Freitag, 31. August 2018

Panoramaweg Baden-Baden von der Talstation der Merkurbergbahn bis Forellenhof / Fischkultur, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der zweiten Etappe des Panoramawegs Baden-Baden von der Talstation der Merkurbergbahn bis zum Forellenhof/Fischkultur.

Der Panoramaweg Baden-Baden ist ein 42 Kilometer langer Rundwanderweg rund um Baden-Baden. Der Weg wurde im Jahr 1998 als erster Wanderweg in Baden-Württemberg vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumwanderweg zertifiziert.

Achtung: In den Jahren 2018/2019 erhält der Panoramaweg Baden-Baden eine neue Beschilderung und teilweise einen geänderten Verlauf. Die Angaben hier in diesem Post können deshalb veraltet sein. 

Die zweite Etappe des Panoramawegs Baden-Baden ist acht Kilometer lang. Sie verläuft nördlich des Oostals am Westhang des Merkurgipfels (Großer Staufenberg) sowie am Westhang und Südhang des Kleinen Staufenberg entlang und hinab ins Oostal.

Montag, 27. August 2018

Naturpark-Infostern bei der Geroldsauer Mühle in Baden-Baden

Der Naturpark-Infostern in Baden-Baden befindet sich bei der Geroldsauer Mühle im Stadtteil Geroldsau. Die Geroldsauer Mühle ist einer von zur Zeit zwei Schwarzwälder Naturparkmärkten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Die Gemarkung von Baden-Baden befindet sich zum größeren Teil im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Baden-Baden hat Anteil an den Naturräumen Nördlicher Talschwarzwald, Ortenau-Bühler Vorberge, Offenburger Rheinebene und Nördliche Oberrhein-Niederung. Baden-Baden hat auch Anteil am Nationalpark Schwarzwald.

Die Naturpark-Infosterne sind Infotafeln, die ein einheitliches Layout aufweisen. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gibt es bereits über 25 Naturpark-Infosterne.

Die Naturpark-Infosterne bestehen aus drei großformatigen, beidseitig bedruckten Infotafeln. Die drei Tafeln sind so zueinander geordnet, dass sie einen Stern bilden. Die Naturpark-Infosterne bieten touristische Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, zur jeweiligen Standortgemeinde und zu deren Umgebung. An der Oberseite der vier Pfosten, die die Infotafeln tragen, befindet sich jeweils ein Piktogramm, das die Standortgemeinden selbst auswählen können.


Der Naturpark-Infostern Baden-Baden wurde am 26. Juni 2018 eingeweiht. 60 Prozent der Kosten kamen als Förderung vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Der Naturpark-Infostern Baden-Baden bietet die folgenden Informationen:


Donnerstag, 23. August 2018

Der Karlstein - ein Granitfelsen am Hauenstein bei Hornberg

Der Karlstein ist ein Granitfelsen westlich von Hornberg im Mittleren Schwarzwald.

Der Karlstein befindet sich an der höchsten Stelle des Bergs Hauenstein in einer Höhe von 969 m ü NN und auf der Wasserscheide zwischen dem Gutachtal im Osten sowie dem Elztal im Westen. Bis zum Jahr 1806 war der Karlstein der höchste Gipfel Württembergs. Heute befindet sich der Karlstein jedoch vollumfänglich im badischen Landesteil des Bundeslands Baden-Württemberg.

Die Aussicht vom Karlstein ist begrenzt, weil der Felsen nicht über die Baumkronen hinausragt. Eine Fernsicht gibt es vor allem in Richtung Süden und Osten. Auf dem Gipfel befindet sich ein Gedenkstein, der anlässlich der Besteigung des Karlstein durch Herzog Karl von Württemberg am 23. Juli 1770 gesetzt worden ist.      

Der Karlstein ist als Geotop ausgewiesen. In der Geotopbeschreibung wird Triberg-Granit als Gestein genannt. Die Felsgruppe mit steil abfallenden Wänden bis zehn Metern Höhe verläuft rippenartig in der Falllinie des Hanges. Im oberen Bereich der Felsgruppe ist eine beginnende Wollsackverwitterung zu beobachten.

Sonntag, 19. August 2018

Anteil der Kernzone im Biosphärengebiet Schwarzwald soll von 3,01 auf 3,3 Prozent steigen

Der Anteil der Kernzonenfläche an der gesamten Fläche des Biosphärengebiets Schwarzwald soll von 3,01 Prozent auf 3,3 Prozent steigen. Das haben das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in BW sowie das Regierungspräsidium Freiburg jeweils in einer Pressemitteilung im Juli 2018 bekanntgegeben.

Die jetzt in die Wege geleitete Erweiterung der Kernzonenfläche geht auf eine Zusicherung an das deutsche MAB*-Nationalkomitee zurück. Demnach sollen innerhalb des Biosphärengebiets Schwarzwald weitere 200 Hektar Fläche als Kernzonenfläche ausgewiesen werden.

Die gesetzlichen Vorarbeiten für die Erweiterung der Kernzone des Bioshärengebiets Schwarzwald wurden bereits erledigt. Am 2. Mai 2017 hat das Regierungspräsidium Freiburg eine Verordnung erlassen, gemäß der acht weitere Bannwälder auf dem Gebiet des Biosphärengebiets Schwarzwald ausgewiesen werden (Zweite Biosphären-Bannwälder-Verordnung). Jetzt geht es nur noch darum, die Verordnung zum Biosphärengebiet so zu ändern, dass die acht neuen Bannwälder als Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald zählen.

Dies sind die geplanten neuen Kernzonen des Biosphärengebiets:

Donnerstag, 16. August 2018

Saisonale Sperrungen von Wegen im Nationalpark Schwarzwald

Seit dem Inkrafttreten des Wegekonzepts im Nationalpark Schwarzwald im Frühjahr 2017 darf man den Nationalpark nur noch auf den freigegebenen Wegen betreten.

Auch die grundsätzlich freigegebenen Wege im Nationalpark sind jedoch Beschränkungen unterworfen. Es gibt saisonale Sperrungen, die das Betreten bestimmter Wege zu bestimmten Jahreszeiten untersagen. Die Grundlage bildet die Beschlussfassung des Nationalparkrats vom 03.04.2017. Vor Ort sind diese Sperrungen ausgeschildert.

Es werden vier Arten saisonaler Sperrungen unterschieden:

1. Im Winter geschlossen, kein Winterdienst / keine Sperrung
Beispiel: Luchspfad und Wildnispfad

2. Artenschutzrechtliche Sperrung Winter bis Mitte Juni
Beispiel: Kammweg vom Seekopf über den Pfälzer Kopf bis zum Überzwercher Berg

3. Artenschutzrechtliche Sperrung flexibel ggf. bis Mai
Beispiel: Weg vom Roten Schliff zur Hubertushütte östlich des Schliffkopfs

4. Winter-Wildruhegebiet - Sperrung bei Schneelage
Beispiel: Weg durch das Schönmünztal

Für die Sperrungszeiten sind zum Teil alternative Traversen ausgewiesen.

Hier gibt es eine Übersicht über die Besuchereinrichtungen im Nationalpark Schwarzwald. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Besuchereinrichtungen befassen, verlinkt.

Montag, 13. August 2018

Der Querweg Lahr-Rottweil - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins


Der Querweg Lahr-Rottweil ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Traditionellen eingeordnet.

Der Querweg Lahr-Rottweil durchquert den mittleren Schwarzwald in der Achse Lahr-Hornberg-Rottweil. Der Weg führt aus dem Schuttertal hinauf zum Gebirgskamm zwischen dem Elz- und dem Gutachtal, quert das Gutachtal bei Hornberg und führt über die Ostabdachung des Schwarzwalds bis zum Neckartal bei Rottweil. 

Zwischen Lahr und Rottweil hat der Querweg Lahr-Rottweil eine Länge von 94 Kilometern, die in offiziellen vier Tagesetappen bewältigt werden.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Querweg Lahr-Rottweil kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Querweg Lahr-Rottweil befassen, sind bzw. werden vom heutigen Post aus verlinkt.



Das Wegzeichen des Querwegs Lahr-Rottweil ist eine rot-blaue Raute auf gelbem Grund. Die rote Seite der Raute weist nach Lahr. Die blaue Seite der Raute weist nach Rottweil. Die gelbe Hintergrundfarbe wird für alle Querwege des Schwarzwaldvereins verwendet.

Donnerstag, 9. August 2018

Gletscherkessel Präg und Blockhalde am Altsteigerskopf in der Auswahl der Heinz Sielmann Stiftung zum Naturwunder des Jahres 2018

Der Gletscherkessel Präg im Südschwarzwald und die Blockhalde am Altsteigerskopf im Nordschwarzwald sind in der engeren Wahl der Heinz Sielmann Stiftung zum Naturwunder des Jahres 2018.

Die Heinz Sielmann Stiftung stellt im Jahr 2018 auf ihrer Website in Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland e.V. 17 Naturwunder aus Deutschland für die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2018 vor. Darunter sind gleich zwei Naturwunder aus dem Schwarzwald. Die 17 Naturwunder wurden im Jahr 2018 anhand des Kriteriums "die letzten Refugien für bedrohte Insekten" ausgewählt.

Alle vorgestellten Naturwunder befinden sich innerhalb der Nationalen Naturlandschaften, dem Zusammenschluss der Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland. Der Gletscherkessel Präg befindet sich im Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Blockhalde am Altsteigerskopf befindet sich im Nationalpark Schwarzwald.

Noch bis zum 2. September 2018 kann man auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung abstimmen. Die Website der Heinz Sielmann Stiftung ist: www.sielmann-stiftung.de.

Der Gletscherkessel Präg ist gemäß der Heinz Sielmann Stiftung durch montane Borstgrasrasen und eine grünlandreiche Waldlandschaft geprägt. Während der letzten Eiszeit flossen im Gletscherkessel Präg sechs Gletscher zusammen.

Die Blockhalde am Altsteigerskopf gehört gemäß der Heinz Sielmann Stiftung zum Lebensraumtyp Blockhalden der Mittelgebirge. Diese Lebensräume sind sehr isoliert und räumlich begrenzt. Deshalb besteht ein erhöhtes Aussterberisiko für hochspezialisierte Arten.
  

Sonntag, 5. August 2018

Auf dem Westweg des Schwarzwaldvereins vom Ruhestein zur Zuflucht, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Abschnitt des Westwegs vom Ruhestein zur Zuflucht.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu dieser Wegetappe. Wir haben mit der Wanderung im Wegverlauf auch bereits begonnen und sind hierbei bis kurz vor den Schliffkopf gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Man erreicht den Gipfel des Schliffkopfs. Mit Ausnahme der Nordrichtung hat man von hier einen großartigen Fernblick. Der Blick geht über die Bergketten des Nordschwarzwalds hinweg bis zum Südschwarzwald, zur Schwäbischen Alb, in die Vogesen und bei ganz klarer Sicht sogar bis zu den Alpen.

Ab dem Schliffkopf verläuft der Westweg bis zur Zuflucht gemeinsam mit dem Renchtalsteig. Am Südrücken des Schliffkopfs steigt man ein Stück ab. Ab dem Standort Steinmäuerle führt der Westweg auf der Renchtalseite des Hauptkamms des Nordschwarzwalds entlang. Man verlässt nun vorübergehend den Nationalpark Schwarzwald. Es geht nun zum größeren Teil im Verlauf von Forstwegen weiter. Man kommt am Westrand des Lotharpfads vorbei. Ist genügend Zeit, kann man von hier eine Runde auf dem Lotharpfad drehen. Der Baiersbronner Seensteig zweigt beim Lotharpfad in Richtung Osten ab.

Donnerstag, 2. August 2018

Auf dem Westweg des Schwarzwaldvereins vom Ruhestein zur Zuflucht, Teil 1 von 2

Heute und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir einen Abschnitt des Westwegs des Schwarzwaldvereins vom Ruhestein zur Zuflucht. Die Weglänge ist ca. 10,7 Kilometer.

Ein Teil des heutigen Wegabschnitts des Westwegs verläuft durch den Nationalpark Schwarzwald.

Dies ist ein Teil der vierten Etappe des Westwegs, die von Unterstmatt zur Alexanderschanze führt. Der Westweg ist der älteste und bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg führt in Nord-Süd-Richtung durch den Schwarzwald und verbindet Pforzheim mit Basel.

Wie kommt man hin?
Der Ruhestein ist eine wichtige Passhöhe und Straßenkreuzung im Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Beim Ruhestein befinden sich eine Haltestelle des Linienbusverkehrs sowie ein Großparkplatz.

Die Zuflucht ist ein Ort auf dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds östlich von Oppenau im Renchtal. Bei der Zuflucht befinden sich ebenfalls eine Haltestelle des Linienbusverkehrs und ein öffentlicher Parkplatz.

Der Zeitpunkt der Wanderung und die Logistik (eventueller Parkplatz des Autos) hängt vom Busfahrplan ab, den man auf efa-bw.de vor der Tour erkunden sollte. Generell gilt, dass im Sommerhalbjahr mehr Linienbusse fahren als im Winterhalbjahr.