Dienstag, 18. Juni 2019

Premiumweg und Genießerpfad Baiersbronner Tonbachsteig, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg Baiersbronner Tonbachsteig aus der Wegegruppe der Baiersbronner Genießerpfade.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Ab dem Huzenbacher See-Blick verläuft der Tonbachsteig ein längeres Stück zusammen mit den Fernwanderwegen Murgleiter und Baiersbronner Seensteig.

Vom Huzenbacher See-Blick geht es weiter über die Hochfläche Kleemisse. Hier befindet man sich in einer der Kernzonen des Nationalparks Schwarzwald. Der Mensch führt hier keine forstwirtschaftlichen Aktivitäten mehr durch. Die Natur selbst bestimmt über ihre Entwicklung. Mit dem Begriff Misse bezeichnet man im Nordschwarzwald eine ebene Fläche auf Buntsandstein, auf der das Wasser nur langsam abfließt und die einen Anfangsgrad von Vermoorung aufweist.

Auffallend ist eine große Kahlfläche. Hier hat ein Sturm noch vor der Ausweisung des Nationalparks Schwarzwald den Wald umgelegt. Die umgefallenen Bäume wurden geräumt, noch bevor das Gebiet Teil der Kernzone Wilder See/Kleemisse des Nationalparks geworden ist. Die Wiederbewaldung der Fläche wird in den kommenden Jahren ohne Zutun des Menschen erfolgen. Mal sehen, was die Natur aus dieser Sache macht.     

Montag, 17. Juni 2019

Premiumweg und Genießerpfad Baiersbronner Tonbachsteig, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg Baiersbronner Tonbachsteig aus der Wegegruppe der Baiersbronner Genießerpfade.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Wegverlauf.

Beim Parkplatz Plauderstüble geht es gleich zur Sache. Auf einem Pfad erfolgt der Hauptanstieg des Rundwegs hinauf auf die Hochfläche zwischen dem Tonbachtal und dem Murgtal. Nach einiger Zeit erreicht man eine Einsattelung auf dieser Hochfläche. Dort führt der Weg am sogenannten Salbeofen vorbei. Das ist eine Einrichtung zur Trockendestillation von harzhaltigem Holz. Eine Infotafel bietet ausführliche Erklärungen. 


Vom Salbeofen geht es in nördlicher Richtung weiter aufwärts. Man erreicht dann die Höhe des Höllkopfs, 855 m ü NN. Nun bewegt sich der Weg mehr oder weniger auf der Hochfläche. Trotzdem gibt es im Wegverlauf auf Forstwegen immer wieder ein Auf und Ab.

Nach einiger Zeit erreicht man den Genussplatz am Oberen Zinken. Vier Genussplätze gibt es in Baiersbronn. Die Genussplätze sind aufbereitete Rast- und Picknickplätze. Das Essen und Trinken muss man aber selbst mitbringen.

Sonntag, 16. Juni 2019

Premiumweg und Genießerpfad Baiersbronner Tonbachsteig, Teil 1 von 3

Der Premiumweg Baiersbronner Tonbachsteig gehört zu den Baiersbronner Genießerpfaden. Der Baiersbronner Tonbachsteig ist einer von vier Genießerpfaden in der Schwarzwaldgemeinde Baiersbronn.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Baiersbronner Tonbachsteig ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Baiersbronner Tonbachsteigs.

Der Tonbachsteig beschreibt eine Rundtour über die Hochfläche zwischen dem Tonbachtal und dem Murgtal und führt auch ein Stück am Tonbach entlang.

Der Weg führt auch durch den Nationalpark Schwarzwald und dessen Kernzone Wilder See/Kleemüsse. Im Nationalpark Schwarzwald gibt es saisonale Sperrungen von Wegen, vor allem im Winterhalbjahr. Davon ist auch der Baiersbronner Tonbachsteig betroffen. Auf der Website des Nationalparks gibt es Kartenmaterial zu den gesperrten Wegen. 

Steckbrief
Name: Baiersbronner Tonbachsteig
Wegegruppe: Baiersbronner Genießerpfade
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2011 mit 53 Erlebnispunkten und mit dem Namen "Genießerpfad zur Blockhütte"
Zweite Zertifizierung 2014 mit unveränderter Punktzahl
Dritte Zertifizierung 2018 mit 60 Erlebnispunkten; neue Wegführung und Umbenennung in Tonbachsteig
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: Oktober 2021
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 14,4 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 470 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Freudenstadt
Gemeinde: Baiersbronn
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Grindenschwarzwald und Enzhöhen

Freitag, 14. Juni 2019

Die Himmelswege - ein Element des Baiersbronner Wanderhimmels

Die neun Himmelswege sind ein Teil des Baiersbronner Wanderhimmels.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die neun Himmelswege aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Himmelswege befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Die neun Himmelswege sind Rundwanderwege zwischen 12,1 und 21,7 Kilometern Länge. Jeder der neun Himmelswege ist einem bestimmten Thema gewidmet. 

Im Jahr 2018 wurde die Beschilderung der Himmelswege verbessert. An den Wegweiserstandorten des Schwarzwaldvereins sind jetzt gemäß dem Wanderhandbuch Schwarzwald 2017 Zusatzwegweiser "Routen" angebracht. Sie zeigen den Schriftzug "Wanderrouten", das Wegzeichen des Schwarzwaldvereins, dem bis zum nächsten Wegweiserstandort zu folgen ist, sowie das Logo der jeweiligen Route (des jeweiligen Himmelswegs).

Die neun Himmelswege im Einzelnen:    

Mittwoch, 12. Juni 2019

Der Premiumweg Murgleiter erhielt im Mai 2019 44 neue Sitzbänke

Der 111 Kilometer lange Premiumwanderweg Murgleiter im Nordschwarzwald ist seit Mai 2019 noch attraktiver geworden. Denn im Wegverlauf wurden nicht weniger als 44 neue Sitzbänke aufgestellt.

Die neuen Sitzbänke sind in einheitlichem Design gehalten. Es gibt drei verschiedene Modelle (Single-Sitz mit Rückenlehne, Familenbank mit und ohne Rückenlehne). Das Ganze kostete ca. 23.000 Euro. Davon kamen ca. 10.000 Euro als Zuschuss von der EU im Rahmen des LEADER-Programms.

Die Sitzbänke sind auf Steine gestellt, die dem vor Ort jeweils anstehenden Gestein entsprechen. Im Verlauf der Murgleiter sind zwei Gesteine relevant. Zum einen ist dies das sogenannte Grundgebirge mit Granit. Dieses Gestein wird im Norden sowie im Talbereich des Murgtals angeschnitten. Zum Zweiten ist dies das sogenannte Deckgebirge mit dem Buntsandstein. Der Buntsandstein steht an den oberen Hängen des Murgtals sowie auf den Hochflächen an.  

Hier gibt es eine Übersicht über den Fernwanderweg und Premiumweg Murgleiter. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit der Murgleiter befassen, verlinkt.
Bank mit Rückenlehne: Eines von drei verschiedenen Sitzbank-Modellen, die im Verlauf der Murgleiter aufgestellt worden sind (Standort im Bild: Überzwercher Berg, 860 m, am Rand des Tonbachtals in Baiersbronn und im Nationalpark Schwarzwald; das hier anstehende Gestein ist der Buntsandstein, der dann auch die Grundlage der Sitzbank bildet).

Montag, 10. Juni 2019

Die Genussplätze - ein Element des Baiersbronner Wanderhimmels

Vier sogenannte Genussplätze gibt es auf der Gemarkung von Baiersbronn. Sie sind ein Teil des Kulinarischen Wanderhimmels, der wiederum ein Teil des Baiersbronner Wanderhimmels ist.

Gemäß den Veröffentlichungen der Gemeinde Baiersbronn sind Genussplätze "aus heimischen Hölzern modern gestaltete Rastplätze mit lauschiger Atmosphäre oder grandioser Aussicht". Und: "Die Holzplattformen schmiegen sich wie Picknickdecken in die Landschaft".

Die vier Genussplätze wurden im Jahr 2015 eingerichtet. Ein Picknick muss man selbst mitbringen. Die vier Genussplätze sind keineswegs nahe an mit dem Auto erreichbaren Punkten aufgebaut worden. Vielmehr muss man mal mehr mal weniger wandern, um die Genussplätze zu erreichen. 

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Baiersbronner Genussplätze aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Genussplätzen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Samstag, 8. Juni 2019

Baiersbronner Seensteig hat ein neues Weglogo und eine neue Beschilderung erhalten


Der Baiersbronner Seensteig gehört zu den schönsten Weitwanderwegen des Schwarzwalds. Mitte September 2018 hat der Baiersbronner Seensteig nun ein neues Weglogo erhalten.

Damit zieht der Baiersbronner Seensteig nun gleich mit den anderen Fernwanderwegen im Schwarzwald, die seit jeher über ein eigenes Wegzeichen verfügten.

Das neue Logo des Baiersbronner Seensteigs umfasst eine Landschaft aus einem Hügel und einem See sowie der aufgehenden Sonne mit geschungenem blauem S, umrahmt von einer grün-schwarzen Raute auf weißem Grund. Dieses Logo ist nun im Wegverlauf in kurzen Abständen zusammen mit den Wegzeichen gleichlaufender Wege auf einer Markierungsplakette aufgebracht. Bei den Wegweiserstandorten ist das Logo im Namenfeld der Wegweiserblätter vorhanden - analog zur Beschilderung bei den anderen Wanderwegen und im Einklang mit dem Wanderhandbuch Schwarzwald.

Dienstag, 4. Juni 2019

Der Turm der Leutkirche und die Untere Burg beim Kloster Alpirsbach

Auf der Westseite des Gebäudekomplexes beim Kloster Alpirsbach befinden sich zwei Gebäude bzw. Gebäudereste aus der Frühzeit des Klosters, der Turm der Leutkirche und die Untere Burg.

Gemäß einer Infotafel am Turm war die 1099 geweihte, steinerne Leutkirche die wohl erste Klosterkirche in Alpirsbach. Nach dem Bau der großen Klosterkirche fand die Leutkirche Verwendung als Pfarrkirche. Im Jahr 1649 wurden der Chor und das Langhaus der Leutkirche wegen Baufälligkeit abgerissen.

Gemäß den Angaben auf der Website des Klosters (Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg) war eine hölzerne Kapelle der Vorgänger der Leutkirche. Das Kloster Alpirsbach wurde im Jahr 1095 gestiftet. Der Turm der Leutkirche ist das älteste noch vorhandene Zeugnis für die Entwicklung der Klosteranlage. 

An der sogenannten Unteren Burg befindet sich ebenfalls eine Infotafel. Die Untere Burg war ursprünglich ein spätromanischer Wohnturm und Sitz der Klostervögte. Im Spätmittelalter war die Untere Burg der Kern einer Wasserburg, die von Ringmauer, Türmen und Graben umgeben war. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Untere Burg zum Gefängnisturm umgebaut.

Freitag, 31. Mai 2019

AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Beim Freibad von Loßburg steht der Naturpark-Infostern, eine sechsfache Infotafel. Dort startet man mit dem Rundgang. Man überquert die Schömberger Straße gleich neben dem Naturpark-Infostern und folgt einem gut gepflegten Weg hinein in das sogenannte Zauberland an der Kinzig. Hier findet man eine Vielzahl bequemer Wege, einen Holzsteg, Wasserspiele und Infotafeln.

Für den Weiterweg ist es wichtig, dass man sich so nah wie möglich an der Kinzig hält, die hier oben kurz nach ihrer Quelle eher ein Bach als ein Fluss ist. Bald mutiert der Kiesweg zu einem Holzsteg, der in der Nähe der Kinzig talaufwärts führt. Nach einiger Zeit überquert man die Kinzig nach links. Auf dem gegenüberliegenden Ufer führt der Weg weiter bachaufwärts bis zum Kinzigsee. Hier wurde die Kinzig kurz nach der Quelle aufgestaut.

Donnerstag, 30. Mai 2019

AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Teil 1 von 2

Der Rundwanderweg AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm führt am Rand des Schwarzwalds westlich von Loßburg entlang.

Die sogenannten AugenBlick-Runden sind ein Programm des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Das Programm umfasst hergerichtete Aussichtspunkte (die Naturpark-AugenBlicke) und beschilderte Rundwanderwege, die an diesen Aussichtspunkten vorbeiführen.

Die AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf der AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm.    

Verlauf
Die AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm führt westlich von Loßburg an der obersten Kinzig mit dem Kinzigsee und der Kinzigquelle entlang und kommt am Vogteiturm, einem Aussichtsturm, vorbei.   

Steckbrief
Name: AugenBlick-Runde Loßburg Vogteiturm
Wegegruppe: AugenBlick-Runden
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 5 Kilometer
Höhenunterschied: 140 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Freudenstadt
Stadt/Gemeinde: Loßburg
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Grindenschwarzwald und Enzhöhen


Sonntag, 26. Mai 2019

Die neue Grünbrücke "Mittelsbergweg" im Verlauf der Westtangente Pforzheim

Am 12. April 2019 wurde bei Pforzheim ein weiterer Bauabschnitt der Westtangente freigegeben. Dieser Bauabschnitt 1.02 verläuft zwischen der B 10 und der L 562. Im Verlauf dieses Abschnitts befindet sich die Grünbrücke "Mittelsbergweg".

Die Westtangente soll die Innenstadt von Pforzheim spürbar entlasten, indem die Verkehre, die aus Richtung Süden über die B 294, die L 562 und die B 463 auf Pforzheim zufahren, westlich an Pforzheim vorbei und zur Autobahnanschlusstelle Pforzheim West geleitet werden. Die Westtangente ist ebenfalls als Bundesstraße 463 gewidmet. 

Die Strecke der B 463 Westtangente zwischen der Anschlussstelle an die B 10 und der Anschlussstelle an die L 562 ist ein Teil des ersten Bauabschnitts (Bauabschnitt 1.02). Die Kosten für diesen Streckenabschnitt lagen nach den Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe bei ca. 20 Mio. Euro. Baubeginn war am 20.11.2015. Mit der Grünbrücke Mittelsbergweg wurde am 24.04.2017 begonnen.

Bereits im Mai 2019 sollen die Bauarbeiten am Bauabschnitt 1.03 der B 463 Westtangente Pforzheim mit dem Bau des ca. 1,3 Kilometer langen Arlinger Tunnels fortgesetzt werden. Dieser Tunnel bindet die Westtangente an die B 294 im Enztal an. Nach der Eröffnung dieses Tunnels ist dann der erste Bauabschnitt der Westtangente vollendet.

Aktualisierung: Der Arlinger Tunnel wurde am 24.05.2019 angeschlagen.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Pforzheim - die Pforte zum Schwarzwald


Die Großstadt Pforzheim am Nordrand des Schwarzwalds wird auch die Pforte zum Schwarzwald genannt.

Dieser Slogan ist absolut berechtigt. Denn ca. zwei Drittel des Stadtgebiets von Pforzheim liegen in der Großlandschaft Schwarzwald und im Naturraum Schwarzwald-Randplatten. Ungefähr die Hälfte des Stadtgebiets von Pforzheim befindet sich im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. 

In Pforzheim treffen die drei aus dem Schwarzwald kommenden Flüsse Enz, Nagold und Würm aufeinander. Bei Pforzheim-Kupferhammer beginnen die drei großen Nord-Süd-Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins (Westweg, Mittelweg und Ostweg). 

Nachfolgend sind die Artikel in diesem Blog, die sich mit Pforzheim befassen, verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Sonntag, 19. Mai 2019

Kurze Qualitätswege im Schwarzwald



Kurze Qualitätswege sind Prädikatswege von 4 bis zu 20 Kilometern Länge, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert worden sind.

Die kurzen Qualitätswege (thematische Wanderwege) gibt es seit dem Jahr 2014.  Die Qualitätswege werden nach 9 Kernkriterien und 23 Wahlkriterien analysiert. Der Deutsche Wanderverband ist der Dachverband der deutschen Wandervereine.

Nachfolgend sind die einzelnen kurzen Qualitätswege, die sich im Schwarzwald befinden, aufgelistet - unterteilt gemäß den einzelnen Themenbereichen. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen kurzen Qualitätswegen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.   

Die kurzen Qualitätswege werden in acht unterschiedliche Themenbereiche für acht unterschiedliche Zielgruppen eingeteilt.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Denkmal "100 Jahre Westweg" und Lothar-Gedenkkreuz bei Dobel

Südwestlich des Höhenortes Dobel befinden sich auf dem in Richtung Maienberg verlaufenden Bergrücken gleich zwei Gedenksteine, einmal zum Westweg des Schwarzwaldvereins und dann zum Orkan Lothar.

Dort wo der Westweg die Höhenstraße bei Dobel verlässt und in den Wald eintritt, steht der Gedenkstein zum 100jährigen Jubiläum des Westwegs des Schwarzwaldvereins. 

Der Westweg gehört zu den Fernwanderwegen des Schwarzwaldvereins. Der von Pforzheim nach Basel verlaufende Weg ist der bekannteste Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins und einer der bekanntesten Weitwanderwege Deutschlands. Der Westweg wurde im Jahr 1900 eröffnet. Das 100jährige Jubiläum des Wegs wurde somit im Jahr 2000 gefeiert. Auf dem Gedenkstein steht noch "1. Etappe Dobel". Das scheint aber nicht ganz richtig zu sein. Denn die erste Etappe des Wegs verläuft von Pforzheim nach Dobel. Der Gedenkstein befindet sich bereits im Verlauf der zweiten Etappe von Dobel nach Forbach.

Das Gedenkreuz zum Orkan Lothar steht am westlichen Ende der Höhenstraße bei Dobel. Der Orkan Lothar hat am Zweiten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1999 im Schwarzwald und anderswo große Verwüstungen angerichtet. Es gibt im Schwarzwald Lotharsteine an verschiedenen Stellen. Auch das Gebiet westlich von Dobel unter anderem am Maienberg wurde vom Orkan Lothar schwer getroffen. Auf einem Teil des Maienbergs hat man darauf den Bannwald Maienberg eingerichtet. Hier kann man sehen, wie sich der Wald von selbst und ohne Zutun des Menschen wieder aufrichtet.
Siehe: Bannwald Maienberg bei Dobel im Post vom 27.12.2009 in diesem Blog

Sonntag, 12. Mai 2019

Rundwanderweg 5 (Lehenbrücklehütte) auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg 5 (Lehenbrücklehütte), einem Element des Aktivererlebnis Sommerberg bei Bad Wildbad.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir haben im vorangegangenen Post mit der Wanderung im Wegverlauf auch bereits begonnen und sind hierbei bis zur Schirmhütte gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Von der Schirmhütte hat man einen der wenigen Fernblicke der gesamten Rundwanderung. Der Fernblick ist jedoch nur möglich, weil eine Schneise im Wald freighalten wird. Der Blick geht in Richtung Norden über das Eyachtal auf die Ortschaft Dobel, die auf einer Hochfläche liegt.

Vom Wegweiserstandort Schirmhütte, 825 m, geht man weiter in Richtung des Ziels Lehenbrückle. Der Forstweg beschreibt eine Kurve nach links und führt dann über eine lange Strecke geradeaus in ungefährer Südrichtung weiter. Links des Wegs müsste gemäß der Wanderkarte der Kleine Wendenstein liegen. Vor Ort weist aber nichts auf diesen Buntsandsteinfelsen hin.

Samstag, 11. Mai 2019

Rundwanderweg 5 (Lehenbrücklehütte) auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad, Teil 1 von 2

Der Rundwanderweg 5 (Lehenbrücklehütte) auf dem Sommerberg bei Bad Wildbad ist ein Teil des Aktiverlebnis Sommerberg.

Im Rahmen des Aktiverlebnis Sommerberg wurden im Jahr 2018 acht Rundwege auf dem Sommerberg neu hergerichtet oder saniert. Der Rundwanderweg 5 (Lehenbrücklehütte) ist einer dieser acht Wege.

Der Rundwanderweg 5 verläuft über die Hochfläche des Sommerbergs und führt hierbei an fünf hölzernen Unterstandshütten vorbei.

Der Rundwanderweg 5 ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Heute beginnen wir auch bereits mit der Wanderung im Wegverlauf, die wir im folgenden Post dann fortsetzen.

Zum Rundwanderweg 5 muss ich jedoch zunächst mal auch ein wenig Kritik loswerden. In zwei Flyern ("Bad Wildbad erleben: Wipfel, Wandern, Wellness..." und "Bad Wildbad Sommerberg") wird die Weglänge mit 7,5 Kilometern angegeben. Das ist jedoch nicht korrekt. Die Weglänge beträgt 10,5 Kilometer. Wie es in den Flyern zu den 7,5 Kilometern gekommen ist, ist nicht nachvollziehbar.

Mittwoch, 8. Mai 2019

Auf dem Halbhöhenweg durch den Kurpark von Bad Wildbad

Der sogenannte Halbhöhenweg im Kurpark von Bad Wildbad erstreckt sich von der Gartenhalle zum Karlsberg.

Der Halbhöhenweg wurde 1901/02 erbaut, nachdem zuvor mehrere Villen angekauft und abgerissen worden sind. Der Halbhöhenweg verläuft auf der orographisch linken Seite der Enz. Der Kurpark von Bad Wildbad erstreckt sich beidseits der Enz. Das Gebiet wird deshalb auch Enzanlagen genannt. 

Die Hauptwege verlaufen im Talgrund beidseits der Enz. Dem steht der Halbhöhenweg gegenüber, der ca. 20 Höhenmeter über der Enz fast horizontal verläuft. 

Wie kommt man hin?
Zunächst muss man jedoch hinauf zum Halbhöhenweg gelangen. Es gibt hierzu mehrere Wegvarianten. Eine Möglichkeit ist, dass man in Bad Wildbad von der neben der Enz verlaufenden König-Karl-Straße wenige Meter südlich der Stadtbahnhaltestelle Uhlandplatz Sommerbergbahn in die Straubenbergstraße abbiegt. Sie steigt am Hang an, wendet sich bald nach links und erreicht nach weiterem Anstieg den bergseitigen Rand der Vital Therme.

Samstag, 4. Mai 2019

Münsterbauhütte und Münsterladen in Freiburg im Breisgau

Am aktuellen Bauzaun rund um den Chor des Freiburger Münsters sind Infotafeln befestigt, die unter anderem die Freiburger Münsterbauhütte zum Inhalt haben.

Demnach gibt es die Münsterbauhütte in Freiburg seit über 800 Jahren. Sie ist einer der traditionsreichsten Steinmetzbetriebe in Deutschland. Die Münsterbauhütte war von ca. 1200 bis 1536 für den Bau des Freiburger Münsters verantwortlich und ist bis heute für die Instandhaltung zuständig.

Im Jahr 1911 zog die Münsterbauhütte in das Eckgebäude Schoferstraße / Schlossbergring, wo sie heute noch residiert. Seit dem Jahr 1890 wird die Münsterbauhütte vom Freiburger Münsterbauverein e.V. getragen. 

Zum Münsterbauverein e.V. gehört auch der Münsterladen. Er befindet sich direkt gegenüber dem Chor des Freiburger Münsters in der Herrenstraße 30, 79098 Freiburg. Der Münsterladen ist Mo-Fr 10 bis 18 Uhr und Sa 10 bis 14 Uhr geöffnet. 

Mittwoch, 1. Mai 2019

Die Lorettokapelle in Freiburg im Breisgau


Die Lorettokapelle in Freiburg im Breisgau steht auf dem Lorettoberg, dem letzten Ausläufer eines vom Schauinsland in Richtung der Freiburger Innenstadt sich erstreckenden Höhenzugs.

Die Lorettokapelle besteht aus drei nebeneinanderliegenden und miteinander verbundenen Kapellen, der Marienkapelle in der Mitte, der Josephskapelle im Westen und der Annakapelle im Osten.

Die eigentliche Lorettokapelle (Marienkapelle) sowie die Josephskapelle wurden im Jahr 1657 vollendet. Die Annakapelle wurde 1660 fertiggestellt.

Die Höllentalbahn unterfährt den Lorettoberg im Loretto-Tunnel. Etwas ungewöhnlich ist die Anordnung des Kreuzwegs. Er führt nicht von einem Ort im Tal hinauf zur Kapelle, sondern ist halbkreisförmig im Westen der Kapelle angeordnet.

Eine Aussicht vom Lorettoberg ist trotz der Freilegung von Sichtachsen in jüngerer Zeit wegen des Bewuchses nur eingeschränkt vorhanden.

Sonntag, 28. April 2019

Die zweite Nord-Süd-Strecke der Freiburger Straßenbahn ist in Betrieb

Am 16. März 2019 wurde die zweite Nord-Süd-Strecke und damit dritte Stammstrecke der Freiburger Straßenbahn in Betrieb genommen.

Die neue Straßenbahnstrecke verläuft von Süden nach Norden über die Kronenstraße, die Kronenbrücke, die Werthmannstraße, den Platz der Alten Synagoge, den Rotteckring und den Friedrichring bis zum Europaplatz (Siegesdenkmal). Mit Hilfe der Kronenbrücke überquert die zweite Nord-Süd-Strecke die Dreisam. Dies ist bereits die dritte Querung der Dreisam durch die Freiburger Straßenbahn. Die Kronenbrücke musste zur Aufnahme der Straßenbahn vollständig neu gebaut werden.

Im Verlauf der neuen Straßenbahnstrecke befinden sich die Haltestellen Mattenstraße, Erbprinzenstraße, Stadttheater (Kreuzung mit der Ost-West-Strecke), Fahnenbergplatz und Europaplatz (Anbindung an die erste Nord-Süd-Strecke). Die neue Straßenbahnstrecke wird von der Straßenbahnlinie 5 befahren. Sie kommt vom Stadtteil Rieselfeld und endet am Europaplatz. Beim Europaplatz ist die zweite Nord-Süd-Strecke über ein Gleisdreieick an die erste Nord-Süd-Strecke angebunden. Dieses Gleisdreieck wird zur Zeit jedoch nur von Betriebsfahrten genutzt.

Donnerstag, 25. April 2019

Der Seeparkturm in Freiburg im Breisgau

Der Seeparkturm ist ein Aussichtsturm in der Oberrheinischen Tiefebene ca. 2,5 Kilometer westnordwestlich der Altstadt von Freiburg im Breisgau.

Der Seeparkturm wurde im Jahr 1986 zur Landesgartenschau 1986 in Freiburg im Breisgau errichtet. Der Seeparkturm steht über den Nordufer des Flückigersees, der ebenfalls zur Landesgartenschau 1986 geschaffen worden ist. Turm und See sind Bestandteil des Seeparks Betzenhausen.

Vom Seeparkturm blickt man auf den Kaiserstuhl im Nordwesten, auf die Vogesen im Westen sowie auf den Westrand des Schwarzwalds vom Kandel bis zum Schauinsland.

Wie kommt man hin?
Mit der Straßenbahnlinie 1 fährt man vom Hauptbahnhof in Richtung Landwasser und steigt an der Haltestelle Betzenhauser Torplatz aus. Die Haltestelle befindet sich im Verlauf der Sundgauallee. Man überquert die stadtauswärtige Fahrbahn der Sundgauallee und folgt einem baumbestandenen Geh- und Radweg, der rechtwinklig von der Sundgauallee in Richtung Nordosten wegführt.

Ca. 250 Meter ab der Haltestelle wendet man sich nach rechts und kommt kurz darauf zum Ufer des Flückigersees. Man geht am Nordufer des Sees entlang und auf den bereits sichtbaren Seeparkturm zu.

Die Entfernung von der Straßenbahnhaltestelle Betzenhauser Torplatz bis zum Seeparkturm ist ca. 900 Meter.  

Sonntag, 21. April 2019

Die nördliche Runde des Premiumwegs "Wasser-, Wald- und Wiesenpfad" bei Calw

Der Premiumwanderweg "Wasser-, Wald- und Wiesenpfad" bei Calw beschreibt eine Acht. Es ist somit möglich, nur einen der beiden Kreise der Acht zu gehen. Heute wandern wir im Verlauf der nördlichen der beiden Runden.

Die Weglänge dieser Wanderung ab/bis ZOB Calw ist ca. 6,5 Kilometer. Es ist ein Höhenunterschied von ca. 220 Metern im An- und Abstieg zu bewältigen.

Der Startpunkt der Wanderung ist der Bahnhof bzw. der ZOB in Calw. Im überdachten ZOB befindet sich beim Wegweiserstandort Calw ZOB das erste Wegweiserblatt der Zuwegung zum Premiumweg.

Vor dem ZOB überquert man die B 296 und den Fluss Nagold im Verlauf der Marktbrücke. Geradeausgehend kommt man zum Wegweiserstandort Calw Calwer Markt, 347 m. Weiter geradeausgehend kommt man am Rathaus vorbei und geht im Verlauf der Salzgasse aufwärts. Nun kommt man in den Stadtgarten von Calw. Man folgt dort dem Wegzeichen des Ostwegs des Schwarzwaldvereins und kommt an den Wegweiserstandorten Calw Stadtgarten, 380 m und Schießbach, 400 m, vorbei. Schließlich erreicht man den Waldrand und wendet sich dort nach links. Nach wenigen Metern ist man bereits beim eigentlichen Startpunkt des Premiumwegs. Die Beschilderung dort weist nur in eine Richtung des Rundwegs, obwohl der Rundweg ansonsten an den meisten Stellen in beiden Richtungen markiert und beschildert ist. Der Grund dafür ist nicht ganz klar. Jedenfalls begeht man die Runde im Uhrzeigersinn, wenn man der Beschilderung folgt. 

Aufwärtsgehend kommt man bald zum Gimpelstein, einem Buntsandsteinfels und Aussichtspunkt. Dort befindet sich auch eine Thementafel. Beim Gimpelstein biegt man auf einen Pfad ab und erreicht bald das Calwer Schafott. Dort befindet sich eine weitere Thementafel. Nun geht es auf Forstwegen weiter über die Buntsandsteinhochfläche. Dann erreicht man den Punkt, wo die beiden Kreise der Acht des Premiumwegs zusammentreffen. Hier ist ein Mast mit einer Kartendarstellung des Wegs, so dass man sich noch einmal orientieren kann. Erneut wird man feststellen, dass der Premiumweg an den Schlüsselstellen nur in einer Richtung beschildert ist.

Donnerstag, 18. April 2019

Mit acht neuen Kernzonenflächen steigt der Kernzonenanteil beim Biosphärengebiet Schwarzwald auf 3,3 Prozent

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hat am 25. Februar 2019 eine Verordnung erlassen, die acht neue Kernzonenflächen im Biosphärengebiet Schwarzwald festlegt. Die Verordnung wurde am 5. April 2019 im Gesetzblatt von Baden-Württemberg verkündet.

Die Kernzonenfläche im Biosphärengebiet Schwarzwald steigt demnach um 195,2 Hektar. Der Anteil der Kernzonenfläche steigt von bisher 3,01 Prozent auf nunmehr 3,3 Prozent der Gesamtfläche des Biosphärengebiets.

Die acht neuen Kernzonenflächen des Biosphärengebiets Schwarzwald wurden bereits mit der Zweiten Biosphären-Bannwälder-Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 2. Mai 2017 als Schutzgebiete nach nationalem Recht festgesetzt. Die Festlegung dieser neuen Bannwälder als Kernzonen des Biosphärengebiets Schwarzwald war daraufhin nur noch ein formaler Akt.

Diese Vorgehensweise, dass mögliche Kernzonen eines Biosphärengebiets zunächst einmal als strenge Schutzgebiete nach nationalem Recht (Bannwald, Naturschutzgebiet) verordnet werden und erst in einem zweiten Schritt diese Schutzgebiete zur Kernzone erklärt werden, entspricht genau den Vorgaben der UNESCO.

Man muss hier anmerken, dass es in der Vergangenheit leider sowohl beim Biosphärengebiet Schwarzwald als auch beim Biosphärengebiet Schwäbische Alb zum Teil den umgekehrten Weg gegeben hat. Es wurden Flächen als Kernzone festgelegt, ohne dass diese Flächen vorher als Schutzgebiete nach nationalem Recht ausgewiesen worden sind. 

Montag, 15. April 2019

Die Historische Stele "Bahnhofplatz" in der Innenstadt von Pforzheim

Die Historische Stele "Bahnhofplatz" ist eine von 18 Historischen Stelen in Pforzheim, die in den Jahren 2016 und 2017 aufgestellt worden sind.

Die beidseitig bedruckten Historischen Stelen informieren über Pforzheim vor sowie nach 1945. Es werden jeweils mehrere Orte und Gebäude in der Umgebung der Stele in Wort und Bild beschrieben. Zudem gibt es einen Stadtplan aus der Zeit vor 1945 sowie von heute.

Pforzheim gehört zu den Städten Deutschlands, die im Zweiten Weltkrieg die größten Zerstörungen erlitten haben. Beim Luftangriff am 23. Februar 1945 wurde nahezu die gesamte Innenstadt zerstört. Die Erinnerung an diese Zerstörungen ist in Pforzheim nach wie vor präsenter als in den meisten anderen Städten Deutschlands.

Die Historische Stele "Bahnhofplatz" befindet sich unmittelbar vor dem Empfangsgebäude des Pforzheimer Hauptbahnhofs.

Donnerstag, 11. April 2019

Die St.-Candidus-Kirche in Kentheim - eine der ältesten Kirchen Württembergs

Die St. Candidus-Kirche in Kentheim ist die älteste Kirche im Landkreis Calw und eine der ältesten Kirchen in Württemberg.

Kentheim gehört zur Stadt Bad Teinach-Zavelstein. Kentheim liegt im Nagoldtal südlich von Calw.

Das Alter der Kirche ist schwer bestimmbar. Sie bestand vermutlich bereits vor dem Jahr 1000 n. Chr. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1075, als sie in den Hirsauer Besitz überging. 

Die St. Candidus-Kirche ist eine frühromanische Saalkirche. Der frühgotische Chor mit dem Turm werden im 13. Jahrhundert angebaut. Im Inneren gibt es Wandmalereien, insbesondere an der Nordwand des Kirchenschiffes und im Chor.    

Gemäß einem Aushang vor Ort ist die St. Candidus-Kirche von Ostern bis zum Reformationstag täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Vom 1. November bis Karsamstag ist die Kirche an Sonn- und Feiertagen von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Die Kirche gehört zum evangelischen Pfarramt Zavelstein.

Sonntag, 7. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Heidelbeerweg, einem Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung im Wegverlauf bis zum Flüsschen Enz gekommen. Heute schließen wir die Wanderung ab.

Man folgt der Großen Enz nun flussaufwärts in einer Wiesenlandschaft. Nach einiger Zeit stößt man auf ein Sträßchen, das Köhlerweg heißt. In den Köhlerweg biegt man nach rechts ein und überquert die Große Enz. Kurz bevor die Straße Köhlerweg endet, befindet sich auf der linken Seite die Rußhütte, ein Kulturdenkmal. In der Rußhütte wurde früher Kienruß für die Herstellung schwarzer Färbemittel gewonnen. Gemäß den Angaben der Gemeinde Enzklösterle ist die Rußhütte von März bis November täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Türen lassen sich öffnen. Das Licht schaltet sich automatisch ein.

Nun steigt der Heidelbeerweg am orographisch linken Talhang des Großen Enztals wieder ein wenig bergan. Man erreicht dann die sogenannte Erdbeerplatte, eine Verebnungsfläche am Berghang, von der man einen schönen Blick auf Enzklösterle sowie den bereits bekannten Schöllkopf hat. Auf der Erdbeerplatte befindet sich auch die Heidelbeerschaukel.

Samstag, 6. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Heidelbeerweg, einem Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zur Aussichtsplatte am Hang des Schöllkopfs gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Die Aussichtsplatte am Schöllkopfhang ist ein idealer Rastplatz. Es erscheint fast wie ein Widerspruch: Die Aussichtsplatte befindet sich mitten im Wald. Allerdings ist der Wald hier am Hang des Schöllkopfs so licht, dass man fast überall durchsieht und so den Talgrund des Enztals und die umgebenden Höhen sehen kann. Der Wald besteht hier zum Teil aus Kiefern (Forchen), die einen südlichen Eindruck machen.

Von der Aussichtsplatte geht es am Schöllkopfhang langsam weiter abwärts in Richtung Lappachtal, einem Seitental des Enztals.  

Freitag, 5. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Heidelbeerweg, einem Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Ab dem heutigen Post wandern wir im Wegverlauf.

Von der Tourist-Information in Enzklösterle zeigt der Wegweiser in Richtung Kurpark und abwärts. Nach wenigen Metern erreicht man den Wegweiserstandort Enzklösterle Heidelbeerinfo, 597 m. Dort beginnt der eigentliche Rundweg. Es geht nun weiter abwärts in Richtung Heidelbeerhaus durch den Kurpark hindurch. Im unteren Bereich des Kurparks kommt man an einem nachgebauten Floß vorbei.

Man erreicht dann die Wildbader Straße, die Hauptstraße von Enzklösterle. Linker Hand befindet sich hier das Heidelbeerhaus, in dem Produkte rund um die Heidelbeere erworben werden können. Man überquert nun die Wildbader Straße und hält sich kurz rechts (enztalaufwärts). Dann biegt man nach links in die Straße Simmersfelder Steige ab. Gleich darauf hält man sich bei einer Gabelung an den linken Straßenast.

Nun geht es am Hang des Schöllkopfs aufwärts bis zum Waldrand. Dort hält man sich links und kommt bald zum Aussichtspunkt Heidelbeerplatz mit mehreren blau angestrichenen Sitzbänken.

Donnerstag, 4. April 2019

Der Heidelbeerweg - ein Premiumweg und Genießerpfad bei Enzklösterle, Teil 1 von 4


Der Premiumweg Heidelbeerweg bei Enzklösterle gehört zu den Schwarzwälder Genießerpfaden. Der Premiumweg Heidelbeerweg ist einer von zur Zeit drei Premiumwanderwegen im Landkreis Calw.

Premiumwege sind Wander- und Spazierwanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Heidelbeerweg ist das Thema im heutigen und in drei folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zu diesem Weg. In den drei folgenden Posts wandern wir dann im Wegverlauf.

Der Premiumweg Heidelbeerweg beschreibt eine Runde beidseits des Großen Enztals bei Enzklösterle. Hierbei steigt der Weg einmal bis auf die Buntsandsteinhochfläche und zweimal bis auf eine Drittel-Höhenlage über dem Enztal hinauf.

Steckbrief
Name: Heidelbeerweg
Wegegruppe: Schwarzwälder Genießerpfade
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung im Jahr 2018 mit 67 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Juli 2021
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 12,5 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 330 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Calw
Gemeinde: Enzklösterle
Großlandschaft: Schwarzwald
Naturraum: Grindenschwarzwald und Enzhöhen

Sonntag, 31. März 2019

Auf dem Ortenauer Weinpfad von Baden-Baden nach Bühlertal, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zu einem Abschnitt des Ortenauer Weinpfads, eines Fernwanderwegs des Schwarzwaldvereins, von Baden-Baden nach Bühlertal.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wegabschnitt sowie auch bereits einige Bilder des Abschnitts. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Vom Startpunkt beim Wegweiserstandort Baden-Baden Kurhaus geht es zunächst zusammen mit dem Panoramaweg Baden-Baden wenige Meter am Flüsschen Oos entlang flussabwärts und hierbei an der Trinkhalle von Baden-Baden vorbei. Dann verlässt man die Oos, um nach links anzusteigen. Der Weg führt durch den abwechslungsreichen Kurpark am Michaelsberg. Man erreicht schließlich bei der Stourdza-Kapelle den Waldrand. 

Es folgt ein Wegabschnitt durch den Wald. Beim Wegweiserstandort Am Friesenberg verlässt man den Panoramaweg Baden-Baden. Bald steht man am sogenannten Unteren Waldsee. Leicht ansteigend kommt man am Oberen Waldsee vorbei. Auf der rechten Seite zeigt sich der Fremersberg. Vor einem Golfplatz geht es rechts ab. Hier wurde die Wegführung des Ortenauer Weinpfads vor wenigen Jahren geändert. 

Freitag, 29. März 2019

Auf dem Ortenauer Weinpfad von Baden-Baden nach Bühlertal, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog geht es um ein Teilstück des Ortenauer Weinpfads des Schwarzwaldvereins von Baden-Baden nach Bühlertal.

Heute gibt es einige allgemeine Infos zu diesem Teilstück des Ortenauer Weinpfads sowie Bilder des ersten Abschnitts dieses Teilstücks. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Teilstücks.

Der Ortenauer Weinpfad ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins von Gernsbach nach Diersburg. Das Teilstück von Baden-Baden bis nach Bühlertal gehört zur zweiten Tagesetappe des Fernwanderwegs.

Steckbrief
Wegname: Ortenauer Weinpfad
Wegegruppe: Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins
Etappe: Nr. 2 von Baden-Baden nach Neusatz
Teilstück: von Baden-Baden nach Bühlertal
Länge: 15,0 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 420 Höhenmeter im Anstieg, ca. 380 Höhenmeter im Abstieg
Kreise: Stadtkreis Baden-Baden, Landkreis Rastatt
Großlandschaften: Schwarzwald, Mittleres Oberrhein-Tiefland
Naturräume: Nördlicher Talschwarzwald, Ortenau-Bühler-Vorberge

Dienstag, 26. März 2019

Der Ortenauer Weinpfad - ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins

Der Ortenauer Weinpfad ist ein Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein in die Wegegruppe der Weinwege eingeordnet.

Der Ortenauer Weinpfad verläuft am Westrand des Nordschwarzwalds in der Vorbergzone sowie im Nördlichen Talschwarzwald. Der Ortenauer Weinpfad beginnt im Murgtal in Gernsbach. Der Weg quert unter anderem das Oostal in Baden-Baden, das Renchtal bei Oberkirch und das Kinzigtal bei Gengenbach.

Zusammen mit dem anschließenden Breisgauer Weinweg und dem Markgräfler Wiwegli bildet der Ortenauer Weinpfad eine durchgehende Weitwanderweg-Route entlang des gesamten Westabfalls des Schwarzwalds.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Ortenauer Weinpfad kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Ortenauer Weinpfad befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Steckbrief
Wegname: Ortenauer Weinpfad
Weglänge: 99 Kilometer
Anzahl Etappen: 5
Startpunkt: Gernsbach
Endpunkt: Hohberg-Diersburg
Kreise: Landkreis Rastatt, Stadtkreis Baden-Baden, Ortenaukreis
Großlandschaften: Schwarzwald, Mittleres Oberrhein-Tiefland
Naturräume: Nördlicher Talschwarzwald, Ortenau-Bühler-Vorberge, Mittlerer Schwarzwald

Freitag, 22. März 2019

Die Bohnenberger-Sternwarte in Calw-Altburg

Im Calwer Stadtteil Altburg steht ein Fachwerkhäuschen, das früher eine Sternwarte war.

Die Sternwarte wurde von Johann Gottlieb Friedrich Bohnenberger betrieben. Eine ausführliche Infotafel gibt darüber Auskunft.

Die Infotafel bei der Bohnenberger-Sternwarte ist ein Bestandteil des Altburger-Bohnenberger-Geschichtswegs. Dieser Weg umfasst 22 Tafeln im Zentrum von Altburg. Die Tafel zur Sternwarte hat die Nummer 22.

Gemäß der Infotafel kam Bohnenberger nach dem Theologiestudium im Jahr 1789 als Vikar nach Altburg. Das Berufsziel Bohnenbergers war die Astronomie. Das obere Stockwerk eines Gartenhauses wurde zur Sternwarte umfunktioniert. Die Messungen und Beobachtungen, die Bohnenberger durchführte, waren so erfolgreich, dass er im Jahr 1796 eine Professorenstelle an der Universität Tübingen bekam. 

Montag, 18. März 2019

Auf dem Simmersfelder Weg von Bad Liebenzell durch das Kollbachtal nach Oberreichenbach

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir auf einem Teilabschnitt des Simmersfelder Wegs von Bad Liebenzell durch das Kollbachtal, ein Seitental des Nagoldtals, und hinauf bis nach Oberreichenbach.

Der Simmersfelder Weg ist ein Regionaler Wanderweg des Schwarzwaldvereins. Der 41 Kilometer lange Weg verbindet Bad Liebenzell mit Seewald-Besenfeld. Der heutige Abschnitt des Wegs ist 8,0 Kilometer lang. 

Wie kommt man hin?
Mit der Nagoldtalbahn (Kulturbahn) fährt man nach Bad Liebenzell. Unmittelbar beim Bahnhof überquert man die Nagold auf einer Fußgängerbrücke. Dann wendet man sich nach links und folgt der Nagold flussaufwärts. Man geht hierbei unter einer Straßenbrücke hindurch. Darauf kommt man in den Kurpark von Bad Liebenzell. Im Kurpark von Bad-Liebenzell findet man den ersten Wegweiser zum Simmersfelder Weg am Wegweiserstandort Bad Liebenzell Kurhaus, 320 m

Das Wegende der heutigen Etappe ist beim Wegweiserstandort Oberreichenbach Löwen, 602 m. Dort befindet sich eine Bushaltestelle mit Namen Oberreichenbach Löwen. Den Busfahrplan sollte man sich bereits vor Antritt der Wanderung besorgen. Möglicherweise muss man von der Bushaltestelle Löwen zu einer benachbarten Bushaltestelle zu Fuß gehen.

Donnerstag, 14. März 2019

Wandertafeln in Oberreichenbach

Auf der Gemarkung von Oberreichenbach im Landkreis Calw gibt es mehrere Wandertafeln des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

An vielen Orten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord befinden sich Wandertafeln, die eine einheitliche Grundausstattung aufweisen. 

Die Gemarkung von Oberreichenbach befindet sich vollumfänglich im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Wandertafeln im Landkreis Calw sind durch ein einheitliches Layout gekennzeichnet.

Die Wandertafeln bieten vier Infoelemente. Dazu gehören eine Umgebungswanderkarte, Wandervorschläge des Schwarzwaldvereins, Informationen zur Standortgemeinde und Informationen zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Wandertafeln sind bevorzugt an Wanderparkplätzen, Rathäusern und Bahnhöfen aufgestellt.

Beispiele für Standorte der Wandertafeln auf der Gemarkung Oberreichenbach:

Sonntag, 10. März 2019

Regionale Wanderwege des Schwarzwaldvereins


Die Regionalen Wanderwege bilden eine von drei Wanderwege-Kategorien des Schwarzwaldvereins.

Gemäß den Angaben auf der Website des Schwarzwaldvereins ergänzen die Regionalen Wanderwege das Netz der Fernwanderwege und verbinden bekannte Orte und Landschaften. 

Die Regionalen Wanderwege sind einheitlich mit dem Wegzeichen "Blaue Raute mit schwarzem Rand auf weißem Grund" markiert und beschildert. Einige wenige Regionale Wanderwege besitzen zusätzlich noch ein eigenes Wegzeichen. 

Verschiedene Regionale Wanderwege tragen einen eigenen Wegnamen. Diese Wanderwege sind nachfolgend aufgelistet - zunächst noch ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Auffallend ist, dass es im nördlichen und mittleren Schwarzwald wesentlich mehr Regionale Wanderwege mit eigenem Wegnamen gibt als im südlichen Schwarzwald. Die Mehrzahl der Regionalen Wanderwege trägt keinen Namen.

Ebenfalls anzumerken ist, dass die Beschilderung vor Ort nicht immer auf dem aktuellen Stand ist. So fehlt teilweise auf den Wegweisern der Wegname eines Regionalen Wanderwegs. Oder es wird an Stelle der Blauen Raute das für die Örtlichen Wanderwege zuständige Wegzeichen Gelbe Raute verwendet. Nehmen wir mal an, dass im Laufe der Jahre und im Rahmen einer Überarbeitung der Beschilderung die Regionalen Wanderwege jeweils ergänzt werden. 

Vom heutigen Post sind die Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Regionalen Wanderwegen des Schwarzwaldvereins mit eigenem Namen befassen, verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Mittwoch, 6. März 2019

Auf dem Saumweg des Schwarzwaldvereins von Bad Rotenfels nach Baden-Baden, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Etappe Bad Rotenfels - Baden-Baden des Saumwegs, eines Regionalen Wanderwegs des Schwarzwaldvereins.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu dieser Wegetappe sowie auch bereits die Bilder von der ersten Hälfte der Etappe. Heute wandern wir im Verlauf der Etappe.

Der Startpunkt des Wegs ist beim Wegweiserstandort Bad Rotenfels Sportplatz. Bei den folgenden Wegweiserstandorten auf der Gemarkung von Kuppenheim ist der Saumweg mit Stand Winter 2019 leider noch nicht berücksichtigt. Das ist aber insofern kein Problem, wenn man sich von Wegweiserstandort zu Wegweiserstandort hangelt - die Wegweiserstandorte sind im vorangegangenen Post in diesem Blog aufgelistet.

Der Weg verläuft zum überwiegenden Teil im Wald. Im Kontrast dazu steht der Abstieg nach Baden-Baden mit großartigen Blicken auf die Stadt und die umgebende Bergwelt.

Vom ersten Wegweiserstandort Bad Rotenfels Sportplatz folgt man der Richtung Baden-Baden und kommt bald zum Schloss Bad Rotenfels mit dem Unimog-Museum.

Montag, 4. März 2019

Auf dem Saumweg des Schwarzwaldvereins von Bad Rotenfels nach Baden-Baden, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog geht es um die Etappe des Saumwegs des Schwarzwaldvereins von Gaggenau - Bad Rotenfels nach Baden-Baden.

Heute gibt es einige allgemeine Infos zu dieser Wegetappe. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf der Etappe.

Der Saumweg ist ein Regionaler Wanderweg des Schwarzwaldvereins von Karlsruhe-Durlach nach Baden-Baden. Der Abschnitt von Bad Rotenfels nach Baden-Baden ist die dritte Tagesetappe des Saumwegs.

Steckbrief
Wegname: Saumweg
Wegegruppe: Regionale Wanderwege des Schwarzwaldvereins
Etappe: Nr. 3 von Bad Rotenfels nach Baden-Baden
Länge: 13,0 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 300 Höhenmeter im Anstieg, ca. 280 Höhenmeter im Abstieg
Kreise: Landkreis Rastatt, Stadtkreis Baden-Baden
Großlandschaften: Mittleres Oberrhein-Tiefland, Schwarzwald
Naturräume: Ortenau-Bühler Vorberge, Nördlicher Talschwarzwald