonenflächen steigt der Kernzonenanteil beim Biosphärengebiet Schwarzwald auf 3,3 Prozent

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hat am 25. Februar 2019 eine Verordnung erlassen, die acht neue Kernzonenflächen im Biosphärengebiet Schwarzwald festlegt. Die Verordnung wurde am 5. April 2019 im Gesetzblatt von Baden-Württemberg verkündet.

Die Kernzonenfläche im Biosphärengebiet Schwarzwald steigt demnach um 195,2 Hektar. Der Anteil der Kernzonenfläche steigt von bisher 3,01 Prozent auf nunmehr 3,3 Prozent der Gesamtfläche des Biosphärengebiets.

Die acht neuen Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald wurden bereits mit der Zweiten Biosphären-Bannwälder-Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 2. Mai 2017 als Schutzgebiete nach nationalem Recht festgesetzt. Die Festlegung dieser neuen Bannwälder als Kernzonen des Biosphärengebiets Schwarzwald war daraufhin nur noch ein formaler Akt.

Diese Vorgehensweise, dass mögliche Kernzonen eines Biosphärengebiets zunächst einmal als strenge Schutzgebiete nach nationalem Recht (Bannwald, Naturschutzgebiet) verordnet werden und erst in einem zweiten Schritt diese Schutzgebiete zur Kernzone erklärt werden, entspricht genau den Vorgaben der UNESCO.

Man muss hier anmerken, dass es in der Vergangenheit leider sowohl beim Biosphärengebiet Schwarzwald als auch beim Biosphärengebiet Schwäbische Alb zum Teil den umgekehrten Weg gegeben hat. Es wurden Flächen als Kernzone festgelegt, ohne dass diese Flächen vorher als Schutzgebiete nach nationalem Recht ausgewiesen worden sind. 

Montag, 15. April 2019

Die Historische Stele "Bahnhofplatz" in der Innenstadt von Pforzheim

Die Historische Stele "Bahnhofplatz" ist eine von 18 Historischen Stelen in Pforzheim, die in den Jahren 2016 und 2017 aufgestellt worden sind.

Die beidseitig bedruckten Historischen Stelen informieren über Pforzheim vor sowie nach 1945. Es werden jeweils mehrere Orte und Gebäude in der Umgebung der Stele in Wort und Bild beschrieben. Zudem gibt es einen Stadtplan aus der Zeit vor 1945 sowie von heute.

Pforzheim gehört zu den Städten Deutschlands, die im Zweiten Weltkrieg die größten Zerstörungen erlitten haben. Beim Luftangriff am 23. Februar 1945 wurde nahezu die gesamte Innenstadt zerstört. Die Erinnerung an diese Zerstörungen ist in Pforzheim nach wie vor präsenter als in den meisten anderen Städten Deutschlands.

Die Historische Stele "Bahnhofplatz" befindet sich unmittelbar vor dem Empfangsgebäude des Pforzheimer Hauptbahnhofs.

Donnerstag, 11. April 2019

Die St.-Candidus-Kirche in Kentheim - eine der ältesten Kirchen Württembergs

Die St. Candidus-Kirche in Kentheim ist die älteste Kirche im Landkreis Calw und eine der ältesten Kirchen in Württemberg.

Kentheim gehört zur Stadt Bad Teinach-Zavelstein. Kentheim liegt im Nagoldtal südlich von Calw.

Das Alter der Kirche ist schwer bestimmbar. Sie bestand vermutlich bereits vor dem Jahr 1000 n. Chr. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1075, als sie in den Hirsauer Besitz überging. 

Die St. Candidus-Kirche ist eine frühromanische Saalkirche. Der frühgotische Chor mit dem Turm werden im 13. Jahrhundert angebaut. Im Inneren gibt es Wandmalereien, insbesondere an der Nordwand des Kirchenschiffes und im Chor.    

Gemäß einem Aushang vor Ort ist die St. Candidus-Kirche von Ostern bis zum Reformationstag täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Vom 1. November bis Karsamstag ist die Kirche an Sonn- und Feiertagen von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Die Kirche gehört zum evangelischen Pfarramt Zavelstein.

Sonntag, 7. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Heidelbeerweg, einem Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung im Wegverlauf bis zum Flüsschen Enz gekommen. Heute schließen wir die Wanderung ab.

Man folgt der Großen Enz nun flussaufwärts in einer Wiesenlandschaft. Nach einiger Zeit stößt man auf ein Sträßchen, das Köhlerweg heißt. In den Köhlerweg biegt man nach rechts ein und überquert die Große Enz. Kurz bevor die Straße Köhlerweg endet, befindet sich auf der linken Seite die Rußhütte, ein Kulturdenkmal. In der Rußhütte wurde früher Kienruß für die Herstellung schwarzer Färbemittel gewonnen. Gemäß den Angaben der Gemeinde Enzklösterle ist die Rußhütte von März bis November täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Türen lassen sich öffnen. Das Licht schaltet sich automatisch ein.

Nun steigt der Heidelbeerweg am orographisch linken Talhang des Großen Enztals wieder ein wenig bergan. Man erreicht dann die sogenannte Erdbeerplatte, eine Verebnungsfläche am Berghang, von der man einen schönen Blick auf Enzklösterle sowie den bereits bekannten Schöllkopf hat. Auf der Erdbeerplatte befindet sich auch die Heidelbeerschaukel.

Samstag, 6. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Heidelbeerweg, einem Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zur Aussichtsplatte am Hang des Schöllkopfs gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Die Aussichtsplatte am Schöllkopfhang ist ein idealer Rastplatz. Es erscheint fast wie ein Widerspruch: Die Aussichtsplatte befindet sich mitten im Wald. Allerdings ist der Wald hier am Hang des Schöllkopfs so licht, dass man fast überall durchsieht und so den Talgrund des Enztals und die umgebenden Höhen sehen kann. Der Wald besteht hier zum Teil aus Kiefern (Forchen), die einen südlichen Eindruck machen.

Von der Aussichtsplatte geht es am Schöllkopfhang langsam weiter abwärts in Richtung Lappachtal, einem Seitental des Enztals.  

Freitag, 5. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Heidelbeerweg, einem Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Ab dem heutigen Post wandern wir im Wegverlauf.

Von der Tourist-Information in Enzklösterle zeigt der Wegweiser in Richtung Kurpark und abwärts. Nach wenigen Metern erreicht man den Wegweiserstandort Enzklösterle Heidelbeerinfo, 597 m. Dort beginnt der eigentliche Rundweg. Es geht nun weiter abwärts in Richtung Heidelbeerhaus durch den Kurpark hindurch. Im unteren Bereich des Kurparks kommt man an einem nachgebauten Floß vorbei.

Man erreicht dann die Wildbader Straße, die Hauptstraße von Enzklösterle. Linker Hand befindet sich hier das Heidelbeerhaus, in dem Produkte rund um die Heidelbeere erworben werden können. Man überquert nun die Wildbader Straße und hält sich kurz rechts (enztalaufwärts). Dann biegt man nach links in die Straße Simmersfelder Steige ab. Gleich darauf hält man sich bei einer Gabelung an den linken Straßenast.

Nun geht es am Hang des Schöllkopfs aufwärts bis zum Waldrand. Dort hält man sich links und kommt bald zum Aussichtspunkt Heidelbeerplatz mit mehreren blau angestrichenen Sitzbänken.

Donnerstag, 4. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 1 von 4


Der Premiumweg Heidelbeerweg bei Enzklösterle gehört zu den Schwarzwälder Genießerpfaden. Der Premiumweg Heidelbeerweg ist einer von zur Zeit drei Premiumwanderwegen im Landkreis Calw.

Premiumwege sind Wander- und Spazierwanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Heidelbeerweg ist das Thema im heutigen und in drei folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zu diesem Weg. In den drei folgenden Posts wandern wir dann im Wegverlauf.

Der Premiumweg Heidelbeerweg beschreibt eine Runde beidseits des Großen Enztals bei Enzklösterle. Hierbei steigt der Weg einmal bis auf die Buntsandsteinhochfläche und zweimal bis auf eine Drittel-Höhenlage über dem Enztal hinauf.

Steckbrief
Name: Heidelbeerweg
Wegegruppe: Schwarzwälder Genießerpfade
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung im Jahr 2018 mit 67 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Juli 2021
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 12,5 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 330 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Calw
Gemeinde: Enzklösterle
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Grindenschwarzwald und Enzhöhen